Ethereum & Co.: GPU-Mining behindert inzwischen SETI-Forschung

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Das stimmt so nicht. Die Quantentheorie ergänzt vielmehr die Relativitätstheorie und macht auch relative Überlichtgeschwindigkeit möglich. Einstein mochte die QT z.B. überhaupt nicht.

Zum Topic: Leute, akzeptiert doch einfach, daß neben Gaming auch andere Verwendungszwecke für Grafikkarten existieren. Wofür sie benutzt werden, ist eigentlich egal. Strom verbrauchen sie immer. Das Problem ist vielmehr, daß eben nicht genug produziert werden (oder können). Und genau das regt eben die Gamer auf.
Auch das ist nicht ganz richtig. Hier eine kurze Geschichtsstunde Physik für Interessierte...

Quantenmechanik an sich ist erst mal eine Theorie, die Anfang des 20. Jahrhunderts in völligem Gegensatz zu klassischen Theorien stand. Damals gab es die Relativitätstheorie noch nicht. Deshalb ist die Quantenmechanik auch nicht relativistisch, weshalb sie diesen Bereichen (d.h. bei (relativ) Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit) auch katastrophale Vorhersagen trifft. Überhaupt kann die Quantenmechanik einige Dinge gar nicht erklären, z.B. so triviale Dinge wie den Zerfall von Teilchen. Dafür konnte man mit der Quantenmechanik das Wasserstoffatom erklären, insbesondere die Frage, warum das Elektron auf festen Bahnen um den Protonenkern kreist.

Danach kam die spezielle Relativitätstheorie. Die konnte zwar die klassische Elektrodynamik mit der klassischen Mechanik vereinen (die Theorien standen bis dahin im Widerspruch, weil die klassische Elektrodynamik nach Maxwell die Lichtgeschwindigkeit bereits als "Limit" vorhersagt), war aber eben weiterhin eine klassische Theorie, und konnte damit keine Quanteneffekte vorhersagen.

Die Vereinigung von spezieller Relativitätstheorie und Quantenmechanik begann Mitte des 20. Jahrhunderts, und resultierte in der Quantenfeldtheorie, die letztlich das heutige Standardmodell der Physik wurde. Die Quantenfeldtheorie kann gute Vorhersagen von Quantenphänomenen auch bei großen Relativgeschwindigkeiten treffen. "Nebenbei" sagt die Quantenfeldtheorie so tolle Dinge wie Antimaterie voraus, und eben auch der Zerfall von Teilchen wird vorhergesagt. Quantenfeldtheorien machen aber keine Vorhersage zur Gravitation.

Parallel dazu wurde quasi im Alleingang von Albert Einstein die allgemeine Relativitätstheorie entwickelt. Diese vereinigte die spezielle Relativitätstheorie mit dem Gravitationsmodell von Newton. Damit konnten bisher unerklärte Phänomene wie die Periheldrehung des Merkur oder die erst jüngst direkt beobachteten Gravitationswellen erklärt werden, allerdings bleiben wie schon in der speziellen Relativitätstheorie Quanteneffekte völlig außen vor.

Was (noch) nicht vereint werden konnte, ist Quantenfeldtheorie und allgemeine Relativiätstheorie. Diese Vereinigung wird von "übergeordneten" Theorien wie der Stringtheorie angestrebt, und ist Gegenstand aktueller Forschung.

Zur Überlichtgeschwindigkeit:

Die allgemeine Relativitätstheorie erlaubt das tatsächlich! Zwar kann die Lichtgeschwindigkeitan keinem Punkt des Raums überschritten werden, allerdings kann der Raum durchaus so gekrümmt werden, dass Materie mit Überlichtgeschwindigkeit transportiert werden kann. Siehe hier Alcubierre drive - Wikipedia

Braucht nur noch etwas Materie mit negativer Energiedichte. Eine solche ist zwar in bisherigen Theorien nicht explizit verboten, wurde aber bis auf einige Quantenphänomene wie z.B den Casimir Effekt (Casimir-Effekt – Wikipedia) auch noch nie beobachtet. Und es besteht auch die Möglichkeit, dass eine "übergeordnete" Theorie dem völlig einen Strich durch die Rechnung macht.
 
