Mit den Scannern mit 100 Magazinen schaffe ich am Tag, wenn überhaupt, gerade einmal 200 Dias
Auf mehr wie 250 käme ich bei voller Auflösung mit ICE wohl an Werktagen auch nicht, vorausgesetzt, das Gerät bleibt nicht hängen. Da hast Du natürlich Recht, die Gefahr besteht immer, wie auch früher schon im DIA-Projektor.
Tests wie den hier hast sicherlich auch schon gelesen:
Rollei DF-S 290 HD. Flimscanner Reviews Testbericht Flachbettscanner photoinfos.com
Zitat:
"Der Diawechsler des Rollei-Scanners transportiert dickere Diarahmen zufriedenstellend und kommt mit den dünnen CS-Rahmen, die seit den 1980'er Jahren häufig verwendet wurden, nicht klar. Falls der Diawechsler mit bestimmten Rahmen nicht kompatibel ist, wird der andere Träger für vier gerahmte Dias eingesetzt. "
Also mind. exakt die selben Probleme, die auch beim Reflecta ab und zu mal berichtet werden.
Dazu dann aber so schöne Aussagen wie "Die Daten werden auf einer SD-Karte gespeichert" und "Die Komprimierung der JPG-Datei ist relativ stark". Zur Anzeige am FullHD-Monitor scheint das Ergebnis zu genügen.
Auch, wenn der Test hier erheblich positiver wirkt
Test Dia Filmscanner Rollei DF-S 290 HD | Dia Filmscanner | testberichte-und-testsieger.de
würde mich spätestens das Überfliegen des Handbuches vom Kauf abhalten. Was nützen mir 10 Bit Farbtiefe, wenn der Scanner nur JPGs (wohl sogar ohne einstellbare Kompression) speichern kann und dazu noch massive Probleme mit Lichtern und Schatten hat?
Und falls die Automatik nicht korrekt arbeitet muss man sich durch die Einstelungen am Gerät hanteln, um jedes Bild dort vor der JPG-Komprimierung entsprechend zu optimieren.
Meine Annahme, daß er wenigstens die paar DIAs im Schlitten automatisch scannen kann, stimmen auch nicht. Der Transport geht manuell, womit man aber zu jeder beliebigen Zeit seine DIAs aus dem Magazin in den Schlitten einlegen und die aus dem Gerät gefallenen DIAs wieder in das DIA-Magazin einsetzen kann. Die dünnen Papp-Diarähmchen wird er vermutlich nicht vertragen, die muss man dann im 4-er-Pack einzeln in den Filmstreifen einlegen und jedes einzelne Bild manuell korrekt vor den Sensor schieben.
Dann würde ich mich persönlich wohl eher noch nach dem im obigen Test als Vergleich genommenen Plustek 7600i umsehen, obwohl der schon mehr wie das Doppelte des Rollie kostet und nicht als schnell zu bezeichnen ist. Wobei, meinen oben verlinkten Test glaubend, der Reflecta Filmscanner ProScan 7200 für einen vergleichbaren Preis (ca. 320 Euro) vergleichbare Qualit zum Plustek 7600i liefert, aber erheblich schneller ist. Achtung, beim Vergleich der Zeiten auch den Text des Plustek lesen, um die Zeiten bei gleicher effektiver Auflösung zu vergleichen).