Boombox Eigenbau

illousion

Software-Overclocker(in)
Hi, ich hatte hier schon mal einen Thread dazu gemacht, aber da der Plan nun etwas anders aussieht mache ich mal was neues auf..

Ich möchte mir einen Tragbaren Lautsprecher inkl. Verstärker & Akku bauen und so langsam geht es an die Finalisierung des Plans:

Das Gehäuse soll zum Transport auf ca. die Hälfte des Volumens reduziert werden, das Zielvolumen sind 15l sodass man nach Abzügen auf vllt 12l kommt.

boombox-jpg.809144


Das Bild passt natürlich nicht von den Verhältnissen, das Ziel sind 28cm Höhe, 20cm Breite und ca. 15cm tiefe im Transportzustand, sodass man extended auf 28 Höhe 20 Breite und 28 Tiefe kommt :daumen:

Als Driver wollte ich diesesn hier nehmen: FR135EX | Fountek | Lautsprecher Intertechnik
Als Amp diesen: 2 CHANNELS TPA3116 amplifier assembled board 50W+50W | eBay
Als Akku diesen: Modellbau-Akkupack QUATPOWER LA4250-35-6S, LiPo, 22,2 V-/4250 mAh - Stromversorgung - Akkus - LiPo-Akkus - Pollin Electronic

Was ich noch brauche ist einen passenden Laderegler für den Akku und jemanden der mir Hilft die Kiste auf 65hz zu tunen (Bassreflexröhre auf 65hz für enormen Kickbass) Und jemanden der da noch mal generell drüber guckt, falls ich irgendwo maßgebliche Fehler gemacht haben sollte.
Der Akku sollte reichen oder? Das sind 93.5Wh; damit sollte man auf 7 bis 8h Betrieb kommen :)
 

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Ich hab die Parameter des Treibers mal in WinISD Pro eingegeben. Als Boxvolumen habe ich wie von dir angegeben 12 Liter benutzt, darauf soll es (nach Abzügen für Akku und Verstärker) ja etwa hinauslaufen. Die Wirkungsgrad-Kurve (SPL, also db/W) ist im Anhang. Die gelbe Kurve entspricht einer Abstimmung der Bassreflex-Box auf 50 Hz, damit erreicht man den linearsten Frequenzgang. Die rote Kurve entspricht einer Abstimmung auf 65 Hz, wie von dir vorgeschlagen. Da ist zwar der Frequenzgang bei weitem nicht mehr linear, aber das willst du ja wahrscheinlich gar nicht, wenn du auf maximale Bassverstärkung aus bist :D

Für eine Abstimmung auf 65 Hz ginge z.B. ein rundes Bassreflex-Rohr mit 6 cm Innendurchmesser und 12,3 cm Länge. Falls dir ein konkretes Bassreflex-Rohr vorschwebt, von dem du den Innendurchmesser kennst, kann ich dafür gerne die nötige Länge für dich ausrechnen. Aber vorsicht, bei 8 cm Innendurchmesser wäre die Länge schon 24 cm, irgendwann passt es einfach nicht mehr in die Box rein.

Der Akku sollte für normale Anwendung ausreichen. Kommt natürlich drauf an, wie laut (und mit wieviel Bass) gehört wird. Bei der Nennleistung des Verstärkers (also 50 Watt) würde der Akku nur zwei Stunden halten. Aber mit realer Musik (also wenn man nicht einfach einen Sinuston abspielt) schafft man es eh nicht, den Verstärker durchgehend auf Nennleistung auszulasten. Als Akku-Laderegler würde ich ein LiPo-Ladegerät aus dem Modellbau benutzen. Unbedingt mit integriertem Balancer! Sonst wird dein Akku relativ bald den Geist aufgeben.

Wieso willst du eigentlich ein Stereo-Verstärkermodul benutzen, wenn du nur einen Treiber verbaust? Da ist doch der zweite Kanal vom Verstärker verschwendet...

Edit: Das wird ganz schön knapp mit der Spannung des Akkus... Wie du vielleicht weißt, ist bei einem LiPo-Akku die Zellspannung vom Ladestand abhängig. Ist er leer, ist die Spannung pro Zelle so etwa 3,3V. Die Nennspannung (also einfach ein genormter Nennwert) beträgt 3,7V. Ist der Akku komplett aufgeladen, dann beträgt die Spannung pro Zelle bis zu 4,2V. Der von dir vorgeschlagene Akku hat 6 Zellen (das steckt in der Angabe "6S"). Das wären also bei maximalem Ladestand 4,2V * 6 = 25,2V. Das Verstärker-Modul hat jedoch die Angabe 18-24V bei der Betriebsspannung. Ich weiß nicht, wie tolerant das auf zu hohe Betriebsspannung reagiert. Es kann sein, dass das Modul zerstört wird, wenn der Akku ganz aufgeladen ist. Ich würde ein Verstärker-Modul wählen, dessen maximale Eingangsspannung mindestens 28V beträgt.
 

