Elektronik: Ein Reparaturindex würde das Kaufverhalten stark beeinflussen

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Aktuell laufen auf Bestrebungen in der Europäischen Union und beim Deutschen Gesetzgeber, elektronische Produkte nachhaltiger zu machen. Kunden würden, so eine Umfrage, einen Reparaturindex mehrheitlich begrüßen und haben auch klare Vorstellungen davon, was Produkte für gute Noten leisten sollten.

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Aber es geht doch ganz klar in die andere Richtung! Je schneller ein Elektrogerät defekt ist nach der gegebenen Garantiezeit oder veraltet, mus Neu gekauft werden und der Markt macht den Profit. Der Profit legalisiert alles...! Sonst würde man doch nicht auf solche Werbung und Entwicklungen setzen wir hier link:
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24:06 Läuft gerade

https://www.youtube.com/watch?v=8Yy4pLjPtDQ




Intel empfiehlt Netzteile mit Spitzenlasten bis 2400 Watt - Irrsinn mit ATX v3.0 + PCIe 5.0 | Leak

 
Quatsch.
Der billigste Mist wird gekauft.

Ansonsten wären Apple, Sony, HP u. Co. ganz schnell Pleite.

Siehe Loewe, Compaq und alle anderen Elitefirmen, die an der Hochpreispolitik gescheitert sind.
Verstehe ich nicht ganz. Waren Loewe und Compaq-Geräte reparaturfreundlich, deshalb teuer und sind deshalb gescheitert, oder waren sie einfach nur teuer?
 
Es geht nicht nur darum ob ein Gerät "Zugänglich" (z.b. Modular) für Reparaturen ist sondern auch um Schaltpläne, Standartbauteile, Nachlieferbarkeit von Komponenten usw.
Bis jetzt habe ich noch kein einziges meiner Smartphones weggeschmissen da ich die defekten Bauteile tauschen konnte (Schalter/Display/Headphonejack/ect).

Es gibt Reparaturen für die braucht man Werkzeug und das Know-How, nicht jeder muss seinen Kram selber machen, dafür gibt es Spezialisten. Jene können aber auch nur bedingt etwas machen wen die Grundlagen fehlen.

Wenn ICH ein Gerät mit einen schlechten iFixit-Score sehe ich perönlich jenes Produkt als unkaufbar.
 
Es geht nicht nur darum ob ein Gerät "Zugänglich" (z.b. Modular) für Reparaturen ist sondern auch um Schaltpläne, Standartbauteile, Nachlieferbarkeit von Komponenten usw.
Bis jetzt habe ich noch kein einziges meiner Smartphones weggeschmissen da ich die defekten Bauteile tauschen konnte (Schalter/Display/Headphonejack/ect).
Na gut, das kann nicht jeder.
Aber gut reparierbar heißt eben auch gut und lange servicefreundlich entwickelt und getestet.
Das kostet Geld und die Geräte sind dementsprechend teuer wie bei Loewe und Compaq.

Schnell und weg ist halt billiger.

Wenn ICH ein Gerät mit einen schlechten iFixit-Score sehe ich perönlich jenes Produkt als unkaufbar.
Viele Leute kennen iFixit nicht und werden es auch nie kennen (wollen).

Die Apple-Geräte haben da schon oft Schläge bekommen, mit Recht, wie auch HP, Sony, Samsung und viele andere.
Trotzdem werden sie millionenfach gekauft.
 
Also ich versuche nur dinge zu kaufen die ich Reparieren kann. Meinen Samsung Staubsauger habe ich 12 JAhre gehabt und habe bis zu letzt Fast ALLE Ersatzteile bekommen. verkleidung, Kabel Platinen, Motor Staubbehälter etc pp Nur die Hauptplatine gabe es jetzt nicht mehr, also hat es uns nach 12 jahren und und inclus kaufpreis 300€ schon getrennt.

Die Leute wollen doch auch gar nichts reparieren. Dafür müsste die Reparatur extrem billig und einfach sein für den Kunden also Abgeben ne kleine Pauschale oder gratis und wieder abholen,
Und gleichzeitig die müsste die Neuanschafft extrem viel Teurer werden. Unatraktiv teuer.

