WOW = MMORPG,
Cyberpunk = Singleplayer RPG mit Multiplayer mode. Ob es nun separat und von jemand anderes entwickelt wird, spielt dabei keine Rolle. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dimensionen und WOW lässt sich nun wirklich null damit vergleichen, vor allem die Serverinfrastruktur/Aufwand/Arbeit/Betreuung etc...
Du hast Recht. Server von Singleplayer RPG im Multiplayer mode kosten im Gegensatz zu WOW gar kein Geld, die fallen einfach vom Himmel. Der Strom für deren Betrieb auch, die Leute, die die Server betreiben auch...
Mit den Mikrotransaktionen will man das Spiel halt länger künstlich am Leben erhalten (Service Game halt), indem man die Leute Geld reinstecken lässt, für (vermutlich nur) Skins oder änhliches, was halt abolsut keine inhaltliche Erweiterung ist, aber dafür sieht man, naja, halt cool aus.
Falsch. Mit den Mikrotransaktionen macht man es überhaupt erst möglich, einen Multiplayer anzubieten, weil, siehe oben. Für die Leute, die gerne Multiplayer spielen, ist das doch eine faire Sache, sofern man sich auf kosmetische Inhalte beschränkt, wie du selbst vermutest. Alle, denen Multiplayer am Allerwertesten vorbei geht, wie mir, wird das Vollpreisspiel (hoffentlich, gespielt haben wir es ja noch nicht) eine gute Singleplayer-Erfahrung bieten und nach dem Durchspielen abgehakt. So, wie das bei Singleplayerspielen schon immer der Fall war. Hätte The Witcher 3 auch einen Multiplayer-Modus, finanziert durch Mikrotransaktionen, gehabt, wäre die Singleplayererfahrung dadurch schlechter gewesen? Wo ist also dein Problem?
Dabei kostet das Spiel ansich schon was und es wird sich vermutlich eh erfolgreich genug verkaufen, und das Geld von den verkäufen wird doch locker reichen, aber man kriegt ja den Hals nicht voll genug...
WAS? Wollen die etwa GELD mit ihrem Produkt verdienen? DIE SCHWEINE!

Kann es sein, dass dir entfallen ist, dass dieses Spiel jahrelang bei der Entwicklung Unmengen an Geld verschlungen hat, das jetzt wieder eingespielt werden muss, weil die Entwickler sonst pleite sind? Wenn sie dann noch Geld über haben, werden sie Teile davon an die Aktionäre ausschütten, denen die Firma gehört und andere Teile dafür verwenden, das nächste hoffentlich tolle Projekt anzuschieben. Das nennt man übrigens Wirtschaften.
Oh, ich habe eine super Idee! Mach DU doch einfach eine Programmierer-Kommune auf! Mit der entwickelst du dann jahrelang ein AAA-Spiel im Wert von 100 Millionen Euro mit einer Gruppe von ebenso enthusiastischen Entwicklern, die das nicht nur für ein Schulterklopfen als Bezahlung tun und nicht nur das Spiel anschließend verschenken, sondern selbstverständlich einen komplett kostenlosen Multiplayer mitsamt der zugehörigen Infrastruktur aus eigener Tasche bezahlen. Bis du das schaffst: Werd´mal erwachsen.
Das Problem: wenn man jetzt diese Monetarisierung kritisiert (sieht man zuhauf), wird man direkt mit 08/15 Kommentaren bzw. Totschlagargumenten wie "dann kaufs halt nicht", oder "keiner zwingt dich" oder "die Severkosten wollen doch gedeckt werden" abgewunken (jedes mal der selbe Mist).
Inwiefern ist die Tatsache, dass Server für Multiplayer nun einmal Geld kosten, ein Totschlagargument? Könntest du das näher erläutern? Mit
"das ist ein Vollpreis-Spiel, dafür zahle ich nichts zusätzlich" brauchst du nicht zu kommen. Das habe ich weiter oben schon widerlegt.