Neues Interface, schnelle Speichertechnologie ...
... Blitzschneller Datenspeicher für unterwegs.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Firma OCZ Technology,
die mit der Bereitstellung des Testkandidaten dieses Review erst ermöglicht.
... Blitzschneller Datenspeicher für unterwegs.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Firma OCZ Technology,
die mit der Bereitstellung des Testkandidaten dieses Review erst ermöglicht.
Inhaltsverzeichnis
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Verpackung und Lieferumfang
Machen wir es kurz und bringen es auf den Punkt: Die Verpackung gibt sich schlicht und stabil. Im Lieferumfang befindet sich alles Wichtige - mehr aber auch nicht. Das passende Mini-USB-3.0-Kabel, eine kurze Anleitung, für deren Verständnis man aber des Englischen mächtig sein muss. Als kleines Gimmick gibt es einen SSD-Sticker dazu. Für ein Produkt dieser Preisregion hätte eine weitere Dreingabe, wie etwa eine Schutzhülle gegen Verkratzen des Solid-State-Laufwerkes allerdings nicht geschadet.
Technische Daten
Abmessungen:
o 120 mm x 56 mm x 9 mm (LxBxH)
Gewicht:
o 75 Gramm
Technik:
o Indilinx-Controller
o Symwave-USB-3.0-Controller
o 64 MByte Elpida-Cache
o Speicherchips: MLC
Lieferumfang:
o SSD-Laufwerk
o Mini-USB-3.0-Kabel
o Anleitung (Englisch)
o Sticker
Verfügbare Kapazitäten:
o 64 GB*
o 128 GB
o 256 GB
*: geringe Leistungswerte
Leistung:
o Lesen: 260 MByte/s (64 GByte: 225 MByte/s)
o Schreiben: 200 MByte/s (64 GByte: 135 MByte/s)
Leistungsaufnahme:
o Last: 2,4 Watt
o Idle: 1,1 Watt
Abmessungen:
o 120 mm x 56 mm x 9 mm (LxBxH)
Gewicht:
o 75 Gramm
Technik:
o Indilinx-Controller
o Symwave-USB-3.0-Controller
o 64 MByte Elpida-Cache
o Speicherchips: MLC
Lieferumfang:
o SSD-Laufwerk
o Mini-USB-3.0-Kabel
o Anleitung (Englisch)
o Sticker
Verfügbare Kapazitäten:
o 64 GB*
o 128 GB
o 256 GB
*: geringe Leistungswerte
Leistung:
o Lesen: 260 MByte/s (64 GByte: 225 MByte/s)
o Schreiben: 200 MByte/s (64 GByte: 135 MByte/s)
Leistungsaufnahme:
o Last: 2,4 Watt
o Idle: 1,1 Watt
Erscheinungsbild
Erst einmal ausgepackt, wundert man sich schon ein wenig über die extrem kompakten Abmessungen und über das geringe Gewicht der schlichten Aluminium-SSD. Lediglich die Mini-USB-Buchse und die beiden kleinen LEDs in der Front stören das klare Design der Enyo. So schön der Aluminium-Druckguss auch anzusehen ist, stören dieses Bild all zu schnell unschöne Kratzer. Gerade an der Unterseite ist die SSD mangels Gummifüßen sehr empfindlich.
Erst einmal ausgepackt, wundert man sich schon ein wenig über die extrem kompakten Abmessungen und über das geringe Gewicht der schlichten Aluminium-SSD. Lediglich die Mini-USB-Buchse und die beiden kleinen LEDs in der Front stören das klare Design der Enyo. So schön der Aluminium-Druckguss auch anzusehen ist, stören dieses Bild all zu schnell unschöne Kratzer. Gerade an der Unterseite ist die SSD mangels Gummifüßen sehr empfindlich.
Gerade einmal 9 Millimeter Höhe und das geringe Gewicht prädestinieren die Enyo als portables Medium. Das bereits sehr kompakte 2,5"-Festplattengehäuse von Scythe wirkt im Vergleich bedeutend größer - ist es in der Tat auch.
In der Praxis gibt es bei der Mobilität dennoch einen großen Kritikpunkt zu vermelden: Verschwindet die Enyo spielend leicht in der Hosentasche, muss das noch wenig verbreitete Mini-USB-3.0-Kabel mit transportiert werden - und dieses gibt sich durch eine starke Schirmung sehr starr und widerspenstig und lässt sich nur schwer verstauen. Leider fehlt der Enyo ein zusätzlicher Mini-USB-2.0-Anschluss, der die Mobilität deutlich erhöht hätte, schließlich befindet sich ein solches Kabel in fast jedem Haushalt - Mini-USB-3.0-Kabel haben dagegen noch Seltenheitswert (Im Bild weiß: Mini-USB-3.0-/ grau: Mini-USB-2.0-Kabel).
