News Bitter: Ausgezeichnetes deutsches Entwicklerstudio wird nach 14 Jahren geschlossen

PCGH-Redaktion

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Eine erfolgreiche Zeit als Videospielentwickler geht jetzt für Studio Fizbin zu Ende. Der Entwickler aus Ludwigsburg muss seine Pforten nach 14 Jahren endgültig schließen. Vorher geht aber noch ein Projekt auf Steam an den Start.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Bitter: Ausgezeichnetes deutsches Entwicklerstudio wird nach 14 Jahren geschlossen

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Lohnnebenkosten sind in Deutschland einfach zu hoch in solchen Branchen. Ein ordentlicher Software Entwickler will am Ende des Monats 5000€ Netto sehen. Damit kostet er seinen Arbeitgeber mal locker 12000€. Das können viele einfach nicht mehr stemmen in der Spielentwicklung, da man dort teilweise Jahre in Vorleistung gehen muss. Bei 20 Entwicklern sind das dann mal eben knapp 3 Mio nur Lohnkosten im Jahr.
 
Weil damit in diesem Falle keine Wertung gemeint ist, sondern lediglich der Umstand, dass das Studio mehrfach Auszeichnungen einheimsen konnte - wenn auch nur nationale, die in der Branche wenig Relevanz haben dürften.
 

Zitat"Bitter: Ausgezeichnetes deutsches Entwicklerstudio wird nach 14 Jahren geschlossen".​


Warum wir in der Überschrift gewertet?
Inner World hat Auszeichnungen bekommen, deshalb.
Hab ich im Artikel aber nicht gelesen, deshalb ist die Überschrift- auch wenn sie zutrifft - Schrott, denn sie fasst den Artikel nicht zusammen sondern soll nur Ibteresse erregen. Mir erregt das ja Ekel, aber wegen dem guten Heft bleibe ich auch dieser widerlichen Website treu.
 
Bitter: Clickbaitschlagzeile verschleiert den Inhalt.

Ein ordentlicher Software Entwickler will am Ende des Monats 5000€ Netto sehen. Damit kostet er seinen Arbeitgeber mal locker 12000€.

5000€ Netto, als normaler Entwickler in der Spielebranche? Da mußte ich doch lachen, die zahlen extrem mies. Da kannst du dich glücklich schätzen, wenn du einen festen Arbeitsvertrag hast und wenn es ganz utopisch wird, dann werden die Überstunden regulär bezahlt. Das wären dann mal so Pi mal Daumen 120.000€ Brutto im Jahr, wenn es ein Single ist. Das hat man in Normalen Branchen auch nicht, da muß man schon etwas ein wenig höheres sein oder in einer Trendbranche arbeiten.
 
Hab ich im Artikel aber nicht gelesen, deshalb ist die Überschrift- auch wenn sie zutrifft - Schrott, denn sie fasst den Artikel nicht zusammen sondern soll nur Ibteresse erregen. Mir erregt das ja Ekel, aber wegen dem guten Heft bleibe ich auch dieser widerlichen Website treu.

Ist das echt deine Aussage dazu?
So schlimm ist es hier im Gegensatz zu allen möglichen anderen Seiten echt nicht. Geht mal auf PCG - da ist wirklich Clickbait angesagt. Kannst ja mal vergleichen. . .
Die Essenz der Aussage des Artikels - ein ausgezeichnetes deutsches Entwicklerstudio wurde geschlossen - steht deutlichst in der Überschrift. Im Text auch, dass das Studio um welches es hier geht (und nicht um die einzelnen Spiele) auch mit Preisen ausgezeichnet wurde. Also bleibt bei dir wohl nur der Beigeschmack dass man nicht den gesamten Inhalt in die Headline gepackt hat. Klär hätte man schreiben können "Preisgekröntes Studio Fizbin nach 14 Jahren geschlossen"
Und hätte da noch jemand reingeklickt? Deutlich weniger wohl würde ich vermuten. Das bedeutet dann leider - auch wenn es an uns Usern gerne vorbei geht - weniger Geld für PCGH da weniger klicks.
Dann kannst du irgendwann auch kein Heft mehr kaufen. Klick ich doch lieber hier paar mal mehr als woanders.

