News Fedora Workstation 44: Populäre Distribution als Beta freigegeben

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Fedora Workstation 44 ist die nächste Ausgabe der populären Linux-Distribution, die auch Gaming-Distributionen wie Bazzite und Nobara Linux als Basis dient. Dem finalen Release, der für Ende April vorgesehen ist, geht nun eine Beta voraus.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Fedora Workstation 44: Populäre Distribution als Beta freigegeben

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Echt jetzt? Habe doch gerade erst 43 installiert. Habe ja schon geahnt das Fedora da so eine Stress Distro ist. FreeBSD kommt auch mit ner neuen Version. Debian gilt es auch noch zu aktualisieren. Also viel zu tun.
Aber ich bin sehr zufrieden mit Fedora und was wichtiger ist meine Frau auch. Eine Beta werde ich ihr und mir aber nicht antun. Eventuell lass ich 43 auch einfach ein wenig reifen.
 
Echt jetzt? Habe doch gerade erst 43 installiert. Habe ja schon geahnt das Fedora da so eine Stress Distro ist. FreeBSD kommt auch mit ner neuen Version. Debian gilt es auch noch zu aktualisieren. Also viel zu tun.
Aber ich bin sehr zufrieden mit Fedora und was wichtiger ist meine Frau auch. Eine Beta werde ich ihr und mir aber nicht antun. Eventuell lass ich 43 auch einfach ein wenig reifen.
Ich denke nicht, dass es von 43 auf 44 ein riesen Sprung ist. Ich habe auch 43. Habe mir jetzt schon den neuen Plasma Login Manager geholt, also da ist wirklich nichts dabei! KDE Plasma 6.6.2 sowieso mittlerweile im Standard.
Keine Ahnung, was da mit 44 jetzt noch groß anders werden soll, der Kernel 6.19? Naja :-)
 
Echt jetzt? Habe doch gerade erst 43 installiert. Habe ja schon geahnt das Fedora da so eine Stress Distro ist. FreeBSD kommt auch mit ner neuen Version. Debian gilt es auch noch zu aktualisieren. Also viel zu tun.
Aber ich bin sehr zufrieden mit Fedora und was wichtiger ist meine Frau auch. Eine Beta werde ich ihr und mir aber nicht antun. Eventuell lass ich 43 auch einfach ein wenig reifen.
Der Release-Zyklus von Fedora ist alle 6 Monate kommt ein Major Release. Support gibts immer die letzten zwei Versionen.
The Fedora Project releases a new version of Fedora Linux approximately every six months and provides updated packages (maintenance) to these releases for approximately 13 months.This allows users to "skip a release" while still being able to always have a system that is still receiving updates.

Also ja man sollte mindestens einmal im Jahr upgraden. Ist auch garnicht schwer, manchmal kanns hier und da ziepen, aber das geht schon, wichtig ist dran bleiben der Upgrader unterstützt immer nur ein upgrade um 2 Versionen. https://docs.fedoraproject.org/de/quick-docs/upgrading-fedora-offline/

In dem Sinne Stressfreier sind tatsächlich rolling-release Distros wie manjaro, CachyOS, etc. also die meisten Arch based Distros und ein paar non-Arch. Dort gibts schlicht keine Versionen, es ist einfach ein ewig updatendes System. Dort ist die aktuellste Version schlicht die Summe aller gerade in den Repos verfügbaren Pakete. Tatsächlich auch ein Grund weswegen ich von Fedora weg bin.
Der Gegenpol dazu sind long-term Support Release Distros. Almalinux z.b. hat einen Support-Zyklus von 10 Jahre. 5 Jahre gibts kleinere feature-updates, danach nochmal 5 Jahre security-patches. Irgendwann veraltet so eine Distro natürlich dann etwas, ist eher was für Server.
Sowas wie Bazzite oder Kinoite sind auch ne Option, das ist immernoch Fedora, aber auf Basis von immutable images. Die Upzugraden heißt einfach nur, dass ein neues Image heruntergeladen wird und dann wird in das neue image gebootet und fertig ist das Upgrade.