Ansonsten hat das Unterfangen für die meisten nur wenig Reitz.
Leute wie ich, Die kaputte Sachen selbst ohne Aussicht auf Erfolg versuchen zu reparieren gibt es auch wenige.
 
Ich mutmaße jetzt mal, dass die meisten alle zwei Jahre ein neues Handy mit dem Vertrag holen. Da spielt es keine Rolle wie reparierbar das Gerät ist.
Zumal es solche Geräte schon lange gibt, sprich Fairphone und Shift Phone.
 
Reparatur ist an sich eine gute Sache, aber viel wichtiger wäre es wenn die Geräte standardmäßig länger halten würden.
Auch reparieren kostet Geld und lohnt sich ganz schnell nicht. Es muss ja nicht nur das Ersatzteil bezahlt werden sondern auch noch eine Fachkraft die den Fehler sucht, Ersatzteil bestellt und einbaut. Logistik kommt selbstverständlich auch noch dazu.
Dazu hätte ich als Verbraucher auch gerne noch die Gewissheit das das Gerät nach der Reparatur auch einige Jahre weiter funktioniert und nicht nach einem Monat der nächste Defekt auftritt.

Von daher müssen Geräte vor allem länger halten und funktionieren.
Dazu gehört heute nicht mehr nur die Hardware sondern auch die Software.
Sicherheitslücken machen ein Gerät genauso schnell schrottreif wie ein Hardwaredefekt.
 
Also ich versuche nur dinge zu kaufen die ich Reparieren kann. Meinen Samsung Staubsauger habe ich 12 JAhre gehabt und habe bis zu letzt Fast ALLE Ersatzteile bekommen. verkleidung, Kabel Platinen, Motor Staubbehälter etc pp Nur die Hauptplatine gabe es jetzt nicht mehr, also hat es uns nach 12 jahren und und inclus kaufpreis 300€ schon getrennt.
Mein Bosch BSS3 hält jetzt schon 27 Jahre ... .
Die Leute wollen doch auch gar nichts reparieren.
Die meisten können es auch gar nicht.
Und bei Platinen mit 400V-Kondensatoren würde ich da als Ungelernter schön die Finger weglassen.

Gut, daß die Röhren-TVs uns verlassen haben.

Einen Schlag von der schwarz/weiß-HS-Kaskade hat einen nur 2 Stunden umgehauen, beim Farb-TV mit 30kV Generator war der Schlag tödlich.


Dafür müsste die Reparatur extrem billig und einfach sein für den Kunden also Abgeben ne kleine Pauschale oder gratis und wieder abholen,
Weshab sollte eine Reparatur billig sein?
Genau deshalb geben doch alle Servicebetriebe auf.
Die Qualifikation und Arbeitszeit des Technikers will keiner bezahlen.
Dagegen ist die Hardware doch meist Kinderkram.

Und gleichzeitig die müsste die Neuanschafft extrem viel Teurer werden. Unatraktiv teuer.
Da bin ich dabei.
Aber in der Elektronik gab es ja bisher nur eine Preistendenz: nach unten.
Corona hat das zwar umgekehrt, aber nur, weil keiner damit gerechnet hat.
 
Reparatur ist an sich eine gute Sache, aber viel wichtiger wäre es wenn die Geräte standardmäßig länger halten würden.
Da läuft seit 40 Jahren die Gegentendenz.
Die Teile werden materialmäßig immer schlechter.

In einem Rührgerät waren früher die Zahnräder aus Messing.
Heute ist nicht mal die Werkzeugaufnahme aus Metall.

Von Stereoradios und ähnlichen Dinge will ich gar nicht anfangen.

Ich hab heute einen 1 Tag alten Kingston USB-Stick (32GB) angefaßt, da ist mit der Inhalt in zwei Teile auseinandergefallen.
Das ist mir bei der Firma noch nie passiert.
Schuld war ein Konstruktionsfehler: gestecket und gepreßt statt geschweißt und gelötet - geht halt schneller.
Die Fehlerquelle war einkonstruiert, weil es ein paar Sekunden schneller in der Herstellung ist.

Ein Plastikeimer ist mir runtergefallen - leer aus 50cm Höhe - komplett durchgerissen im Boden und ein Loch drin.
Warum?
Material ohne Verstärkungsfasern.
Nicht mal Weichmacher waren drin.
Ein einkonstruierter Fehler.
Im Sommer hält das, im Winter bricht es.
Der Eimer war kein Jahr alt.

