Es ist und bleibt aber eine ganz bewusste Entscheidung des Entwicklers. Elden Ring baut komplett darauf auf, dass du dich als Spieler der Spielwelt anpassen musst, und nicht umgedreht. Das macht die ganze Faszination aus. Niemand würde Waffen verstärken oder seinen Charakter verbessern, wenn das optional wäre. Bosse könnte man (im Verlauf der Geschichte) gar nicht mehr ernst nehmen, wenn man sie per Cheat einfach aushebeln könnte. Auch sämtliche Soulslikes machen das so (Lords of the Fallen, Lies of P), und das hat seinen Grund.Es hat einen Grund, weshalb ich dauernd auf Celeste herumreite, obwohl es hier um Soulsborne-Titel geht: Weil Celeste zeigt, wie ein potentieller Assist Mode in den Spielen aussehen könnte...
Am Ende ist es natürlich schade für alle, welche die großartige Welt von Elden Ring deshalb nicht komplett erkunden können, aber es ist ja nicht so, als könnte man sich gar keine Hilfe rufen. Es gibt die Geister, die du rufen kannst, neben anderen Spielern und sogar noch viele hilfreiche NPCs im Spiel (wenn du sie nicht tötest). Jemand sagte im Verlauf dieser Diskussion, dass Elden Ring deshalb sogar das leichteste Souls-Spiel jemals wäre. Da stimme ich zu. Insofern haben sich die Entwickler schon angepasst – wer die komplette Erfahrung möchte, spielt ohne Hilfe und wer es sich etwas leichter machen möchte, ruft bis zu zwei (oder sogar drei?) Spieler zur Hilfe.
