Browser-Verläufe: Addons wie Web of Trust verkaufen anscheinend Millionen Nutzerdaten

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Das ARD-Magazin Panorama hat in einem Bericht aufgedeckt, dass die Browser-Verläufe von Millionen deutschen Nutzern durch Browser-Addons gesammelt und dann an Big-Data-Unternehmen verkauft werden. In einem Datensatz waren die besuchten Webseiten von drei Millionen Nutzern im August 2016 enthalten.

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Vllt wirds langsam zeit für nen Onion Pi...
 
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Das schlimme an der Nachricht ist, dass es wenig Leute wirklich schockieren wird....
 
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Das schlimme an der Nachricht ist, dass es wenig Leute wirklich schockieren wird....


.... ich vermute auch, dass wir uns unsere Privatsphäre im Netz mittlerweile abschminken können. :ka:

Evtl. hilft noch ein VPN, aber selbst dort wäre ich mir heutzutage nicht mehr sicher. :(

Da hilft dann auch ein FB und Google+ Verzicht nicht weiter. Irgendein Depp aus dem Familien- oder Bekanntenkreis hat eh schon Daten von mir verteilt. :nene:
 
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.... ich vermute auch, dass wir uns unsere Privatsphäre im Netz mittlerweile abschminken können. :ka:

Evtl. hilft noch ein VPN, aber selbst dort wäre ich mir heutzutage nicht mehr sicher. :(

Da hilft dann auch ein FB und Google+ Verzicht nicht weiter. Irgendein Depp aus dem Familien- oder Bekanntenkreis hat eh schon Daten von mir verteilt. :nene:

Hmm mit VPN muss man wiederum dem VPN anbieter trauen können - also auch wieder nur bedingt besser. Denn im Zweifelsfall greift der VPN halt meie Daten ab und verkauft sie.

Aber der FB, Whatsapp, Google etc. Verzicht hilft schon mal insofern, als das persönliches Surfverhalten nicht direkt mit persönlichen Daten in Verbindung gebracht werden kann. Denn es hat schon nochmal ne andere Qualität wenn man sagen kann "Der Sepp Meyer aus Hinterdupfing sucht nach Prostituierten im Raum Entenhausen" als wenn es heißt "Ein User hat nach Entenhausener Prostituierten gesucht".
Ob dann der Nachbar vom Sepp schon mal seinen Namen oder seine Handynummer irgendwo eingegeben hat dürfte ja kaum in Verbindung gebracht werden können.

Zum Thema an sich: Ich bin keiner dieser Privatsphären-Fanatiker - immerhin stand die Telefonnummer meiner Eltern und deren Adresse schon vor 20 Jahren öffentlich im Telefonbuch, da hat auch kein Hahn nach gekräht - und denke, bei dem Angebot, dass man kostenlos im Internet erhält muss man damit leben, dass die Bezahlung eben über Datenerhebung läuft.
Aber es macht schon den Eindruck, als würde der "Preis" für Internetnutzung immer höher werden, wenn schon jeder Huster vorm Laptop als Datensatz an den Meistbietenden verkauft wird! Auf jeden Fall eine beunruhigende Entwicklung, wenn man bedenkt wie unermesslich unsere Datensätze in den letzten Jahren angestiegen sind und es weiter werden. (Smart TVs, Autos mit Netzzugang, Smartphones, Cloud Speicher, selbst Haushaltsgeräte).
 
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Würde das Thema "gestohlene Nutzerdaten" irgendwas bedeuten, gäbe es nicht so viele FB-Nutzer.

Bei Facebook ist das aber eher verschenken und nicht stehlen^^
Bei Web of Trust Addons wird einem jahr erhöhte Sicherheit versprochen, aber das ganze Rating System sollte jedem skeptisch machen, der darüber nachdenkt!
 
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Wo das alles endet, sehen wir doch jetzt schon.
Selbst ein Vibrator sendet schon Datensätze zurück.
Smarter Vibrator: US-Sammelklage gegen neugierigen Sex-Toy-Hersteller
Zukünftig wird wohl jeder Stuhlgang ausgewertet werden, natürlich verbunden mit passender Werbung in Echtzeit.

Ich empfinde die Entwicklung einfach nur noch als krank und abartig.
Aber das hat die Menschheit noch nie gestört bei den vielen Fehlentwicklungen der letzten Jahrtausende.
Irgendwie erinnert das alles sehr an die Lemminge.
Ein großes und gut vernetztes Gehirn ist eben doch nicht alles. Mach muss es auch benutzen. :devil:
 
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Kein Facebook Profil zu haben ist mittlerweile genau so gefährlich wie eins zu besitzen, die Daten kommen an egal wie, wenn man im Internet Einkäufe tätigt oder sonnst irgend etwas macht.
Dank Whatsapp muss man nur in den Kontakten eines Nutzers stehen und schon hat Facebook einen auf dem Radar, da habe ich lieber noch selbst die Kontrolle mit welchen Infos Ich die Datenkraken füttere und mit welchen eben eher nicht.

