Deutsche Bahn ab 2023 mit autonomen Zügen

AW: Deutsche Bahn ab 2023 mit autonomen Zügen

Mal ganz nebenbei: Die Bahn existiert auch nur noch, weil sie vom Staat am Leben erhalten wird, und unsere Autobahnen eh schon viel zu voll sind. Leider ist die Bahn der einzige Weg, abgesehen vom Auto, in die nächste Stadt zu kommen.
Und wie soll der Verkehr in den Städten ohne Nahverkehr bzw Züge funktionieren?
Doppelstöckige Autobahnen in der Stadt wie in China? Wo sollen die Leute parken? Smog? Unfälle?
Ziemlich kurzsichtig die Bahn als etwas hinzustellen das nur aus gutem Willen des Staates noch existiert. Schau dir Städte an die U-Bahn/Öffentliche Verkehrsmittel/Bahnhöfe irgendwann mal zurückgebaut haben, die muss man nun entweder unter enormen Kosten und Auflagen neu bauen weil man bemerkt hat "Hey, der Kfz-Verkehr ist doch nicht so toll weil die Parksituation bescheiden ist, die Luftqualität sinkt, der Lärmpegel steigt, ergo Lebensqualität sinkt.
Schau dir mal LA an wie fließend der Verkehr dort ist weil es kaum ÖPNV gibt.

Ein gut ausgebautes Bahnnetz sowie ein gut ausgebautes Netz für öffentliche Verkehrsmittel schaden nie. Siehe Japan, siehe Frankreich, siehe Schweiz. Gegenbeispiele? USA, bis auf einige Ausnahmen, oder China.

Öffentliche Verkehrsmittel sollen auch subventioniert werden, da dadurch alle profitieren. Sie sind sicher, die Lebensqualität wird besser, man spart Geld und von Investitionen hat man langfristig was. Gut, die Autohersteller und die Treibstoffindustrie wird es nicht freuen.
 
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Entschuldigung, aber deine Aussage ist absolut realitätsfern!
Um an gewisse Dinge für die Zukunft denken zu können, zum Bsp. der Kauf eines neuen Autos, muss ich Geld sparen. Oder nehmen wir das Ersparen von Geld zum Kauf einer neuen Grafikkarte...

Ist nur die Frage, ob man Geld zur Seite legt, das übrich ist. Oder das Geld bei notwendigen Sachen wie Personal usw. kürzt.
 
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Ist nur die Frage, ob man Geld zur Seite legt, das übrich ist. Oder das Geld bei notwendigen Sachen wie Personal usw. kürzt.

Ein Konzern macht üblicherweise Gewinne und muss von diesem Gewinn dann einiges investieren, etwas geht für die Mitarbeiter drauf (damit die eben nicht streiken) usw.
Große Summen werden meist irgendwo angelegt oder es wird was gekauft um sich zu vergrößern (nicht ohne Risiko versteht sich).
Aber Geld ist eigentlich immer übrig und wird auch beiseite gelegt, wenn der Konzern schwarze Zahlen schreibt.
AMD kann sich z.B. nix leisten weil sie schon lange keine schwarzen Zahlen mehr schreiben, aber sie haben immer noch Geldreserven hier und da - aber bei weitem nicht genug.
 
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Und wie soll der Verkehr in den Städten ohne Nahverkehr bzw Züge funktionieren?

Ich habe ja nicht gesagt, dass ich für die Abschaffung der Öffentlichen Nahverkehrs bin.
Bloß aktuell ist die Qualität unter aller Sau(sowohl bei der Bahn als auch bei Bussen) und die Preise, die dafür auch noch verlangt werden, sind ein schlechter Scherz.

Beispiel:
Ich werde ab Ende des Jahres mir ein Monatsticket des VRR kaufen müssen. Dank Studentenermäßigung zahle ich ~105 Euro im Monat dafür(ich brauche Preisstufe C).
Dafür darf ich dann jeden Morgen in nahezu immer zu spät kommenden Bussen, welche noch überfüllt sind zum Bahnhof fahren.
Dort darf ich dann in den Zug nach Düsseldorf einsteigen, wo man schon Glück hat, wenn man sich überhaupt noch reinquetschen kann.
In 50% der Fälle kommt dieser dann noch mind. 5-10 Minuten zu spät(eigene Beobachtung, da ich jeden Morgen am selben Gleis vorbei muss).
Und die Krönung des Ganzen: Der besagte Zug ist noch nicht einmal ein Doppelstöckiger und hat max. 5 Wagons.
Es ist also ein absoluter Mini-Zug, obwohl es die meistgenutze Verbindung Morgens/Abends in der ganzen Region ist.
Was dann im Winter und Hochsommer los ist, davon brauch ich gar nicht erst anzufangen.

