Erfinder des Internets fordert Aufhebung der Anonymität für Cyberbullies

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Sir Tim Berners-Lee, allgemein als Erfinder des World Wide Web anerkannt, hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos den Wunsch geäußert, dass die Anonymität des Internets aufgehoben werden sollte, um Cyberbullies das Handwerk zu legen.

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AW: Erfinder des Internets fordert Aufhebung der Anonymität für Cyberbullies

Weil der Klarname ja überhaupt keine Nachteile mit sich bringen würde.
Ein bisschen Social Engineering via Google betreiben und man kommt vielleicht zur Addresse und sonstigen Daten.
Für mich keine gute Idee und vor allem in Amerika potenziell sehr gefährlich, Stichwort Swatting.
 
AW: Erfinder des Internets fordert Aufhebung der Anonymität für Cyberbullies

"dass beispielsweise Stalker dingfest gemacht werden können" An sich eine tolle Idee, aber dass heißt dann auch umgekehrt dass Stalker noch einfacher an Informationen ihrer Opfer kommen ... :nene:

Außerdem wird sich kein Cyber Krimineller freiwillig als ein solcher outen :stupid:

Man kann sagen was man will, aber ohne totale Kontrolle des World Wide Webs und der Abschaffung der Anonymität wird sich (mMn!) nichts ändern (Wovon ich aber genau so abraten will) :daumen2:
 
AW: Erfinder des Internets fordert Aufhebung der Anonymität für Cyberbullies

Weil der Klarname ja überhaupt keine Nachteile mit sich bringen würde.
Ein bisschen Social Engineering via Google betreiben und man kommt vielleicht zur Addresse und sonstigen Daten.
Für mich keine gute Idee und vor allem in Amerika potenziell sehr gefährlich, Stichwort Swatting.

Mr. Robot lässt grüßen;).
 
AW: Erfinder des Internets fordert Aufhebung der Anonymität für Cyberbullies

Sind die Behörden zu faul die Nicks den Personen zuzuordnen? NSA und Co kann ja ruhig was tun für die gläsernen Bürger. Jeder hat ein Recht auf Privatsphäre und damit auch das Recht anonym zu sein. Straftäter werden damit auch nicht leichter entlarvt, denn so dumm wie Behörden denken ist kaum ein Mensch
 
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Tja das hat der Herr die ganze Geschichte nicht zuende gedacht. Es würde mehr Nachteile als Vorteile bringen, weil nicht jeder der sich hinter Anonymität "versteckt" gleich ein schlechter Mensch ist. Es gibt auch andere Wege Cyberbullies und sonstige fragwürdige Gestalten zu erwischen. Kostet zwar mehr das ist klar aber das ist und bleibt immer noch die bessere Alternative.
 
AW: Erfinder des Internets fordert Aufhebung der Anonymität für Cyberbullies

Tja das hat der Herr die ganze Geschichte nicht zuende gedacht. Es würde mehr Nachteile als Vorteile bringen, weil nicht jeder der sich hinter Anonymität "versteckt" gleich ein schlechter Mensch ist. Es gibt auch andere Wege Cyberbullies und sonstige fragwürdige Gestalten zu erwischen. Kostet zwar mehr das ist klar aber das ist und bleibt immer noch die bessere Alternative.

Tja und wie soll das gehen? Es müsste eine im Netz eindeutige ID geben mit der man sich auf diversen Diskussionsseiten anmelden kann. in diesen Foren können die Leute mit ihren Klar-Namen diskutieren und die Betreiber solcher Forums sollten Non-Profit Organisationen sein. Und nur diese Foren sollten ernst genommen werden. Alles andere ist die aktuelle Situation.
 
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Es ist zweischneidig. Zum einen hilft die Anonymität, damit Menschen ganz offen ihre Meinung zu sensiblen Themen sagen. Andererseits überwiegt gefühlt der Anteil derer, die das Netz für subversive Texte nutzen. Mit Klarnamen geschrieben, würden viele Texte weniger beleidigend ausfallen, gekaufte Lobbyisten Schreiber würden leichter offenbart und politischen Extremtätern würde es schwerer gemacht.

