tokenrider
Freizeitschrauber(in)
Dass Code nicht zwangsweise tun muss, was er soll, nur weil er kompiliert und nicht abstürzt, lernt man eigentlich extrem früh, wenn man sich mit Softwareentwicklung beschäftigt. Da helfen nur Tests. Mein Fazit stand heute: Wenn der Quellcode die Optimierung nicht überlebt, dann hat jemand gepfuscht und je schneller man das bemerkt und behebt, desto besser.
Hört sich so an, als wolltest Du damit sagen, dass nicht die höheren Optimierungsstufen des Compilers, sondern der Code selbst das Problem wäre.
Das halte ich für etwas weit hergeholt, wenn Code syntaktisch richtig ist und der Compiler nur bei höheren Optimierungsstufen falschen Code erzeugt.
Was Tests anbelangt. Nur wenige Programmpakete eignen sich für automatisierte Regression Tests und bieten das in den Sources an.
Vor allem: Wer soll das alles umschreiben bzw. testen? Das zu erwarten, wäre etwas realitätsfern.
Der pragmatische Weg, den die überwiegende Zahl von Entwicklern folgt, ist, nur solche Optimierungen für gcc & Co. zu verwenden, die sich im Laufe der Jahrzehnte als zuverlässig erwiesen haben.