Die Chinisierung der Produktion wird immer schlimmer.

Mal sehen, wann die PKWs soweit sind.
VW ist da schon ganz weit vorn und nicht nur die.
 
Wir hatten vor einigen Jahren mal einen Fernseher eines deutschen (ehemaligen) Traditionsunternehmes - der hat nach exakt 2 Jahren den Geist aufgegeben.

Nein, das war kein Zufall. Ja, die Reparatur wäre teurer geworden als die Neuanschaffung.

Von dem Zeitpunkt an kaufe ich von dieser Marke nichts mehr.

"Geplante Obsoleszenz" ist eine absolute Schande und jeder Technikanbieter, der sowas bewusst praktiziert hat einen besonders heißen Platz in der Hölle verdient.
 
Reparatur ja, aber durch wen? Wenn Onkel Herbert daraus "sein Recht auf selbstreparatur" ableitet wird es schwierig. Es gibt genug Menschen, die das einlegen einer SIMkarte überfordert.

Es wäre bedeutend einfacher die Gewährleistung auf europäischer Ebene Zeitlich zu dehnen, bzw. diese erstmal einzuführen.
Da läuft seit 40 Jahren die Gegentendenz.
Die Teile werden materialmäßig immer schlechter.

In einem Rührgerät waren früher die Zahnräder aus Messing.
Heute ist nicht mal die Werkzeugaufnahme aus Metall.

Von Stereoradios und ähnlichen Dinge will ich gar nicht anfangen.

Ich hab heute einen 1 Tag alten Kingston USB-Stick (32GB) angefaßt, da ist mit der Inhalt in zwei Teile auseinandergefallen.
Das ist mir bei der Firma noch nie passiert.
Schuld war ein Konstruktionsfehler: gestecket und gepreßt statt geschweißt und gelötet - geht halt schneller.
Die Fehlerquelle war einkonstruiert, weil es ein paar Sekunden schneller in der Herstellung ist.

Ein Plastikeimer ist mir runtergefallen - leer aus 50cm Höhe - komplett durchgerissen im Boden und ein Loch drin.
Warum?
Material ohne Verstärkungsfasern.
Nicht mal Weichmacher waren drin.
Ein einkonstruierter Fehler.
Im Sommer hält das, im Winter bricht es.
Der Eimer war kein Jahr alt.

Die Chinisierung der Produktion wird immer schlimmer.

Mal sehen, wann die PKWs soweit sind.
VW ist da schon ganz weit vorn und nicht nur die.
Die Schattenseite der Konsumgesellschaft. Es darf eben nicht über Zeitrsum X funktionieren, sonst kauf der Kunde nichts neues. Geplante obsoleszenz existiert ja offiziell nicht und wer bei der Industrie auch nur das Wort in den Mund nimmt wird gelyncht... Und doch sind wir täglich damit konfrontiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Reparatur ja, aber durch wen? Wenn Onkel Herbert daraus "sein Recht auf selbstreparatur" ableitet wird es schwierig. Es gibt genug Menschen, die das einlegen einer SIMkarte überfordert.
Sehr richtig!
Geplante obsoleszenz existiert ja offiziell nicht und wer bei der Industrie auch nur das Wort in den Mund nimmt wird gelyncht...
Man braucht das doch gar nicht mehr einkonstruieren, wie bei den Glühbirnen.
Das Material ist so kotzschlecht, daß sich die Nachkauffrage von selbst löst.
Frag mal die Autozulieferindustrie.
Ich kenne da ein paar Leute im Ein- /Verkauf die haben mehr graue Haare, als ich und sind 20 Jahre jünger.

Und wer nicht mitzieht, stirbt (Grundig, Narva, Telefunken, Loewe, Technisat, ...) .

Compaq-PCs waren teurer als IBM und hatten ein eigenes DOS - platsch und weg.
 