Es wäre im ersten Schritt auch auf freiwilliger Basis möglich. Irgend ein Autentizitätsmerkmal, z.B. ein Irisscan, wenn man lossurft und bewußt mit eigener Stimme sprechen möchte. Dann hätten wir zwei Seiten in Foren, jene, die mit eindeutiger Identität schreiben und den Rest. Was wir von deren Meinung halten, bliebe uns überlassen.

Ist ja zumindest mal eine Diskussion wert. Beide Seiten haben ihren Charme
 
AW: Erfinder des Internets fordert Aufhebung der Anonymität für Cyberbullies

Tja und wie soll das gehen? Es müsste eine im Netz eindeutige ID geben mit der man sich auf diversen Diskussionsseiten anmelden kann. in diesen Foren können die Leute mit ihren Klar-Namen diskutieren und die Betreiber solcher Forums sollten Non-Profit Organisationen sein. Und nur diese Foren sollten ernst genommen werden. Alles andere ist die aktuelle Situation.

NSA und Co haben da auch so ihre Möglichkeiten, aber bei so kleinen Fischen lohnt sich der Aufwand natürlich nicht.
 
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NSA und Co haben da auch so ihre Möglichkeiten, aber bei so kleinen Fischen lohnt sich der Aufwand natürlich nicht.

Ja, das Problem wäre dann, das die Justiz wahrscheinlich keine rechtliche Handhabe gegen sie hätten. Es handelt sich immerhin um eine Form der freien Meinungsäußerung.
 
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Und am Schluss landet man im Knast wenn man mal irgendwo anonym seine Meinung äussern konnte, jetzt aber gleich unter echten Namen tut. Das ist doch eine Verletzung der Menschenrechte wenn jemand wegen sowas gleich im Knast landet oder nicht?
Auch Meinungen über Politik und Behörden sind erlaubt, schliesslich gilt auch hier die freie Meinungsäusserung, in was für einer Welt wären wir denn wenn wirklich alles offen wäre??
 
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Es handelt sich immerhin um eine Form der freien Meinungsäußerung.
Die Freiheit hört beim Betreiber auf und wer es will soll es tun.
Es gibt nun mal auch Menschen die mit realem Namen nicht offen reden würden. Auch müsste so etwas für alle gelten und nicht nach dem Motto: " Alle Menschen sind gleich nur manche sind gleicher "
 
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Und am Schluss landet man im Knast wenn man mal irgendwo anonym seine Meinung äussern konnte, jetzt aber gleich unter echten Namen tut. Das ist doch eine Verletzung der Menschenrechte wenn jemand wegen sowas gleich im Knast landet oder nicht?
Auch Meinungen über Politik und Behörden sind erlaubt, schliesslich gilt auch hier die freie Meinungsäusserung, in was für einer Welt wären wir denn wenn wirklich alles offen wäre??

Es geht sich ja nicht um freie Meinungsäußerung sondern eher um so Dinge wie Cybermobbing etc.
Ist ja schon vorgekommen das jemand so gemobbt wurde und deswegen Selbstmord begangen hat.
Aber das sind ja Einzelfälle und deswegen direkt die Anonymität aufzuheben ist ein wenig übertrieben.
 
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A. würden Stalker es viel einfacher zum Teil haben, sie brauchen ja nur Informationen..
B. Cybermobing sind sehr oft eher Kleine Kinder, die nicht wirklich respekt vor anderen haben, wenn sie im Internet unterwegs sind
C. Das Internet im generellen wird viel Ruhiger... weil viele eher angst haben was zu sagen...
 
AW: Erfinder des Internets fordert Aufhebung der Anonymität für Cyberbullies

Das Internet wird ruhiger? Worauf stützt du diese These? Gerade unter dem Deckmantel der Anonymität wird da gar nichts ruhiger.
Cybermobbing sind oft kleine Kinder? Auch sehr interessant.
 
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Das Internet wird ruhiger? Worauf stützt du diese These? Gerade unter dem Deckmantel der Anonymität wird da gar nichts ruhiger.
Cybermobbing sind oft kleine Kinder? Auch sehr interessant.

Ruhiger ist bezogen, wenn alle ihre namen angeben müssen.
Cybermobbing kenne ich bisher nur von eher jungen Leuten

Ich hab bisher noch nicht von 30 oder 40 Jährigen gruppen gehört die andere Mobben :ugly:
 
AW: Erfinder des Internets fordert Aufhebung der Anonymität für Cyberbullies

Das kommt unter Arbeitskollegen, Studenten und sonstigen Gruppen ganz sicher nicht vor. Cybermobbing nur auf "Kinder" zu beschränken ist zu wenig.
 