Das man sich mittlerweile Verdächtig macht wenn über einen nicht das halbe leben im Netz steht ist ja auch noch so eine kranke Geschichte.

Ein Ort des Wissens und der Freiheit ist das Internet einfach nicht mehr oder nur bedingt und so nutze Ich es dann auch.
 
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Das Nutzerdaten verkauft werden ist leider nichts neues.
Sich schützen kann man auch kaum. Es hilft nicht mal offline zu sein.

Habe mir bei Sky telefonisch den neuen UHD Receiver bestellt.
Paar Tage als der da war bekam ich Anrufe von so Umfrage Firmen wie ich mit dem Receiver zu Frieden bin.
Äh ja. Woher wissen die das wenn nicht von Sky?

Mir gefällt diese Entwicklung gar nicht. Aber wenn man das reichhaltige Angebot nutzen will, wird man leider ausspioniert oder verkauft.
 
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Wer Browser Addons nutzt, die vermeintliche Sicherheit suggerieren ist selbst schuld. Heutzutage sind Browser essentielle Alleskönner, mit denen man fast alles machen kann und mit denen man viel Zeit im Internet verbringt. Diese mit Addons von Unternehmen zu erweitern die man nicht kennt ist dermaßen blauäugig und naiv, dass es schon weh tut.

Absolut kein Mitleid mit den betroffenen Leuten. Einfach mal das Hirn einschalten und sich nicht blind auf die Arbeit fremder Menschen verlassen.
 
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So wot gleich mal runtergeschmissen.
Bei google Suchergebnissen checkt Norten eh auch die Ergebnisse, bleibt nur zu hoffen das die fürsorglicher mit meinen Daten umgehen.
 
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Nachdem ich jetzt die Tage von einem alten Handy auf ein Samsung S5 umgestiegen bin, muss ich jetzt zugeben, dass ich heillos überfordert bin. Mit meinem Win 10-PC und meinem Android-Smartphone, habe ich keine Chance mehr, mich darum zu kümmern, wer jetzt wann wie wo meine Daten "stiehlt" und benutzt. Wo ich am Besten, wann was wie abschalte. Woher will man sich die Zeit nehmen, sich damit mal zu beschäftigen :ka:
 
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Tja war leider nicht anders zu erwarten, "Gratis" Software (hier eben Browser-Addons) hat gerne einen versteckten Haken, die Entwickler wollen/müssen auch etwas verdienen. Grundsätzlich ist leider nur freier ("gratis") Software, die an staatlichen Universitäten im Rahmen von Forschungsprojekten oder Abschlussarbeiten erstellt wurde und entsprechend auch der Quellcode zur Verfügung steht, da aus Steuergeldern finanziert, zu trauen.
[Oder eben Hobbyprojekte, bei denen der Quellcode vorliegt, und somit (theoretisch) prüfbar und der Code selbst compilierbar.]
 
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Das Sammeln der Daten kann man nicht mehr aufhalten, es sei den man will leben wie vor 20 Jahren. Habe auch nichts dagegen das bestimmte Anwendungen Daten abgreifen, die den Dienst besser machen, aber der Verkauf und das Handeln mit diesen Daten ist die Pest.

Bin mir sicher das einige Firmen alles nehmen / aufkaufen was sie kriegen können, dann zu Superprofile verknüpfen und verkaufen. Irgendwann wird alles kippen und aus dem Vorteil für Kunden, die diese Daten zur Verfügung stellen, wird ein Nachteil für diejenigen die das nicht möchten. Social Media: Autoversicherung will Kunden uber Facebook einstufen - Golem.de

Hey, du willst die günstige Krankenversicherung oder den guten Job? Kein Problem, bitte nur die Einverständniserklärung unterschreiben, Sie müssen nicht mal vorbeikommen, wir melden uns dann.
 
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Vllt wirds langsam zeit für nen Onion Pi...

Nur nützt ein VPN nichts, wenn die Daten direkt im Browser gesammelt werden. Da hilft dann nur noch der Incognito-Modus, wo Adblock und WOT deaktiviert sind. Und das sind schon die einzigen beiden installierten Addons bei mir.
 
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In den AGB steht zumeist, dass die Daten NICHT mit anderen geteilt bzw eiter gegeben werden.
Warum auch teilen....ts, wie macht man Geld? genau, nicht durch teilen, durch Verkauf!
Sollte man sich darauf beziehen können so eine Richtlinie nicht deklariert zu haben?
Evtl sollten grundsätzlich weitere Punkte in die AGB aufgenommen werden, wie: Daten werden nicht verkauft.
Ich meine das ernst.

Die Unternehmen werden ständig nur angehalten die AGB anzupassen und sich an geltendes Recht zu halten.
Nie aber werden sie zur Rechenschaft gezogen.
Sie sollten rückwirkend dafür gerade stehen. Von Geldstrafen, bis hin zum Verbot Dienstleistungen im www anbieten zu dürfen.
Das muss richtig weh tun.

