Dead or Alive 6: Bare Münze für neue Haarfarbe

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Mikrotransaktionen sind eine wichtige Einkommensquelle für Game-Publisher. Dass man es jedoch auch übertreiben kann, zeigt Dead or Alive 6, das für eine Umfärbung des Haupthaars zur Kasse bittet.

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Na wenn die Leute es doch Kaufen... das Problem ist der Konsument niemand sonst.
Es wird natürlich geguckt wo man alles Geld abzapfen kann, und in der heutigen Zeit sind die Jüngeren schneller dazu bereit Echtgeld in alles zu investieren.

Ich kann damit Leben wenn mein Charakter normal aussieht und nicht Pinke Haare mit Blauen Streifen hat... oder die Coolste Hose bzw Minirock so wie damals in PubG.....
 
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Was man in DoA abzieht, ist schon ziemlich lange extrem dreist. Paar hundert Üllo für alle Outfits?
Nicht, dass man sie bräuchte, aber dennoch fragwürdig.
 
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Ja das haben die Gamer alle davon, wenn sie sich bereitwillig die Kohle aus den Taschen ziehen lassen, wenn ich Koei/Tecmo wäre, würde ich das genau so handhaben, alles andere wäre doch doofheit hoch 10, an sich würde ich sogar pro Spielstart grundsätzlich nochmal 1€ verlangen und es würde immer noch genug dumme da draussen geben, die auch das mit sich machen lassen würden.
 
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Na wenn die Leute es doch Kaufen... das Problem ist der Konsument niemand sonst.

:daumen:


Regt mal zum nachdenken an, wo man selber(ich selber) in der Vergangenheit dazu beigetragen hat, dass diese Sachen sich durchgesetzt haben.
Ich hab früher auch mal sehr viel Geld für "kosmetische" Sachen ausgegeben, ohne es groß zu bemerken, z.B. ein tolles Schiff, in World of Warships.
Nachdem die es für meinen Geschmack aber immer mehr übertrieben haben und das Spiel knallbunt wurde und man nur noch irgendwelche Glücksspielboxen kaufen sollte, hab ich irgendwann einfach aufgehört zu spielen und alles deinstalliert.
Das war mir irgendwann ne Nummer too much. Irgendwie wie ein Glücksspielkasino, für's beste Schiff, welches auch nur irgendwie Pixel waren.
Hab viel, viel, viel zu viel Geld dafür ausgegeben. Bin somit "mitschuldig", dass sich solche Sachen durchgesetzt haben.

Bei RDR2 fand ich das Spiel allerdings zu günstig und habe die Onlinekäufe dafür genutzt, zumindest etwas mehr Geld(so ca. im Rahmen von +15€) auszugeben, als den Standardpreis, den ich bezahlt habe.
Das Spiel war es mir einfach wert, mehr dafür zu investieren und das direkt an Rockstar, ohne Zwischenhändler wie Epic, oder Steam.

Ansonsten versuche ich doch sehr drauf zu achten, nicht unsinnig viel Geld auszugeben, für so Lootboxen/Glücksboxen/inGamewährungen usw. .

Bei Wreckfest bin ich auch an einem ähnlichen Punkt, wie bei RDR2.
Da muss ich wohl mal wieder Geld ausgeben, für neue Automodelle, da sie das Spiel seit Jahren immer weiter entwickeln und es mir immer noch Spaß macht.
Die über 700 Spielstunden sprechen da für sich und zeigen ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

So Sachen wie "Coinmaster", welches ein Onlinecasino für Kinder ist, finde ich auf der anderen Seite wieder sehr bedenklich. Sowas spiele ich erstens gar nicht und 2. unterstütze ich das nicht mit 1 cent.

Wenn ich hier von kosmetischen Sachen lese, bei DoA6 schätze ich, versuche sie auch viel geld raus zu quetschen. Aber da kann ja jeder selber entscheiden, wie viel Geld einem das Spiel wert ist.
Ich weiß nicht, ob da auch so "Glücksspielfaktoren" eingebaut sind, die ich meist am kritikwürdigsten finde.
Wenn nicht, isses ja nur Zusatzzeug, was man kaufen kann, oder nicht.
Das finde ich nicht ganz so schlimm, als wenn man das noch mit ner Slotmaschine verknüpft und "Glücksfaktoren", die keine sind.
 
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Ich hab nix gegen optionale DLC, oder Addons die den Spielspaß ordentlich erweitern.
Aber Koei Tecmo hat einfach den Verstand verloren.
 
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War immer meine Lieblings prügel Serie und immer fix Kauf.
Seit Teil 5 fasse ich aber wegen den massiven abzocken mit mirkrotransaktionen kein DOA mehr an.
Wird sich dank solcher Meldungen auch nicht so schnell ändern.

Gibt ja genug Alternativen....
 
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Die Preise für alle DLC's bei Steam sollte man sich einmal ansehen. Ich konnte es kaum glauben.
 
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Die Preise für alle DLC's bei Steam sollte man sich einmal ansehen. Ich konnte es kaum glauben.
Prinzipiell hast du recht, darfst aber nicht vergessen, dass wie bei Dead or Alive 5 Last Round eine kostenlose Core Fighters Edition existiert und bei dieser Kämpfer-(innen) einzeln nachgekauft werden können. Kaufst du regulär die normale oder Deluxe Version fällt das weg. Bleiben "nur noch" die Kostüme und Season Pässe. Viel erschreckender ist imho, dass DOA 6 gerade mal ein Jahr alt und schon bei Season Pass 4 angelangt ist. Jeder Season Pass kostet 89,99 EUR obwohl der nie sämtlichen Content beinhaltet.

