EBook- Reader oder Tablet oder...?

-Kerby-

Software-Overclocker(in)
Hallo PCGH-User,

bräuchte mal einen Rat von Euch bitte.

Ich studiere und nutze dementsprechend viele verschiedene naturwissenschaftliche Bücher.
Aus diesem Grund beziehe ich aus unserer Hochschulbibliothek sehr viele elektronische Bücher, da ich diese als PDF auf meinem PC sichern kann.

Nun finde ich es relativ ungemütlich in diesen Büchern zu stöbern und dabei am PC zu sitzen.
Deshalb suche ich gerade nach einer Möglichkeit, diese auf einem Tablet oder Reader anzuschauen.

Könntet ihr mir vorschlagen, welcher Reader oder welches Tablet am Ehesten dafür geeignet wäre?
Das Budget sollte erstmal keine Rolle spielen, aber grundsätzlich soll das Gerät einfach auf eine augenschonende Weise die Ebook-PDFs darstellen können,
sodass ich auch gemütlich im Bett oder draußen lesen könnte.

Klar, vom Display her sind diejenigen am Besten, die ein entsprechendes Display nutzen, wie das Paperwhite.
Ich weiß jedoch nicht, ob dieser gut mit PDFs funktioniert.

Könnt Ihr mir bitte weiterhelfen bei meiner Suche bzw. einen geeigneten Ratschlag geben?

LG
Kerby
 
Ohne jemals einen eBook-Reader ernsthaft genutzt zuhaben, sind die Displays für S/W-Bücher mit Sicherheit toll, mir wären sie für Fachbücher aber viel zu klein, die Dinger sind ja meist nur 6-7" groß.

Sowas schönes wie das
Sony DPT-S1: 13,3 Zoll eBook Reader ab Mai auch ausserhalb Japans erhaltlich
gibt es wohl nicht mehr? Und das einzige jemals angekündigte Konkurenzprodukt gibt es wohl immer noch nicht:
The 13.3 inch Pocketbook CAD might be released soon

Wenn Dein Fachbuch (oder schon nur die C't/PCGH dann Farbbilder enthält, wird alles grau oder schwarz/weiss.

Mit Farbe gibt es m.W. nahc mmer noch ken Gerät. Weiter als bis in die Labore oder grob aufgelöste Warbetafeln hat es buntes ePaper immer noch nicht geschafft.

Dazu scheinen einige(?) eBook-Reader noch nicht einmal wirklich gut mit PDFs umgehen zu können
eBook Reader fur normale PDF Dateien - Welcher Reader passt zu mir? - eBook Reader Forum

Womit liest Du die PDFs denn auf dem PC? Mit einem x-beliebigen PDF-Reader (egal, ob nun Foxit, Adobe oder sonstwas) oder ein spezielles Programm (weil Du was von eBook-PDF schreibst, was mir absolut nichts sagt, ich kenne nur normale PDFs mit dem Inhalt und Layout eines Buches oder einer Zeitschritt).

Gerade für das "freihändige" Lesen würde ich mir ein möglichts hochauflösendes Android-Tablet oder zur Not ein iPad holen (obwohl ich Apples iOS-Politik überhaupt nicht mag). Ausgesucht nach der Vorgabe: möglichst groß, lieber 3:2 wie 4:3 oder gar 16:10, jedenfalls kein 16:9, und dabei möglichst leicht.

Ich habe hier in ehemals als eBook-Reader verkauftes Android-Tablet mit 3:2 Bildschirm in 9" (Barnes & Noble Nook HD+). Dort kann ich zwar recht brauchbar die meisten PDFs lesen. Wenn aber jemand auf die Idee kam, Zeitschriften doppelseitig zu scannen (oder zu layouten), dann ist sowas zwar am PC auf dem 27"-Monitor mit 16:9 kein Problem, auf dem kleinen 9" Display aber ohne ständiges Zoom+Pan unlesbar. Und mittlerweile sind meine Augen auch so schlecht, dass mir 9" hochkant für eine A4-Seite zu weing ist.

Das 10,8" Display meines Surface Pro 2 wäre da zwar schon besser, mit 16:9 bin ich aber auch nur am scrollen, was zwar bei einspaltigen Büchern egal ist, bei mehrspaltigen Zeitschriften jedoch überaus lästig ist. Außerdem ist mir das SPro2 viel zu schwer, um es längere Zeit in der Hand zu halten. Und dann gibt es noch so ignorante Zeitschriftenverlage wie Heise, wo man zeitnah die digitale Ausgabe (auf legalem Weg) nur mit Android opder iOS App lesen könnte. Von daher ist Windows für mich das falsche OS für dieses Aufgabengebiet.

