Dell UP3017Q: Erster OLED-PC-Monitor erscheint nicht mehr

Insgesamt 4 Hersteller setzen dieses Jahr auf OLED (LG, Sony, Panasonic, Philipps) und so wie ich es verstanden habe, wird der Sony A1 in 55 Zoll "lediglich" 2000$ Kosten, der 65 Zoll 3000$.

Ob sich die Technik durchsetzen wird? Ich hoffe es und wenn dann 2018 die Panels "gedruckt" werden sollte der Preis nochmals fallen.

Sehe da viel Bewegung in den nächsten 12 Monaten bei OLED und steinigt mich aber ich fand das LG Panel der noch aktuellen Generation besser als das von Samsung (QLED).

Grüße :)
 
Wobei Plasma auch durch den hohen Energieverbrauch immer unbeliebter wurde.
Wenn halt alles auf Effizienz getrimmt wird und mit schönen Plaketen beklebt dann kommt ein zig Hundert Watt verbrauchender Fernseher nicht mehr so gut an :D


Wobei das auch an der Propaganda seitens der LCD-Verfechter lag. Der maximale Verbrauch war bei Plasma in der Tat sehr hoch, bei dunkleren Bildinhalten dagegen war es gar nicht so extrem. Im Mittel spart man, vor allem wenn man den Plasma vernünftig eingesetzt hat (konstruktionsbedingte niedrigere Helligkeit->abends für Filme statt für die Hausfrau zum Bügeln nebenbei), gar nicht mal so viel. Vor allem im Vergleich zu günstigen Edge-LED-Geräten. Bei Full-LED mit dimmbaren Bereichen ist das natürlich nochmal was anderes, und da ist ja auch die Bildqualität besser, aber der Preis...:D
 
Sehe da viel Bewegung in den nächsten 12 Monaten bei OLED und steinigt mich aber ich fand das LG Panel der noch aktuellen Generation besser als das von Samsung (QLED).
Du warst also in Vegas und hast dir die ersten QLEDs angeguckt? Naja, da war vermutlich auch viel Umgebungslicht.
Es gibt bisher keine QLED Monitore oder TVs, Samsung hat sie nur gezeigt und angekündigt. Was du meinst ist Quantom Dot mit Hintergrundbeleuchtung, aber da sind die Quantenpunkte nicht selbstleuchtend (ungleich "Light Emitting Diode").
Ich bin sehr gespannt auf QLED, dieses rumgegurke bei OLED nervt mich etwas (auch wenn die Hersteller dafür jz nicht unbedingt Schuld sind). Hoffentlich ermöglicht QLED neben großen Konstrast, guten Farben und hohen Helligkeiten auch schnelle Reaktionszeiten und hohe Bildwiederholungsraten.
Mein Traum-Setup: 3x 27" QLED, WQHD mit HDR @170 Hz über DP 1.3, randlos, ganz leicht gecurved und mit Freesync 2
Geld dafür werde ich aber wohl nie haben :ugly:
 
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Das große Problem ist das die Helligkeit der OLEDs einer Hablwertszeit unterliegt, bei Blau waren es vor ein paar Jahren noch 16 Jahre, bei Rot hingegen mehrere tausend Jahre, Grün liegt dazwischen. Nun hören sich z.B. 16 Jahre relativ viel an, allerdings braucht es nur ein paar % Helligkeitsverlust bei blau und schon verwandelt sich ein strahlendes Weiß in ein Pissgelb. Beim PC gibt es Monitore, die durchaus bis zu 24/7 eingeschaltet sein können, etwa beim Arbeiten im Schichtbetrieb, was bei Smartphones eher seltener der Fall ist. Außerdem hat man z.B. bei Office oder Internetseiten, große, weiße Flächen, auf denen das Pissgelb sofort ins Auge springt, das ist bei Fernsehern dann eher unüblich. Bekämpfen kann man das eigentlich nur indem man die OLED Monitore alle paar Monate intensiv mit einem Kolorimeter vermisst. An und für sich müßte man dann auch noch ein Farbprofil für die einzelnen Zonen anfertigen um so die unterschiedliche Abnutzung zu kompensieren. An und für sich ist das machbar, aber sehr teuer, noch nicht entwickelt und sehr kompliziert durchzuführen.

