News Erinnerungen an Wing Commander: Privateer - "größte Space-Simulation aller Zeiten?"

Ich hab mich nach dem Lesen eines Fadens noch nie so alt gefühlt :lol:
Wir sind nicht alt, sondern erfahren! :D
Noch nie davon gehört und auch bei google leider nichts zur Romanreihe noch zum Autor gefunden. Hast du ein paar mehr Informationen?
Bitte:
 
Privateer bleibt für mich unvergessen. Die Möglichkeiten und die Freiheit waren damals einzigartig, fand ich. Hunderte Stunden im Weltraum. Unvergessen die ISDN Rechnung, als ich das Addon Righteous Fire in 7 Stunden aus den USA heruntergeladen habe. Ist bis heute das teuerste Addon ever ;)
 
Privateer ging damals an mir vorbei, aber 1996 schlug die Stunde von Privateer 2: The Darkening - von Chris Roberts Bruder Erin geschaffen und wie Wing Commander mit hochkarätiger filmischer Erzählung mit Clive Owen, Jürgen Prochnov und andern Schauspielern. Hat zwar nicht ganz das Open World Gefüge und die Ausrichtung wie im ersten Teil - den ich erst viele viele Jahre später mal angezockt hatte - aber Privateer 2 bot einiges und zählt für mich auch heute noch zu meinen liebsten SciFi Klassikern!

Privateer 2 war für mich der ideale Kompromiss aus dem "ich kann machen, was ich will, aber wieso sollte ich irgendwas machen?" des späteren X und den suggerierten Freiheiten des zeitgenössischen Schleichfahrt, die de facto wenig mehr als eine Auswahlreihenfolge der Missionen darstellten.
Die vermutlich extrem teuren Realfilm-Sequenzen dagegen hätte man sich imho sparen können. Das Ding brauchte 3 CDs (in einer Zeit, in der man Windows – das nicht unterstützt wurde – noch auf Diskette erwerben konnte), aber mangels Komprimierung hat man in der Interlaced-Grütze trotzdem kaum etwas gesehen. Würde mich nicht wundern, wenn das auf dem Mist von Bruder Chris gewachsen ist, der schon damals gern große Budgets zusammengetrommelt und in Eskapaden investiert hat.

Da fällt mir ein: Ich muss immer noch den Kraven-Laser suchen...
 
Das Ding brauchte 3 CDs (in einer Zeit, in der man Windows – das nicht unterstützt wurde – noch auf Diskette erwerben konnte), aber mangels Komprimierung hat man in der Interlaced-Grütze trotzdem kaum etwas gesehen.
Die Qualität der Videos war wirklich grauenhaft, entweder zu hell oder zu dunkel, kein Vergleich zu Wing Commander 3 oder 4.
 
Da war ich noch Amiganer, weswegen das Spiel leider an mir vorbei ging.

War es besser als Freelancer? Dann würde ich es durchaus mal nachholen.
 
Schon allein dass es konsequent auf Joystick-Nutzung ausgelegt war, ist meiner Meinung nach ein riesiger Pluspunkt gegenüber Freelancer.
 
Privateer 2 war für mich der ideale Kompromiss aus dem "ich kann machen, was ich will, aber wieso sollte ich irgendwas machen?" des späteren X und den suggerierten Freiheiten des zeitgenössischen Schleichfahrt, die de facto wenig mehr als eine Auswahlreihenfolge der Missionen darstellten.
Die vermutlich extrem teuren Realfilm-Sequenzen dagegen hätte man sich imho sparen können. Das Ding brauchte 3 CDs (in einer Zeit, in der man Windows – das nicht unterstützt wurde – noch auf Diskette erwerben konnte), aber mangels Komprimierung hat man in der Interlaced-Grütze trotzdem kaum etwas gesehen. Würde mich nicht wundern, wenn das auf dem Mist von Bruder Chris gewachsen ist, der schon damals gern große Budgets zusammengetrommelt und in Eskapaden investiert hat.

Da fällt mir ein: Ich muss immer noch den Kraven-Laser suchen...
Habe meine MS-DOS 6.22 & Windows 3.11 Disketten hier im Oldschool Archiv liegen. Nur der alte Medion Erazer Joystick hats nicht überlebt :D
Privateer 2 lief tatsächlich nur auf DOS. Mittlerweile gibt es eine auf modernen Systemen lauffähige "Windows 95 Edition" auf GoG ohne Interlacing in den Videos (die Streifen lassen sich easy entfernen), welche dann recht gut aussehen. Ich fand die Filmsequenzen sehr stimmig und auch mal herrlich anders und bizarr (wilde Partys mit komischen Rütteltischen und Barkeepern, die deinen Drink mit Hochdruck ins Glas schießen ("Shotglass" richtig interpretiert...) oder auch Tanzchoreos mit Leuten, die so aussehen, als wären ihre Blutadern außen usw... Bösewichte mit französischem Akzent (was sonst) und trotz der überschaubaren Anzahl an Planeten und Nav Points durchaus ein schönes Gefühl von unendlichen Weiten. Witzige Nachrichten und NPCs (mit dem Kopf gegen die Wand, eigenartiges Geflüster und so...) für damalige Verhältnisse vielfältige Nebenquests. Die klassischen Midi-Sounds finde ich hervorragend. Privateer 2 hatte mich deutlich besser abgeholt, als Wing Commander auf dem SNES... Es brauchte wie Final Fantasy VII NUR 3 CDs, während Wing Commander 4 deren 6 benötigte. Schöne Eskapaden damals, ja :D
 
Dafür bin ich wohl nicht alt genug.