Insgesamt denke ich, dass die Privatisierung der Bahn das Kernproblem ist. Ein gewinnorientierter Konzern, welcher im Grunde ein Monopol hat => steigende Preise & sinkende Qualität

OT:
Würde ich die besagten Strecken mit dem Auto fahren, käme ich mit der Hälfte der Kosten des Tickets, für Sprit locker aus. Leider ist die Autobahn morgens ebenfalls voll und mit meiner Ausbildungsvergütung muss ich erstmal nen bisschen auf ein Auto sparen. Sobald ich dann später eine Festanstellung übergehe, stehen die Chancen auf einen Firmenwagen allerdings nicht schlecht, weswegen ich dann froh sein werde, vom Nahverkehr unabhängig zu sein.
 
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Und für Parken würdest du nichts zahlen?
Dann noch so Dinge wie Versicherung für das Auto.
 
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Dank Studentenermäßigung zahle ich ~105 Euro im Monat dafür(ich brauche Preisstufe C).
Ist als Student nicht ein Ticket für das gesamte BundesLand in dem man wohnt in den Studiengebühren enthalten? Ist zumindest in NRW so.


Gesendet von meinem HTC One mit Tapatalk
 
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Ist als Student nicht ein Ticket für das gesamte Land in dem man wohnt in den Studiengebühren enthalten? Ist zumindest in NRW so.


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In Österreich geht es nach Zonen. Und für jede Zone die du durchquerst musst du zahlen. Man bekommt als Student 35% Ermäßigung. So zahl ich pro Monat 89€.
Und Schüler und Lehrlinge dürfen für 100€ ein Jahr mit sämtlichen Öffis im Bundesland fahren.
Bin selbst fast 3 Jahre zum Studienort gependelt (1,5 Std etwa, Bus, Zug, Bus) und kenne die überfüllten Büsse und Züge nur zu gut.
 
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Ich habe ja nicht gesagt, dass ich für die Abschaffung der Öffentlichen Nahverkehrs bin.
Bloß aktuell ist die Qualität unter aller Sau(sowohl bei der Bahn als auch bei Bussen) und die Preise, die dafür auch noch verlangt werden, sind ein schlechter Scherz.

Beispiel:
Ich werde ab Ende des Jahres mir ein Monatsticket des VRR kaufen müssen. Dank Studentenermäßigung zahle ich ~105 Euro im Monat dafür(ich brauche Preisstufe C).
Dafür darf ich dann jeden Morgen in nahezu immer zu spät kommenden Bussen, welche noch überfüllt sind zum Bahnhof fahren.
Dort darf ich dann in den Zug nach Düsseldorf einsteigen, wo man schon Glück hat, wenn man sich überhaupt noch reinquetschen kann.
In 50% der Fälle kommt dieser dann noch mind. 5-10 Minuten zu spät(eigene Beobachtung, da ich jeden Morgen am selben Gleis vorbei muss).
Und die Krönung des Ganzen: Der besagte Zug ist noch nicht einmal ein Doppelstöckiger und hat max. 5 Wagons.
Es ist also ein absoluter Mini-Zug, obwohl es die meistgenutze Verbindung Morgens/Abends in der ganzen Region ist.
Was dann im Winter und Hochsommer los ist, davon brauch ich gar nicht erst anzufangen.

Insgesamt denke ich, dass die Privatisierung der Bahn das Kernproblem ist. Ein gewinnorientierter Konzern, welcher im Grunde ein Monopol hat => steigende Preise & sinkende Qualität

OT:
Würde ich die besagten Strecken mit dem Auto fahren, käme ich mit der Hälfte der Kosten des Tickets, für Sprit locker aus. Leider ist die Autobahn morgens ebenfalls voll und mit meiner Ausbildungsvergütung muss ich erstmal nen bisschen auf ein Auto sparen. Sobald ich dann später eine Festanstellung übergehe, stehen die Chancen auf einen Firmenwagen allerdings nicht schlecht, weswegen ich dann froh sein werde, vom Nahverkehr unabhängig zu sein.