Im übrigen wäre der Verzicht auf den AdBlocker hier und das Hochladen der Hardwaredaten auch ein positiver Schritt zum Supporten von PCGH.
Just my 2 cents
 
In diesem Fall hätte mir der Studioname auch nichts gebracht, aber meistens fühle ich mich für dumm verkauft und bei Golem machen sie es auch besser.
Alleine die ganzen Dealmeldungen, Amazon verpulvert, schmeißt raus, verschenkt fast… das ist einfach nicht mein Niveau.
Ist das echt deine Aussage dazu?
So schlimm ist es hier im Gegensatz zu allen möglichen anderen Seiten echt nicht. Geht mal auf PCG - da ist wirklich Clickbait angesagt. Kannst ja mal vergleichen. . .
Die Essenz der Aussage des Artikels - ein ausgezeichnetes deutsches Entwicklerstudio wurde geschlossen - steht deutlichst in der Überschrift. Im Text auch, dass das Studio um welches es hier geht (und nicht um die einzelnen Spiele) auch mit Preisen ausgezeichnet wurde. Also bleibt bei dir wohl nur der Beigeschmack dass man nicht den gesamten Inhalt in die Headline gepackt hat. Klär hätte man schreiben können "Preisgekröntes Studio Fizbin nach 14 Jahren geschlossen"
Und hätte da noch jemand reingeklickt? Deutlich weniger wohl würde ich vermuten. Das bedeutet dann leider - auch wenn es an uns Usern gerne vorbei geht - weniger Geld für PCGH da weniger klicks.
Dann kannst du irgendwann auch kein Heft mehr kaufen. Klick ich doch lieber hier paar mal mehr als woanders.

Im übrigen wäre der Verzicht auf den AdBlocker hier und das Hochladen der Hardwaredaten auch ein positiver Schritt zum Supporten von PCGH.
Just my 2 cents
Ohne Adblovker funktioniert die Mobileseite manchmal ja nicht mal, weil die Werbung zu aggressiv ist, aber geht eigentlich gerade noch. Mit dem XR war oder SE war es nicht auszuhalten, jetzt mit nem Pro Max geht es schon noch.
Ist das echt deine Aussage dazu?
So schlimm ist es hier im Gegensatz zu allen möglichen anderen Seiten echt nicht. Geht mal auf PCG - da ist wirklich Clickbait angesagt. Kannst ja mal vergleichen. . .
Die Essenz der Aussage des Artikels - ein ausgezeichnetes deutsches Entwicklerstudio wurde geschlossen - steht deutlichst in der Überschrift. Im Text auch, dass das Studio um welches es hier geht (und nicht um die einzelnen Spiele) auch mit Preisen ausgezeichnet wurde. Also bleibt bei dir wohl nur der Beigeschmack dass man nicht den gesamten Inhalt in die Headline gepackt hat. Klär hätte man schreiben können "Preisgekröntes Studio Fizbin nach 14 Jahren geschlossen"
Und hätte da noch jemand reingeklickt? Deutlich weniger wohl würde ich vermuten. Das bedeutet dann leider - auch wenn es an uns Usern gerne vorbei geht - weniger Geld für PCGH da weniger klicks.
Dann kannst du irgendwann auch kein Heft mehr kaufen. Klick ich doch lieber hier paar mal mehr als woanders.

Im übrigen wäre der Verzicht auf den AdBlocker hier und das Hochladen der Hardwaredaten auch ein positiver Schritt zum Supporten von PCGH.
Just my 2 cents
Ich gehe nur Mobile rein, da kann ich keine Hardwaredaten uploaden, oder geht das doch?
 
Immer wieder traurig, wenn ein Studio dicht gemacht wird. Umso trauriger, wenn es ein deutsches Studio ist.

Aber: wer zum Henker war das Studio? Noch nie gehört. Ich kenne auch kein einziges Spiel von denen. Da bin ich auch offensichtlich nicht alleine - was ja auch für ein Studio problematisch ist.