Vom Gameplay her ist Dead or Alive immer noch mein Lieblingsprügler, kein anderer spielt sich so schön schnell und flüssig. Egal ob Tekken, Street Figther oder Soul Calibur, die sind mir alle zu langsam. Die DLC Seuche hat leider das ganze Genre befallen, bei DOA ist es nur am ausgeprägtesten. Wirklich schade.
 
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@PCGH macht doch ne TOP10 er Spiele die mit allen DLCs am teuersten sind.

Fangen wir mit Paradox an.:ugly:
 
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Ich hab früher auch mal sehr viel Geld für "kosmetische" Sachen ausgegeben, ohne es groß zu bemerken, z.B. ein tolles Schiff, in World of Warships.

Wobei ich immer noch finde, dass es einen gewaltigen Unterschied macht, ob wir über ein F2P-Game reden oder einen teuren Vollpreistitel, der nebenbei auch scheinbar im Quartalszyklus noch mal einen Haufen Geld für Seasonpasses sehen will, wobei ich jetzt nicht weiß, wie dringend man die braucht.
 
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Hm, ja, is alles so ne Gratwanderung.
Sicher muss ein free to play Titel sich die Kohle irgendwie anders besorgen und da hat man dann sicherlich auch mehr Verständnis für solche Sachen.

Nur wo fängt es an und wo hört's auf ?
Hm ...

Evtl. da wo solche Glücksspielelemente eingebaut werden, wahrscheinlich mit der Absicht dahinter, dass Leute nicht aufpassen, gerade weil alles unumrechenbar in künstliche inGamewährungen umgewandelt wird und sie dann viel zu viel Geld ausgeben, auch weil sie in typische "ein Versuch noch, dann muss es klappen."-Situationen kommen ?

Ist in diesem Spiel hier scheinbar nicht der Fall.

Tja ... und ansonsten, wenn nicht mit Glückspieltricks gearbeitet wird(wie Slotmachine, oder ähnlichem), muss man ja selber unter Kontrolle haben, was man an Geld ausgibt und was nicht.
Muss man ja, wenn man an der Süßigkeitenabteilung im Supermarkt vorbeigeht auch. ;)

Vielleicht verknüpfe ich meine Ablehnung gegenüber solchen Sachen einfach unbewusst noch mit den Erfahrungen in World of Warships, wo es dann auch zu bestimmten Anlässen, wie Weihnachten/Silvester irgendwelche Spezialangebote mit Glücksboxen gab, wo man die "Erfolgschancen" nicht wusste.
Ich sollte da dann noch genauer hinsehen, was z.B. ein free to play Titel ohne solche Funktionen ist, oder was ein teurer Vollpreistitel mit noch zusätzlichen DLCs/Season Passes und noch mehr inGame Kosmetik-Käufen(wo es immer bessere/schönere Sachen gibt, als in der Basiskaufversion) ist.

Ich schätze die Grenzen sind da teilweise auch fließend.
Werd' da zukünftig noch genauer hinsehen.

edit:

Das hier finde ich allerdings auch ein bisschen too much:

"Wollen Spieler zum Beispiel wieder zur Ursprungshaarfarbe zurück, zahlen sie 10.000 Einheiten der In-Game-Währung oder erneut ein Premium Ticket."

Wenn man schon dafür bezahlt, sollte man das auch behalten/wechseln können und nicht als Service für jeden Wechsel, wie beim (echten) Haareschneiden. ;)
 
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Für mich, ziemlich Lächerlich. Und zwar nicht der Anbieter sondern die Käufer!!!
Das ist Wirtschaft! Wo man Geld verdienen kann wird auch Angeboten- Vollkommen in Ordnung!
Aber das Microtransaktionen über Stupide wertlose Gimmicks ein Milliarden Geschäft ist zeigt doch wie Absurd Käufer sind

Das ist als wenn ich nach dem Autokauf für 60.000€ dem Verkäufer ganz juvenil seinen Metall-Kugelschreiber mit Aufgedruckter Marke noch für 1000€ Abkaufen würde- Im Verhältnis der Preise sehr passend wenn wir mal 3 Nullen abziehen!
 
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Ich finde auch die Glückspielschwäche der Leute anzusprechen etwas verwerflich, aber nutzen muss es keiner. Minderjährige sind da aber auch wieder ein eigenes Thema. Ist aber insgesamt ein sehr vieldimensionales Thema (Kosmetik/Content/P2W, zufälliger oder gezielte Kaufmöglichkeiten, wird man ohne den Zusatzcontent ausgeschlossen, Alter der Zielgruppe, F2P/Vollpreistitel), in dem sich wirklich kaum eine klare Grenze ziehen lässt, zumal der eigene Standpunkt an fast allen Punkten stark subjektiv ist. Am Ende muss der Gesetzgeber entscheiden, was bezüglich des Jugendsschutzes erlaubt bleibt und was nicht und der Kunde, was er kauft und was nicht.

Ich bin prinzipiell schon dafür, dass Glücksspielelemente eigentlich nur in Spiele für Erwachsene gehören und kann eigentlich nur gutheißen, was ein paar Regierungen da in die Wege geleitet haben. Aber irgendwo haben auch die Eltern eine Verantwortung dafür zu sorgen, dass ihr noch gar nicht oder nur eingeschränkt geschäftsfähiger Nachwuchs mit Geld umzugehen lernt und keinen unmäßigen Zugang dazu hat. Ansonsten sehe ich die Verantwortung bei mir, zu entscheiden, was ich kaufe und was nicht.
 
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