Warum kommt den der Bus ständig zu spät?
Liegt es vielleicht daran, das der Straßenverkehr eine pünktliche Ankunft nicht mehr zuläßt?
Auch das sich immer mehr Menschen nur noch den Nahverkehr, aber kein Auto mehr leisten können, bzw. müßen! (hauptsächlich in den Großstädten)

Wenn du dir dann ein Auto, oder Firmenwagen leisten kannst, nutzen darfst, entfällt der Morgenschlaf in den öffentlichen Verkehrsmitteln!:D
 
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OT:
Würde ich die besagten Strecken mit dem Auto fahren, käme ich mit der Hälfte der Kosten des Tickets, für Sprit locker aus. Leider ist die Autobahn morgens ebenfalls voll und mit meiner Ausbildungsvergütung muss ich erstmal nen bisschen auf ein Auto sparen. Sobald ich dann später eine Festanstellung übergehe, stehen die Chancen auf einen Firmenwagen allerdings nicht schlecht, weswegen ich dann froh sein werde, vom Nahverkehr unabhängig zu sein.

du kannst dir für 52,5€ im monat die anschaffung eines autos, den unterhalt (versicherung, steuern, sprit, reparatur, wartung) leisten? das auto zeigste mir mal bitte, kauf ich sofort! selbst wenn du bei den 105€ im monat bist, wird das nix! ich weiß nicht in welcher welt menschen leben, die denken das ein auto bei den spritkosten aufhört! als ehemaliger pendler der mitfahrer mitgenommen hat, musste ich solche sprüche ständig hören "aber der sprit ist doch aktuell garnicht so teuer, da können wir doch 5€ weniger..."
irgendwann sind die bremsen fällig, irgendwann ist was am fahrwerk, die reifen müssen auch alle 3-5 saisons gewechselt werden (n anständiger satz kostet hier auch 400€).
sicher kann man sich das mit den spritkosten schön rechnen, is dann aber trotzdem keine realistische sicht der dinge! milchmädchenrechnung ole!

ontopic:
war nur ne frage der zeit bis das autonome fahren auch auf der schiene überirdisch kommt. die ubahen zeigen ja, das es zuverlässig funktioniert. bleibt dennoch abzuwarten wie das mit witterungsverhältnissen umgesetzt wird.
 
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Kommt alles auf die Technik an, siehe Japan, da hat man einmal richtig Geld in die Hand genommen, und es zahlt sich aus.
 
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Insgesamt denke ich, dass die Privatisierung der Bahn das Kernproblem ist.

Nein, das Kernproblem ist das bei Ausschreibungen von ÖPNV quasi durchwegs der Billigstbieter den Zuschlag bekommt. Zum anderen kann man Kriterien wie die Sitzplatzanzahl in Ausschreibungen festlegen. Mit den Ausschreibungen kann man alles steuern. Wird aber kaum gemacht - das einzige was zählt: hauptsache Billig. Geiz ist Geil eben. Und man bekommt dann eben das was man bestellt. Man kann auch nicht in Autohaus gehen, das Geld für einen Smart auf den Tisch legen und dann erwarten das man eine S-Klasse bekommt.

ontopic:
war nur ne frage der zeit bis das autonome fahren auch auf der schiene überirdisch kommt. die ubahen zeigen ja, das es zuverlässig funktioniert. bleibt dennoch abzuwarten wie das mit witterungsverhältnissen umgesetzt wird.

U-Bahn Netze sind aber nicht mit Vollbahnsystemen vergleichbar. Die Bedingungen bei U-Bahnen sind viel viel einfacher als es sie bei Landesweiten Netzen sind. Das fängt bei den Strecken an, die auschließlich Liniennetze sind in denen es keine Knoten oder Bahnhöfe gibt und geht bis zu den Fahrzeugen die alle die gleiche Fahrdynamik aufweisen während bei "richtigen" Bahnen verschiedene Züge, langsame/schnelle, schwere/leichte, kurze/lange, etc. fahren.
 
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daher ja das "bleibt abzuwarten". dennoch lässt sich dieses problem meiner meinung nach eher simpel mittels gps tracking oder sensortracking lösen. so weiß jeder relevante zug wo der andere ist und kann entsprechend ebenfalls langsamer machen oder eben beschleunigen. die zuverlässigkeit eines solchen systems dürfte an der stelle der größere knackpunkt sein, als verschiedene zugmodelle.
 
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Wo welcher Zug gerade ist weiß man auch heute schon, die Positionsbestimmung ist eine der Grundfunktionen von ETCS. Die Zuverlässigkeit ist in der Tat ein Problem.
 
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