Earlyninja: Ein Startup möchte den Early Access verbessern

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Earlyninja möchte Struktur in das Geschäftsmodell Early Access bringen und startet dafür, ironischerweise, eine Kickstarter-Kampagne. Die Idee, die Entwicklungsabläufe besser zu koordinieren, klingt erst einmal gut, bringt in dieser Form aber viele Nachteile mit sich. Zudem könnte Earlyninja zu einem Marketing-Gau ausarten.

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Klingt nach einem wohldurchdachten Konzept und einer großartigen Marketingstrategie! Genau so einen Publisher wünschen sich doch alle Indie-Schmieden :ugly:
 
AW: Earlyninja: Ein Startup möchte den Early Access verbessern

Ist also so ne Mischung aus Early Acces Konzept und dem normalen Publisher Verfahren.
Kann funktionieren, muss aber nicht.
Man wird sehen, aber allein schon der Name "Earlyninja" überzeugt mich.^^
 
AW: Earlyninja: Ein Startup möchte den Early Access verbessern

15% sind schon frech viel... Was bei einem kleinen Projekt vielleicht tatsächlich nicht viel ist, kann bei einem größerem Projekt schnell unter Wucher laufen.

Mal abgesehen davon kommt es mir immer so vor als ob bei so manchem Spieleentwickler, egal ob jetzt Klein-Indie oder Triple-A-Riese, zu viele "Künstler" am Werk sind und eindeutig zu wenig Leute die sich der Planung und dem Wirtschaftlichen verschrieben haben.
Das was das Earlyninja hier vorschlägt sollte eigentlich bereits von Anfang an Standard sein, vorauszuplanen, Rücklagen zu bilden, Fehlschläge einzukalkulieren.
Man stelle sich vor, genau dafür gibt es bereits schon etablierte Berufszweige. Wer einen fähigen Unternehmensberater, Steuerberater etc. hat, braucht auch kein "Earlyninja".
 
AW: Earlyninja: Ein Startup möchte den Early Access verbessern

Richtiger Ansatz, falsche Umsetzung.

Die Community sollte eher über den Stand aufgeklärt werden und auch darüber ob und wie viel zusätzliches Geld benötigt wird. Das System führt dazu, dass das Startup, welches meist "neu dabei" ist, sich auch sowas trauen kann.

Und ganz ehrlich.... 15%? Ich muss sagen 10% ist schon mehr als genug, wenn man mal die Kosten betrachtet.
 
AW: Earlyninja: Ein Startup möchte den Early Access verbessern

Early Access als ein Mittel um Publisher zu umgehen. Vor allem als Indie Entwickler der kein Geld hat und dadurch weniger Risiko eingeht, da er ja vorab eine Finanzspritze bekommt. Tut mir Leid, aber ich hoffe das es dieses Konzept es nicht packt. Ist der Letzte Unsinn. Ich habe einige Early Access Titel und würde selbst von DayZ nicht von einem Fehlkauf reden mit 70h Spielzeit wobei ich auch die meiste Zeit Spaß hatte. Mit Sicherheit gibt es einige Ausnahmen die das Konzept ausnutzen aber solche gibt es immer und lassen sich schwer vermeiden.

Bei den AAA Schmieden ist es umgekehrt. Hier gibt es kaum noch "Ausnahmen" die ihre Kunden nicht offensichtlich über den Tisch ziehen. Hier hat man eigentlich immer einen bzw. mehrere der folgenden Punkte: Unfertige Releaseversionen, Day One Two Three.. Patches, Teure Season Pass /DLC Politik, Schlechter Support, Langweiliges Gameplay als Grafikblender.

Sollen sie lieber eine Aufklärungskampagne über Early Access starten. Für all diejenigen die nach wie vor nicht verstehen das ein Release im Early Access nicht bedeutet das es 1 Jahr danach fertig sein muss. Das ein Release im Early Access keine Beta sondern wenn überhaupt eine Alpha ist. Das ein Release im Early Access einem kein Anrecht auf nachfolgenden Content gibt (Ark & Scorched Earth). Und das Early Access Geduld erfordert. Hier wäre Nachholbedarf.

Meine Highlights aus 2015 & 2016 waren alles Kickstarter und/oder Early Access Titel. :daumen:
 
AW: Earlyninja: Ein Startup möchte den Early Access verbessern

Interessante idee aber Umsetzung? Fail!

Kann nicht das sie ohne zu fragen Content von Entwicklern benutzen.

Abgesehen davon wollen sie das Geld verwalten. Die haben mit Sicherheit schon eine international gültige Bank Lizenz, oder?

Aber das die Tatsache, dass sie selbst eine Kickstarter Kampange machen ist... einfach lächerlich. Das erinnert mich an West-Games mit ihrem Areal...
 
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