Mein einziges gespieltes "Wing Commander" war die Prophecy Demo und das auch erst ~1998/99.
Zufällig zeitgleich gab es auf einer Heft-CD einen meiner Allzeitlieblinge, das wie der Nachfolger weitgehend (bis absolut:() unbekannte Conflict: Freespace. :hail:

konsequent auf Joystick-Nutzung ausgelegt war
Dafür muss man so ein Gerät erstmal haben und 2003 (FL) war das ja eher keine Standardausstattung mehr.

Für Freespace 2 hatte ich mal einen angeschafft aber kam überhaupt nicht damit klar.
Da hatte ich FS1 und 2 wohl schon zu lange mit der Tastatur gespielt.
 
Habe meine MS-DOS 6.22 & Windows 3.11 Disketten hier im Oldschool Archiv liegen. Nur der alte Medion Erazer Joystick hats nicht überlebt :D
Privateer 2 lief tatsächlich nur auf DOS. Mittlerweile gibt es eine auf modernen Systemen lauffähige "Windows 95 Edition" auf GoG ohne Interlacing in den Videos (die Streifen lassen sich easy entfernen), welche dann recht gut aussehen. Ich fand die Filmsequenzen sehr stimmig und auch mal herrlich anders und bizarr (wilde Partys mit komischen Rütteltischen und Barkeepern, die deinen Drink mit Hochdruck ins Glas schießen ("Shotglass" richtig interpretiert...) oder auch Tanzchoreos mit Leuten, die so aussehen, als wären ihre Blutadern außen usw... Bösewichte mit französischem Akzent (was sonst) und trotz der überschaubaren Anzahl an Planeten und Nav Points durchaus ein schönes Gefühl von unendlichen Weiten. Witzige Nachrichten und NPCs (mit dem Kopf gegen die Wand, eigenartiges Geflüster und so...) für damalige Verhältnisse vielfältige Nebenquests. Die klassischen Midi-Sounds finde ich hervorragend. Privateer 2 hatte mich deutlich besser abgeholt, als Wing Commander auf dem SNES... Es brauchte wie Final Fantasy VII NUR 3 CDs, während Wing Commander 4 deren 6 benötigte. Schöne Eskapaden damals, ja :D

Vom Aufwand bei den Drehs her waren die Videosequenzen ordentlich, ja. PC Power hat Privateer 2 damals sogar in der Kategorie "interaktiver Film" getestet (ja, das war Mitte der 90er ein Genre) und die Space-Sim zwischen den Sequenzen damit zum Mini-In-Game degradiert. Ich würde mich auch nicht wundern, wenn der Realfilmanteil am Produktionsbudget tatsächlich einen Anteil von über 50 Prozent hatte. Aber in der Verkaufsversion konnte man all das halt bestenfalls erahnen.

Dafür bin ich wohl nicht alt genug.


Mein einziges gespieltes "Wing Commander" war die Prophecy Demo und das auch erst ~1998/99.
Zufällig zeitgleich gab es auf einer Heft-CD einen meiner Allzeitlieblinge, das wie der Nachfolger weitgehend (bis absolut:() unbekannte Conflict: Freespace. :hail:


Dafür muss man so ein Gerät erstmal haben und 2003 (FL) war das ja eher keine Standardausstattung mehr.

Für Freespace 2 hatte ich mal einen angeschafft aber kam überhaupt nicht damit klar.
Da hatte ich FS1 und 2 wohl schon zu lange mit der Tastatur gespielt.

Kein Flightstick, kein Flightfeeling.^^
Außerdem habe ich Privateer 2 als extrem schnell in Erinnerung (gefühlt Faktor 1,5 gegenüber Tie Fighter), da wären Tastatur + Maus gar nicht praktikabel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war damals ein großer Fan von Privateer 1 und 2.
Seitdem hoffte ich immer auf einen Nachfolger, der aber nie kam... Bis die X Reihe auftauchte.
Mit dem ersten Teil steigt man gleich mit der Hauptquest ein und wird nach kurzem Tutorial ins weite Weltall entlassen...
Das Prinzip haben sie so ja beibehalten und alle anderen SPiele hatten irgendwie nie dieses Privateer Feeling - obwohl mir so schöne Orte, wie der Oxford Bibliothek-Planet schon fehlen.
An die Atmosphäre der Stationen aus Privateer kommt X noch nicht ganz ran.
 
Ich hab Privateer sehr gemocht, hab es aber nie durch bekommen. Kann mich nur noch dran erinnern, das mich ab einem gewissen Zeitpunkt die Piraten andauernd auseinandergenommen haben.
Ich geh mal davon aus, das ich es "falsch" gespielt habe.
Wing Commander war ok, aber bei uns gab es Team Wing Commander und Team X-Wing. Ich war dann bei X-Wing. Wer braucht Story, wenn man Polygone hat 🤪
 
Wing Commander hab ich damals auf dem SNES mit NTSC-Moduladapter ewig gezockt. Unvergessen der Moment, als mitten im Kampf, nach gut 10 Spielstunden, die Konsole wegen Überhitzung abschaltete... Alle weiteren Teile gingen an mir vorbei.
 
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