News Diese Nuklearbatterie soll Jahrtausende laufen - doch für PCs ist sie praktisch nutzlos

PCGH-Redaktion

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Chinas neue Carbon-14-Batterie liefert 1,13 Mikrowatt, ist deutlich kleiner als der Vorgänger und soll theoretisch über Jahrtausende Energie abgeben. Für Consumer-Hardware reicht das aber nicht.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Diese Nuklearbatterie soll Jahrtausende laufen - doch für PCs ist sie praktisch nutzlos

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Was ewig hält bringt kein Geld, wir haben so vieles was ewig halten würde.

Es ist halt eben die Frage, ob die Leute den Preis zahlen wollen und da lautet die Antwort meist nein. Der Großteil der Leute läßt heute nichtmal mehr reparieren.

Von daher: herstellen kann man sowas immer, wenn fast keiner den Preis bezahlt, dann wird es halt eben nicht gemacht.
 
Unser momentanes Geldsystem verhindert hochwertige Güter mit Eigenschaften wie langlebig, dezentral oder auch großem quantitativen Output. Sowas wird nicht hergestellt weil das langfristig marktsättigend wirkt und damit Kapitalgewinne reduziert.

Es gab doch damals diese unkaputtbaren Trinkgläser aus der DDR. Die dachten damals ernsthaft, das man sowas im Westen verkaufen könnte. :lol:
 
Unser momentanes Geldsystem verhindert hochwertige Güter mit Eigenschaften wie langlebig, dezentral oder auch großem quantitativen Output. Sowas wird nicht hergestellt weil das langfristig marktsättigend wirkt und damit Kapitalgewinne reduziert.

Es gab doch damals diese unkaputtbaren Trinkgläser aus der DDR. Die dachten damals ernsthaft, das man sowas im Westen verkaufen könnte. :lol:
Tun Sie doch, heute heißt es Gorilla Glas und wird für Display genutzt, leider zu spät für die DDR Firma aber da sieht man das es Deutschland drauf hat wenn sie wollen.
 
@Bandicoot

Smartphones sind ja trotz robuster Displays keine langlebigen Produkte. Vor allem seit man die Akkus fest verbaut hat. Zur Not stellt man einfach mit fadenscheinigen Begründungen die Updates ein.

Hab ein Video über die Gläser gefunden, es ist heftiger als man meint.

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Batterien die Jahrtausende laufen sind jedoch ein absolutes No-go! So etwas wird man niemals auf kapitalistischen Märkten kaufen können. Geld ist halt wichtiger als Güter die man damit kaufen kann. Das ist ziemlich schräg wenn man drüber nachdenkt. Man betreibt ja Markt & Wirtschaft damit wir uns materiell(!), also mit möglichst hochwertigen Gütern gut ausstatten können. Aber im heutigen System hat sowas klare Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. YouTube ist voll mit solchen Fallbeispielen, von denen die heftigen Sachen längst wegzensiert worden sind.
 
@Bandicoot

Smartphones sind ja trotz robuster Displays keine langlebigen Produkte. Vor allem seit man die Akkus fest verbaut hat. Zur Not stellt man einfach mit fadenscheinigen Begründungen die Updates ein.

Hab ein Video über die Gläser gefunden, es ist heftiger als man meint.

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Batterien die Jahrtausende laufen sind jedoch ein absolutes No-go! So etwas wird man niemals auf kapitalistischen Märkten kaufen können. Geld ist halt wichtiger als Güter die man damit kaufen kann. Das ist ziemlich schräg wenn man drüber nachdenkt. Man betreibt ja Markt & Wirtschaft damit wir uns materiell(!), also mit möglichst hochwertigen Gütern gut ausstatten können. Aber im heutigen System hat sowas klare Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. YouTube ist voll mit solchen Fallbeispielen, von denen die heftigen Sachen längst wegzensiert worden sind.
Nuklearbatterien sind grundsätzlich ja keine Neuheit. Z.B. die Voyager-Sonden der NASA laufen seit ihrem Start in den 1970er Jahren damit, dazu auch jede Menge ältere (Spionage-)satelliten der USA und der Sowjetunion. Die Sowjets hatten sogar Leuchttürme in entlegenen Gegenden damit betrieben. Aber Nuklearbatterien sind (zumindest bei uns) aus zwei Gründen für den Konsumentenmarkt undenkbar:
1. Sicherheitsrisiken, da jede Nuklearbatterie wie der Name schon sagt radioaktives Material enthält, und
2. der hohe Preis, da so eine Batterie neben der Strahlungsquelle und der Wandlertechnik von Strahlungsenergie zu elektrischer Energie auch noch eine robuste strahlungsdichte Hülle benötigt, was diese Batterien in der Regel zudem auch noch groß und schwer macht.

