Das ist leider ein Problem von heute. Viele Spieler wollen, dass immer wieder alles größer und besser wird. Das sollte so aber m. M. n. gar nicht der Fall sein.
Würde es nach Menschen wie dir gehen würde die Menschheit wohl in Stagnation, oder sogar Rückentwicklung, versinken und hätte es viele spielerische Meilensteine der Vergangenheit nie gegeben.
Natürlich müssen Dinge immer besser werden, Anspruch, Erwartungen und persönlicher Drang ,Dinge besser immer noch besser zu machen, spornen an und fördern Kretivität und kreative Ansätze Probleme zu lösen, vor denen man irgendwann immer, zwangsweise, landen wird und überwinden muss und liegt auch in der Natur der Menschheit.
Probleme zu lösen gelingt dabei mal schneller und gelingt auch mal langsamer, aber irgendwann gelingt es jemanden und es wird dann halt ein neuer Maßstab gesetzt und erreicht, welchen alle anderen danach dann auch meistern und sich mit messen lassen müssen, aber du persönlich darfst natürlich auch gerne heute noch mit der 1980er Version von Tetris begnügen, wenn das deinem Anspruch genügt. Das steht dir völlig frei.
CP2077 ist ein super spiel, das macht mir unheimlich Spaß und ich freue mich auch auf den Nachfolger.
Die allermeisten sagen nicht das CP ein grottenschlechtes Spiel ist, solange man der Hauptquest und größeren Nebenquests folgt ist es ziemlich gut, abseits davon aber ist das Spiel maximal absoluter Genrestandard und das leider etwas oft nicht von der guten Sorte, sondern ehr Richtung Ubisoftsorte, mit monotonen Füllaufgaben in großer Zahl und leider einen Grützeschlechten Ki in Kämpfen, die nicht mal im Ansatz solide die eigenen Spielmechaniken aus dem Skillsystem beherrscht (zu Release noch weit weniger als aktuell), es nicht schafft den Spieler unter Druck zu setzen und ihre Umgebungsobjekte effektiv zu benutzen, wo man teils sogar weit ab vom Genrestandard irgendwo auf dem Level von 2001er Shootern rumkrebst und das muss man sich halt als Kritik gefallen lassen (immerhin machen Kämpfe einen großen Teil des Gameplays aus) und auch mal annehmen und sollte und nicht in einter Tour Ausflüchte suchen, warum man sowas abliefert.
Sowie es nicht mal in 2 Jahren "Patchsupport" hinbekommt es dann wenigstens auf ein akzeptables Level nachzupatchen.
Der muss aber nicht größer sein.
Du, das erzählen auch viele andere Spieler inzwischen seit Jahren, ist aber der Branche egal, die interessiert die Meinung der Spieler dahingehend seit bald 12 Jahren nicht, die schon z.B. bei Skyrim gesagt haben TES VI darf ruhig was kleiner werden, wenn es dafür inhaltlich / vom Content diverser in der Abwechslung wird und die auch bei Cyberpunk gesagt hat, wenn es so groß wie TW3 wird ist das dicke genug.
Bei den wenigstens habe ich gelesen das Cyberpunk 2077 aber bitte auch größer / umfangreicher werden muss.
Er kann sogar von mir aus kleiner sein, damit man an anderen Stellen vielleicht noch was machen kann.
Ach und plötzlich kommst du doch auch selbst als Spieler mit Erwartungen um die Ecke, die du gerade noch kritisiert hast?
Auch ein neues TES oder Fallout müsste für mich nicht größer von der Karte her sein als die Vorgänger. Wichtig ist, dass die Karten sinnvoll ausgefüllt sind (FO4 mit unsinnigen Quests lässt grüßen).
Und trotzdem hat Bethesda schon lange angekündigt das TES VI größer werden wird als TES V, obwohl viele in der Community das inzwischen so wie du sehen.
Und warum machen sie das?
Weil große Welten mit Füllinhalten zu füllen eben weit einfacher ist als große Welten mit richtigen Content zu bestücken, da ist größe sogar hinderlich, aber große Zahlen klingen halt gut für das eigene Marketing, ist halt wie auch damals bei Intels Pentium 4 mit 10Ghz.