News Foxconn siedelt 300.000 Arbeiter aus Shenzen um

blöd, dass viele Mainboard hat Foxconn-Teile, wie kann ich kaufen wenn ich Foxconn nicht ünterstützen will.

Quasi alle dürften welche haben. Foxconn ist afaik der größte Hersteller von Steckkontakten/Sockeln/...

Abgesehen davon nützt es einem nichts, wenn man ein Board von Asustek oder Gigabyte hat, solange die keine besseren Arbeitsbedingungen bieten.


Foxconn ist eine der weltweit größten Firmen im IT-Bereich. Die Retail-Mainboards und Grafikkarten sind nur ein (sehr) kleines Teilgeschäft. Zum Beispiel lassen Zotac und Sapphire bei Foxconn ihr Grafikkarten (und Mainboards) fertigen. Auch Firmen wie Apple lassen bei Foxconn jede Menge herstellen, meines Wissens wird auch die PS3 sowie XBOX 360 teilweise bei denen produziert.
Dazu stellen die etliche Kleinteile her wie beispielsweise Sockel, Slots, I/O-Panels etc. Guck einfach mal in deinen PC, irgendwo wirst du den Namen schon finden.

Auch sind die eine der größten OEM-Fertiger. Viele der "Noname" Boards in Dell, MM/Saturn PCs usw. werden z.B. bei Foxconn gefertigt. Ein weiterer Großkunde ist Intel. Die lassen all ihre Mainboards da fertigen und auch zum Teil entwickeln. Bis auf den Namen haben die damit nicht mehr viel am hut.

Im Umkehrschluss lässts sich leichter abgrenzen:
Platz 2 und 3 der Mainboardfertigung sind Asustek und Gigabyte. Danach kommt noch ECS und dann afaik ganz lange nichts. (dann vermutlich Intel, die bis auf die billigsten Modelle -die sie aber zumindest auch entwickeln- afaik sonst alles in eigenen Werken fertigen). Das meiste andere läuft über die Bänder von Foxconn.
 
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Und der hier angesprochene Fall ist bestimmt erst die Spitze des Eisberges. Denn viele große europäische Konzerne errichten "Firmenvertretungen" und Fabriken in unterentwickelten und ärmilchen Ländern (China, Indien,..) und beuten dort im kolonialistischen Stile die Menschen aus.
Und die dort auf dem Land angesiedelten Bewohner kämpfen natürlich im wahrsten Sinne des Wortes um ihre Jobs. Kein Kündigungsschutz, schlechte Arbeitsbedingungen, lange Arbeitszeiten, niedrige Löhne und fehlende Versicherungen - das hört sich schon sehr nach Industrialisierung an. Aber was bringt es den Arbeitern von Foxconn? Es gibt ja nicht mal so etwas ähnliches wie Gewerkschaften und die chinesische Regierung freut sich natürlich über das Geld, dass Foxconn ins Land bringt. Einfach nur traurig anzuhören.
 
Und der hier angesprochene Fall ist bestimmt erst die Spitze des Eisberges. Denn viele große europäische Konzerne errichten "Firmenvertretungen" und Fabriken in unterentwickelten und ärmilchen Ländern (China, Indien,..) und beuten dort im kolonialistischen Stile die Menschen aus.
Ich find das gut, aber Foxconn ist keine europäische Firma, sondern eine taiwanesische. :)

Besonders dieser Teil aus der Wikipedia hat es mir, in Form von herrlichsten Lachflashs angetan. :D

Wikipedia schrieb:
Anfang 2010 wurde das Unternehmen durch eine Serie von Suiziden erschüttert. Nach dem neunten Todesfall reagierte die Firmenleitung mit einem Brief an die Angestellten, in dem sie sich verpflichten, sich nicht selbst umzubringen oder „in einer extremen Form“ zu verletzen.[5] Bis Ende Mai des Jahres erhöhte sich die Anzahl der Toten auf 11.[6] Ein Firmenvertreter kündigte daraufhin an, die Löhne um bis zu 30 Prozent (auf 1200 Yuan, umgerechnet 143 Euro)[7] erhöhen zu wollen. Später wurde bekannt gegeben, dass die Angestellten ab dem 1. Oktober 2010 sogar das doppelte ihres bisherigen Lohns erhalten sollen. Dieser steige dann auf 2000 Yuan, also etwa 244 Euro.[8] Man hoffe, „dass die Angestellten eine positive Lebenseinstellung bekommen“.

Das nenn ich mal Motivationstraining. :D
 
Und der hier angesprochene Fall ist bestimmt erst die Spitze des Eisberges. Denn viele große europäische Konzerne errichten "Firmenvertretungen" und Fabriken in unterentwickelten und ärmilchen Ländern (China, Indien,..) und beuten dort im kolonialistischen Stile die Menschen aus.
Und die dort auf dem Land angesiedelten Bewohner kämpfen natürlich im wahrsten Sinne des Wortes um ihre Jobs. Kein Kündigungsschutz, schlechte Arbeitsbedingungen, lange Arbeitszeiten, niedrige Löhne und fehlende Versicherungen - das hört sich schon sehr nach Industrialisierung an. Aber was bringt es den Arbeitern von Foxconn? Es gibt ja nicht mal so etwas ähnliches wie Gewerkschaften und die chinesische Regierung freut sich natürlich über das Geld, dass Foxconn ins Land bringt. Einfach nur traurig anzuhören.
Und? Ist doch egal. Ich will ein billiges Gerät. :hail:
Das ist Kapitalismus.
Und außerdem können die Länder es auch ändern. Aber dann gehen ihnen die Gewinne flöten und die Firmen produzieren in anderen Ländern.
Hier über Foxconn zu schimpfen bringt rein gar nichts. Schaut in den Spiegel und schimpft über euch selbst!
 
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