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Wolltest du nicht laut und mit Bass hören? Das dürfte beides nur sehr eingeschränkt mit dem Treiber gehen.
Woher hast du das Volumen, die Schallwandabmessungen und wie entzerrst du den Treiber? Wie dichtest du die Trennstelle ab?

Das Bassreflexrohr würde ich gehörmäßig abstimmen. D.h. du nimmst eines und experimentierst mit der Länge (länger = tieferer Bass, kürzer = Bassbetonung). Damit kommt man sehr gut hin.

Mein Tipp wäre ja die nächste Klang+Ton abzuwarten, da ist so eine tragbare Box angekündigt - wobei ich das notwendige Budget nicht kenne.

Ansonsten (wenn die Box net zu groß ist): CT 276
Die sollte so abgestimmt sein, wie es dein Wunsch ist und, hat obendrein ein wenig Wirkungsgrad und kann sicher auch ordentlich Pegel...
 
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Ganz so schlimm ist es auch wieder nicht :) Das Chassis in dem vorgeschlagenen Gehäuse schafft auf der vollen Frequenzbreite bei 50 Watt maximal ca. 101 db, und im Bassbereich (70 Hz) sogar 105 db, wie aus meiner Rechnung hervorgeht. Das reicht nicht für einen Saal, aber in einem normalen Raum kann man damit eine recht ordentliche Party feiern :D

Die Entzerrung des Frequenzganges würde ich an seiner Stelle software-seitig vornehmen, also einfach per Equalizer im Abspielprogramm. Es ist ganz schön schwer, Filter zu designen, so dass der frequenzgang "hardware-seitig" richtig linear wird. Das ist hier ja aber gar nicht das Ziel. Er will kein HiFi-Gerät, sondern eine Party-Box. Da sind die Anforderungen wahrscheinlich nicht sehr hoch :)

Die Trennstelle muss da auch nicht weiter abgedichtet werden. Das Gehäuse ist ja sowieso im Bassreflex-Design ausgeführt. Eine undichte Trennstelle verstimmt das Gehäuse etwas, und verschiebt die Abstimm-Frequenz um wenige Hz. Das dürfe aber insgesamt nicht so sehr ins Gewicht fallen bei diesem Projekt.

Nochmal ganz deutlich: Im Prinzip hast du natürlich mit allen Einwänden Recht. Aber bei einer Party-Spaß-Box würde ich das alles echt nicht so eng sehen ;) Und das Design in der nächsten Klang&Ton wird sicherlich seine Budget-Vorstellungen sprengen, weil das eben sicher was "ordentliches" ist, und keine Party-Spaß-Box...
 
Ganz so schlimm ist es auch wieder nicht :) Das Chassis in dem vorgeschlagenen Gehäuse schafft auf der vollen Frequenzbreite bei 50 Watt maximal ca. 101 db, und im Bassbereich (70 Hz) sogar 105 db, wie aus meiner Rechnung hervorgeht.

Das glaubst du doch selber net!
Zum einen ist das Ding (bloß) bis 40W belastbar und zum anderen schafft es den nötigen Hub im Bass für diese Pegel gar net. Um die 90dB sollten einigermaßen realistisch sein für 50Hz, das ist nicht wahnsinnig laut...
Selbst dann sind aber die Verzerrungen von so nem kleinen Chassis in dem Bereich schon grausam hoch und dürften nicht wirklich zum zuhören animieren.

Die Entzerrung des Frequenzganges würde ich an seiner Stelle software-seitig vornehmen, also einfach per Equalizer im Abspielprogramm. Es ist ganz schön schwer, Filter zu designen, so dass der frequenzgang "hardware-seitig" richtig linear wird.

Es geht ja nur darum den Bafflestep zu begradigen. Das ist jetzt so schwer auch nicht.

Die Trennstelle muss da auch nicht weiter abgedichtet werden. Das Gehäuse ist ja sowieso im Bassreflex-Design ausgeführt. Eine undichte Trennstelle verstimmt das Gehäuse etwas, und verschiebt die Abstimm-Frequenz um wenige Hz. Das dürfe aber insgesamt nicht so sehr ins Gewicht fallen bei diesem Projekt.

