Dune: Entwickler nennen Gründe für Cartoon-Look

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Dune: Entwickler nennen Gründe für Cartoon-Look

In einem neuen FAQ-Beitrag auf Steam haben sich die Entwickler von Dune: Spice Wars zum grafischen Look des Spiels geäußert. Demnach habe man sich bewusst für einen Cartoon-Look entschieden, damit Spieler nicht gelangweilt sind, wenn sie stundenlang auf eine gigantische Wüste blicken müssen.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Unterforum zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: Dune: Entwickler nennen Gründe für Cartoon-Look
 

hrIntelNvidia

Software-Overclocker(in)
Demnach habe man sich bewusst für einen Cartoon-Look entschieden, damit Spieler nicht gelangweilt sind, wenn sie stundenlang auf eine gigantische Wüste blicken müssen.
Und interessiert wieder mal nicht, was die lästige Kundschaft gerne hätte. Für mich klingt das wie eine fadenscheinige Ausrede. Ich finde eine Wüste im Cartoon-Look genauso „interessant“ wie in „Echtgrafik“. Dafür macht der Cartoon-Look das Setting und das Thema kapputt.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich weiß nicht. Bei AoE 4 stört mich die bunte Grafik auch . Deswegen bin ich nicht so scharf auf das Spiel.
 
Zuletzt bearbeitet:

Drake802

PC-Selbstbauer(in)
Klingt nicht nur nach billiger Ausrede, sondern ist es auch. Tatsächlich will man mit dem Comicstil zahlungskräftiges Kiddie-Publikum von Fortnite & Co weglocken.
Das wohl eher nicht. Dafür ist das Gameplay zu unterschiedlich.
Ich stimme dir aber zu. Die Ausrede ist wirklich billig. In der Regel wird dann auf einen alternativen Grafikstil gesetzt wenn man in der Entwicklung Geld staren will oder muss. Ein "realistischer" Grafikstil ist nämlich sehr aufwändig und damit auch teuer.
Das Spiel könnte eine Typische Lizenz verwurstung sein. Man hat eine Menge Geld für die Dune Lizenz bezahlt und muss jetzt sparen wo es nur geht.
 

Scorpio78

BIOS-Overclocker(in)
während viele hofften gaming geht immer mehr in richtung fotorealismus, ist mir auf den game-awards ganz anders geworden. comic-kack wohin man sieht. die ausrede warum man den look wählt, naja.
warum nicht gleich buntes kasperletheater wie bei dune 2?
immerhin hatte man damals nen guten grund sich für den stil zu entscheiden.
 

Govego

Software-Overclocker(in)
Hoffen wir auf n gutes Spiel. Mit das beste Sci-Fi Setting was es gibt.
Bis jetzt ist das für mich "The Expanse". <--Ich schreibe das jetzt auch nur, um einem Sci-Fi Kenner eine Empfehlung auszusprechen ;)

Topic: Wieso sollte man sich an Echtgrafik satt sehen können und am Cartoon Look nicht?
Mich stört der Look des Spiels jetzt nicht, aber die Begründung ist unglaubwürdig. Oder anders herum, die Psychologische Studie möchte ich sehen, die das aufzeigt.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Es spricht ja nix gegen Cartoon.
Aber warum soll denn eine realistischere Optik langweiliger sein als Cartoon?
Wirkt mir wie eine völlig willkürliche Begründung...

Wüsten sind naturgemäß ziemlich leer und eintönig. Ganz besonders Sandwüsten, wo einfach eine Düne aussieht wie die andere. Wenn man das realistisch darstellt, hätte der Spieler möglicherweise sogar Orientierungsprobleme beim scrollen. Bei einem Comic-Stil kann man dagegen komplett unrealistische Klischees zur Auflockerung ergänzen – wobei ich mal hoffe, dass es nicht der Klischee-Kaktus mit Geier wird. :-)


Ich wußte das Sie es vergeigen würden.

Gab es, außer eventuell dem ersten Buch, jemals etwas mit "Dune" auf dem Titel, von dem nicht irgend jemand gesagt hat, dass man es hätte besser machen müssen?
 

Gabbyjay

Software-Overclocker(in)
Wüsten sind naturgemäß ziemlich leer und eintönig. Ganz besonders Sandwüsten, wo einfach eine Düne aussieht wie die andere. Wenn man das realistisch darstellt, hätte der Spieler möglicherweise sogar Orientierungsprobleme beim scrollen.

Das stimmt nicht. Im Gegenteil, wenn es da Probleme beim Scrollen gäbe, dann wäre das das Klischee einer Wüste. ;)
Wüsten sind sehr viel abwechslungsreicher, als man meint.
Bin jetzt auch im Dune-Universum nicht so bewandert, aber mich dünkts, auch da gab es unterschiedliche Settings und auch unterschiedliche Planeten?
Egal... spielen wir halt OpenRA, da gibts auch schöne Wüstenkarten. :)
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Es gibt im Dune-Universum natürlich ein ganzes Universum voller Planeten, aber Dreh- und Angelpunkt ist der eine und der ist eben vor allem als Sandwüste beschrieben. Während Steinwüsten durchaus Abwechslung bieten können, gibt es da von Natur aus nur Dünenlandschaft mit nur vereinzelten Felsplateaus. (Die meinem Wissen nach gemäß Vorlage aber auch frei von Vegetation sind.)
 

Gabbyjay

Software-Overclocker(in)
Es gibt im Dune-Universum natürlich ein ganzes Universum voller Planeten, aber Dreh- und Angelpunkt ist der eine und der ist eben vor allem als Sandwüste beschrieben. Während Steinwüsten durchaus Abwechslung bieten können, gibt es da von Natur aus nur Dünenlandschaft mit nur vereinzelten Felsplateaus. (Die meinem Wissen nach gemäß Vorlage aber auch frei von Vegetation sind.)