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Davon ab: Wenn das Universum wirklich die Größe hat, welche von namenhaften Wissenschaftlern und Mathematikern unterstellt wird, dann wäre es schon sehr vermessen zu glauben, wir wären die einzige - geschweige denn am höchsten entwickelte - intelligente Lebensform dort. So gesehen könnte ein Kontakt zu einer "anderen" Intelligenz auch die Lösung für viele unserer (und nicht nur medizinischer) Probleme bedeuten.^^
Vermessen passt doch zu uns!
Aber den eigentlichen Kontakt, also Komunikation, stell ich mir doch recht uninteressant vor.
Bei Antwortzeiten von im günstigsten Fall hunderttausenden Jahren, weiß der Empfänger der Antwort nicht mal das gefragt wurde, geschweige denn was und vorallem wie.
INebenbei,man muss schon den Intellekt und Bildungsstand eines sehr trockenen Stück Brotes haben,um den Nutzen von Forschung infrage zu stellen.
Nur ist Forschung nicht gleich Forschung, das ist die Krux dabei!
"Forschung" ist nun mal Interessenbasiert. Deren Nutzen, deren Grund sowie deren Ansatz wird nicht "selten" vom Geld bestimmt. Was den Nutzen von "Forschung" dann sehr wohl in Frage stellen muß!
Monsantos und Forschung zu Unbedenklichkeit von Glyphosat, VW und deren "Wissanschaftler" die Dieselabgase als potentiel gesundheitsfördernd darstellen wollen, sind da nur prominente Beispiele was Forschung auch bedeuten kann. Von Waffen will ich garnicht anfangen!
Aber ebenfalls mal nicht vergessen; die Suche nach unbekannter Inteligenz, wohl wissend diese nicht ergründen zu können. Denn wer in diesem Bereich forscht, weiß schnell und genau, wie unnütz diese Tätigkeit denn wirklich ist. Nun so ganz unnütz ist sie dann doch nicht.
PR, Entwicklung von Empfangstechnik und Arbeitsbeschaffung bleiben ja noch.
 
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Nur ist Forschung nicht gleich Forschung, das ist die Krux dabei!
"Forschung" ist nun mal Interessenbasiert. Deren Nutzen, deren Grund sowie deren Ansatz wird nicht "selten" vom Geld bestimmt. Was den Nutzen von "Forschung" dann sehr wohl in Frage stellen muß!
Monsantos und Forschung zu Unbedenklichkeit von Glyphosat, VW und deren "Wissanschaftler" die Dieselabgase als potentiel gesundheitsfördernd darstellen wollen.

Das hab ich ja noch nie gehört. Wo hast Du bitte die Quelle für diesen Wahnsinn. :lol: Dieselabgase und "Gesundheitsfördernd". Ich glaub so dämlich kann ja VW auch wieder nicht sein um tatsächlich sowas in die Welt setzen zu wollen.
Und was Glyphosat angeht, das ist auch so ein Lieblingsthema von mir: Es gibt auch von Glyphosat Gegnern in Auftrag gegebene Studien, bei denen herausgekommen ist dass man dem Mittel keine Gefahren für die Gesundheit nachweisen kann, schon gar nicht in den Mengen die ein menschlicher Körper davon normalerweise abkriegt. Diese Studien wurden dann aber auch nicht veröffentlicht, weil den Hassern dieses Stoffes das Ergebnis nicht gefallen hat. :) Und einer hat auch einen interessanten Satz gesagt: "Die Leute regen sich auf wenn im Promillebereich Glyphosat im Bier nachgewiesen wird, aber das da an die 5% Alkohol drin ist, was ein schweres Nervengift ist und 1000mal schädlicher als das bisschen Glyphosat, stört die nicht".
Weiter frag ich mich eh, was sich die Leute in D noch darüber aufregen. Das Zeug zur Sikkation vor der Ernte auf die Pflanzen zu spritzen ist eh schon lang verboten. Und bei der normalen Anwendung, wie sie derzeit in Europa üblich ist, kann eh kaum was zum Menschen gelangen. Ich hab das Zeug benutzt dieses Jahr um auf meinen Stoppelacker (also einen bereits abgeernteten Acker) den Ausfall Raps und andere Unkräuter zu bekämpfen. Das Zeug hab ich jetzt schon lange eingearbeitet in den Boden und einen Weizen gesät. Bis der geerntet wird ist von dem Zeug nichts mehr übrig in den Pflanzen, dass ist auch jetzt schon nicht mehr der Fall. Also versteh ich das Problem gar nicht. Aber alle reden immer mit bei jedem Thema ohne auch nur ein bisschen Ahnung zu haben.
Und was Bio angeht: Völlig verrückt ist dass die Kupfer spritzen dürfen, weil das früher so üblich war, bevor es die chemischen Pflanzenschutzmittel gab. Ist halt nur sehr viel giftiger für den Boden als jedes unserer aktuellen, bis zum geht nicht mehr geregelten Chemischen Mittel. Aber juckt ja keinen, weils keiner weiß. Noch dazu sieht man beim Biobauern großzügig darüber weg wenn er Pilzbefall im Getreide hat. Kann er ja nicht wie ein normaler Bauer mit Fungiziden behandeln, weil er es nicht darf. Also gelangt einiges an toxischen Pilzen mit in den Nahrungskreislauf. Aber Bio ist ja so gesund.:ugly:
 
