Der kopfhörerverstärker der Focusrite ist nicht so geil. Damit verschlechterst du dich nur.
Ich hatte an meinem Focusrite (Clarett+ allerdings) schon Kopfhörer mit 300 Ohm und keine Probleme mit der Lautstärke.
@DrXen
Die Focusrites haben ein ganz anderes Problem: Als Audio-Interfaces für professionelle Produktion arbeiten sie mit ASIO, einem Protokoll für den Einsatz in DAWs, mit dem die meisten Game-Engines nicht direkt umgehen können. Werden diese direkt über USB angesprochen, hat man in Spielen damit immer eine spürbare Latenz bei der Audioausgabe, weil Windows erst „übersetzen“ muss.
Der beste Workaround dafür ist, das Audio-Interface zumindest in Spielen mit S/PDIF vom PC zu bespielen. Da es kaum noch Soundkarten und Mainboard mit Koaxial-Anschluss gibt, macht man das optisch über Toslink.
Soll heißen: Für Gaming brauchst du ein Audio-Interface mit optischem S/PDIF-Eingang, mit allem anderen wirst du keinen Spaß haben. Das günstigste, das ich empfehlen könnte, wäre das hier:
Audient iD14 MKII; USB 3.0 Audiointerface; Anschluss: USB C; 24 bit / 44,1 – 96 kHz; ADC Dynamikumfang: 121 dB; DAC Dynamikumfang: 126 dB; 2x Audient Class A Konsolen-Mikrofon-Vorverstärker; 2x kombinierte Mic-/Line-Eingänge über XLR/Klinke...
www.thomann.de
Das günstigste Focusrite-Modell mit optischem Eingang ist das 18i8 (3. Generation), allerdings ein Auslaufmodell:
Focusrite Scarlett 18i8 3rd Gen; 18-Kanal USB2.0 Audiointerface mit USB-C Anschluss; 24-Bit / 192 kHz; 4 Scarlett Mikrofon-Preamps; +48V Phantomspeisung; zuschaltbare Air-Funktion; Anschlüsse: 4x Mic-/Line-Eingang XLR/6.3 mm Klinke Combo symmetrisch...
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Das bedeutet aber auch: Sollte dein Onboard-Sound keinen optischen Ausgang besitzen, lass die AE-7 drin! Das Interface schließt du sowohl per USB als auch S/PDIF an den Rechner. Dann stellst du die Soundausgabe im Windows auf den entsprechenden Digitalausgang für die Soundausgabe, und die USB-Verbindung brauchst du für das Mikrofon und um das Interface in der zugehörigen Software zu steuern (sowie für die Arbeit in einer DAW, die so wirklich alle Ein- und Ausgänge separat ansteuern kann).
Das t.bone (Thomann-Eigenmarke) kenne ich zwar nicht, aber ich würde mal vermuten, dass das für deine Zwecke reichen sollte. Wenn die Qualität auf etwas professionellerem Niveau sein soll, kannst du auch etwas mehr für das Røde NT1-A springen lassen, das ist in etlichen, v. a. kleineren Studios für Sprachaufnahmen im Einsatz.
Geheimtipp: Alternativ – wenn es dir nur um das Mikrofon geht – sparst du dir das Audio-Interface und probierst es zunächst mit dem Røde NT1 5th Generation:
Rode NT1 5th Generation Black; Großmembran-Kondensatormikrofon mit Dual Connect Anschluss; goldbedampfte 1“-Kapsel; High-Gain Revolution Preamp; Richtcharakteristik: Niere; 32Bit Floating Point Audio; Eigenrauschen: 4dBA; Empfindlichkeit: 25mV/Pa;...
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Da sich dieses auch per USB anschließen lässt, braucht man dafür nicht zwingend ein Audio-Interface; gleichzeitig steht dank XLR einer späteren Verwendung an einem Interface nichts im Wege.