Man sollte als Internetnutzer nicht nur das Gefühl haben respektiert und ernst genommen zu werden.
Aber genau das Gegenteil ist der Fall.
Das ist schon so schlimm, dass ein Großteil der Nutzerschaft längst an einem Punkt angekommen ist an dem man frei von sich raus erklärt auf Datenschutz zu verzichten.
Da kommen sinngemäß Erläuterungen wie: Es ist zwar nett gemeint uns das Gefühl zu geben, dass man auf unsere Privatsphäre Rücksicht nimmt, in dem man durch die AGB vorgibt sie zu bewahren, aber ich finde das i.O bzw hab mich mit der traurigen Wahrheit abgefunden, dass ich für jeden, der will, ein offenes Buch bin - jeder durch mich Geld verdient.

Ist das wirklich das was wir wollen?
Und kommt jetzt nicht mit der bescheuerten Aussage "Wir können doch eh nichts machen".
Wer so Argumentiert, öffentlich, der gibt unweigerlich zu verstehen mögen zu wollen, dass der "Zuhörer" genauso denkt / es auch so sieht.
Damit abfinden!
Wenn wir schon in der Sache ein kollektives Bewusstsein anstreben, dann doch bitte in die richtige Richtung, in die Andere.
( ... dunkel die andere Seite ist.... Halts Maul Yoda und iss dein Toast! Sry musste sein :lol: )
Für uns und unser Recht. Und nicht in die Hände solcher Organisationen, die unsere Rechte mit Füßen treten und unsere Privatsphäre verkaufen wie billige Nutten.
Nehmen wir es nämlich einfach hin oder rufen das geradezu herbei dann wird es auch nur schlimmer werden können.

Klingt das schon so abwegig zu sagen "Nein, ich will, dass meine Privatsphäre respektiert wird!"?
Lieber werden Sätze raus gehauen wie "ihr wollt doch alles kostenlos haben".
Ja aber wenn man doch explizit in den Nutzervereinbarungen festhält (oder vorgibt, wie man ständig feststellt) mit den persönlichen Daten sorgfältig umzugehen, sie zu bewahren und nicht an Dritte weiterzugeben.....
Nein, da wird das Gesicht fallen gelassen und sich dabei gedacht "ich lasse mich gerne belügen und sehe es als Standard (selbstverständlich), quasi als Recht des Verfassers mich in die Irre zu führen bzw zu betrügen.
Klingt dramatisch? Ist doch aber genau so!

Das Internet ist doch kein Rechtsfreier Raum, in dem man wenn nötig nur mal auf die Finger haut und sagt: das lassen wir aber mal.
Die vermeintliche Anonymität kann kein Pfeiler dafür sein mit Daten jonglieren zu können als wäre der Preisgeber selbst nur eine 1 oder 0.
Die Selbstbestimmung reicht da einfach nicht.
Das ganze System ist für den Arsch.
 
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Zukünftig wird wohl jeder Stuhlgang ausgewertet werden, natürlich verbunden mit passender Werbung in Echtzeit.

Werbung vielleicht nicht, aber wenn man seinen Stuhlgang täglich offen legt, wird man wohl Rabatte z.B. bei der Krankenversicherung bekommen. Diese "Bonus-Programme" sind ja bei Kranken- und anderen Versicherungen der neuste Trend. Das wird noch richtig kranke Ausmaße annehmen, solange bis man irgendwann das Doppelte zahlt und/oder schon verdächtig ist wenn man nicht gläsern ist.
 
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Na wenn sich das weiter herauskristallisiert, das Unternehmen ihrer AGB Zeilen zum Thema Datenschutz nicht gerecht werden, dann ist das eine riesengroße Sauerei. Klar ist aber auch das viele sich die AGBs nicht durchlesen und einfach blind immer Annehmen klicken und nicht wissen was dort alles abgeht.
Logo wenn sich die Firma/Unternehmen nicht an die eigenen AGBs halten oder Sachen die nicht klar ausformuliert sind ausnutzen, muss sich die betroffene Gegenseite natürlich wieder erst finanziell juristisch dagegen zur Wehr setzten.

Klar jeden Mist wie TTIP, CETA und weitere "importierte" einschnitte/Einschränkungen (mal von Brüssel abgesehen) in unsere (Verbraucher)Rechte müssen hierzulande auf den Weg gebracht werden. Mal solche sinnvollen Verbraucherfreundlichen Mittel wie Sammelklagen die z.B. in den USA ein gängiges Mittel gegen Firmen sind, wären hierzulande ja mal ein Traum, VW Kunden können hier davon sicherlich ein Lied singen.
Die Problematiken mit den Gerichtsbarkeiten und den verteilten Firmensitz(en) von Großunternehmen sind ein weiter gehendes Problem. Panama Papers und solche Storys sind sicherlich nur die Spitze des Eisbergs.
 
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Wird Zeit, dass man sich als Privatmensch seinen gerechten Anteil an den über einen verkauften Daten einklagt...

Vielleicht eröffne ich dann sogar einen FB-Account, wenn es sich für mich lohnt ^^
 
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