Also wenn mein HP Probook jetzt nach 6 Jahren den Geist aufgeben sollte..., kaufe ich ein neues mit SSD repariert wird da garnichts. Der Elektro Schrott ? Ist mir egal
 
Ich hab heute einen 1 Tag alten Kingston USB-Stick (32GB) angefaßt, da ist mit der Inhalt in zwei Teile auseinandergefallen.
Das ist mir bei der Firma noch nie passiert.
Schuld war ein Konstruktionsfehler: gestecket und gepreßt statt geschweißt und gelötet - geht halt schneller.
Die Fehlerquelle war einkonstruiert, weil es ein paar Sekunden schneller in der Herstellung ist.

Bei USB-Sticks wird es lustig, wenn ein Stick seine geplante Lebensdauer überlebt. Ich hab einen älteren Stick, zufällig auch Kingston, der mit einer matten Beschichtung überzogen war. Sollte edel aussehen, tat es aber nie. Nach einigen Jahren in der Schublade hat sich diese angefangen in Wohlgefallen aufzulösen und klebte wie der Teufel. Stick funktioniert heute noch, aber das Gehäuse habe ich mit Schleifpapier abgerieben, um das furchtbare Kleben loszuwerden.

Also wenn mein HP Probook jetzt nach 6 Jahren den Geist aufgeben sollte..., kaufe ich ein neues mit SSD repariert wird da garnichts. Der Elektro Schrott ? Ist mir egal
Manche Menschen stört es, ein Teil des Problems zu sein. Andere zelebrieren es.
 
Aber warum sollte ich so ein altes Teil für Geld reparieren lassen wenn ein neueres z.B. eine SSD und IPS Bildschirm hat was mein jetziges nicht hat ?
 
Aber warum sollte ich so ein altes Teil für Geld reparieren lassen wenn ein neueres z.B. eine SSD und IPS Bildschirm hat was mein jetziges nicht hat ?
Weil der Rest (CPU, RAM, Board, ...) schon mal produziert wurde, nur eben langsamer.
Für den jetzigen Verwendungszweck reicht es sicher noch.

Man muß den Müllberg nicht wissentlich erhöhen.
Gerade bei Laptops ist z.B. das Mainboard nicht mehr verwertbar, da es an die Gehäuseform angepaßt ist.

Ich könnte mir auch einen 27 Zoll Gaming Monitor mit 144Hz Bildwiederholrate, Freesync und anderen Gimmics hier hinstellen - aber wozu?

Ich spiele keine neueren Spiele, wo ich das brauchen könnte.
Also bleibt es beim 8 Jahre alten 22-Zöller bis der endgültig aufgibt.

Ich könnte mir auch locker eine 7.1-AV-Anlage leisten.
Wozu?

Mein altes, handgeschitztes Silizium von Panasonic tut immer noch seinen dienst mit 2x12W Sinus.
Dabei bleibt es bis zum Ableben der Anlage.
 
Weil der Rest (CPU, RAM, Board, ...) schon mal produziert wurde, nur eben langsamer.
Für den jetzigen Verwendungszweck reicht es sicher noch.

Man muß den Müllberg nicht wissentlich erhöhen.
Gerade bei Laptops ist z.B. das Mainboard nicht mehr verwertbar, da es an die Gehäuseform angepaßt ist.

Ich könnte mir auch einen 27 Zoll Gaming Monitor mit 144Hz Bildwiederholrate, Freesync und anderen Gimmics hier hinstellen - aber wozu?

Ich spiele keine neueren Spiele, wo ich das brauchen könnte.
Also bleibt es beim 8 Jahre alten 22-Zöller bis der endgültig aufgibt.

Ich könnte mir auch locker eine 7.1-AV-Anlage leisten.
Wozu?

Mein altes, handgeschitztes Silizium von Panasonic tut immer noch seinen dienst mit 2x12W Sinus.
Dabei bleibt es bis zum Ableben der Anlage.
Als aktuelles negativ Beispiel fallen mit aktuelle Dell Notebooks ein. Dort ist bei einigen Modellen die SSD fest auf das mobo gewandert. Leider rauchen diese mobos bei Dell reihenweise ab, da sie Probleme mit dem RAM Sockel haben. Da staunte ich nicht schlecht als der Dell-inder bei uns aufschlug und mir sagte das alles getauscht werden muss. So wird neben einer funktionierenden CPU auch noch die SSD entsorgt.... ist zwar Garantie aber ökologischer Blödsinn.
 
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