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Hast du keine Websuche!?
VW war erst kürzlich in den Medien, mit ihrem Affenversuchen. Sollte leicht zu finden sein!
Glyphosat; das einige Gegner von diesem Zeug ähnliche Praktiken anwenden wie Monsanto schon immer, auch nicht schön, macht das Zeug aber nicht weniger gefährlich.
Und wenn du das Zeug dem von dir entlehnten Boden beimischst, glaubst du nur, dass es bald nicht mehr da ist, dabei immer schön auf die "Forschungen" das Nutznießers vertrauend.
Halleluja!
 
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Hast du keine Websuche!?
VW war erst kürzlich in den Medien, mit ihrem Affenversuchen. Sollte leicht zu finden sein!
Glyphosat; das einige Gegner von diesem Zeug ähnliche Praktiken anwenden wie Monsanto schon immer, auch nicht schön, macht das Zeug aber nicht weniger gefährlich.
Und wenn du das Zeug dem von dir entlehnten Boden beimischst, glaubst du nur, dass es bald nicht mehr da ist, dabei immer schön auf die "Forschungen" das Nutznießers vertrauend.
Halleluja!

Das mit den Affenversuchen hab ich gehört. Aber ich glaube jetzt nicht dass VW damit nachweisen wollte dass Dieselabgase "Gesundheitsfördernd" sein sollen, sondern doch eher wie "schädlich" sich diese auf den Organismus auswirken, den so doof sind die bei VW auch nicht dass die auch nur auf den Gedanken kommen könnten das Zeug wäre der Gesundheit förderlich. :ugly: Wie stell ich mir dann die Empfehlung vor von VW? Jeden Morgen und Abend einen sauberen Zug am Auspuff vom TDI nehmen oder was? Wenn du die Websuche so gut bedienen kannst gib mir halt schnell einen Link wo die sagen dass das Zeug "Gesundheitsfördernd" ist, dann bin ich still.

Das ist eben der springende Punkt. Es konnte NICHT nachgewiesen werden dass Glyphosat für den menschlichen Organismus schädlich ist in den Mengen die der Mensch bei normaler, vorschriftsmäßiger Anwendung abkriegt. Zeig mir eine Studie wo steht dass das Zeug gefährlich wäre, wie du behauptest. Und das man das Zeug nicht seinem Bier beimischen sollte, weil es "Gesundheitsfördernd" ist, versteht sich von selbst.
Und was meinst Du bitte mit von mir entlehntem Boden und "beimischen". Glyphosat mischt man nicht dem Boden bei sondern der Spritzbrühe. Und wenn du meinen Post richtig liest schreibe ich dass ich damit den Ausfallraps und Unkraut behandelt hab. Ausfallraps und Ausfallgetreide bezeichnet man in der Landwirtschaft, damit keine Mißverständnisse entstehen, die Körner die der Mähdrescher verliert, über Schüttler und Reinigung. Das sind, bei einem guten Fahrer, ca 1% der Körner und die gehen dann hinter her auf den Stoppeln auf. Das ist also Zeug, dass niemals zum Menschlichen Verzehr gelangen wird. Dies wird dann eben behandelt und wenn die Pflanzen abgestorben sind wird das ganze eingegrubbert. wie jeder Bauer seinen Stoppelacker halt bearbeitet bevor er wieder sät. Und es ist sehr unwahrscheinlich dass von meinem Stoppelacker eine wesentliche Menge in deinem Magen landen kann, weil bis ich den Weizen wieder dresche im Sommer 2018, hat sich das Glyphosat vom Sommer 2017 schon lange verflüchtigt oder anderweitig abgebaut. Und weißt du eigentlich, in welchen Mengen Glyphosat angewandt wird? 5 Liter pro Hektar. Ein Hektar sind 10000qm. 5/10000 sind 0,0005 Liter pro qm. Eine schier lachhafte Menge. Wie soll dir das schaden bitte?
 