Wenn man das nicht will, dann bleibt nur noch die Halbwertszeit von Blau so hochzudrehen, das es kein Problem mehr darstellt, zumindest in den ersten 5 Jahren der Nutzung und das wird wohl leider noch lange dauern.

Wobei Plasma auch durch den hohen Energieverbrauch immer unbeliebter wurde.
Wenn halt alles auf Effizienz getrimmt wird und mit schönen Plaketen beklebt dann kommt ein zig Hundert Watt verbrauchender Fernseher nicht mehr so gut an :D

Das Problem der Plasmas war das sie vorallem mit der Pixelzahl teurer werden, LCDs hingegen mit der Diagonale. Es war schon nicht ganz unproblematisch die Plasmas auf Full HD zu trimmen, für 4K wären neue Fabriken notwendig gewesen, die Milliarden gekostet hätten und auch nur sehr teure Panels ausgespuckt hätten. Die Kunden waren nicht bereit für den qualitativen Mehrwert sonderlich viel Geld auszugeben und die LCDs drangen in die Domäne der Plasmas, sehr große Monitore vor, heute sind 65" Monitore schon für unter 1000€ erhältlich, die Plasmas wären heute nur bei Diagonalen von 100" und mehr, wirklich konkurrenzlos und da ist der Markt zu klein. Und am Horizont war schon 8K erkennbar, was LCDs problemlos meistern können und danach brauchte es nur wenig Phantasie um sich auszumalen das 16K kommen würde, gegen beides hatte man keine Chance.

Am Ende war der Energieverbrauch eher nebensächlich für den Tod des Plasmafernsehers, eigentlich schade und ein beweis das sich nicht immer die beste Qualität durchsetzt, aber das war auch bei VHS, Betamax, Video 8 und Video 2000 schon so.
 
Blaue OLEDs: LG hat da ein Patent und verwendet da wohl einfach Filter und muss so keine blauen OLEDs verbauen.
Einbrennen: In der PCGH-Redaktion hat ein Hersteller erwähnt, dass das Einbrennen bei PC-Monitoren noch das größte Problem ist.
TVs von Sony und Co.: Soweit ich weiß verwenden die alle LG-Panels und LG ist der letzte verbliebene Panelhersteller, verkauft die aber an andere Hersteller weiter.
 
Bitter, wenn ich bedenke, dass die SED- und FED-Entwicklung vor rund einem Jahrzehnt unter anderem deswegen eingestellt wurde, weil OLED "kurz vor Markteinführung stand". Auf weitere 10 Jahre mit grauem Schwarz und der Wahl zwischen Schlieren und Overdrive-Artefakten.
 
Genau so ist es. Nur LG baut OLED Panels und verkauft diese jetzt an andere Hersteller.
Ich hab einen 65" OLED und ja, das Problem des "Einbrennens" ist vorhanden, aber es verschwindet nach kurzer Zeit und LG verwendet auch ein System, was wohl PixelShifting heißt, damit es nicht zu stark wird. Es fällt aber auch nur auf, wenn von einem statischen Bildanteil auf eine große einfarbige Fläche wechselt. Dann ist die einige Sekunden das Bildelement noch "schattenhaft" zu sehen. Aber die Bildqualität tröstet einen darüber hinweg. Dieses schwarz ist einfach ein Traum und 750 Nits sind jetzt auch nicht grad dunkel. ;)
 
Bitter, wenn ich bedenke, dass die SED- und FED-Entwicklung vor rund einem Jahrzehnt unter anderem deswegen eingestellt wurde, weil OLED "kurz vor Markteinführung stand". Auf weitere 10 Jahre mit grauem Schwarz und der Wahl zwischen Schlieren und Overdrive-Artefakten.

Was soll ich da erst sagen?