Auch den schwedischen Mutterkonzern kannte ich nicht.
 
Bitter: Clickbaitschlagzeile verschleiert den Inhalt.



5000€ Netto, als normaler Entwickler in der Spielebranche? Da mußte ich doch lachen, die zahlen extrem mies. Da kannst du dich glücklich schätzen, wenn du einen festen Arbeitsvertrag hast und wenn es ganz utopisch wird, dann werden die Überstunden regulär bezahlt. Das wären dann mal so Pi mal Daumen 120.000€ Brutto im Jahr, wenn es ein Single ist. Das hat man in Normalen Branchen auch nicht, da muß man schon etwas ein wenig höheres sein oder in einer Trendbranche arbeiten.
Tatsächlich würde ich behaupten, dass 120.000€ Brutto eine vergleichsweise schlechte Bezahlung für einen erfahrenen Entwickler sind. Wenn in der Spielebranche schlecht bezahlt wird, wäre das also ein realistisches Einkommen.
In anderen Branchen verdient ein erfahrener Entwickler ohne Leitungsfunktion oder dergleichen locker das Doppelte.
 
Tatsächlich würde ich behaupten, dass 120.000€ Brutto eine vergleichsweise schlechte Bezahlung für einen erfahrenen Entwickler sind. Wenn in der Spielebranche schlecht bezahlt wird, wäre das also ein realistisches Einkommen.
In anderen Branchen verdient ein erfahrener Entwickler ohne Leitungsfunktion oder dergleichen locker das Doppelte.

Die Frage ist, wer will das bezahlen. Bei den ganz großen mit riesigen Spielerzahlen ist das wohl drin, aber bei kleineren Sachen eher weniger.
Ist doch nichts anderes wie in anderen Bereichen. Bei einem kleinen Handwerksunternehmen bekommst du auch nicht die fetten Kohlen, weil es nicht drin ist. Dafür muss man schon zu den großen Firmen oder den hoch spezialisierten.
Einfach Entwickler mit Erfahrung sein oder was anderes in der Richtung und schon klingelt die Kasse, ist auch nicht mehr so aktuell.

Auf dem örtlichen Wertstoffhof sind auch vier Leute beschäftigt, zwei mit Bachelor und zwei mit Master in Chemie. Für deren Verhältnisse schlecht bezahlt für das, was die machen (öD). Liegt aber auch daran, dass die ansässige Industrie dicht gemacht hat. Jetzt kann man sagen "ja, dann muss man umziehen". Haus, Eigentum, Ehepartner leben aber auch mit denen zusammen, da ist so ein Sprung auch nicht so drin.
Was ich sagen will, die Vorstellung als Entwickler sofort so groß zu verdienen, da muss man schon auch Glück haben und einiges vorweisen können, wenn überhaupt jemand da ist, der sucht und das zahlt.
 
Tatsächlich würde ich behaupten, dass 120.000€ Brutto eine vergleichsweise schlechte Bezahlung für einen erfahrenen Entwickler sind. Wenn in der Spielebranche schlecht bezahlt wird, wäre das also ein realistisches Einkommen.
In anderen Branchen verdient ein erfahrener Entwickler ohne Leitungsfunktion oder dergleichen locker das Doppelte.
Mach die Hälfte daraus und die Zahlen werden realistisch für deutsche Verhältnisse – und selbst da liegt der Großteil noch darunter. Für 120k musst du leider ins Ausland gehen.

In Deutschland wurde die Games-Förderung 20-30 Jahre lang verschlafen, und die Versuche der letzten 10 Jahre waren kaum der Rede wert. Förderung kann funktionieren und nachhaltig sein, selbst wenn davon Branchengrößen wie EA, Ubisoft und Co. profitieren. Das beweisen viele andere Länder. Wenn allerdings in Deutschland ein kleiner Millionenbetrag an Ubisoft Deutschland geht und das bereits 1/3 des gesamten Förderbudgets ausmacht, dann ist das schlichtweg zu wenig und läuft grundlegend auch etwas falsch.
 