Probleme beim Scrollen gibt es ja nur dann, wenn die Inhalte auf einem regelmäßigen Muster basieren.
Dann muss man hier und da was einstreuen, was das verhindert (ich erinner mich echt nicht mehr so genau, aber in einer der Verfilmungen gabs doch auch Felsen, Höhlen, die Löcher von den riesigen Sandwürmern, liegengebliebene Fahrzeuge, Tierskelette, Dörfer usw?) Auch so eine Sanddüne kann bekanntlich extrem hoch werden oder sehr langgezogen, es gibt wellenartige Effekte, unterschiedlich gefärbten Sand usw.
Man könnte auch für Abwechslung sorgen, indem man eben nicht nur reine Sandwüsten nimmt, kann mir jedenfalls keinen Planeten vorstellen, der nur daraus besteht.
Oder gibts in einem Cartoon-Setting dann plötzlich dauernd Oasen, Kamel-Karawanen, überall stehen Kakteen rum und es gibt Pyramiden? Dann würden sie sich atmosphärisch ja noch weiter von der Vorlage entfernen und die Kritiker hätten Recht. ;)
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Was sie reinpacken, wird man abwarten müssen. Pyramiden und Dattel-Verkaufsstände halte ich auch für die eher zweitbeste Lösung.

Aber die Vorlage gibt keine Tierskelette her, die Realität keine Abwechslung bei den Sandfarben und beide im Schnitt auf einer Map von maximal einigen Kilometern Kantenlänge weniger als ein Dorf, Fahrzeug oder Wurmloch. Spiel-Design-technisch werden Würmer natürlich trotzdem währned der Partien eine Rolle spielen, deren Löcher sollten genau deswegen aber ein vergängliches Element sein. Innerhalb eines Viewports hätte man bei realistischer Darstellung also immer nur Sand zu sehen – und dessen Wellen- und Dünenmuster werden auch vom Wind geformt, sodass sie sich über dutzende Kilometer hin eintönig wiederholen. Diese Karg- und Regelmäßigkeit macht ja den Reiz vieler Fotografien aus Sandwüsten aus, ist aber bekanntermaßen für die Orientierung vor Ort wortwörtlich tödlich.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Es gibt im Dune-Universum natürlich ein ganzes Universum voller Planeten, aber Dreh- und Angelpunkt ist der eine und der ist eben vor allem als Sandwüste beschrieben. Während Steinwüsten durchaus Abwechslung bieten können, gibt es da von Natur aus nur Dünenlandschaft mit nur vereinzelten Felsplateaus. (Die meinem Wissen nach gemäß Vorlage aber auch frei von Vegetation sind.)
Und da liegst du etwas falsch. :D

Dune, bzw. Arrakis, wie er imperial ja eigentlich bezeichnet wird (Dune ist die Fremenbezeichnung), ist zwar (inzwischen seit langer Zeit) ein Wüstenplanet (was er nicht immer war und wofür die Sandforellen, Vorstufe der Würmer und Sandwürmer verantwortlich sind), aber seine topographische Beschaffenheit variiert je nach Region des Planeten natürlich schon sehr deutlich.

Natürlich gibt es entsprechende Regionen in denen weite Sandwüsten dominieren und Felsformationen die Ausnahme bilden, das sind auch meist die Gebiete in denen Sandwürmer vorherrschen und dadurch das meiste Spice zu finden ist, das dann mit Sammlern geerntet wird.

Es gibt aber eben auch durchaus Regionen in denen schroffe Felsformationen vorherrschend sind und die Sandwüsten diese nur sporadisch unterbrechen (die Region um die Stadt Arakeen und der Schildwall aus dem ersten Buch wäre dafür ein Beispiel), was auch meist die Regionen sind in denen Dörfer, größere Außenposten / Basen und Städte gegründet wurden, da sie größtmöglichen Schutz vor den heftigen Sandstürmen und den Sandwürmern bieten.

Hinzu kommen dann noch die Polregionen im Norden und Süden des Planeten, in welchen von Staub bedecktes gefrorenes Wasser zu finden ist und die Landschaft prägt (vergleichbar mit den Polkappen auf dem Mars).

Was die Vegetation und die Tierwelt betrifft fällt diese selbstredend ehr Wüstentypisch in der Fläche sehr spärlich aus, ist aber existent und wird von Gräsern, Farnen und kleineren Büschen dominiert, sowie zusätzlich vereinzelten bis spärlichen Bäumen in den felsigeren Regionen und in der Tierwelt von kleinen agilen Säugetieren, Vögeln und Insekten, sowie eben den riesigen Sandwürmern.

Gebe es eben auch keinerlei nennenswerte lebensbegünstigende Vegetation & Tierwelt auf dem Planeten hätten die Fremen dort ja auch gar nicht überleben können, die dort ja schon gelebt haben bevor man die Eigenschaften des Spice entdeckt hat und man dieses angefangen hat abzubauen. ;)

Aber die Vorlage gibt keine Tierskelette her...

Stimmt auch nicht, es interessiert sich im Imperium nur niemand für die Flora, Fauna und Vergangenheit / evt. Tierskelette des Planeten (nur die Gewinnung von Spice interessiert), wie der Imperiale Planetologe Dr. Kynes sich ja auch im ersten Buch gegenüber Herzog Leto Atreides und dem jungen Paul beklagt (das er so gut wie keine Mittel und Unterstützung für seine Arbeit bekommt und der Planet weit "lebendiger" sei als man immer behaupte und auf den ersten Blick sehen könne).
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten