ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Wenn man jetzt jedoch statt Strom zur Datenübertragung im Computer kleinste Glasfaserbündel verlegen könnte, wären viel kompaktere System möglich.
?
Umgekehrt: Es wären viel größere Systeme möglich, weil man größere Entfernungen überbrücken kann. Volumen werden Glasfasern dagegen nur wenig sparen. Bei schmaleren Anbindungen mit höherer Bitrate geht es eher um den einfacheren Aufbau. Und die physische Größe einer einzelnen Glasfaser müsste durch die Wellenlänge des Lichtes beschränkt sein. Z.B. für Vernetzungslayer auf CPUs dürften sie schon zu grob sein.
Ich habe mich jetzt nicht besonders eingelesen, aber wie bei Graphen wird das Problem vermutlich auch hier in der Qualität der Monolayer liegen.
Es ist nun mal das eine mit Tesafilm in Handarbeit einen Layer hinzukommen, aber etwas ganz anderes dies Industriell zu bewerkstelligen.
Im Prinzip haben sie ja einen Tri-Layer und da der überall das gleiche macht (keine von A-nach-B-Leitung, wie Graphen), wären Störungen tollerabel (solange kein Kurzschluss vorliegt).
Bei der Fertigung sprichst du imho aber den wichtigsten Punkt an: Was bitte schön mache ich mit im Schichtverfahren gewonnen, dünnen LEDs? Die vorgeschlagene Anwendungen sind flexible Lichtquellen, wofür ich x-Schichten dieser LEDs auf einem Substrat aufbauen müsste oder Chip-Interconnects, wofür ich einzelne LEDs mit sehr begrenzter Flächenausdehnung auf Silizium brauche.
aber denke das sie dann unbezahlbar sind