Tatsächlich würde ich behaupten, dass 120.000€ Brutto eine vergleichsweise schlechte Bezahlung für einen erfahrenen Entwickler sind. Wenn in der Spielebranche schlecht bezahlt wird, wäre das also ein realistisches Einkommen.
In anderen Branchen verdient ein erfahrener Entwickler ohne Leitungsfunktion oder dergleichen locker das Doppelte.

Realistisch sind 40-50.000€ und dafür muß man gut programmieren können sowie das Glück haben, einen guten Job zu bekommen.

Ein Kumpel mit über 10 Jahren Berufserfahrung in der Entwicklung von Panzersimulatoren, hat sich vor gut 5 Jahren zu Spaß bei einem mittleren Entwickler für Mobilspiele beworben. Nicht großes, aber auch keine kleine Bude, etwas mit gut zwei Dutzend Mitarbeitern. Bei Einstellungsgespräch wurde ihm dann eröffnet, dass jeder sein "Opfer" bringen muß. Das "Opfer" war ein halbjähriges Praktikum, bei dem man 600€ bekam und voll mitarbeiten mußte. Wenn man sich "bewährt" hatte, dann bekam man die Chance auf eine befristete Vollzeitstelle.

Wer in die Gamesbranche geht, der sollte sich schonmal auf extrem miese Bezahlung, Überstunden und einen Jobmarkt aus der Hölle einstellen. Das ganze ist ein Traumjob und Traumjobs haben den Nachteil, dass sie völlig überlaufen sind, da extrem viele Leute lieber etwas cooles entwickeln wollen, statt sich mit Datenbanken herumzuschlagen oder irgendwelche Werbung zu entwerfen. Die 120k im Jahr kannst du dir schön abschminken, du wirst wohl nichtmal die Hälfte verdienen, eher ein Drittel. Wenn du einen regulären Arbeitsvertrag bekommst, dann hast du es geschafft. Wobei das in der Branche nicht viel zu sagen hat, ein großer Flop und dein Arbeitgeber ist weg.

Für die 120.000€ Brutto muß man schon wirklich weiter oben sein. Der Kumpel hat sich dann bei zwei anderen Unternehmen beworben und zwei Zusagen bekommen. Das Gehalt waren die üblichen knapp 70.000€, 120.000€ bekommt da eher sein Chef, da ist man dann aber in einer Führungsposition unterwegs. Deine Erwartungen sind komplett unrealistisch. Aber, wenn man sich auf einen Trendzweig spezialisiert hat, dann ist das tatsächlich drin. Dafür muß man dann allerdings als Studienschwerpunkt KI genommen haben, als alle anderen von Social Media geredet haben, dann geht da auch noch mehr.
 
wow ist das ein schlecht bezahlter Job.Wobei ja besser als bei mir.Dafür muss man aber immer bereit sein überstunden zu machen und super hart Arbeiten.Sonst bekommt man sogar nur noch die hälfte des Lohns. Das wären dann nur noch 30 000€ Brutto.
Wäre zwar noch immer mehr Lohn als bei mir,aber noch immer muss man dafür hart Arbeiten.Gewiss auch mit wenig Pausen.
 
Mach die Hälfte daraus und die Zahlen werden realistisch für deutsche Verhältnisse – und selbst da liegt der Großteil noch darunter. Für 120k musst du leider ins Ausland gehen.

In Deutschland wurde die Games-Förderung 20-30 Jahre lang verschlafen, und die Versuche der letzten 10 Jahre waren kaum der Rede wert. Förderung kann funktionieren und nachhaltig sein, selbst wenn davon Branchengrößen wie EA, Ubisoft und Co. profitieren. Das beweisen viele andere Länder. Wenn allerdings in Deutschland ein kleiner Millionenbetrag an Ubisoft Deutschland geht und das bereits 1/3 des gesamten Förderbudgets ausmacht, dann ist das schlichtweg zu wenig und läuft grundlegend auch etwas falsch.
Ich hab meine Aussage natürlich nicht aus der Luft gegriffen, sondern spreche aus Erfahrung. Ich arbeite selbst als (ganz gewöhnlicher) Entwickler in einer Softwarefirma in Deutschland und die 120k sind nicht mal die Hälfte meines Jahresgehalts. In meinem Einzugsbereich (rund um Hamburg) gibt es jede Menge ähnliche Stellen. Und jede Menge Headhunter, die einen abwerben wollen.