Ich warte seit über 10 Jahren, das OLED endlich meinen Röhrenmonitor ablösen kann. Vor kurzem habe ich mir eine GTX 980Ti statt einer GTX 1070 zugelegt, weil diese keinen analogen Ausgang mehr hat. Naja, für die nächsten 2-3 Jahre bin ich versorgt (solange die Röhre nicht den Geist aufgibt) und bis dahin sollte sich einiges getan haben, dann hoffentlich 8K, 120Hz und mit Quantenpunkten.
 
Insgesamt 4 Hersteller setzen dieses Jahr auf OLED (LG, Sony, Panasonic, Philipps) und so wie ich es verstanden habe, wird der Sony A1 in 55 Zoll "lediglich" 2000$ Kosten, der 65 Zoll 3000$.

Ob sich die Technik durchsetzen wird? Ich hoffe es und wenn dann 2018 die Panels "gedruckt" werden sollte der Preis nochmals fallen.

Sehe da viel Bewegung in den nächsten 12 Monaten bei OLED und steinigt mich aber ich fand das LG Panel der noch aktuellen Generation besser als das von Samsung (QLED).

Grüße :)
Hieß es nicht erst Anfang letzten Jahres, eigentlich ziemlich genau als der UP3017Q vorgestellt wurde: "Leute, OLED ist jetzt endlich da, LG wird 2017 das Panel als Massenware herstellen und OLED auch bei PC-Monitoren einsetzen! Gebt dem ganzen noch ein Jahr, dann haben wir alle OLED-Monitore zuhause."?

Und hieß es nicht vor 10 Jahren: "Leute, OLED ist der heißeste Shit schlechthin, die neue Röhre sozusagen, nur in besser! In 5 Jahren stehen die Geräte in jedem Haushalt, garantiert!"?

Jetzt soll es 2018 so weit sein...
So gerne ich OLED im Monitor-Bereich sehen würde, die Einstellung des UP3017Q ist für mich nur eines von vielen Indizien, dass da noch viel Wasser die Donau hinunterfließen wird. Mal schauen wie lange die Quelle im Schwarzwald noch sprudelt...


Bitter, wenn ich bedenke, dass die SED- und FED-Entwicklung vor rund einem Jahrzehnt unter anderem deswegen eingestellt wurde, weil OLED "kurz vor Markteinführung stand". Auf weitere 10 Jahre mit grauem Schwarz und der Wahl zwischen Schlieren und Overdrive-Artefakten.

Du sprichst mir aus der Seele.
 
Blaue OLEDs: LG hat da ein Patent und verwendet da wohl einfach Filter und muss so keine blauen OLEDs verbauen.
Das halte ich für physikalisch in mehrerer Hinsicht unmöglich, das kann so nicht gehen.
Filter/sekundäre Fluoreszenzfarbstoffe könnte man verwenden, wenn man weiße/ultraviolette OLEDs hätte - nur gibt es keine weißen LEDs, und ultraviolett emittierende Leuchtstoffe würden noch um ein Vielfaches schneller draufgehen als blaue. Grün und rot könnte man erhalten, indem man entsprechend absorbierende/emittierende Farbstoffe vor die blaue LED schmiert, da deren Emission energetisch niedriger liegt. Umgekehrt bräuchte man schon Fluoreszenz-Upconversion, was prinzipiell zwar denkbar, aber ziemlich sicher deutlich zu ineffizient ist, um genug blaues Licht zu generieren. Um die blauen OLEDs kommt man also nicht herum. Man kann natürlich die unterschiedlich schnelle Alterung vermeiden, indem man NUR blaue OLEDs verbaut, und dann weitere Farbschichten in die jeweiligen Subpixel einbringt, um grün und rot zu schaffen.

Gibts da irgendwo mehr Details, was LG genau macht?
 
