BSI-Untersuchung: Shop-Betreiber scheren sich häufig nicht im Sicherheit

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Onlinehändler scheren sich häfig nicht um die Sicherheit der Kundendaten. Das geht aus einer BSI-Untersuchung hervor. BEreits seit Oktober gibt es Skimming-Probleme bei Magento-Shops und viele der informierten Betreiber von solchen Shops reagierten einfach nicht oder sind schon wieder befallen.

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Ist ja leider nix Neues und da man immer über so etwas stolpert wohl immer noch kein Grund es zu ändern. Da hilft wohl nur anprangern und den Shop zu meiden damit der Kunde nicht vor die Hunde geht
 
AW: BSI-Untersuchung: Shop-Betreiber scheren sich häufig nicht im Sicherheit

Schade das die Shop Betreiber hier am falschen Ende sparen bzw. kein großes Interesse zeigen.
 
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Die Lösung ist einfach:

1. Der Shop wird vom BSI informiert. Wenn nach einer angemessenen Zeit keine Rückmeldung bzw. Absicherung des Shops stattfindet, den Shop öffentlich als Sicherheitsrisiko anprangern.

2. Wenn die vorherigen Schritte zu keiner Besserung führen, den Shop/ Internetseite dicht machen!!!

Wird Zeit, das der Gesetzgeber da mal härter durchgreift und notfalls die Gesetze dafür entsprechend anpasst.
Zusammenarbeit auf der EU-Ebene für Shops aus dem EU-Ausland wären natürlich auch nötig.
 
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Die Shopbetreiber?
Die werden schon genug vom Staatsdiener gegängelt.
Wundert mich das jemand überhaupt noch, auf dem Boden dieses Staates, einen webshop betreibt.
 
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Wundert es einen? Die meisten Webshops werden von Amateuren betrieben. Eingerichtet von einer dritten Person und hängen gelassen, da der Betreiber eh kein Plan davon hat und der dritten Person vertrauen muss. Das ist ja das perfide an dem System. Man kann den Shopbetreibern den letzten Dreck als eCommerce-Lösung vorsetzen. So lange sie wissen, wie Buchhaltung funktioniert, kümmert sich da niemand drum.

Eine unabhängige Stelle oder die Kunden selbst haben immer die Möglichkeit, Betreiber darauf hinzuweisen. Aber es ist vollkommener Blödsinn, die Betreiber zu entmündigen und denen die Hütte dicht zu machen. Wenn ein Betreiber von jemanden öffentlich angeprangert wird, weil er eine löchrige eCommerce-Lösung verwendet, dann wird er es schon merken und wird reagieren müssen. Aber von höherer Stelle den Shop dann einfach schließen, ist blödsinn. Genauso wie bei allem anderen auch sollte gelten, das wenn man etwas nutzen oder betreiben möchte, das man sich zumindest rudimentär mit der Thematik auseinander zusetzen hat. Das sage ich fast jedem, der mit lächerlich einfachen Fragen zu mir kommt. Wenn jemand fast Tag und Nacht im Netz unterwegs ist und verschiedene Tools für bestimmte Bereiche herunterlädt, testet und mich dann bei einer vollen Festplatte fragt, wie man den ganzen Kram wieder loswird, dann muss einem einfach das Gefühl überkommen, das etwas mächtig falsch läuft.

Genauso ist es bei diesem Thema auch. Die Betreiber setzen sich mit Finanzbuchhaltung, allgemein Buchführung, Warenpräsentation, Marketing (natürlich nur extrem oberflächlich) und den Preisen der Produkte auseinander. Aber wenn es darum geht, das ganze ins Netz zu bekommen, dann wird der Nachbar oder irgend eine billige Agentur (oder Systemhaus) damit beauftragt, die für die paar Groschen das billigste nehmen, was sie finden können, ein schnelles und einfaches Template drüberklatschen, kurze Einweisung geben und den Kunden dann alleine damit lassen. Ein Update ihrer Lösung bekommen sie im alleingang nicht hin. Anders ist es bei den großen. Die haben eher Angst darum, das ihnen Datenbestände verloren gehen oder unvorhersehbares passiert und deswegen nicht updaten wollen (was natürlich quatsch ist ... meistens zumindest ... aber so ticken die eben). Denn wenn etwas schief läuft, geht das denen richtig an die Kasse. Schlechte Erfahrungen mit schlechten Lösungen sind da durchaus nicht ganz unschuldig dran.
 
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