Realistisch sind 40-50.000€ und dafür muß man gut programmieren können sowie das Glück haben, einen guten Job zu bekommen.

Ein Kumpel mit über 10 Jahren Berufserfahrung in der Entwicklung von Panzersimulatoren, hat sich vor gut 5 Jahren zu Spaß bei einem mittleren Entwickler für Mobilspiele beworben. Nicht großes, aber auch keine kleine Bude, etwas mit gut zwei Dutzend Mitarbeitern. Bei Einstellungsgespräch wurde ihm dann eröffnet, dass jeder sein "Opfer" bringen muß. Das "Opfer" war ein halbjähriges Praktikum, bei dem man 600€ bekam und voll mitarbeiten mußte. Wenn man sich "bewährt" hatte, dann bekam man die Chance auf eine befristete Vollzeitstelle.
Das ist schlicht Ausbeutung. Unglaublich, dass das überhaupt jemand mit sich machen lässt, der auch andere Möglichkeiten hätte.
Wer in die Gamesbranche geht, der sollte sich schonmal auf extrem miese Bezahlung, Überstunden und einen Jobmarkt aus der Hölle einstellen. Das ganze ist ein Traumjob und Traumjobs haben den Nachteil, dass sie völlig überlaufen sind, da extrem viele Leute lieber etwas cooles entwickeln wollen, statt sich mit Datenbanken herumzuschlagen oder irgendwelche Werbung zu entwerfen. Die 120k im Jahr kannst du dir schön abschminken, du wirst wohl nichtmal die Hälfte verdienen, eher ein Drittel. Wenn du einen regulären Arbeitsvertrag bekommst, dann hast du es geschafft. Wobei das in der Branche nicht viel zu sagen hat, ein großer Flop und dein Arbeitgeber ist weg.
Mir ist schon bewusst, dass in der Games-Branche schlecht bezahlt wird, aber das klingt für mich echt übertrieben. Da hab ich ja in meinem ersten Berufsjahr als Anfänger-Entwickler schon mehr verdient. Wohlgemerkt vor 20 Jahren. Ohne Studium. Und ohne Schulabschluss.
Für die 120.000€ Brutto muß man schon wirklich weiter oben sein. Der Kumpel hat sich dann bei zwei anderen Unternehmen beworben und zwei Zusagen bekommen. Das Gehalt waren die üblichen knapp 70.000€, 120.000€ bekommt da eher sein Chef, da ist man dann aber in einer Führungsposition unterwegs. Deine Erwartungen sind komplett unrealistisch. Aber, wenn man sich auf einen Trendzweig spezialisiert hat, dann ist das tatsächlich drin. Dafür muß man dann allerdings als Studienschwerpunkt KI genommen haben, als alle anderen von Social Media geredet haben, dann geht da auch noch mehr.
Da ist durchaus auch ohne Spezialisierung und ohne Führungsposition deutlich mehr drin. Tatsächlich werden Entwickler besser bezahlt als Manager. Ich verdiene auch mehr als mein Chef.
 
ok es scheint wohl immer wo schwarze scharfe zu geben.Wer zu schlecht bezahlt,der braucht sich nicht wundern,wenn die Mitararbeiter reihenweise abhauen.Dann ist der Laden sehr schnell unter den Rädern.Ohne Mitarbeiter kann keine Firma überleben.Das es auch welche gibt wo gut bezahlt wird,muss es ja auch geben.Ich denke mal als Negatives Beispiel nimmt man sich so Firmen wie E/A Games.Dieser laden wird auch eher schlecht die Entwickler bezahlen.Hat ja auch nicht ohne Grund einen schlechten Ruf.Sie mögen zwar vielleicht mehr bezahlen,dafür geben sie den Mitarbeiter schlechte Arbeiten und schränken sehr stark ein.Ob der Laden nicht auch irgendwann Bankrott geht,ist ne andere Frage.Wobei wenn man es richtig anstellt,kann man ganze 15 Jahre überleben.Siehe Duke Nuken Entwickler.Der auf einmal aus der Versenkung hervor kam.
Aber der Laden scheint wirklich dicht zu machen.Ich kenne den Laden nicht.Er scheint wohl an mir vorbei gegangen zu sein.Ich weis noch das ich mal Monkey Island getestet hatte.Das ist aber gewiss schon locker 15 Jahre her.
Das Gameplay sagte mir nicht zu.Ich scheine auch nicht die Zielgruppe dafür zu sein.