Also Fedora ist cool, wenn einen das halbjährliche Upgraden aber nervt, dann vllt doch mal was anderes anschauen. Ne Distro ist auch recht schnell gewechselt, einfach das /home verzeichnis ins neue mitnehmen, bisschen Software wieder nachinstallieren und dann ist es auch schon fast geschafft.
 
Der Release-Zyklus von Fedora ist alle 6 Monate kommt ein Major Release. Support gibts immer die letzten zwei Versionen.


Also ja man sollte mindestens einmal im Jahr upgraden. Ist auch garnicht schwer, manchmal kanns hier und da ziepen, aber das geht schon, wichtig ist dran bleiben der Upgrader unterstützt immer nur ein upgrade um 2 Versionen. https://docs.fedoraproject.org/de/quick-docs/upgrading-fedora-offline/

In dem Sinne Stressfreier sind tatsächlich rolling-release Distros wie manjaro, CachyOS, etc. also die meisten Arch based Distros und ein paar non-Arch. Dort gibts schlicht keine Versionen, es ist einfach ein ewig updatendes System. Dort ist die aktuellste Version schlicht die Summe aller gerade in den Repos verfügbaren Pakete. Tatsächlich auch ein Grund weswegen ich von Fedora weg bin.
Der Gegenpol dazu sind long-term Support Release Distros. Almalinux z.b. hat einen Support-Zyklus von 10 Jahre. 5 Jahre gibts kleinere feature-updates, danach nochmal 5 Jahre security-patches. Irgendwann veraltet so eine Distro natürlich dann etwas, ist eher was für Server.
Sowas wie Bazzite oder Kinoite sind auch ne Option, das ist immernoch Fedora, aber auf Basis von immutable images. Die Upzugraden heißt einfach nur, dass ein neues Image heruntergeladen wird und dann wird in das neue image gebootet und fertig ist das Upgrade.

Also Fedora ist cool, wenn einen das halbjährliche Upgraden aber nervt, dann vllt doch mal was anderes anschauen. Ne Distro ist auch recht schnell gewechselt, einfach das /home verzeichnis ins neue mitnehmen, bisschen Software wieder nachinstallieren und dann ist es auch schon fast geschafft.

Da gehe ich ganz und gar nicht mit.
Ob Rolling Release wirklich "stressfreier'" ist, hängt doch stark davon ab, welche Art von Stress gemeint ist.

Ja, zwar fallen die großen Versions-Upgrades weg, doch dafür holt man sich das Risiko des "Bleeding Edge" ins Haus. Das hat mir in den letzten 25 Jahre (beginnend mit gentoo linxu) bereits die ein oder andere Nacht gekostet. Bei Distros wie Gentoo, Arch (derivate) landen Pakete oft nahezui ungetestet im Repo. Da passiert es deutlich häufiger, dass nach einem normalen pacman -Syu plötzlich der X-Server nicht startet, ein Treiber zickt oder Software-Regressions auftreten.

Bei Point-Release-Distros wie Debian Stable (derivate) und Fedora werden die Pakete innerhalb einer Version meist nur noch mit Sicherheitsupdates versorgt. Das System bleibt über Monate hinweg vorhersehbar.

Für jemanden, der auf einen funktionierenden Rechner angewiesen ist und nicht ständig Lust auf Fehlersuche nach einem simplen Update hat, ist ein Rolling Release eher das Gegenteil von stressfrei.

Eines kann ich dir sagen, ich hatte in den 25 Jahren sei dem ich Debian als Server verwenden weniger Stress mit Major Upgrade als mit Bleeding-Edge von gentoo und Archlinux.


Es ist ein Trade-off: Keine großen Upgrades vs. tägliches Risiko für kleine Brüche.
 
Hm... ich glaube, ich lese hier häufiger von Fedora Updates als auf meinem Nobara. Minimal verkehrte Welt. Habe letztens von Kernel 6.19.3 auf 6.19.5 upgedated, weil ich hier davon gelesen habe ...
... ich weiß gar nicht, was genau bei Fedora so stressig sein soll. Oder nervt das sehr eklatant bei verfügbaren Updates, im Gegensatz zu meinem Nobara?
 