Ein Blick ins Innere
Natürlich wollen wir auch noch einen Blick ins Innere werfen. Die beiden Hälften des Aluminiumgehäuse sind schnell getrennt und die Platine im Innern kommt zum Vorschein. Leider ist Letztere nur einseitig mit dem Gehäuse verschraubt, was bei Erschütterung zu unschönen, klappernden Geräuschen führt und etwas an der ansonsten hohen Verarbeitungsqualität kratzt.
Natürlich wollen wir auch noch einen Blick ins Innere werfen. Die beiden Hälften des Aluminiumgehäuse sind schnell getrennt und die Platine im Innern kommt zum Vorschein. Leider ist Letztere nur einseitig mit dem Gehäuse verschraubt, was bei Erschütterung zu unschönen, klappernden Geräuschen führt und etwas an der ansonsten hohen Verarbeitungsqualität kratzt.
Auf dem PCB sitzen beidseitig die MLC-Speicherzellen. Insgesamt 16 Chips erzeugen hier 128 GByte Kapazität. Auf der Unterseite finden sich der Indilinx-Speichercontroller, ein 64 MByte großer Zwischenspeicher von Elpida und der USB-3.0-Controller von Symwave, welcher auch zu USB-2.0 abwärtskompatibel ist.
Benchmarks
Die Auswahl der Benchmarks fällt auf rein synthetische Tests. Grund hierfür ist im Testsystem zu suchen. Für praxisnahe Tests, wie etwas das Kopieren einer großen Datei auf die externe Festplatte, stellt die mechanische Systemplatte eine Engstelle dar und limitiert die Übertragungsgeschwindigkeiten derart, dass sich keine sinnvollen Messungen durchführen lassen.
Die Ergebnisse des Lese-Tests zeigen sehr schön, dass der OCZ-Treiber ab Dateigrößen von rund 64 KByte einen deutlichen Leistungsschub beschert. Die mechanische Western Digital sieht auch mit ESata-Anschluss kein Land gegen das SSD-Laufwerk. Mit USB 2.0 werden beide Speichermedien deutlich ausgebremst: Die Enyo setzt sich hier aber dennoch mit einer etwas höheren Leseleistung ab.
Die Schreibleistung der Enyo rangiert auf leicht niedrigerem Niveau. Auch hier zeigt der OCZ-Treiber wieder eine deutliche Verbesserung von rund 30 MByte/s. Erfolgt die Übertragung der Daten mittels USB 2.0, bricht auch hier die Leistung massiv ein. Es zeigt sich ein vergleichbares Bild zur Leseleistung.
[table="head"]Enyo USB 3.0 OCZ-/Win-Treiber|WD5000BEVT ESATA
Anhang anzeigen 289076Anhang anzeigen 289100|Anhang anzeigen 289075[/table]
[table="head"]Enyo USB 2.0|WD5000BEVT USB 2.0
Anhang anzeigen 289105|Anhang anzeigen 289106[/table]
Anhang anzeigen 289076Anhang anzeigen 289100|Anhang anzeigen 289075[/table]
[table="head"]Enyo USB 2.0|WD5000BEVT USB 2.0
Anhang anzeigen 289105|Anhang anzeigen 289106[/table]
Wird eine große Datei sequenziell von der Enyo gelesen, toppen die Leistungswerte sogar noch die Erwartungen von rund 260 MByte/s. Die Schreibleistung hinkt dem angekündigten Wert allerdings auch mit dem speziellen Treiber leicht hinterher. Aber ohne Frage: auch hier ist die Leistung sehr erhaben. Das mechanische Vergleichslaufwerk in Form der Western Digital WD5000BEVT sieht auch an der ESATA-Schnittstelle kein Land. Ebenfalls erwähnenswert ist die bereits sehr guten Lese-/Schreibleistung bei kleinen Dateien.
Werden die beiden Platten dagegen am USB-2.0-Anschluss betrieben, fällt die Leistung auf das bekannte Maß zurück. Die Enyo gibt hier aber nach wie vor eine deutlich bessere Figur ab.
Werden die beiden Platten dagegen am USB-2.0-Anschluss betrieben, fällt die Leistung auf das bekannte Maß zurück. Die Enyo gibt hier aber nach wie vor eine deutlich bessere Figur ab.
