C SEED M1: 165-Zoll-MicroLED-TV faltet sich aus dem Boden und kostet 400.000 US-Dollar

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Sie sind auf der Suche nach einem wirklich exklusiven Fernseher? Dann versuchen Sie es doch mit dem faltbaren 165-Zoll-MicroLED-TV namens C SEED M1. Dieser kostet auch nur schlappe 400.000 US-Dollar

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Also für so viel Geld kann man sich gleich ein Kino zuhause bauen - und es wird bestimmt sogar günstiger!
 
Also für so viel Geld kann man sich gleich ein Kino zuhause bauen - und es wird bestimmt sogar günstiger!

Das Ding ist aber genau das Gegenteil zu nem eigenständigen Kino - absolut unsichtbar, bis man es braucht.
Ein Homekino hingegen lässt sich nicht verstecken und braucht immer Platz.

Zum Teil selbst:
Ziemlich cooles Prinzip, wenn auch eher für die Wand als für den Boden geeignet (viel einfacher zu installieren, besonders mit Trockenbau).
Klar, Stand jetzt ist das Ding natürlich viel zu teuer, aber das ist mit neuen Technologien ja immer so.
Könnte mir auch noch vorstellen, dass man diese Art von Panels z.B. in eine automatische Schalousie integriert, wenn man ein großes Panorama-Fenster hat.
Generell scheint die Micro-LED-Technik extrem flexibel zu sein. Freue mich schon darauf, irgendwann mal Massenmarktgeräte damit zu sehen.
 
Die Idee ist recht cool, aber ich habe bisher noch nie einen Bildschirm mit unsichtbaren Kanten gesehen der aus Segmenten besteht, mal abgesehen vom Bahnhof wo die Bildpunkt auf ein Zoll kommt.
Daher weiß ich nicht ob wirklich jemand so etwas haben möchte vor allem wenn Geld keine Rolle spielt..
Ich persönlich würde mir eher eine Motorleinwand mit Nahfeld Laser Beamer einbauen lassen die aus dem Boden kommt, da gibt es sicher keine Segmente die später stören können.
 
Daher weiß ich nicht ob wirklich jemand so etwas haben möchte vor allem wenn Geld keine Rolle spielt..

Reiche stehen gerade auf so einen Krempel. Früher wurde die Technik zelebriert: "Seht her, ich kann mir einen 20.000$ Fernseher leisten, der so flach ist, dass ich ihn an die Wand hängen kann", das war ein Hingucker jeder Multimillionärsvilla. Seit die Riesenfernseher so günstig geworden sind, dass sich jeder einen leisten kann, ist das nichts besonders. Heute ist es in diesen Kreisen der letzte Schrei einen Raum zu haben, der zwar mit Technik vollgestopft ist, die man aber nicht sehen kann, bis man sie braucht. Besonders ein Fernseher dominiert den Raum, in dem er steht, das galt für alte Röhrenfernseher und für heutige 75"+ Modelle erst recht. Heute möchte man aber kein Fernsehzimmer mehr, sondern er wird in andere Räume integriert. Meist wird das mit einer Vertäfelung o.ä. gelöst, die dann auf Knopfdruck verschwindet und den Blick auf den Fernseher o.a. freigibt. Auch beliebt sind Kommoden, aus denen dann hinten ein Fernseher hochfährt. Die neue Technik macht nun, mit roll- und faltbaren Fernsehern, vieles möglich und es sieht einfach nur genial aus.

Von daher wird der Firma wohl die Bude eingerannt. Irgendwann dürfte es auch für Normalos erschwinglich werden und dann suchen sich die Reichen wieder etwas neues.
 
Selbst wenn ich das Geld hätte, würde ich es mir nicht kaufen. Wenn schon einen Beamer, mich würde es nicht stören wenn es an der Decke hängt. Kaum einer guckt an die Decke :D
 
Was mich eher interessiert was das für eine MicroLED Display Umsetzung ist. Also wie bisher bei Samsung und Sony wo ein Großteil der Fläche einfach nur Schwarz ist und man dann vereinzelt MicroLED als Pixel hat? Quasi wie OLED nur mit dicken schwarzen Abständen zwischen den Pixeln die man im Idealfall ab einem gewissen Abstand nicht mehr wahrnimmt.

Oder ist das eher wie bei ich meine Sharp und LG wo man MicroLED als Hintergrundbeleuchtung benutzt. Also IPS Panel mit tausenden Dimming Zonen.