Es kostet halt Wirkungsgrad (vor allem im Bass) und davon kann so ne Box nie genug haben. Immerhin steht und fällt damit die Nutzungsdauer, deswegen darf man das nicht vernachlässigen.
Dazu entstehen vermutlich Strömungsgeräusche - wers mag...

Nochmal ganz deutlich: Im Prinzip hast du natürlich mit allen Einwänden Recht. Aber bei einer Party-Spaß-Box würde ich das alles echt nicht so eng sehen ;) Und das Design in der nächsten Klang&Ton wird sicherlich seine Budget-Vorstellungen sprengen, weil das eben sicher was "ordentliches" ist, und keine Party-Spaß-Box...

Also für ne Party taugt das Design ohnehin so nicht, das ist schlicht zu leise...
 
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Das glaubst du doch selber net!
Zum einen ist das Ding (bloß) bis 40W belastbar und zum anderen schafft es den nötigen Hub im Bass für diese Pegel gar net. Um die 90dB sollten einigermaßen realistisch sein für 50Hz, das ist nicht wahnsinnig laut...
Selbst dann sind aber die Verzerrungen von so nem kleinen Chassis in dem Bereich schon grausam hoch und dürften nicht wirklich zum zuhören animieren.

Wieso stellst du an dieser Stelle dein persönliches Gefühl über eine fundierte Rechnung? ^^ WinISD ist ein seriöses Programm. Ich habe alle Chassis-Parameter eingegeben, und erhalte diese Daten. Die sind definitiv glaubwürdig. Man erreicht knapp über 100 db auf dem vollen Spektrum. Die Chassis-Auslenkung überschreitet dabei auch nicht den Maximalwert von 5mm.

Der Wirkungsgrad des Chassis ist 85 db/W, das heißt dass man selbst mit nur einem Watt Verstärkerleistung (und einem geschlossenen Gehäuse ohne Bassreflex-Effekt) schon 85 db erreicht. Wenn ich mit einem Watt aber 85 db erziele, wieso sollen es dann bei 50 Watt nur 90 db sein? Und der Bassreflex-Effekt führt auch nochmal zu einem Gewinn von ein paar db im Bassbereich...
 
Wieso willst du eigentlich ein Stereo-Verstärkermodul benutzen, wenn du nur einen Treiber verbaust? Da ist doch der zweite Kanal vom Verstärker verschwendet...

Wenn du mir nen vernünftigen D-Class Mono verstärker Zeigst wechsel ich gerne, ansonsten könnte man den auch brücken oder nicht?

Es kostet halt Wirkungsgrad (vor allem im Bass) und davon kann so ne Box nie genug haben. Immerhin steht und fällt damit die Nutzungsdauer, deswegen darf man das nicht vernachlässigen.
[...]
Also für ne Party taugt das Design ohnehin so nicht, das ist schlicht zu leise...

Die Box kann man in dem Design problemlos dicht bekommen, einfach ne Dichtung da anbringen und das Ganze dann da gegen spannen. Das ist dicht genug.
Eine Disco hat z.B. einen Schalldruck von rund 100dB wenn man sich 1m von Lautsprecher befindet. So eine Lautheit zu erreichen wäre doch utopisch. Ich denke ein Ziel von erreichbaren 90dB und 95dB im Bass ist mehr als man jemals erhoffen können sollte.
Wenn du einen besseren Fullrange Driver kennst, bzw. einen bei dem in in 12l ein Peak bei 65 bis 70hz bekomme und der dabei noch effizienter ist kannst du mir den gerne Zeigen.

Hoffman's Iron Law macht keine Ausnahmen. Das Volumen ist begrenzt, das Ding muss einfach in meinen Rucksack passen, der einzige Kompromiss ist so ein ausdehnbares Design und sowas drei- oder mehrschichtig zu machen macht das ganze komplizierter, undichter und wackeliger. Ich kann das Volumen evtl noch erhöhen bis irgendwo bei 16l aber mehr ist nicht drin.

Bei der Effizienz habe ich mit dem Driver schon enorme Kompromisse gemacht, lieber hätte ich mehr. 7 bis 8 Stunden müssen drin sein, wer will bitte eine Box die nach 2h den Geist aufgibt und wieder 5h laden muss.