In dem von Dir verlinkten Video über die bruchsicheren Gläser aus der DDR finde ich die Darstellung des Sozialismus sehr geschönt. Also in der Wortwohl des Sprechers, bei den Fakten selber wird sehr schnell klar, wie sch... das System war, wenn erst tausende Menschen in den Westen abhauen, es Aufstände gibt die brutal mit Einsatz von Panzern niedergeschlagen werden und schließlich eine Mauer zum Westen gebaut wird, weil die Menschen immer noch zu fliehen versuchen. Ja, das bruchfeste Glas war toll, aber der Rest größtenteils überhaupt nicht, sonst hätte es die Mauer zum Westen nicht gebraucht. Da verzichte ich doch lieber auf die bruchfesten Gläser und lebe in Freiheit und Wohlstand statt Unterdrückung und Mangelwirtschaft. Zudem war die DDR höchst-unökologisch: die Kohlekraftwerke hatten alle keine Filter und die Chemieindustrie und der Braunkohleabbau waren so schmutzig, dass nach der Wende große Gebiete erst einmal dekontaminiert und renaturiert werden mussten.

Wobei ich geplante Obsoleszenz auch zum :kotz: finde, genau so wie billige Wegwerfmode oder irgendwelchen Temu-Schrott, der sofort kaputt geht und auf den Müll wandert. Ich kann auch nach wie vor nicht verstehen, warum Leute so einen Müll kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nuklearbatterien werden voraussichtlich nie für den Betrieb von Gaming-PCs sinnvoll nutzbar sein. Ich meine, selbst die RTG des Marsrovers Preservance von 2020 leistet nur 110W und läuft dabei mit dem seltenen Metall Plutonium 238. Sowas dürfte dabei auch bei höheren Stückzahlen teuer bleiben. Wäre aber klar eine once in a lifetime Investition.
Plutonium in grösseren Mengen de facto frei verfügbar zu machen dürfte allerdings nicht so schlau sein.

Für Herzschrittmacher und andere solch spezielle Anwendungen sind die RTGs aber definitiv schon lange sehr wertvoll :)
 
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@Bebo24
Ich bin um Himmelswillen kein Sozialist und lehne jede Form von Planwirtschaft oder Eingriffe durch den Staat ab. Vielmehr befürworte ich freie Märkte und freien Wettbewerb. Den haben wir jedoch gar nicht. Im heutigen System wird der freie Wettbewerb von finanzstarken Unternehmen unterlaufen. Die Märkte sind in großen Teilen monopolisiert, selbst bei Gütern wie Möbel oder Brötchen.

Markttechnisch unterscheiden wir uns da kaum vom Kommunismus, der ja an einem vollständigen(!) wirtschaftlichen Monopol, eben dem Staat erkrankt ist. Im Kommunismus wird einfach private Monopolisierung durch staatliche ersetzt, private Kapitalisten durch staatliche. In beiden Fällen wird dadurch der Arbeitsertrag der Produktivkräfte erheblich reduziert.

Interessanter Weise hat die Schieflage keine politische, sondern marktechnische Ursachen, die mittlerweile gut erforscht sind. Werden die beseitigt, gäbe es solche Güter tatsächlich zu kaufen. Vor allem hätten wir den vollen Arbeitsertrag, wodurch die Arbeitszeiten reduziert werden könnten. Eine 20 Stunden Woche würde für den Lebensunterhalt völlig ausreichen, da die teuren leistungslosen Kapitaleinkommen, zusammen mit der Monopolisierung vollständig wegfallen.
 
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