News Epic Games Store: Fast 600 Millionen kostenlose Spiele beansprucht

PCGH-Redaktion

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Der Jahresbericht des Epic Games Store ist da! Und die Zahlen können beeindrucken. Der durchschnittliche Wert der kostenlosen Spiele pro Nutzer beläuft sich auf über 2.000 Euro.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Epic Games Store: Fast 600 Millionen kostenlose Spiele beansprucht

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@Blackfirehawk
Gar keine. Diese Zahlen musste Epic ja im Zuge des Rechtsstreits mit Apple preisgeben. Es ist mir auch bis heute schleierhaft, was Mr. Sweeney eigentlich fürn Ziel verfolgt außer Geld zu verbrennen. Die reine Wohltat für die Branche und/oder die Endkunden ist es eher nicht. Eher ist es ein Bärendienst, denn durch die Gratisaktionen entwertet der Shop den immateriellen Wert der Spiele, wenn man den Kunden daran gewöhnt, dass sowas zu verschenken ist.

Der Shop an sich hält sich nur aus zwei Gründen beim Endkunden: einerseits das reine Abgreifen der Gratisspiele oder das Kaufen der Exklusivspiele vor Ablauf der Exklusivitätsfrist. Rein wirtschaftlich hat es für den Endkunden keinerlei Mehrwert, vielmehr sehe ich persönlich hier Gängelung durch Exklusivitätsschranken und damit Einschränkung der Marktwirtschaft. Ob man nun Steam mag oder nicht, es bietet faktisch wesentlich mehr Features für mich.

Aus Sicht von Epic ist das zu 100% Quersubventioniert von Fortnite Einnahmen, nicht mehr, nicht weniger (daher auch die Umsatzzahlen, tatsächlich verkaufte Spiele sinds nicht).
 
Sicherlich Querfinanzierung durch andere Geschäftsbereiche. Aber ich glaube nicht, dass Epic die Games bei den Anbietern für Vollpreis/Endkundenpreis abkauft und verschenkt. Sicherlich erheblich günstiger und ggf. sogar auch manchmal kostenfrei oder es ist ein Barter-Deal, so dass der Anbieter von Epic im Gegenzug was günstiger oder for free bekommt. Schließlich ist es ja für die Spiele Anbieter auch ne Marketingmaßnahme. Je mehr Spieler das Game haben, desto eher spricht es sich rum und ggf. kommen "Normalzahler" später hinzu. Ob sich das für Epic und Anbieter auf Langzeit auszahlt ist natürlich fraglich, kommt natürlich auf die jeweilige Zielstellung an.
 
sehe ich persönlich hier Gängelung durch Exklusivitätsschranken und damit Einschränkung der Marktwirtschaft.
Blödsinn. Es ist die souveräne Entscheidung eines Publishers, wann, wo und wie er seine Spiele vermarktet. Nur, weil die Leute aufgrund der Beinahe-Monopol-Stellung Steams den Anspruch entwickelt haben, dass es jeden Scheiß dort zu kaufen gibt, heißt das nun mal nicht, dass das auch so ist.

Soll ich jetzt als GOG-Käufer, bei jedem Spiel, das niemals oder erst sehr viel später seinen Weg von Steam zu GOG findet, auch irgend einen Quatsch von "Einschränkung der Marktwirtschaft" schreiben?
 
Es ist mir auch bis heute schleierhaft, was Mr. Sweeney eigentlich fürn Ziel verfolgt außer Geld zu verbrennen.
Ist das denn so schwierig? Er kauft sich Kunden. In kurzer Zeit das aufholen, wofür Steam über 20 Jahre gebraucht hat. Das ist eingepreist, daß die ersten Jahre kein Gewinn gemacht wurde. Jedenfalls bis letztes Jahr noch nicht, wie es jetzt 2024 aussah, weiß ich nicht.

Wie hatten das hier vor kurzem erst, selbst EA und UBI sind wieder zu Steam zurückgekommen, weil ohne dessen große Userbase verkaufst du einfach nicht genügend Spiele. Ohne Brechstange kommt man da wahrscheinlich einfach nicht mehr zwischen.
 
@Rainer B. Trug
Ich bezweifle stark, dass der "Gratisabgreif-Kunde" ernsthaft zum regelmäßigen Kunden wird, kommt er ja nur, weil es eben gratis ist. Sprich er ist höchstgradig preissensibel und hat halt ein Konto, um diese zu sichern; mehr nicht. Ging ebenfalls aus den Rechtsstreits mit Apple und Google hervor.