Und Bass muss sein. Wenn man EDM hört geht ohne guten Kickbass gar nichts. Es ist und bleibt ein "Partylautsprecher". Wenn ich flachen Sound haben will kann ich mir ne Jambox kaufen oder meine Handylautsprecher benutzen.
 
Dein Akku hat voll geladen 25,2V - der Verstärker ist aber mit ner maximalen Eingangsspannung von 24V angegeben. Auch wenn ich nicht glaube, dass ihn das groß stören wird, da die Spannung unter last eh etwas einbricht und relativ schnell unter 24V fallen sollte, betreibst du ihn dennoch außerhalb der Spezifikation. Besonders diese Chinadinger besitzen meistens keinerlei Überspannungs- und Überlastsschutz (außer den thermischen im IC).
Desweiteren wird das Ding nicht lange halten wenn man es nicht noch mit der Platinenrückseite (isoliert) auf einen Kühlkörper schraubt. Auch wenn das nur ne einfache Brückenschaltung ist sind die Schaltverluste nicht ganz ohne und mit dem winzigen Kühlkörper da drauf auf keinen fall in den Griff zu kriegen, insbesondere wenn der Verstärker mit in die Kiste soll die dann am ende bei der Gartenfete in der Sonne steht.

Wenn du mir nen vernünftigen D-Class Mono verstärker Zeigst wechsel ich gerne, ansonsten könnte man den auch brücken oder nicht?

Ja der ist geeignet um gebrückt zu werden, dazu musst du den linken Eingang hart auf Masse legen (am besten Lötbrücke) und beide rechten Ausgänge miteinander verbinden (das ist dann der positive Ausgang) und beide Linken Ausgänge verbinden (Negativer Ausgang).
Auf keinen Links und Rechts miteinander brücken oder den Linken Eingang offfen lassen bzw. verwenden, dann treibt sich das Ding kaputt.
(siehe Datenblatt Seite 24 http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tpa3116d2.pdf)
 
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Wieso stellst du an dieser Stelle dein persönliches Gefühl über eine fundierte Rechnung? ^^ WinISD ist ein seriöses Programm. Ich habe alle Chassis-Parameter eingegeben, und erhalte diese Daten. Die sind definitiv glaubwürdig. Man erreicht knapp über 100 db auf dem vollen Spektrum. Die Chassis-Auslenkung überschreitet dabei auch nicht den Maximalwert von 5mm.

Das hat nix mit persönlichem Gefühl zu tun, sondern mit dem benötigten Hubraum für den Pegel bei der Frequenz!

Das deine Software richtig rechnet bestreite ich gar nicht, nur deine Interpretation ist falsch! Dass das Chassis bei 40W seine Grenze hat und 50W somit zum Exitus führen können ist einfach so. Und dass man bei so nem kleinen Chassis mit der Auslenkung im Bass keine 100dB erreicht ebenso. Das kann man rechnen, die 90dB die ich angegeben habe sind es auch (wenn auch nur überschlägig).

Abgesehen davon steigen die Verzerrungen massiv an, wenn man ein Chassis bis an seine elektrische und mechanische Belastbarkeit fährt. Für nen reinen Tieftöner kann man das ggf. machen, bei nem BB leidet das ganze Spektrum drunter.

Der Wirkungsgrad des Chassis ist 85 db/W, das heißt dass man selbst mit nur einem Watt Verstärkerleistung (und einem geschlossenen Gehäuse ohne Bassreflex-Effekt) schon 85 db erreicht. Wenn ich mit einem Watt aber 85 db erziele, wieso sollen es dann bei 50 Watt nur 90 db sein? Und der Bassreflex-Effekt führt auch nochmal zu einem Gewinn von ein paar db im Bassbereich...

Der Wirkungsgrad im Gehäuse ist für gewöhnlich niedriger als der im Datenblatt angegebene. Das liegt an der Ermittlung desselben. Dazu liegt er im Bass ohnehin niedriger, fs liegt bei 65Hz, die Frequenzgangkurve des nackigen Chassis zeigt einen ordentlichen Abfall bis zu den 65 oder 50Hz.

Die Belastbarkeit zeigt im Übrigen nur an wieviel das Chassis elektrisch verträgt ohne kaputt zu gehen - sprich zu überhitzen. Mit dem was das Ding tatsächlich umsetzen kann hat das wenig zu tun.
 
