News Factorio: YouTuber bringt Aufbauspiel auf 1.250 Disketten zum Laufen - mit einer Woche Ladezeit

PCGH-Redaktion

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Ein 21-jähriger Youtuber bringt ein eigenwilliges Experiment zu Ende: "DocJade" lud das Aufbauspiel Factorio auf über 1.000 gebrauchte AOL-Disketten. Dafür entwickelte er sein eigenes Dateisystem in der Programmiersprache Rust - und benötigte eine Woche zum Laden.

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Es ist nur ein kleines Spiel, aber mit RISSIGEN SUCHTPOTENTIAL! Da sind auch so manche Nächte zu kurz gewesen ohne das ich Stunden mit den Laden von Spieldaten ausgebremst wurde.
Ich würde "DocJade" auch nahelegen die Zeit die er für die Erstellung gebraucht hat, besser ins Spiel von Factorio zu investieren. Könnte bei weiten mehr Spaß machen.
 
Wenn man sonst nichts zu tun hat...... eine Woche Ladezeiten was zur.....

Naja manche stehen abends auf dem Balkon und wackeln hin und her. :-_-:
 
Aus solchen wahnwitzigen Ideen entwickeln sich erst später oft die tollsten Dinge, die man sich später nicht mehr wegdenken kann.
Z. B. ein Dateisystem, dass für Datenübertragungen im Deep-Space-Network, ein Netzwerk zwischen Raumschiffen, Satelliten, das schon produktiv im Einsatz ist. Wenn z. B. ein Bild vom Mars zur Erde gesendet wird, sind die Datenpakete 20 Minuten unterwegs. Auch da braucht es super Korrektur-Algorithmen, um nicht zu viel Overhead mitschicken zu müssen, aber gleichzeitig möglichst wenige fehlerhaft übertragene Datenpakete nachfordern zu müssen.
Ähnlich wie hier: Wenn man 300 Disketten später draufkommt, dass einige Bytes falsch ausgelesen wurden und das Dateisystem das nicht mehr korrigieren kann, muss man komplett von vorne beginnen.
 
Dazu hätte absolut kein Bock. Damals beim Amiga konnten schon 2 Disketten Wechsel nervig werden. Beste Beispiel: Jaguar XJ 220. Nach jedem Rennen ein Fall für DJ Floppy...🥴

Das Projekt ist zeitlich bemerkenswert, aber in der heutigen Zeit völlig sinnfrei.
 
Ich hab noch das nach wie vor tolle Spiel "Pole Position" (F1 Manager Game) von Ascaron im kompletten Original zu Hause und eben nachgeschaut: 14 3,5"-Disketten (12 fürs Spiel und 2 fürs Update). Speicherplatz auf der Festplatte benötigt Pole Position 60 MB. Später hab ich in die Karton-Verpackung noch eine selbst gebrannte CD mit "Pole Position" dazugetan, weil die nachfolgenden PC ja kein 3,5"-Diskettenlaufwerk mehr hatten. Und nun haben PC ja meist nicht einmal mehr ein CD-/DVD-Laufwerk.

Schon das war mühsam - auch wenn man die Disketten ja nur zum Installieren benötigt hat - das Spiel selbst lief ja von der Festplatte.
 
Erinnert mich an Monkey Island und lasure sweet lary 😏 waren zwar deutlich weniger Disketten aber man hat sich ne Pizza geholt und dann beim Essen nach und nach die Disketten eingeschoben.
 
Knights of Legend war ein überambitioniertes RPG, das auf dem C64 mit 6 Disketten daher kam.
Um von einem gespeicherten Spielstand das Spiel fortzusetzen, musste man knapp 20 Minuten in Laden und Diskettenwechsel investieren.
Ich habe es geliebt als Jugendlicher (die Idee hinter dem Spiel, die Umsetzung war fast unspielbar), bin aber nicht weit gekommen, da einzelne Random-Encounter teilweise mehrere Stunden in Anspruch genommen haben.
 
:-S


Aber ansonst irgendwie cool.
"auf dem zu diesem Zweck wohl unpraktischsten Medium"
Für mich ist die 3,5" Disk heute noch ein alltägliches äußerst praktisches Medium. Auf die Idee jetzt über 1000 Stück in einer Art Challenge zu beschreiben um dafür Clicks zu kassieren ist eine sehr fragwürdige Richtung.
Hmm... Sollte ich den FS2020 auf CD´s brennen? Wieviel lässt sich mit dieser Sträflingsarbeit verdienen??? :devil:
 
Zuletzt bearbeitet:
nö.
nur die High Density, HD.
gab gegen ende auch welche mit 2,88MB (ibm?)
Man konnte Disketten ach anders formatieren so das mehrSpeicherplatz da war. (aber mit Risiko)
Oder - völlig risikolos - auf einem Amiga formatieren, dann passten sogar 1,76 MB auf die HD-Disks. Die Laufwerke waren aber nicht weit verbreitet.

A propos, mein damaliger Rekord war das Spiel "Biing!" mit ganzen 12 Disketten! Und um die damals noch unbekannten Gefahren des Internets zu umschiffen wurde das persönliche Tagebuch bis weit in die Nuller-Jahre ausschließlich auf Disketten geführt. :hmm:
 
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