@shaboo
Souveräne Entscheidung ja, nur trete ich ja in den Markt als Epic Store ein und ermögliche überhaupt, dass es exklusiv wird. Hierfür bezahlt Epic ja den Publisher/Entwickler. Aus Sicht des ENDKUNDEN (und diese habe ich beschrieben), ist das eine Einschränkung. Steam wie auch GoG schränkt keine Mehrfachveröffentlichung ein, bezahlt aber auch niemanden für die Veröffentlichung auf seiner Plattform. Das ist der Unterschied
 
Krasse Zahlen. OMG und ich habe nicht mal einen Account dort. Hilfe, FOMO Aaahhh! :ugly:

Viel interessanter fände ich Zahlen dazu, wie viele von den kostenlosen Spielen überhaupt gespielt wurden.

Auch auf Steam begegnen mir immer wieder Leute die Spiele im 5-stelligen Bereich haben und wenn ich mir dann deren Statistiken ansehen, haben sie mind. 95% davon nie gespielt, geschweige denn mal überhaupt irgendwas beendet.

Das finde ich irgendwie traurig. Naja vielleicht auch nur meine Sicht. Ich bin seit 2007 auf Steam und habe keine 200 Spiele dort, dafür 99% gespielt und bis auf die wenigen Fehlkäufe alle mit Freude zu Ende gespielt. :-D
 
@shaboo
Souveräne Entscheidung ja, nur trete ich ja in den Markt als Epic Store ein und ermögliche überhaupt, dass es exklusiv wird. Hierfür bezahlt Epic ja den Publisher/Entwickler. Aus Sicht des ENDKUNDEN (und diese habe ich beschrieben), ist das eine Einschränkung. Steam wie auch GoG schränkt keine Mehrfachveröffentlichung ein, bezahlt aber auch niemanden für die Veröffentlichung auf seiner Plattform. Das ist der Unterschied
Naja, das Einzige, was die Leute davon trennt, ein solches Spiel auf ihrem PC spielen zu können, ist die Installation des Epic-Launchers. Sorry, das ist für mich keine ernsthafte Einschränkung - im Gegensatz zu Spielen, die beispielsweise exklusiv für eine bestimme Konsole erscheinen und somit zusätzliche Hardware voraussetzen. Wer unbedingt der fixen Idee folgen muss, sämtliche Spiele auf Steam zu haben, der schränkt sich schlicht selber ein.

Wer irgendein Ubisoft-, EA- oder Xbox-Spiel auf Steam spielt, bei dem laufen die entsprechenden Launcher ja auch irgendwo im Hintergrund; da fehlt halt nur das Icon auf dem Desktop. Von daher ist diese ganze Launcher-Diskussion echt entbehrlich.

Das große FAIL beim Epic-Store ist schlicht, dass man in all den Jahren niemals den ernsthaften Versuch unternommen hat, den Store funktional so auszubauen, dass er tatsächlich gleichwertig zu Steam wird, warum auch immer. Geld dafür sollte ja eigentlich genug da sein. Zumal sogar Dinge fehlen, die man für einen solchen Store als totale Basics ansehen würde, wie ein Bewertungssystem oder Diskussionsforen. Das ist halt richtig schwach und richtig schlecht. Deswegen habe ich dort - im Gegensatz zu Steam oder GOG - bislang auch noch nie ein Spiel gekauft, sondern auch nur den Gratiskram mitgenommen. Würde dort ein Spiel zeitexklusiv erscheinen, das ich unbedingt spielen will, hätte ich allerdings keine Probleme, es dort zu kaufen, weil mir das Leben für militante Prinzipienreiterei einfach zu kurz ist, und das Wesentliche an einem Spiel ist nun mal das Spiel und nicht irgendeine Plattform.
Das finde ich irgendwie traurig.
Das hauptsächlich Traurige daran ist, dass man als normal Berufstätiger schlicht nicht genug Zeit hat, alles potentiell Interessante, das als E-Book, Film, Musik oder Spiel in irgendeinem Account schlummert, am Ende auch zu lesen/schauen/hören/spielen.

Dass Dinge - nach dem Motto "besser haben als brauchen" - gekauft werden, obwohl man sie letztlich doch nicht konsumiert, ist ja im Prinzip durchaus etwas Positives, weil es zusätzliches Geld ins System spült, von dem am Ende sowohl die Entwickler und Publisher, als auch die Spieler profitieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
jo.. Klar wenn die spiele Gratis sind, ist die bewertung natürlich besser als wenn man Geld (statt nur mit Daten) bezahlen hätte müssen, was einem nicht soooo gefällt aber ganz nett ist.
Epic habe ich gar nicht. also auch keines dieser Spiele wozu auch?!
Video-Spielen (^^) tue ich seit Anfang-Mitte der 90´er. Aber selbst auf meine 2006/7 aktiviertem Steam Account habe ich ebenso wie bei Ubisoft jeweils ca 20-25 Spiele (jemals gehabt) und 5 Bei GoG. und so 30 Stück auf CD/DVD. und diese Menge von vlt 80 Spielen habe ich in 25 Jahren nicht geschafft alle zu Spielen.

Deshalb: Wozu Alles nehmen nur weils "Gratis" ist, wenn ich am Ende keinerlei nutzen davon hatte.
 
Mir tut Epic manchmal ein wenig leid, wenn ich mal wieder ein kostenloses Spiel klicke und es dann gar nicht spiele. Aber ich werde sie sehr lange positiv in Erinnerung behalten, weil sie Battlefront 2 für umme rausgehauen haben. Hatte wirklich viel Spaß mit der Story und im Multiplayer.
 
@Rainer B. Trug
Ich bezweifle stark, dass der "Gratisabgreif-Kunde" ernsthaft zum regelmäßigen Kunden wird, kommt er ja nur, weil es eben gratis ist. Sprich er ist höchstgradig preissensibel und hat halt ein Konto, um diese zu sichern; mehr nicht. Ging ebenfalls aus den Rechtsstreits mit Apple und Google hervor.
Das magst du bezweifeln, aber es geht nur darum. Nur darum, eine breite Userbase ranzuzüchten. Ich habe die Zahlen von oben nicht mehr im Kopf, aber laß jetzt durch die Gratisspiele mal 100 Mio Menschen einen Account bei Epic haben. Jetzt fehlt nur noch wieder ein Alleinstellungsmerkmal wie zB. Alan Wake 2, welches für einen gewissen Zeitraum oder für immer und ewig exklusiv für die Bude eingekauft wird. Was glaubst, was machen die Leute dann? Und wenn die Hälfte wieder sagt "Pff, kein Steam, kein Kauf!!!!", in den Reihen der anderen 50 Mio werden sich genügend Käufer finden. Es gibt mit dem vorhandenen Account einfach keine Einstiegshürde mehr. Und wenn Epic bald 30 Mio $ auf den Tisch legt, damit GTA6 für ein Jahr lang nur bei Epic vertrieben werden darf (worauf sich R* nicht einlassen würde, davon mal abgesehen), würde das nicht mal ein Verlustgeschäft bedeuten. Im Gegenteil, noch viel mehr User würden herbeiströmen, weil sie das Jahr nicht abwarten können. Das ist einfach so ein Knallerspiel, Millionen User würden sich für das nächste Jahrzehnt immer wieder in deiner Bude anmelden müssen, nur um dieses Spiel spielen zu können. EGS gegen Geld salonfähig machen, peu a peu, bis er gefühlt zu deiner Familie gehört.

Ich verstehe, was du sagen willst und ich bin auch jemand, der nur die Umsonst-Spiele abgrabbelt und fortan nie wieder was mit der Bude zu tun haben will. Ich würde da niemals etwas kaufen. Aber wir sind auch alt (bei dir weiß ich es allerdings nicht). Für einen 17j. dürfte es im Jahre 2025 wurscht sein, wo er etwas kauft. Der hat noch keine 25 Jahre mit Steam hinter sich. Uns holt man mit den Grabbel-Spielen nicht mehr ab, aber es gibt 8Mrd. Menschen, man wird genügend abholen. Und es wird wie gesagt nicht anders gehen, als die Leute vorm Gasthaus auf der Straße anzusprechen und ihnen wöchentlich ein Glas Wein umsonst anzubieten, damit sie endlich in deine Bude kommen.

Ich will damit nur sagen: der Laden wird sich irgendwann von selbst tragen. Ich könnte mir denken, das wäre vielleicht sogar heute schon der Fall, wenn man ab sofort keine wöchentlichen Spiele mehr anbieten würde.
 
Wird er nicht. Die Einnahmen durch Drittanbieterspiele sind im letzten Jahr erneut gesunken, obwohl sich die Anzahl der Nutzer (leicht) erhöht hat und über 1000 Drittanbieterspiele dazu gekommen sind. Nur mal zum Vergleich: 2019 hatte der EGS Einnahmen in Höhe von 250 Mio aus Drittanbieterspielen, 2024 255 Mio - und 2019 hatte der EGS wesentlich weniger Nutzer und Spieler. Und nicht vergessen, von den 255 Mio bleiben Epic nur 30,6 Mio (12%). Und die Einnahmen aus Drittanbieterspielen ist zum 2. Mal in Folge zurückgegangen. Der EGS ist nur noch für Leute, die Fortnite spielen und/oder kostenlos Spiele abgreifen wollen.
 