Wie bereits gesagt, schlag was vor :daumen:

Du versuchst die Quadratur des Kreises, hohe Lautstärke + kompakte Abmessungen + hoher Wirkungsgrad gehen einfach nicht zusammen.
Meine Idee wäre ja eher Richtung 8-10" BB oder Koax etwas zu versuchen, dann passt der Wirkungsgrad und der Pegel vermutlich, aber das wird halt nicht Rucksackkompatibel. Da müssteste schon einen Rücksack draus machen - also Polster und Gurte dran und los gehts!

Eine Disco hat z.B. einen Schalldruck von rund 100dB wenn man sich 1m von Lautsprecher befindet.

Vorsicht, das ist so ohne weiteres nicht miteinander zu vergleichen. Da redet man meist von einem Durschnittspegel, der dann vermutlich auch noch in dB(A) gemessen wird - da geht der Bass gar nicht wirklich in die Messung mit ein und der Unterschied zw. Durchschnittspegel und dem was eine Anlage im Peak schafft ist auch ein großer!
 
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Das hat nix mit persönlichem Gefühl zu tun, sondern mit dem benötigten Hubraum für den Pegel bei der Frequenz!

Das deine Software richtig rechnet bestreite ich gar nicht, nur deine Interpretation ist falsch! Dass das Chassis bei 40W seine Grenze hat und 50W somit zum Exitus führen können ist einfach so. Und dass man bei so nem kleinen Chassis mit der Auslenkung im Bass keine 100dB erreicht ebenso. Das kann man rechnen, die 90dB die ich angegeben habe sind es auch (wenn auch nur überschlägig).

Das sind alles Größen, die in die Berechnung mit einfließen. Das ist alles berücksichtigt. Da gibt es auch nichts zu interpretieren - die Software berechnet unter Berücksichtigung aller relevanten Parameter aus, wieviel Schalldruck man am Ende real erhalten kann, ohne dass irgendetwas über Gebühr beansprucht wird. Diese Rechnungen sind auch ziemlich akkurat. Ich habe schon viele Boxen gebaut, und besitze z.B. ein lineares Messmikrofon. Bei allen Boxen, die ich bisher gebaut habe, stimmten die Berechnungen sehr gut mit den realen Messungen hinterher überein.

Und wenn die Rechnung ergibt, dass aus dem kleinen Chassis in dem vorgesehenen Gehäuse nun mal 100 db rauskommen, dann wird das am Ende auch so sein. Er wird mit diesem Chassis real 100 db erzielen können. Aber wir drehen uns im Kreis. Das führt nicht weiter, wenn wir beide immer das gleiche sagen. Ich schreibe jetzt nichts weiter zu diesem Thema.

Abgesehen davon steigen die Verzerrungen massiv an, wenn man ein Chassis bis an seine elektrische und mechanische Belastbarkeit fährt. Für nen reinen Tieftöner kann man das ggf. machen, bei nem BB leidet das ganze Spektrum drunter.
Volle Zustimmung. Aber für eine Party-Box ist es m.E. akzeptabel, wenn man starke Verzerrungen hat. Das muss der TE wissen. Aber dass er auf diesem Wege keine HiFi-Qualität erzielen wird, ist ihm sicherlich klar.
 
Und wenn die Rechnung ergibt, dass aus dem kleinen Chassis in dem vorgesehenen Gehäuse nun mal 100 db rauskommen, dann wird das am Ende auch so sein. Er wird mit diesem Chassis real 100 db erzielen können. Aber wir drehen uns im Kreis. Das führt nicht weiter, wenn wir beide immer das gleiche sagen. Ich schreibe jetzt nichts weiter zu diesem Thema.
Ich komme bei 12 l elektrisch und mit BR auch auf 101 dB, mechanisch auf knapp 99 dB bei 60 Hz. Dazu dann noch der Schallanteil des Reflexrohrs ...
Nichtsdestotrotz muss ich auch zappa zustimmen, die Verzerrungen werden in diesem Bereich ganz und gar nicht schön sein. Das hat dann auch nichts mit Partybox oder Hifi-Box zu tun, dass klingt nur noch schlecht!
 
wie schon gesagt, ich hoffe ich kann 95dB im Kickbass erreichen und ansonsten 90dB, Was denkt ihr denn mit was für einer Akkulaufzeit ich rechnen muss?
 
Ich komme bei 12 l elektrisch und mit BR auch auf 101 dB, mechanisch auf knapp 99 dB bei 60 Hz. Dazu dann noch der Schallanteil des Reflexrohrs ...
Nichtsdestotrotz muss ich auch zappa zustimmen, die Verzerrungen werden in diesem Bereich ganz und gar nicht schön sein. Das hat dann auch nichts mit Partybox oder Hifi-Box zu tun, dass klingt nur noch schlecht!