Gab es da nicht Forscher die weisse LEDs "erfunden" haben.
Meine da mal was gelesen zu haben.
Weiß ist keine physikalische Farbe, ebenso wie schwarz. Eigentlich gibt es nur rot, grün und blau (sowie ein bisschen was dazwischen).
schwarz = keine Photonen im sichtbaren Bereich
weiß = gleichwertige Verteilung der Photonen in allen Frequenzen des sichtbaren Lichts
Der Witz einer LED ist (wie bei einem Laser), dass nur Licht einer Wellenlänge abgegeben wird. Aber das geht mit weiß eben nicht, da weiß eben keine Wellenlänge ist.
Das einzige was mir einfallen würde, wäre eine Material-Mischung, die nicht nur eine Wellenlänge abgibt, sondern eben mehrere.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mich an den Nobelpreis für die Forscher die die blaue LED erfunden erinnert und das dadurch weisse LEDs möglich wurden.
So schnellt bringt man das durcheinander.
 
Das halte ich für physikalisch in mehrerer Hinsicht unmöglich, das kann so nicht gehen.
Filter/sekundäre Fluoreszenzfarbstoffe könnte man verwenden, wenn man weiße/ultraviolette OLEDs hätte - nur gibt es keine weißen LEDs, und ultraviolett emittierende Leuchtstoffe würden noch um ein Vielfaches schneller draufgehen als blaue. Grün und rot könnte man erhalten, indem man entsprechend absorbierende/emittierende Farbstoffe vor die blaue LED schmiert, da deren Emission energetisch niedriger liegt. Umgekehrt bräuchte man schon Fluoreszenz-Upconversion, was prinzipiell zwar denkbar, aber ziemlich sicher deutlich zu ineffizient ist, um genug blaues Licht zu generieren. Um die blauen OLEDs kommt man also nicht herum. Man kann natürlich die unterschiedlich schnelle Alterung vermeiden, indem man NUR blaue OLEDs verbaut, und dann weitere Farbschichten in die jeweiligen Subpixel einbringt, um grün und rot zu schaffen.

Gibts da irgendwo mehr Details, was LG genau macht?

Bin als am suchen aber hatte auch was dazu gelesen das LG da was eingebaut hat.

Edit: Nach längerer Suche finde ich überall nur das LG was verwendet was hilft aber ich finde nirgends den Artikel wo steht was genau und wie es funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mich an den Nobelpreis für die Forscher die die blaue LED erfunden erinnert und das dadurch weisse LEDs möglich wurden.
So schnellt bringt man das durcheinander.

Die "weiße"LED besteht aus einer blauen LED mit einem weiteren Lumineszenzfarbstoff drauf; im einfachsten Fall ein Stoff der um gelb herum emittiert (~570 nm) und das sehr breit. Das ergibt ein nicht sehr gutes weiß, dass auch immer noch viel blau enthält. Sicher kann man das verfeinern mit anderen Absorbern/Emittern; das Zeug muss nur blau absorbieren und irgendwo Richtung grün und rot wieder emittieren.
Unterstreicht auch wieder meinen vorherigen Punkt: blaue LEDs lassen sich nicht durch etwas anderes ersetzen.
 
Was soll ich da erst sagen?

Ich warte seit über 10 Jahren, das OLED endlich meinen Röhrenmonitor ablösen kann. Vor kurzem habe ich mir eine GTX 980Ti statt einer GTX 1070 zugelegt, weil diese keinen analogen Ausgang mehr hat. Naja, für die nächsten 2-3 Jahre bin ich versorgt (solange die Röhre nicht den Geist aufgibt) und bis dahin sollte sich einiges getan haben, dann hoffentlich 8K, 120Hz und mit Quantenpunkten.

Meine Röhre hat mir schon 2005 dieses Schicksal "erspart" und mich mit ihrem vorzeitigen Ableben zum Umstieg gezwungen :-(

Das halte ich für physikalisch in mehrerer Hinsicht unmöglich, das kann so nicht gehen.
Filter/sekundäre Fluoreszenzfarbstoffe könnte man verwenden, wenn man weiße/ultraviolette OLEDs hätte - nur gibt es keine weißen LEDs, und ultraviolett emittierende Leuchtstoffe würden noch um ein Vielfaches schneller draufgehen als blaue. Grün und rot könnte man erhalten, indem man entsprechend absorbierende/emittierende Farbstoffe vor die blaue LED schmiert, da deren Emission energetisch niedriger liegt. Umgekehrt bräuchte man schon Fluoreszenz-Upconversion, was prinzipiell zwar denkbar, aber ziemlich sicher deutlich zu ineffizient ist, um genug blaues Licht zu generieren. Um die blauen OLEDs kommt man also nicht herum. Man kann natürlich die unterschiedlich schnelle Alterung vermeiden, indem man NUR blaue OLEDs verbaut, und dann weitere Farbschichten in die jeweiligen Subpixel einbringt, um grün und rot zu schaffen.

