Bei normalen Paketen (5,99 bis 7,99€) mag das noch gehen.
Da Ebay aber ebenfalls Obergrenzen für Versandkosten festgelegt hat ist das bei großen, schweren Artikeln unter Umständen gar nicht möglich.
Ich hatte z.B. vor ein paar Wochen ein Paket mit 30kg Versandgewicht. Als ich dann die von DHL berechneten 13,99 Euro als Versandkosten eingeben wollte kam die Meldung "Betrag liegt über der Obergrenze für Versandkosten".

Dann steht man da. Erst Recht wenn man nun für die Versandkosten auch noch Gebühren abdrücken soll. Ich habe es dann halt in den Angebotstext geschrieben wie es aussieht, aber wenn jemand die Auktion gewonnen hat könnte er rein rechtlich auf die bei Ebay hinterlegten/eingetragenen Versandkosten bestehen, da im Angebotstext erwähnte Kosten für einen Kaufvertrag nicht relevant sind.
Auf der einen Seite also verständlich da viele Verkäufer zu hohe Versandkosten verlangt haben, auf der anderen Seite aber auch nur wieder eine neue Masche von Ebay um noch mehr kassieren zu können.
Wird dadurch für mich als Privatverkäufer jedenfalls komplett uninteressant. Dann doch lieber Kleinanzeigen oder Forenverkäufe.
Naja, wie du schon richtig sagst: Am Ende bleibt das meiste beim Käufer hängen.
Wenn der sich also im Nachhinein beschwert weil du mehr Versandkosten von ihm verlangst als du tatsächlich (nur für den Versand) benötigst ist es sein gutes Recht.
Da kannst du dich tausend Mal drüber aufregen, aber du bist für deine Gebühren verantwortlich und er als Käufer eben tatsächlich nur für die realen Versandkosten.