Ja, das bestreite ich gar nicht :) Wie gesagt, der TE muss wissen, ob er mit diesen Verzerrungen leben kann/will. Meine Behauptung ist ja nur, dass dieser Pegel rauskommt. Wie es am Ende klingt, dazu habe ich nichts gesagt :D

wie schon gesagt, ich hoffe ich kann 95dB im Kickbass erreichen und ansonsten 90dB, Was denkt ihr denn mit was für einer Akkulaufzeit ich rechnen muss?
Wenn du den 50 Watt-Verstärker in Klasse-D-Bauweise (guter Wirkungsgrad) auf maximaler Leistung laufen lässt, wird der bei normaler Musik durchschnittlich 25 Watt abgeben, das ist ein grober Richtwert. Musik ist ja nicht immer gleich laut (Bass-Schläge, etc.), so dass gemittelt etwa die halbe Nennleistung hinkommt. Sagen wir mal der Wirkungsgrad wäre 83%, dann ergibt sich bei 25 Watt Ausgangsleistung ein Stromverbrauch von 30 Watt. Das wären bei deinem 90 Wh-Akku dann genau drei Stunden Laufzeit. Wie gesagt, das gilt nur, wenn du bis zum Anschlag aufdrehst. Wenn du den Verstärker nicht bis ans Limit ausreizt, wird die Laufzeit größer sein.
 
Ich komme bei 12 l elektrisch und mit BR auch auf 101 dB, mechanisch auf knapp 99 dB bei 60 Hz. Dazu dann noch der Schallanteil des Reflexrohrs ...

Ich glaube ich weiß woher der Unterschied kommt!

Bei xmax sind 5mm angegeben. Ich sehe dass als Peak to Peak Wert, wenn man das als Wert in eine Richtung interpretiert, dann kommt man in die von euch angegebenen Bereiche...
Hier kann man es selber durchtippen: Gedanken zum Bass

Nüchtern betrachtet dürfte so ein kleines Chassis eher keine 10mm Auslenkung haben, zumal wenn es sich um einen BB handelt und nicht um einen dedizierten TT.
 
Ich glaube ich weiß woher der Unterschied kommt!

Bei xmax sind 5mm angegeben. Ich sehe dass als Peak to Peak Wert, wenn man das als Wert in eine Richtung interpretiert, dann kommt man in die von euch angegebenen Bereiche...
Hier kann man es selber durchtippen: Gedanken zum Bass

Nüchtern betrachtet dürfte so ein kleines Chassis eher keine 10mm Auslenkung haben, zumal wenn es sich um einen BB handelt und nicht um einen dedizierten TT.

Laut Hersteller sind es aber +/- 5mm, also insgesamt 10mm Auslenkung:

Products_Fountek Electronics Co.,Ltd

Das ist auch nicht so ungewöhnlich. Guck dir mal die dicke Sicke an, da kann man locker auf solche Auslenkungen. Habe kürzlich für ein Projekt kleine Breitbänder von Tangband verbaut, die haben sogar +/- 7mm Auslenkung ;)
 
Ich rechne mit dem Wert auf der Homepage des Herstellers, also +-5 mm, ja. Nachdem der BB ein Unterhangsystem besitzt, kommt das schon hin, zumindest wenn die Herstellerangaben (Spalttiefe von 14 mm und Schwingspulenhöhe von 4 mm) stimmen. Auf der Seite von Strassaker wird scheinbar - aus mir unbekanntem Grund - der Wert der Auslenkung halbiert.

Habe kürzlich für ein Projekt kleine Breitbänder von Tangband verbaut, die haben sogar +/- 7mm Auslenkung
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Bei Herstellerangaben in diesem Bereich ist extreme Vorsicht geboten! Die Hersteller rechnen unterschiedlich.
 
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Bei Herstellerangaben in diesem Bereich ist extreme Vorsicht geboten! Die Hersteller rechnen unterschiedlich.

Inwiefern? Ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen. Im Datenblatt steht doch eigentlich immer, ob der Wert "+/-" oder "total" ist...

Bei den von mir zitierten Tangband-Chassis stimmt der Wert. Sie sind ja bereits in Betrieb und ich sehe die Auslenkung :) Aber Tangband ist auch eher eine hochwertige Marke, auch nicht ganz preiswert. Da hätte es mich gewundert, wenn technische Daten nicht stimmen.
 
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