AW: CPU Kühler Konstruktion
Nene sollen schon Bohrungen sein. Ihr seid also der Meinung das die Blöcke die ich vorhin drinnen hatte besser geeignet wären

??? Ich kenn mich ech nicht aus mit WK. Wills aber unbedingt für meinen neuen Rechner.
Wenn es nur ums haben gehen würde, wäre "kaufen" immer noch die beste Lösung
Nachbau eines bestehen Kühlers die zweitbeste.
Bei "keine Ahnung haben" einen eigenen Kühler entwickeln zu wollen... *no comment*
Zurück zu Basis:
Mit ein bißchen logischem Denken kommt man sehr weit:
-Wasser ist träge, fließt bevorzugt geradeaus
-Wenn es das mal nicht machen soll, muss in eine andere Richtung ein Druckgefälle herschen (z.B. der Abfluss leichter möglich sein)
-Auf mehr Fläche kann mehr Wärme ausgetauscht werden
-Pro Fläche kann umso mehr Wärme übertragen werden, je dünner die Grenzschicht ist - d.h. je schneller und das Wasser fließt und je verwirbelter es ist. (*)
-Die durchschnittliche Fließgeschwindigkeit hängt vom Wiederstand ab, der steigt mit hoher Geschwindigkeit (Reibung) und vielen, scharfen Richtungsänderungen (Druckgefälle nötig, damit die überhaupt geschehen)
-Die Fließgeschwindigkeit an einem Punkt hängt vom Querschnitt ab. (an jeder Stelle des Kühlers fließt pro min die gleiche Menge Wasser, bei geringem Querschnitt muss also entsprechend stärkere Strömung herschen)
Mit den paar einfachen Grundsätzen kommt schon ziemlich weit, z.B.:
-Vertiefungen im Boden bringen wenig, weil das Wasser im Loch einfach steht und das restliche Wasser oben drüber pfeift. Es handelt sich quasi um eine extrem dicke Grenzschicht.
-Das Funktionsprinzip von Düsenkühlern (enger Querschnitt der Düsen -> Wasser muss sehr schnell fließen -> träges Wasser prallt auf Kühlstruktur, "durchbricht" die Grenzschicht -> sehr guter Wärmeübergang)
-Das Prinzip von Feinstrukturkühlern (Wenn die Oberfläche nur groß genug ist, kann einem alles andere egal sein)
-Das Prinzip von High-Flowkühlern (Wenn das Wasser schnell genug fließt, wird die große Fläche optimal genutzt)
(*)Über einer Fläche bildet sich eine Grenzschicht: Unmittelbar am Metall bewegt sich das Wasser gar nicht, weiter außen ein bißchen mehr,... . Innerhalb dieser Grenzschicht wird die Wärme primär durch Wärmeleitung weitergegeben, aber nicht vom Wasser abtransportiert. D.h. im Interesse guter Wärmeleitung sollte die Grenzschicht möglichst dünn sein