Da wäre ein Tablet wie das Teclast X98 Plus mit ca. 540g angenehmer (Win+Android)
Teclast X98 Plus 3G Tablet PC-210.93 and Free Shipping| GearBest.com
Oder noch günstiger das Air III nur mit Android.
Bzw. ein Samsung Galaxy Tab S2 9.7 mit 398g
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 T810N 32GB weiss (SM-T810NZWE) in Notebooks & Tablets: Tablets | heise online Preisvergleich
Ein iPad Air 2 wiegt 437g.
 
Ohne jemals einen eBook-Reader ernsthaft genutzt zuhaben, sind die Displays für S/W-Bücher mit Sicherheit toll, mir wären sie für Fachbücher aber viel zu klein, die Dinger sind ja meist nur 6-7" groß.

Sowas schönes wie das
Sony DPT-S1: 13,3 Zoll eBook Reader ab Mai auch ausserhalb Japans erhaltlich
gibt es wohl nicht mehr? Und das einzige jemals angekündigte Konkurenzprodukt gibt es wohl immer noch nicht:
The 13.3 inch Pocketbook CAD might be released soon

Wenn Dein Fachbuch (oder schon nur die C't/PCGH dann Farbbilder enthält, wird alles grau oder schwarz/weiss.

Mit Farbe gibt es m.W. nahc mmer noch ken Gerät. Weiter als bis in die Labore oder grob aufgelöste Warbetafeln hat es buntes ePaper immer noch nicht geschafft.

Dazu scheinen einige(?) eBook-Reader noch nicht einmal wirklich gut mit PDFs umgehen zu können
eBook Reader fur normale PDF Dateien - Welcher Reader passt zu mir? - eBook Reader Forum

Womit liest Du die PDFs denn auf dem PC? Mit einem x-beliebigen PDF-Reader (egal, ob nun Foxit, Adobe oder sonstwas) oder ein spezielles Programm (weil Du was von eBook-PDF schreibst, was mir absolut nichts sagt, ich kenne nur normale PDFs mit dem Inhalt und Layout eines Buches oder einer Zeitschritt).

Gerade für das "freihändige" Lesen würde ich mir ein möglichts hochauflösendes Android-Tablet oder zur Not ein iPad holen (obwohl ich Apples iOS-Politik überhaupt nicht mag). Ausgesucht nach der Vorgabe: möglichst groß, lieber 3:2 wie 4:3 oder gar 16:10, jedenfalls kein 16:9, und dabei möglichst leicht.

Ich habe hier in ehemals als eBook-Reader verkauftes Android-Tablet mit 3:2 Bildschirm in 9" (Barnes & Noble Nook HD+). Dort kann ich zwar recht brauchbar die meisten PDFs lesen. Wenn aber jemand auf die Idee kam, Zeitschriften doppelseitig zu scannen (oder zu layouten), dann ist sowas zwar am PC auf dem 27"-Monitor mit 16:9 kein Problem, auf dem kleinen 9" Display aber ohne ständiges Zoom+Pan unlesbar. Und mittlerweile sind meine Augen auch so schlecht, dass mir 9" hochkant für eine A4-Seite zu weing ist.

Das 10,8" Display meines Surface Pro 2 wäre da zwar schon besser, mit 16:9 bin ich aber auch nur am scrollen, was zwar bei einspaltigen Büchern egal ist, bei mehrspaltigen Zeitschriften jedoch überaus lästig ist. Außerdem ist mir das SPro2 viel zu schwer, um es längere Zeit in der Hand zu halten. Und dann gibt es noch so ignorante Zeitschriftenverlage wie Heise, wo man zeitnah die digitale Ausgabe (auf legalem Weg) nur mit Android opder iOS App lesen könnte. Von daher ist Windows für mich das falsche OS für dieses Aufgabengebiet.

Da wäre ein Tablet wie das Teclast X98 Plus mit ca. 540g angenehmer (Win+Android)
Teclast X98 Plus 3G Tablet PC-210.93 and Free Shipping| GearBest.com
Oder noch günstiger das Air III nur mit Android.
Bzw. ein Samsung Galaxy Tab S2 9.7 mit 398g
Samsung Galaxy Tab S2 9.7 T810N 32GB weiss (SM-T810NZWE) in Notebooks & Tablets: Tablets | heise online Preisvergleich
Ein iPad Air 2 wiegt 437g.

Erstmal vielen vielen Dank für diesen ausführlichen und tollen Beitrag!
Ich versuche so genau wie nur möglich auf alles einzugehen:

Die Größe, so behaupte ich mal, sollte keinerlei großartigen Probleme für mich bereiten, da ich bisher, leider,
ständig mit meinem LG G2 Smartphone diese PDFs geöffnet habe und so darin lesen musste. Am PC kann ich einfach nicht lange eine PDF lesen,
meine Augen machen da einfach schneller schlapp, als am Smartphone.

Farbbilder können auftauchen, ja das stimmt. Ich habe verschiedene Bücher, doch relativ viele haben auch gar keine Farben,
das ist schwer abzuschätzen und das müsste ich differenziert betrachten, wobei der Vorteil auf jedenfall größer wäre,
wenn ich ebenso einen farbigen Display hätte.