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Es geht sich ja nicht um freie Meinungsäußerung sondern eher um so Dinge wie Cybermobbing etc.
Ist ja schon vorgekommen das jemand so gemobbt wurde und deswegen Selbstmord begangen hat.
Aber das sind ja Einzelfälle und deswegen direkt die Anonymität aufzuheben ist ein wenig übertrieben.

Jeder Fall der real wurde ist ein Fall zu viel, das sollte verständlich sein, oder?!
Wärst du dieser "Einzelfall" gäbe es vorstellbar die eine oder andere Person, welche das für
wenig übertrieben.
hielte die wahre Person stets kenntlich machen zu müssen.
 
AW: Erfinder des Internets fordert Aufhebung der Anonymität für Cyberbullies

Und am Schluss landet man im Knast wenn man mal irgendwo anonym seine Meinung äussern konnte, jetzt aber gleich unter echten Namen tut. Das ist doch eine Verletzung der Menschenrechte wenn jemand wegen sowas gleich im Knast landet oder nicht?
Auch Meinungen über Politik und Behörden sind erlaubt, schliesslich gilt auch hier die freie Meinungsäusserung, in was für einer Welt wären wir denn wenn wirklich alles offen wäre??

Solange deine Meinung nicht gegen Gesetze verstößt, darfst du sie äußern. Verstößt sie aber dagegen, wirst du auch bestraft. Da wird du in deiner freien Meinungsäußerung im Prinzip nicht beschränkt, das bitte nicht verwechseln. Der Aufruf zu Gewalt ist strafbar, selbst wenn es deine Meinung wäre.
Eine andere Geschichte ist es wenn die Politik auf diese Weise andere Meinungen verbietet (wie z.B in China oder Nordkorea).

Es geht sich ja nicht um freie Meinungsäußerung sondern eher um so Dinge wie Cybermobbing etc.
Ist ja schon vorgekommen das jemand so gemobbt wurde und deswegen Selbstmord begangen hat.
Aber das sind ja Einzelfälle und deswegen direkt die Anonymität aufzuheben ist ein wenig übertrieben.
Cybermobbing darf keineswegs marginalisiert werden, Suizid ist hier der schlimmstmögliche Ausgang. Das Cybermobbing Traumata hinterlassen kann, die nicht sichtbar sind, hast du aber nicht vergessen oder?
Cybermobbing ist kein Spaß und kann sehr schlimme Auswirkungen haben, zumal jeder Mensch anders reagiert. Deswegen die Anonymität komplett aufzuheben halte ich auch für fragwürdig, da es viele Nachteile mit sich bringt. Aber diese feigen Täter soll man meinentwegen ruhig ausforschen und anzeigen, ich finde sowas absolut widerlich. Völlig egal wer nun Täter oder Opfer ist, (Cyber)Mobbing hat niemand verdient und dagegen müsste man härter vorgehen.
 
AW: Erfinder des Internets fordert Aufhebung der Anonymität für Cyberbullies

Ein Kumpel wurde vor 6 Jahren im Schülervz gemobbt (damals gabs das noch). Der Typ hat dann den Fehler gemacht und ihm per E-Mail versucht Spam (einen lustigen Wurm der die Windoof Partition formatierte) zu schicken. Da in seiner E-Mail Adresse allerdings sein Klar Name stand, hat er sich quasi selbst verraten. Behörden eingeschaltet, Strafanzeige. War im Endeffekt ein Typ aus der Parallelklasse, ein Try-Hard wie er im Buche steht: Nichts hinkriegen, aber im SVZ 10 Accounts haben (davon sogar 3 mit weiblichen Namen). Auf Facebook hatte er vier Accounts. Eine eindeutige ID würde solchen Typen gehörig die Sache vermasseln. Es muss ja nicht überall sein, aber z.B. bei sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. wäre es wünschenswert. Und Arbeitgeber sollten nicht das Recht haben, auf Facebook den Mitarbeitern hinterher zu spionieren. Den es gibt leider Menschen mit zu viel Langeweile.
 
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