Das große FAIL beim Epic-Store ist schlicht, dass man in all den Jahren niemals den ernsthaften Versuch unternommen hat, den Store funktional so auszubauen, dass er tatsächlich gleichwertig zu Steam wird, warum auch immer. Geld dafür sollte ja eigentlich genug da sein. Zumal sogar Dinge fehlen, die man für einen solchen Store als totale Basics ansehen würde, wie ein Bewertungssystem oder Diskussionsforen. Das ist halt richtig schwach und richtig schlecht.

Ja, ich der Tat wundert mich das auch. Da gibt Epic so viel Geld aus, um die Leute mit Gratis- oder Exclusivspielen zum Epic Games Launcher zu locken, und dann ist das Ding funktional immer noch in der Steinzeit. Was mich besonders nervt: der Epic Launcher kann nicht einfach wie bei Steam oder EA App erkennen, wenn das Spiel was man installieren will schon an der Stelle installiert ist. Man muss an eine neue Stelle auf der SSD (oder die alte, aber dafür den alten Spieleordner vorher umbenennen) installieren, den Download manuell anhalten (NICHT abbrechen), den Epic Launcher komplett schließen, die alten Spieledateien an den neuen Ort kopieren oder verschieben, dann den Launcher wieder öffnen und den Download fortsetzen. Erst dann erkennt dieser dämliche Launcher, dass die Spieledaten schon da sind und überprüft sie nur noch, so wie Steam oder die EA App das auch ohne so Umwege können.

Ebenfalls habe ich mich massiv über den Epic Launcher bei Horizon Forbidden West geärgert, welches ich mir bei Epic statt bei Steam gekauft hatte. Im Epic Launcher stand das Spiel auf "Cloud Saves enabled", in Wahrheit wurden aber keine Cloud Saves gemacht. Hat mir auch der Epic Support noch bestätigt, dass das halt so ist. Wenn das bei dem Spiel aus irgendeinem Grund nicht geht, dann sollte dies der Launcher doch wenigstens anzeigen. Noch nicht einmal dies tut er. Wobei ich natürlich eigentlich will und erwarte, dass die Cloud Saves funktionieren wie überall sonst.
Und ich musste deshalb auch einen Teil von meinem Spielfortschritt wiederholen, weil ich leider lokale Spielstände verloren hatte und es eben keine Cloud Saves gab! So etwas finde ich einfach nur unnötig ärgerlich.

Ich sehe wirklich nicht, wie sich Epic gegen Steam als Spieleplattform ernsthaft etablieren will, wenn sie technisch mit ihrem Launcher so hinterherhinken.

Positiv finde ich bei Epic neben den Gratisspielen nur, dass sie eine viel geringere Marge nehmen und so die Publisher und Studios mehr von den Verkaufserlösen erhalten als wenn die Spiele über Steam verkauft würden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wird er nicht. [...]
Ok, dann liege ich in der Tat falsch. Ich hätte gedacht, daß es heute schon einem nicht kleinen Teil der Leute egal ist, ob sie hier oder dort ihr Spiel kaufen. Ich habe aber ehrlich gesagt auch keinen Plan, wieviel Spiele man heute überhaupt verkaufen müßte, um egs als rentabel zu bezeichnen. Ich weiß ja nicht mal, ob man 20 oder 100 Leute braucht, die sich um den Apparat dahinter kümmern.

Aber letztlich bleibe ich bei der Aussage, daß die Spiele nur der Dosenöffner sein sollen, damit so viele Menschen wie möglich sich das Ding installieren sollen. Erstmal auf der Platte, ist es bei dem richtigen Spiel plötzlich nur noch ein leichtes, auf den Kaufbutton zu drücken. Es wird demnach einfach nur noch mehr Jahre benötigen.
 
Mein Epic-Account besteht auch nur, weil ein paar Spiele, die mich interessierten, von Primegaming für diese Plattform angeboten wurden. Ich habe sie noch nicht mal angefangen. Dort was kaufen? Wohl eher nicht!
 
Bleibt mal nicht an den völlig an den Haaren herbeigezogen Zahlen hängen .

Hier werden UVP Preise als Vergleich herangezogen. Ob ich jetzt 1 Kopie oder 1000 Kopien verteile, macht an realen Kosten kaum einen Unterschied. Hier wird kein Box hergestellt oder versendet.

Ich bin selber im Software Geschäft unterwegs und 95% bei jeder Software ist Marge. Bei einem online service provider ist die Zahl vielleicht bei 80%-90%. Die Einkauftspreise für die Lizenzen werden auch irgendwo gegen Null sein (lieber verkaufen sie irgendwas als garnichts). Also sind hier keine wirklich großen Summen geflossen. Alles Marketing und Augenwischerei...
 
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