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[table="head"]Enyo USB 3.0 OCZ-/Win-Treiber|WD5000BEVT ESATA
Anhang anzeigen 289614Anhang anzeigen 289615|Anhang anzeigen 289616[/table]
[table="head"]Enyo USB 2.0|WD5000BEVT USB 2.0
Anhang anzeigen 289613|Anhang anzeigen 289617[/table]
Anhang anzeigen 289614Anhang anzeigen 289615|Anhang anzeigen 289616[/table]
[table="head"]Enyo USB 2.0|WD5000BEVT USB 2.0
Anhang anzeigen 289613|Anhang anzeigen 289617[/table]
Der HDTach-Benchmark zeigt, dass die Schreib- und Leseleistung der Enyo über die gesamte Kapazität konstant ist. Das Magnetlaufwerk verliert hier je nach Stellung des Lesearms auf dem Platter deutlich an Geschwindigkeit.
Neu sind ebenfalls die Zugriffszeiten, welche bei der OCZ Enyo SSD-typisch sehr niedrig ausfallen. Auch im USB-2.0-Modus spricht das Solid-State-Laufwerk noch sehr rasch an.
HDTach sieht im Gegensatz zum CrystalDiskMark die Leistung beider Laufwerke im USB-2.0-Modus auf einer Höhe - rund 35 MByte/s.
Neu sind ebenfalls die Zugriffszeiten, welche bei der OCZ Enyo SSD-typisch sehr niedrig ausfallen. Auch im USB-2.0-Modus spricht das Solid-State-Laufwerk noch sehr rasch an.
HDTach sieht im Gegensatz zum CrystalDiskMark die Leistung beider Laufwerke im USB-2.0-Modus auf einer Höhe - rund 35 MByte/s.
Fazit
Bereits mit dem windows-eigenen Treiber für den Symwave-Controller schafft die OCZ Enyo herausragende Übertragungsraten. Mit dem speziellen Treiber von OCZ steigert sich die Leistung nochmals deutlich (je nach Benchmark rund 30 Prozent) und erreicht zumindest beim sequenziellen Schreiben praktisch die versprochenen Werte.
Im Vergleich zu herkömmlichen mobilen Datenspeichern ist der Vorsprung gewiss erhaben. Allerdings liegt im Vergleich zu anderen Speichertechnologien der Preis pro Gigabyte leider nach wie vor auf ähnlich gehobenem Niveau, sodass sich das hier getestete 128-Gbyte-Solid-State-Drive mit rund 230 Euro Kaufpreis lediglich an betuchte Käufer richtet.
Soll die Enyo am heimischen Rechner zudem die volle Leistung ausschöpfen, muss der PC eine ähnlich hohe Lese-/Schreibleistung bieten - Eine SSD als Systemplatte ist also Pflicht, ansonsten verpufft die Leistung der Enyo. Wer allerdings oft große Dateien transferiert und zudem auf aktuelle Systeme (mit USB-3.0-Anschluss) zurückgreifen kann, wird - sofern Geld eine untergeordnete Rolle spielt - mit der OCZ Enyo einen Treffer landen.
Im Vergleich zu herkömmlichen mobilen Datenspeichern ist der Vorsprung gewiss erhaben. Allerdings liegt im Vergleich zu anderen Speichertechnologien der Preis pro Gigabyte leider nach wie vor auf ähnlich gehobenem Niveau, sodass sich das hier getestete 128-Gbyte-Solid-State-Drive mit rund 230 Euro Kaufpreis lediglich an betuchte Käufer richtet.
Soll die Enyo am heimischen Rechner zudem die volle Leistung ausschöpfen, muss der PC eine ähnlich hohe Lese-/Schreibleistung bieten - Eine SSD als Systemplatte ist also Pflicht, ansonsten verpufft die Leistung der Enyo. Wer allerdings oft große Dateien transferiert und zudem auf aktuelle Systeme (mit USB-3.0-Anschluss) zurückgreifen kann, wird - sofern Geld eine untergeordnete Rolle spielt - mit der OCZ Enyo einen Treffer landen.
[table=head;width=475px]Pro:|Contra:
+ Abmessungen und Gewicht|- Preis/GByte deutlich zu hoch
+ extrem schnell|- keine Mini-USB-2.0-Buchse
+ keine mechanischen Bauteile:|- SSD klappert bei Stößen
+ lautlos|- für den Preis geringer Lieferumfang
+ kühl|- störrisches USB-3.0-Kabel
+ schock-resistent|[/table]
+ Abmessungen und Gewicht|- Preis/GByte deutlich zu hoch
+ extrem schnell|- keine Mini-USB-2.0-Buchse
+ keine mechanischen Bauteile:|- SSD klappert bei Stößen
+ lautlos|- für den Preis geringer Lieferumfang
+ kühl|- störrisches USB-3.0-Kabel
+ schock-resistent|[/table]
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