Hm... ich glaube, ich lese hier häufiger von Fedora Updates als auf meinem Nobara. Minimal verkehrte Welt. Habe letztens von Kernel 6.19.3 auf 6.19.5 upgedated, weil ich hier davon gelesen habe ...
... ich weiß gar nicht, was genau bei Fedora so stressig sein soll. Oder nervt das sehr eklatant bei verfügbaren Updates, im Gegensatz zu meinem Nobara?
Nobara hab ich nie genutzt, aber kurz im wiki quergelesen, Nobara folgt als fedora-derivat deren release-turnus allerdings scheinen sie seit nobara 41 einen eigenen updater zu haben der die system upgrades übernimmt. Gut möglich, dass man damit die upgrades vom Anwender weg-abstrahiert und ein upgrade auch nur updates installieren ist wie sonst auch.
Für Fedora gabs meines Wissens nach (ist schon etwas her, glaube die letzte fedora version, die ich benutzt habe war 39) offiziell nur den upgrade über dnf commands, natürlich möglich ein third-party GUI dafür zu installieren, wenns eins gibt.

don't get me wrong es ist nichts verkehrt an dem System. Wenn Nobara das so macht, ist das für die meisten Anwender wahrscheinlich das beste. Mich störte an dem System von Fedora weniger der halbjährliche Release Zyklus als der Fakt, dass damit der Support-Zeitraum einer Version auf 13 Monate gesunken ist.

Und wie jemand hier schrieb auch rolling-release ist nicht perfekt, die Gefahr, dass bei updates was in die binsen geht ist immer gegeben und dort werden major updates eben einfach mit den tagtäglichen updates ausgeliefert. Bisher nach ca. 7 Jahren Manjaro muss ich aber sagen hat mich das sehr wenig betroffen, es gab einmal den Fall, dass updates fehlschlugen weil ein paar zertifikate nicht rechtzeitig den weg auf mein system fanden, die musste ich händlisch installieren nach einer google suche, dann lief das auch wieder und einmal hats mir nach einem update die systemsprache auf hindi oder so umgestellt, aber der spuk war nach einem reboot auch vorbei.
Mit stress-freier meine ich: ich muss mir nicht jedes jahr aktiv vornehmen "so jetzt machen wir ein OS upgrade". Wie immer bei Linux: nehmt was euch am besten gefällt, ihr habt die Wahl.
 
An allen Ecken und Enden von FreeBSD schwärmen und dann nichtmal nutzen. Einfach mal kühn und sowjetisch alle Geräte darauf umziehen.
Na da spielt meine Frau nicht mit. Sie möchte kein Frikelkram und einen mordernen Desktop. Na eventuell kann Sie sich ja doch noch anfreunden. Eventuell sollte ich einfach XFCE mal gegen KDE tauschen. Das gefällt ihr sehr gut, kann aber natürlich auch einfach nur am Hintergrundbild liegen. Nix genaues weiß ich. Eventuell mit Free BSD 15. Nur nichts überstürzen.
Das mit dem kühn ist so eine Sache wenn man schon über 50 ist. Da ist die Kraft welche der Ruhe beiwohnt näher an der Lebensrealität. Auch wenn mittlerweile die Kraft nachlässt, also ganz real.
 
Nicht einmal ist mir das in den letzten Jahren passiert. Nicht einmal!

Nicht einmal, in den letzten Jahren hatte ich einen Auto Unfall. Nicht ein einziges Mal!
Gibt wohl keine Autounfälle.

Na dann ist die Sache ja eindeutig geklärt. Wenn dir persönlich in den letzten Jahren kein einziger Fehler unter Linux passiert ist, dann existieren natürlich weltweit auch keine Bugs mehr. Millionen von Zeilen Code, zehntausende Maintainer, unzählige Hardwarekombinationen, alles perfekt. Scheint so dass endlich die Probleme der Softwareentwicklung gelöst ist.