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Auch das ist nicht ganz richtig. Hier eine kurze Geschichtsstunde Physik für Interessierte...

Quantenmechanik an sich ist erst mal eine Theorie, die Anfang des 20. Jahrhunderts in völligem Gegensatz zu klassischen Theorien stand. Damals gab es die Relativitätstheorie noch nicht. Deshalb ist die Quantenmechanik auch nicht relativistisch, weshalb sie diesen Bereichen (d.h. bei (relativ) Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit) auch katastrophale Vorhersagen trifft. Überhaupt kann die Quantenmechanik einige Dinge gar nicht erklären, z.B. so triviale Dinge wie den Zerfall von Teilchen. Dafür konnte man mit der Quantenmechanik das Wasserstoffatom erklären, insbesondere die Frage, warum das Elektron auf festen Bahnen um den Protonenkern kreist.

Danach kam die spezielle Relativitätstheorie. Die konnte zwar die klassische Elektrodynamik mit der klassischen Mechanik vereinen (die Theorien standen bis dahin im Widerspruch, weil die klassische Elektrodynamik nach Maxwell die Lichtgeschwindigkeit bereits als "Limit" vorhersagt), war aber eben weiterhin eine klassische Theorie, und konnte damit keine Quanteneffekte vorhersagen.

Die Vereinigung von spezieller Relativitätstheorie und Quantenmechanik begann Mitte des 20. Jahrhunderts, und resultierte in der Quantenfeldtheorie, die letztlich das heutige Standardmodell der Physik wurde. Die Quantenfeldtheorie kann gute Vorhersagen von Quantenphänomenen auch bei großen Relativgeschwindigkeiten treffen. "Nebenbei" sagt die Quantenfeldtheorie so tolle Dinge wie Antimaterie voraus, und eben auch der Zerfall von Teilchen wird vorhergesagt. Quantenfeldtheorien machen aber keine Vorhersage zur Gravitation.

Parallel dazu wurde quasi im Alleingang von Albert Einstein die allgemeine Relativitätstheorie entwickelt. Diese vereinigte die spezielle Relativitätstheorie mit dem Gravitationsmodell von Newton. Damit konnten bisher unerklärte Phänomene wie die Periheldrehung des Merkur oder die erst jüngst direkt beobachteten Gravitationswellen erklärt werden, allerdings bleiben wie schon in der speziellen Relativitätstheorie Quanteneffekte völlig außen vor.

Was (noch) nicht vereint werden konnte, ist Quantenfeldtheorie und allgemeine Relativiätstheorie. Diese Vereinigung wird von "übergeordneten" Theorien wie der Stringtheorie angestrebt, und ist Gegenstand aktueller Forschung.

Zur Überlichtgeschwindigkeit:

Die allgemeine Relativitätstheorie erlaubt das tatsächlich! Zwar kann die Lichtgeschwindigkeitan keinem Punkt des Raums überschritten werden, allerdings kann der Raum durchaus so gekrümmt werden, dass Materie mit Überlichtgeschwindigkeit transportiert werden kann. Siehe hier Alcubierre drive - Wikipedia

Braucht nur noch etwas Materie mit negativer Energiedichte. Eine solche ist zwar in bisherigen Theorien nicht explizit verboten, wurde aber bis auf einige Quantenphänomene wie z.B den Casimir Effekt (Casimir-Effekt – Wikipedia) auch noch nie beobachtet. Und es besteht auch die Möglichkeit, dass eine "übergeordnete" Theorie dem völlig einen Strich durch die Rechnung macht.