Gibts da irgendwo mehr Details, was LG genau macht?

LG macht meinem Wissen nach exakt letzteres:
Man nutzt die gängigen "weißen" LEDs, also blau mit gelblichem Phosphor und Farbfilter. So altern die LEDs zwar genauso schnell, wie normale blaue, aber das Panel entwickelt keinen Farbstich und zumindest für die Nutzungszeiten von Smartphones und Fernsehern reicht die Lebensdauer blauer LEDs wohl aus. Zudem kann man ja ein paar Sicherheitsreserven einbauen, so dass der Nutzer anfangs gar keine 100 Prozent Helligkeit nutzen will und späteren Leuchtkraftverlust ausgleichen kann.
 
LG macht meinem Wissen nach exakt letzteres:
Man nutzt die gängigen "weißen" LEDs, also blau mit gelblichem Phosphor und Farbfilter. So altern die LEDs zwar genauso schnell, wie normale blaue, aber das Panel entwickelt keinen Farbstich und zumindest für die Nutzungszeiten von Smartphones und Fernsehern reicht die Lebensdauer blauer LEDs wohl aus. Zudem kann man ja ein paar Sicherheitsreserven einbauen, so dass der Nutzer anfangs gar keine 100 Prozent Helligkeit nutzen will und späteren Leuchtkraftverlust ausgleichen kann.

Dürfte aktuell der einzig praktikable Weg sein. Warum man dann keine anorganischen blauen LEDs, die quasi unkaputtbar sind, als Basis nimmt... vermutlich ist die Verarbeitbarkeit bei dem Zeug nicht gegeben, bzw. würde wieder Reinraumbedingungen erfordern, von den Materialkosten selbst noch ganz abgesehen.
 
Dürfte aktuell der einzig praktikable Weg sein. Warum man dann keine anorganischen blauen LEDs, die quasi unkaputtbar sind, als Basis nimmt... vermutlich ist die Verarbeitbarkeit bei dem Zeug nicht gegeben, bzw. würde wieder Reinraumbedingungen erfordern, von den Materialkosten selbst noch ganz abgesehen.

Das hat mal eine Hersteller gemacht. Herausgekommen ist ein Superdisplay, es hatte 1,3 Megapixel und konnte die Helligkeiten wie in echt darstellen, die Nachteile waren der Stromverbrauch von weit über 1kW, einer Lüftung mit knapp 60dB (das könnte man natürlich mit einer Wakü besser lösen) und einem Preis von 50.000€, der größtenteils Prinzip bedingt ist. Ich frage mich warum es sich nicht durchgesetzt hat...
 
Dürfte aktuell der einzig praktikable Weg sein. Warum man dann keine anorganischen blauen LEDs, die quasi unkaputtbar sind, als Basis nimmt... vermutlich ist die Verarbeitbarkeit bei dem Zeug nicht gegeben, bzw. würde wieder Reinraumbedingungen erfordern, von den Materialkosten selbst noch ganz abgesehen.

OLED-Displays sind günstige Kunstoffsubstrate auf die alle weiteren Funktionen einfach aufgedruckt werden, wobei extrem feine Strukturen möglich sind. Normale LEDs sind kristalline Halbleiterchips und dementsprechend größer (keine hohen Pixeldichten möglich) die teure Substrate und teure Anlagen erfordern und dann Subpixel für Subpixel auf einer Platine montiert werden und mit einer entsprechenden Ansteuerung versehen werden müssen. Das Preisschild eines derartigen Fernsehers würde vermutlich mehrere Nullen länger ausfallen, man nutzt diese Technik aber für Videowände in Stadien und bei Konzerten.
 
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