BTW: Nicht ein einziges mal hatte ich "Privat" ein Fehler in Windows 11, scheint endlich ebenfalls Fehlerfrei zu sein :lol:

Heureka, endlich, ist es so weit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf meinem Laptop habe ich ab und zu mal mit Linux experimentiert, aber eins hatte ich wirklich auch noch nicht, Probleme mit Updates... weder bei Windows noch bei Linux.
 
Nicht einmal, in den letzten Jahren hatte ich einen Auto Unfall. Nicht ein einziges Mal!
Gibt wohl keine Autounfälle.

Na dann ist die Sache ja eindeutig geklärt. Wenn dir persönlich in den letzten Jahren kein einziger Fehler unter Linux passiert ist, dann existieren natürlich weltweit auch keine Bugs mehr. Millionen von Zeilen Code, zehntausende Maintainer, unzählige Hardwarekombinationen, alles perfekt. Scheint so dass endlich die Probleme der Softwareentwicklung gelöst ist.

BTW: Nicht ein einziges mal hatte ich "Privat" ein Fehler in Windows 11, scheint endlich ebenfalls Fehlerfrei zu sein :lol:

Heureka, endlich, ist es so weit.
Anekdotisch ist und bleibt anekdotisch. Auf nichts anderes habe ich hingewiesen. :ka:

Und genau deswegen sollte man explizit immer nur die Pakete Updaten die man Benötigt, nicht mehr und nicht weniger.
Gilt nicht eher die Devise: Update das, wofür es Updates gibt, denn diese sind, in aller Regel, Fehlerkorrekturen?

Ich lebe seit Jahrzehnten nach der Devise, dass alles aktualisiert wird, wofür es auch Updates gibt. Das kann Hardware eines Computers sein, es kann aber auch das Auto sein oder irgendein anderes Ding, was mit dem Internet verbunden ist.

Mir ging es eigentlich um diese ständigen polemischen Pauschalaussagen zu diversen Linux-Themen. Die sind weder sonderlich schlau, noch sind sie hilfreich. :)
 
Anekdotisch ist und bleibt anekdotisch. Auf nichts anderes habe ich hingewiesen. :ka:


Meine Erfahrung, basiert nicht auf einem einzelnen privaten PC und ein paar Rechenern im Bekanntenkreis.
Das ist keine anekdotische Beobachtung, sondern ergibt sich aus rund 20 Jahren praktischer Erfahrung im IT-Betrieb, zunächst ein paar Jahre im Systemhaus, heute als Verantwortlicher einer internen IT-Abteilung. In dieser Rolle habe ich über Jahre hinweg Einblick in den Betrieb von jährlich mehreren hundert Clients und Servern.

Wie dem auch sei, wir müssen das nicht weiter ausdiskutieren. Wenn deine Systeme seit Jahren durchgehend stabil ohne Fehler laufen, freut mich das. Meine Erfahrungen aus der Praxis über die letzten zwei Jahrzehnte sind allerdings andere.
 
Meine Erfahrung, basiert nicht auf einem einzelnen privaten PC und ein paar Rechenern im Bekanntenkreis.
Meine auch nicht.

Das ist keine anekdotische Beobachtung, sondern ergibt sich aus rund 20 Jahren praktischer Erfahrung im IT-Betrieb,
Ich 30 Jahre ...

heute als Verantwortlicher einer internen IT-Abteilung. In dieser Rolle habe ich über Jahre hinweg Einblick in den Betrieb von jährlich mehreren hundert Clients und Servern.
Also Bürojob?

Ich will mich mit dir nicht streiten. Ich habe nur was gegen diese vollkommen blöden Verkürzungen bei diesen Themen. Vor allem dann, wenn ich an der substanziellen Qualifikation der Aussagenden zu genau diesem Thema zweifle - nicht, weil ich das pauschal mache, sondern lese, was die Aussagenden so generell kommunizieren.

Pauschal
ständig Lust auf Fehlersuche nach einem simplen Update hat, ist ein Rolling Release eher das Gegenteil von stressfrei.
zu formulieren ist halt an der Realität gemessener Blödsinn für mich. Und ich finde, das sollte man als "Verantwortlicher der IT eines Unternehmens" eigentlich besser wissen. :ka:
 
Zurück