Eieieiei, das ist aber einiges falsch. Ich werde meinen Vorsatz, mich in diesem Thread nicht mehr zu Wort zu melden, brechen müssen:
1. Die spezielle Relativitästheorie wurde von Albert Einstein 1905 ins Leben gerufen aber noch nicht so genannt. Die 1905 veröffentlichte Arbeit hieß "Zur Elektrodynamik bewegter Körper". Spezielle Relativitätstheorie nannte er sie erst... ich glaube 1915 oder 1916 (das Jahr habe ich nicht mehr genau in Erinnerung), als er seine allgemeine Relativitätstheorie veröffentlichte.

2. Als die Geburt der Quantenmechanik wird von den meisten Wissenschaftshistorikern Max Plancks Arbeit zur Strahlung schwarzer Körper betrachtet, in der er das heute nach ihm benannte Plancksche Wirkungsquantum einführte, eine Größe, die Energie als kleine Pakete (den Quanten) definiert, wohingegen man bis dahin davon ausging, dass Energie sich in beliebig kleinen Mengen übertragen lässt. Planck veröffentlichte seinen neuen Ansatz im Jahr 1900, also tatsächlich vor der speziellen Relativitätstheorie, jedoch kann man zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich von einer Quantenmechanik sprechen.

3. Die Quantenmechanik hat viele Väter. Einer der wichtigsten ist neben Planck Albert Einstein. Er veröffentlichte, wieder im Jahr 1905, eine Arbeit zum bis dahin rätselhaften Verhalten von Elektronen, die, angeregt durch ultraviolette Strahlung, aus einer Metallplatte austreten. Für die Erklärung dieses Effektes verwendete er Plancks Quantenhypothese und erhielt übrigens dafür den Nobelpreis und nicht, wie vielfach angenommen, für die Relativitätstheorie. (Als man kapiert hatte, wie unglaublich weitreichend seine allgemeine Relativitätstheorie ist, hatte er den Nobelpreis schon bekommen.) Aber spätestens 1905 war der wissenschaftlichen Welt klar, dass diese seltsame Idee der winzigen Energiepakete von Planck ernst zu nehmen ist. Ab jetzt ging der Zug mit Volldampf in Richtung Ausformulierung einer quantentheoretischen Beschreibung des Universums, was wir heute Quantenmechanik bzw., neuer, Quantenfeldtheorie nennen. Meiner Auffassung nach sind also die Quantenmechanik und die spezielle Relativitätstheorie gleichzeitig entstanden.

4. Man könnte vielleicht der Auffassung sein (die ich nicht teile), dass die Quantenmechanik erst 1913 mit Nils Bohr und seine Atommodell so richtig Fahrt aufgenommen hat, was vermutlich mit "man konnte das Wasserstoffatom erklären" gemeint ist. Die Aussage ist jedoch falsch, denn weder erklärt Bohrs Atommodell das Wasserstoffatom (das Modell hat schwerwiegende Fehler und macht unbewiesene Annahmen), noch kreisen Elektronen auf festen Bahnen. Diese Auffassung ist schon seit sehr langer Zeit überholt. Übrigens hat Bohr selbst sein Modell von Anfang an als Zwischenschritt betrachtet, weil ihm die Mängel dieses Modells klar waren. Sein Modell hat lediglich als erstes Plancks Quantenhypothese verwendet, behandelte aber nach wie vor Elektronen fälschlich als eine Art kleine Kugeln die um einen ebenfalls kugelförmigen Kern kreisen. Merke: weder Elektronen noch Neutronen und Protonen dürfen als eine Art winzige Billiardkugeln betrachtet werden!