Ich könnte mir es vorstellen wenn es Coopmodus gäbe ein Genre noch mal eine Chance zu geben,wenn das aber doch nix gewesen wäre,endgültig tot.
Bei mir muss die Aussage,ich kaufe minimal neue Videospiele.Das heißt ich bin ein anspruchsvoller kunde.Und sehr speziell.Solche Käufer wie mich,da werde die meisten Spiele Entwickler nix verdinen.
Vielleicht wenn es auch auf der Konsole Coopmodus hat,weil sollte es mir nicht gefallen kann ich es weiter verkaufen.
Auf dem Pc hätte ich solche Games keines Blickes gewürdigt.Vielleicht war genau das der Fehler.Es auf allen Plattformen raus zu bringen.Damit die Zielgruppe größer wird.
Aber wenn intern was schief gelaufen ist,dann hilft auch Spiele Verkaufen alleine auch nix mehr.
 
Das ist schlicht Ausbeutung. Unglaublich, dass das überhaupt jemand mit sich machen lässt, der auch andere Möglichkeiten hätte.

Das ist halt eben auch ein gigantisches Problem der Branche. So wie du ein paar Jahre dort gearbeitet hast, bist du fortan der "Spieleheini" und drei mal darfst du raten, ob sich das gut auswirkt, wenn du wieder in deine angestammte Branche wechseln willst. Womit wir dann auch schon beim nächsten Problem, sind. Früher ist man da als Quereinsteiger in die Branche gekommen, sei es als studierter Informatiker, Grafikdesigner usw.. Da hatte man noch eine Alternative, auch wenn man da schon etwas raus war. Heute gibt es spezielle Studiengänge und "Gamesdesign" passt eben nirgends sonst hin, da ist man dann verflucht, in der Branche zu bleiben.

Mir ist schon bewusst, dass in der Games-Branche schlecht bezahlt wird, aber das klingt für mich echt übertrieben.

Man kann es sich halt eben erlauben, denn es gibt Leute, wie Sand am Meer.

Das war noch nichtmal das haarsträubendste. Besagter Kumpel war des Öfteren an einem Münchner Entwicklerstammtisch, der irgendwie jeden Monat stattfand, wenn ich mich richtig erinnere. Dort gab es auch eine Gruppe der Spieleentwickler und da Panzersimulatoren ja irgendwie verwandt sind, hat er sich da einfach mal dazugesetzt (deshalb auch die Bewerbung, er wollte mal die Probe aufs Exempel machen, ob es da wirklich so mies ist, wie er gehört hat). Die absolut Privilegierten hatten eine Festanstellung, Ausbeutung hin oder her. Ein weiterer Teil hat sich so durchgeschlagen, befristet oder Praktikum, man braucht ja was für den Lebenslauf. Ein recht großer Teil war selbstständig und zwar nicht "ich fahre Porsche", wie Christian Lindner, sondern das exakte Gegenteil. Das beste war jemand, der sich mit einem Partner und 40.000€ selbstständig gemacht hat. Obwohl beide spartanisch gelebt haben, ist ihnen das Geld ausgegangen, bevor ihr Spiel fertig wurde. Deshalb haben beide ALG II beantragt, um "ihr Baby" zu Ende zu entwickeln, das ganze ging dann 1,5 Jahre so, dann wurde das Spiel ein Flop. Das verstörendste, für meinen Kumpel, war allerdings die Reaktion der anderen Spieleentwickler. Die fanden da nichts komisches dran, sondern es war eine legitime Sache, wenn einem das Geld ausging, niemand hat die schief angeschaut.