Die Problematik, dass die Reader schlecht mit PDF umgehen können, hab ich auch schon gelesen, aber da hab ich einfach an Erfahrungswerte gehofft.
Scheint jedoch so, dass ein Tablet einfach am Sinnvollsten für mich seien wird. Ich les meine PDFs einfach mit dem Adobe Acrobat Reader.
Ich meinte natürlich PDFs, EBooks meine ich die Bücher in elektronischer Form, halt als PDF-Format.

Scheint so, dass ein Tablet am Sinnvollsten seien wird, doch bei der Größe, vermute ich mal, bin ich relativ flexibel, wobei größer natürlich besser ist.
Ich muss mir mal überlegen, wie ich vorgehen will und werde, aber danke erstmal für den Anstoß!
 
Ich habe schon mehrere PDFs auf verschiedenen Kindle Geräten ausprobiert, das Ergebnis war immer Katastrophal. Davon würde ich also abraten.
Sind die Dateien schreibgeschützt ? Ansonsten könntest du sie ja in ein Readerfreundliches Format wie ePub oder Mobi umwandeln.
 
Farbbilder können auftauchen, ja das stimmt. Ich habe verschiedene Bücher, doch relativ viele haben auch gar keine Farben,
das ist schwer abzuschätzen und das müsste ich differenziert betrachten, wobei der Vorteil auf jedenfall größer wäre,
wenn ich ebenso einen farbigen Display hätte.
"Naturwissenschaftlich" kann für mich halt sehr viel sein. Von Mathe/Informatik mit ein paar S/W-Ablaufdiagrammen bis hin zu Biologie mit (vermutlich) relevanten Farbbildern. Das sind dann alles normalerweilse keine Bücher im Taschenbuchformat, die nur aus Fließtext bestehen, den man auch noch beliebig skalieren kann (für sowas sind eBook-Reader optimal).

Wenn ich in einem Informatikbuch Quelltextabschnitte lese oder Formeln betrachte, dann will ich diese auch gesamthaft in einer ausreichenden Größe sehen. Daher wollte ich mich (bei einem einzigen Gerät) nicht unbedingt zu sehr einschränken (was man aber in alle Richtungen bewerten kann, von der Bildschirmgröße über das Gewicht bis zur Akkulaufzeit).

Scheint so, dass ein Tablet am Sinnvollsten seien wird, doch bei der Größe, vermute ich mal, bin ich relativ flexibel, wobei größer natürlich besser ist.
Größer muss nicht besser sein. Denn größer bedeutet immer auch mehr Gewicht, mehr Platzbedarf (ein 6"-Gerät packt man zur Not in die größere Hosen- oder Jackentasch, ein 10"-Tablet nicht mehr, da muss der Rucksack oder sonst eine Tasche mit) bis hin zur Bruchgefahr (je leichter, um so weniger dürfte beim Fall aus der Hand geschehen, je kleiner, umso unempfindlicher dürften die Geräte gegen Stöße sein, wenn man doch mal im Bett darauf einschläft).
 
Wenn man viel Text hat, dann ist ein Kindle bzw so ein Ebook-Reader schon sehr angenehm. Allerdings gibts da von Modell zu Modell Unterschiede in der Bedienung usw, und wie sie mit PDFs zusammenkommen weiß ich auch nicht.
Rein vom Lesen her sehr angenehm, einerseits sehr leicht, es spiegelt nicht in der Sonne, und es blendet auch nicht wie normales Papier.

Ich selbst hab mir so ein Convertible-Book gekauft, quasi Tablet mit Tastatur, mit Windows drauf. Darauf zu lesen ist angenehmer als am Smartphone, vor allem ist die Bedienung komfortabler.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bedanke mich erstmal bei Allen für die Erfahrungen und Meinungen!

Ich kann mir daraus ein gutes Bild machen.
Evtl. werden noch Fragen bei mir auftauchen, doch fürs Erste hab ich keine weiteren.

Ich werde mir einfach mal ein paar Tablets usw. hautnah anschauen, auch Convertibles und meine PDFs differenziert betrachten, wie ich sie dargestellt haben möchte.

Brauche dafür erstmal etwas Zeit zum Stöbern.
 
Das Convertible hab ich mir in erster Linie fürs Mitschreiben gekauft. Da wollte ich kein Android-Tablet mit Tastatur. Ist zwar relativ kompakt, aber mir reicht es. Display hat soweit ich weiß 10,1", bringt zwar Nachteile, aber es hat halt einen Touchscreen, was für mich wichtig war da ich mit dem kleinen Touchpad nicht umgehen kann^^
Ich erwisch mich immer öfter dabei, das Convertible Book als zweiten Bildschirm zu nutzen, eben um einen Text zu lesen und am PC fasse ich den zusammen oder exzerpiere, ist echt praktisch so ein zweites Gerät.
 
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