5. Die Behauptung, dass die allgemeine Relativitätstheorie Überlichtgeschwindigkeit erlaubt, kann man so nicht stehen lassen. Die an so einer Stelle oft zitierte Raumkrümmung mit zugehörigem Wurmloch würde ja die Distanz zwischen zwei Punkten im Raum verkürzen, nicht die Geschwindigkeit über c steigern. Es wird also geschummelt. ;) Noch wichtiger: der Transport durch so eine hypothetische Raumkrümmung würde trotzdem eklatant gegen das Prinzip "nichts ist schneller als das Licht" verstoßen. Denn für den Beobachter eines solchen Vorgangs auf der Erde würde das bedeuten, dass die Materie und vor allem die zugehörigen Informationen für den Rest des Universums, der nicht "durch den Tunnel" geht, sich schneller als Licht von Start zum Ziel bewegen. Insofern hast du Recht und das wohl auch so gemeint. ABER! Information (noch genauer: Kausalität) kann sich nicht schneller als das Licht bewegen, andernfalls würde das Ursache-Wirkung-Prinzip ad absurdum geführt werden. Die Wirkung träte vor ihrer Ursache ein. Genau darum dürfte es sich bei der negativen Masse auch weiterhin nur um eine prima Idee für Science Fiction Autoren handeln, mit der man Zeitmaschinen und FTL-Antriebe "erklären" kann. ;)

Immerhin die Aussage, dass die Anwendung relativistischer Größen auf die Quantenmechanik zu katastrophalen (besser wäre: unsinnigen) Ergebnissen führt, stimmt. Richtig ist auch, dass Einstein seine allgemeine Relativitätsheorie zeitgleich zur immer weiter ausgebauten Quantenmechanik entwickelte.

Munter bleiben!
 
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@ Standeck, ich habe auch eine Zahl für dich, genaugenommen sind es zwei: 800.000l und daraus resultierend 1.600.000.000m²!
800.000l; das ist die Menge Glyphosat die 2016 in Europe verwendet wurde.
Laut deiner Anwendungsforschrift wären dann 1.600.000.000m² allein in Europa mit dem Zeug verseucht worden. Europa hat aber nur 10.180.000.000m²!
Also werden jährlich 15% von ganz Europa mit dem Zeug verseucht.
Natürlich kommt davon nichts aber auch garnichts in meinen, eigentlich eher unsere Mägen.
Aber ich hab auch etwas zum Lesen:
https://www.global2000.at/sites/global/files/Glyphosat_Gekaufte_Wissenschaft-D.pdf
Nichtmal der Text an sich, ist dabei wichtig, allein die Fakten die aufgezählt werden, machen ihn interessant.
Auch deshalb interessant weil er an nur einem Beispiel zeigt, was "Forschung" eben auch bedeuten kann!

Deine Auffassung zu besagter VW-Forschung ist nur für dich und dein "kleines" Umfeld relevant.
Für uns alle ist aber relevant, dass VW mit Tierversuchen beweisen will, dass - wie schreibst du so schön; wie schädlich sich das auf den Organismus auswirkt.
Was könnte das bedeuten? Wie schädlich jetzt wirklich oder was?
Weil, die Schädigung von Dieselabgasen ist unumstritten! Dazu braucht es eigenlich keine weiteren Beweise, die zudem auch noch auf Tierquälerei basieren! Auch Kleinaffen haben eine Großhirnrinde, nur so am Rande.
Es sei denn, man will genau das Gegenteil beweisen!
Schon wieder Forschung mit sehr zweifelhaften Absichten!
Nun ist das Forschen nach außerirdischer Intelligenz wenigstens nicht gleich so schädlich wie diese beiden Beispiele. Birgt aber zumindest die Gegahr, das noch etwas weniger nachgefragt und angezweifelt wird.
Wie schon erwähnt, halte ich das für reine PR!
 
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@ Standeck, ich habe auch eine Zahl für dich, genaugenommen sind es zwei: 800.000l und daraus resultierend 1.600.000.000m²!
800.000l; das ist die Menge Glyphosat die 2016 in Europe verwendet wurde.
Laut deiner Anwendungsforschrift wären dann 1.600.000.000m² allein in Europa mit dem Zeug verseucht worden. Europa hat aber nur 10.180.000.000m²!
Also werden jährlich 15% von ganz Europa mit dem Zeug verseucht.
Natürlich kommt davon nichts aber auch garnichts in meinen, eigentlich eher unsere Mägen.
Aber ich hab auch etwas zum Lesen:
https://www.global2000.at/sites/global/files/Glyphosat_Gekaufte_Wissenschaft-D.pdf
Nichtmal der Text an sich, ist dabei wichtig, allein die Fakten die aufgezählt werden, machen ihn interessant.
Auch deshalb interessant weil er an nur einem Beispiel zeigt, was "Forschung" eben auch bedeuten kann!