Deshalb würde ich jedem, der gerne ein stabiles Einkommen hätte, von der Gamesbranche abraten. Da sollte man lieber schreiend davonlaufen.

Generell hat mir das auch bei anderen Traumjobs die Augen geöffnet. Ein Restaurant zu eröffnen, ist z.B. für viele der Traum, dumm nur, dass die Halbwertszeit bei neuen Restaurants bei 2-5 Jahren liegt, je nachdem, was man wo eröffnet. Im Klartext: man kann eigentlich schonmal den Termin mit dem Insolvenzberater ausmachen.

Wer zu schlecht bezahlt,der braucht sich nicht wundern,wenn die Mitararbeiter reihenweise abhauen.Dann ist der Laden sehr schnell unter den Rädern.Ohne Mitarbeiter kann keine Firma überleben.

Das Problem ist, dass die Branche überlaufen ist "Spieleheinis" gibt es wie Sand am Meer. Ich fände es richtig geil, ein cooles Spiel mit zu entwickeln, dort etwas mitentscheiden zu können und am Ende steht mein Name in den Credits. Das Problem ist, dass das wohl vermutlich mindestes 5 Mio Leute in Deutschland ähnlich sehen dürften. Wenn auch nur ein winziger Teil dieser Typen (meist sind es ja Kerle oder Jungs) da verwirklicht, dann ist die Branche völlig überlaufen und das machen eben mehr als genug. Zum einen ist die Frage: wohin sonst? Und wenn man das gelöst hat, dann kommt der nächste, der den Platz einnimmt.

Ich denke mal als Negatives Beispiel nimmt man sich so Firmen wie E/A Games.Dieser laden wird auch eher schlecht die Entwickler bezahlen.Hat ja auch nicht ohne Grund einen schlechten Ruf.Sie mögen zwar vielleicht mehr bezahlen,dafür geben sie den Mitarbeiter schlechte Arbeiten und schränken sehr stark ein.

Bei EA u.ä. gibt es meines Wissens eine Festanstellung, da hast du dann das große Los gezogen. Davon gibt es aber in Deutschland nicht so viele. Daedalic ist nach Gollum den Bach hinunter gegangen, Crytek hat auch ordentlich Federn lassen müssen. PB ist pleite/aufgelöst. Bei Ubisoft gab es schonmal bessere Zeiten Entwickler wie Jamba sind auch kein Thema mehr. Und somit bleibt dann recht wenig, Kalypso kennt man. Wikipedia listet bei "Spielesoftwareunternehmen (Deutschland)" 104 Einträge, von denen es einen Großteil nicht mehr gibt. Viel Spaß, wenn man sich da beim Rest bewirbt, zusammen, mit allen anderen.
 
Ich hab meine Aussage natürlich nicht aus der Luft gegriffen, sondern spreche aus Erfahrung. Ich arbeite selbst als (ganz gewöhnlicher) Entwickler in einer Softwarefirma in Deutschland und die 120k sind nicht mal die Hälfte meines Jahresgehalts. In meinem Einzugsbereich (rund um Hamburg) gibt es jede Menge ähnliche Stellen. Und jede Menge Headhunter, die einen abwerben wollen.
Es ging hier, so dachte ich, um Programmierer im Bereich Games, und da gibt es im Vergleich zu anderen Branchen halt nichts zu holen.
Das wissen Diejenigen auch, weshalb man auch sagen muss, dass es in der Regel Menschen sind, die das wirklich mit Leidenschaft und Herzblut machen. In Deutschland wird man bei Spielestudios nicht reich, es sei vielleicht denn, man ist in einer Führungsposition oder einem selbst gehört der Laden …

Hier der Report einer jährlichen, so ziemlich repräsentativen Umfrage: https://www.skillsearch.com/assets/2023_Games_and_Interactive_Salary_and_Satisfaction_Report.pdf
(Die neueste müsste auch demnächst erscheinen.)

Hier auch eine Übersicht über die Gehälter, filterbar nach Profession und Experience Level: https://ingamejob.com/en/salaries
 
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