AW: Browser-Verläufe: Addons wie Web of Trust verkaufen anscheinend Millionen Nutzerdaten
In den AGB steht zumeist, dass die Daten NICHT mit anderen geteilt bzw eiter gegeben werden.
Warum auch teilen....ts, wie macht man Geld? genau, nicht durch teilen, durch Verkauf!
Sollte man sich darauf beziehen können so eine Richtlinie nicht deklariert zu haben?
Evtl sollten grundsätzlich weitere Punkte in die AGB aufgenommen werden, wie: Daten werden nicht verkauft.
Ich meine das ernst.
Die Unternehmen werden ständig nur angehalten die AGB anzupassen und sich an geltendes Recht zu halten.
Nie aber werden sie zur Rechenschaft gezogen.
Sie sollten rückwirkend dafür gerade stehen. Von Geldstrafen, bis hin zum Verbot Dienstleistungen im www anbieten zu dürfen.
Das muss richtig weh tun.
Man sollte als Internetnutzer nicht nur das Gefühl haben respektiert und ernst genommen zu werden.
Aber genau das Gegenteil ist der Fall.
Das ist schon so schlimm, dass ein Großteil der Nutzerschaft längst an einem Punkt angekommen ist an dem man frei von sich raus erklärt auf Datenschutz zu verzichten.
Da kommen sinngemäß Erläuterungen wie: Es ist zwar nett gemeint uns das Gefühl zu geben, dass man auf unsere Privatsphäre Rücksicht nimmt, in dem man durch die AGB vorgibt sie zu bewahren, aber ich finde das i.O bzw hab mich mit der traurigen Wahrheit abgefunden, dass ich für jeden, der will, ein offenes Buch bin - jeder durch mich Geld verdient.
Ist das wirklich das was wir wollen?
Und kommt jetzt nicht mit der bescheuerten Aussage "Wir können doch eh nichts machen".
Wer so Argumentiert, öffentlich, der gibt unweigerlich zu verstehen mögen zu wollen, dass der "Zuhörer" genauso denkt / es auch so sieht.
Damit abfinden!
Wenn wir schon in der Sache ein kollektives Bewusstsein anstreben, dann doch bitte in die richtige Richtung, in die Andere.
( ... dunkel die andere Seite ist.... Halts Maul Yoda und iss dein Toast! Sry musste sein

)
Für uns und unser Recht. Und nicht in die Hände solcher Organisationen, die unsere Rechte mit Füßen treten und unsere Privatsphäre verkaufen wie billige Nutten.
Nehmen wir es nämlich einfach hin oder rufen das geradezu herbei dann wird es auch nur schlimmer werden können.
Klingt das schon so abwegig zu sagen "Nein, ich will, dass meine Privatsphäre respektiert wird!"?
Lieber werden Sätze raus gehauen wie "ihr wollt doch alles kostenlos haben".
Ja aber wenn man doch explizit in den Nutzervereinbarungen festhält (oder vorgibt, wie man ständig feststellt) mit den persönlichen Daten sorgfältig umzugehen, sie zu bewahren und nicht an Dritte weiterzugeben.....
Nein, da wird das Gesicht fallen gelassen und sich dabei gedacht "ich lasse mich gerne belügen und sehe es als Standard (selbstverständlich), quasi als Recht des Verfassers mich in die Irre zu führen bzw zu betrügen.
Klingt dramatisch? Ist doch aber genau so!
Das Internet ist doch kein Rechtsfreier Raum, in dem man wenn nötig nur mal auf die Finger haut und sagt: das lassen wir aber mal.
Die vermeintliche Anonymität kann kein Pfeiler dafür sein mit Daten jonglieren zu können als wäre der Preisgeber selbst nur eine 1 oder 0.
Die Selbstbestimmung reicht da einfach nicht.
Das ganze System ist für den Arsch.