Auf der Website gibt es zwar ein Bild zur MicroLED Technik, aber ich kenne keinen Hersteller der ein Display in der Art herstellt wo die MicroLEDs die Pixel sind und so nahe beieinander liegen.
 
Zitat: "C SEED M1: 165-Zoll-MicroLED-TV faltet sich aus dem Boden und kostet 400.000 US-Dollar"...

...inklusive Grundstück und Haus?

P.S. Das komplette Werbevideo wirkt wie 'ne Computeranimation und ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch, damit es perfekt und passgenau bzw. spaltfrei aussieht...was es im RL dann nicht sein wird.
 
Was mich eher interessiert was das für eine MicroLED Display Umsetzung ist. Also wie bisher bei Samsung und Sony wo ein Großteil der Fläche einfach nur Schwarz ist und man dann vereinzelt MicroLED als Pixel hat? Quasi wie OLED nur mit dicken schwarzen Abständen zwischen den Pixeln die man im Idealfall ab einem gewissen Abstand nicht mehr wahrnimmt.

Oder ist das eher wie bei ich meine Sharp und LG wo man MicroLED als Hintergrundbeleuchtung benutzt. Also IPS Panel mit tausenden Dimming Zonen.

Auf der Website gibt es zwar ein Bild zur MicroLED Technik, aber ich kenne keinen Hersteller der ein Display in der Art herstellt wo die MicroLEDs die Pixel sind und so nahe beieinander liegen.
MicroLED bitte nicht mit Mini-LED verwechseln...

MicroLED = Jede LED ein eigener Pixel bzw. 3LEDS/1Pixel. (wird noch Jahre für die Miniaturisierung benötigen.)

Mini-LED = LCD mit gleichmäßig verteilter LED-Hintergrundbeleuchtung mit XXX Anzahl an Dimmingzonen.
Verhältnismäßig alte Technik, um ein erhöhtes Kontrastverhältnis zu "simulieren".
 
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Die Idee ist recht cool, aber ich habe bisher noch nie einen Bildschirm mit unsichtbaren Kanten gesehen der aus Segmenten besteht, mal abgesehen vom Bahnhof wo die Bildpunkt auf ein Zoll kommt.
Daher weiß ich nicht ob wirklich jemand so etwas haben möchte vor allem wenn Geld keine Rolle spielt..
Ich persönlich würde mir eher eine Motorleinwand mit Nahfeld Laser Beamer einbauen lassen die aus dem Boden kommt, da gibt es sicher keine Segmente die später stören können.

Das Ding hier hat auch nur 27 ppi, also weniger als ein Viertel üblicher Monitor-Pixeldichten, und laut Funktionsbeschreibung ist die Lücke zwischen zwei Segmenten bereits so groß, dass sie durch eine größere Helligkeit der benachbarten Pixel korrigiert werden muss. Also vermutlich mindestens eine halbe, möglicherweise 1-2 Pixelreihen, die fehlen. Oder auf einen Monitor übertragen: 2 bis 6 Spalten. Leider scheint es kein echtes Foto des Übergangs zu geben. (Beim Bild auf der Webseite handelt es sich offensichtlich um ein Foto gleich großer, gleich heller Pixel, bei denen man einmal eine schwarze Linie mit Paint drüber gemalt hat. Und das auch noch 2 Pixel über die Grenzen des Fotos hinaus und nicht genau zwischen zwei, sondern halb auf einer Pixelreihe. Hoffen wir mal, dass die Fernseher einen anderen Qualitätsanspruch haben.)

Schade eigentlich. Während mir faltbare Fernseher egal sind, wäre eine nahtlose Segmentierung absolut genial für Mobilgeräte. Aber da wäre dann eine ein Pixel breite Lücke bei 200 bis 300 ppi (entsprechend mehr Pixel bei 500-600 ppi) das Limit, also vermutlich weniger als ein Zehntel des hier demonstrierten.


Bin ich der einzige den es stört das man für 400000 $ nur 4k bekommt? Für das Geld müsste doch locker 8k drin sein.

Bei LED-Displays kostet Auflösung richtig, dafür ist Größe günstig realisierbar. Deswegen gibt es die Dinger seit Ewigkeiten in Stadion- oder Konzertgrößen mit teilweise SD-Auflösungen, aber immer noch nicht als Fernseher oder gar retina-mobile.
 
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