Du wenn ich schon lese "mit dem Zeug verseucht" dann geht mir echt langsam die Lust aus zu diskutieren, weil du anscheinend meine Argumente gar nicht gelesen oder verstanden hast. Du hast noch nie das Mittel eingesetzt oder dir Gedanken darüber gemacht wie es eingesetzt werden sollte und trotzdem daher kommen und mir Vorwürfe machen. Ein Bestätigung für mich einfach wie Leute die keine Ahnung haben einfach meinen überall mitreden zu müssen (oder zu können). Ich setz dass Zeug gar nicht jedes Jahr ein, im Schnitt vielleicht alle 5 Jahre auf diese Weise, und du wirfst mir vor meinen Boden zu verseuchen oder dass anderen Landwirte dies machen würden. Meine Argumente scheinen dir auch völlig egal zu sein, die Tatsache dass ich es nicht auf einen zu erntenden Bestand spritze ist dir ebenfalls wurscht. Langsam wirds echt lächerlich.
Und jetzt die Zahlen: 800000l. 1.600.000.000qm. Das wären also 160000 ha. Dann schreibst Du "Europa hat aber nur 10.180.000.000m[FONT=&quot]²".Also das wären 1018000 Hektar. Schon da liegst Du also völlig daneben.
Zitat aus einem Artikel, gesucht über Google.
In der Europäischen Union (EU) gab es 2013 10,8 Millionen landwirtschaftliche Betriebe, die insgesamt174,6 Millionen Hektar Boden bewirtschafteten[FONT=&quot]

[/FONT]
Würden die alle Glyphosat einsetzten und ihre Böden damit "verseuchen" wie Du mir und meinen Kollegen vorwirfst, bräuchten sie also 873 Millionen Liter Glyphosat. Da du aber schreibst dass nur 800000 Liter verkauft werden denke ich bleib ich gern bei meiner Aussage dass du keines Glyphosat induzierten Todes sterben wirst. Es zeigt mir auch dass die meisten Landwirte anständig, nach Vorschrift, und nicht übertrieben mit dem Zeug umgehen. Von Seiten der Öffentlichkeit her wird mal wieder übertrieben Hysterie aufgebaut. Als man früher das Zeug vor der Ernte auf den Weizen oder andere Pflanzen gespritzt hat um Unkraut Durchwuchs zu vernichten und die Erntefähigkeit zu verbessern, da muss ich ehrlich sagen, hatte ich schon ein seltsames Gefühl, ob dass eine so gute Idee ist. War aber zugelassen und wurde jahrelang gemacht. Aber dass wurde ja eh verboten, und jetzt sag ich es nochmal, vielleicht bringts ja jetzt was: Das Zeug wird in Europa nur noch genutzt um direkt nach der Ernte auf den Stoppeln anwandt zu werden. Es kommt mit Körnern, die der Mensch isst, niemals direkt in Berührung. [FONT=&quot]
[/FONT]

[FONT=&quot]Der Link zu meinen Zahlen. [/FONT]
http://ec.europa.eu/eurostat/docume...P-DE.pdf/67b6207e-fb96-4398-97ac-3281e233cbda

[FONT=&quot]

[/FONT]
 
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Noch mal expliziet: Was du selbst machst, ist nur für dein kleines Umfeld relevant!
Ich will das auch überhaupt nicht kritisieren oder gar verteufeln, dafür bin ich wahrlich viel zu weit vom Thema ab. Aber gerade du als "wie auch immer man heute deinen Beruf korrekt nennen mag", solltest der erste sein der jedewede Form von Pestiziden in Frage stellt. Du lebst schließlich davon (angenommen).
Absicht war einzig und allein die unterschiedlichen Betrachtungsweisen von Forschung!
Bei den Zahlen habe ich mich bei Wikipedia bedient, ist nicht wirklich vertrauenswürdig diese Quelle, zugegeben!
Aber dagegen stinkt eine Veröffentlichung eines Wirtschafts-Konglomerates, wie es die EU nunmal ist, gerade zu ab! Kann mich aber auch verrechnet haben, will ich nicht streiten!

Edit:
Ein nicht minder pervides Beispiel, was Forschung auch bedeuten kann.
 
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