Beschallung für draußen - Frage nach Verstärker

AW: Beschallung für draußen - Frage nach Verstärker

Naja ist heutzutage die Allzweckwaffe - früher ( ich bin ein alter Sack ) wurde bei den Linekabeln noch Wert auf einen höheren Querschnitt gelegt - das dürfte bei deinen kurzen
Verbindungen allerdings kein Problem darstellen .
Dabei muss man bedenken das das Mischpult hinten im Publikum steht und die Endstufen vorne in der Nähe der PA Lautsprecher und das können dann schon ein paar Meter sein !-)

Viel Erfolg und Spaß !

P.S.: Wenn wir mit der Band heutzutage irgendwo spielen dann wird die PA meistens gestellt oder es ist nur eine kleine Gesangsanlage vorhanden und die Gitarren/Bassverstärker reichen dann aus .....
Bis vor nicht allzu langer Zeit haben wir allerdings noch zwei Paar Zeck 15/3, eine 1000 Watt QSC Endstufe, einen Allen & Heath Mixer usw genutzt.
 
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Der Durchmesser des Kabels ist schon ganz ok, denke ich und es ist auch nur einen Meter lang. Ich hatte vor, die Technik (Laptop, Mischpult, Amp) am selben Ort aufzubauen.
Die Zeck 15/3 Boxen habe ich übrigens schon probegehört und war sehr angetan vom Klang.
Also auch nochmals vielen Dank für diese Empfehlung! Die Endstufe habe ich auch gleich beim Verkäufer der Boxen mitgenommen, ist eine "Klotz" Endstufe mit 2*250 oder 300 W an 8 Ohm.
 
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Da dein Name "DIY Freak" ist, stellt sich die Frage nach:
Wie schaut's aus mit Lautsprecher selbst bauen?

Gerade wenn wenig Budget vorhanden ist, hab ich ziemlich viele kostenfreie Baupläne für fast jede Gegebenheit in Petto.
Wovon ich allgemein aber abraten kann sind uralte Zeck-Kisten (Viel Spaß beim Ersatzteile finden, hab die Dinger öfter mal zur Reparatur hier), wie auch allgemein Fullrange-Boxen,
man fährt klanglich wesentlich besser mit Subwoofern drunter und nimmt dafür lieber kompaktere Topteile.

Es gibt allerdings aber neben DIY auch einige sehr günstige Kisten, welche man bedenkenlos empfehlen kann (Z.B. LD Systems Mix 10 oder eher die Stinger),
oder auch nur minimale Nacharbeit benötigen (Z.B. Omnitronic PAs Serie, oder Thomann Achat. Jeweils Modweiche verbauen).

Was den Verstärker angeht, würde ich mich nach nem kleinen Mixer, samt passender Endstufe umschauen,
je nachdem für welche Lautsprecher du dich entscheidest, schaut man dann zum Schluss nach dem Amping.
der Mixer wird je nach Vorhaben ausgesucht.
Was ich für Einsteiger und Hobbyparty echt nett finde, ist der kleine Phonic Celeus 100, da das Ding ordentlich klingt, Bluetooth, als auch USB (samt USB Player) bietet und preis/Leistung echt spitze ist,
habe das Ding selbst seit über nem Jahr in der Vermietung für Grabbelgeschichten.

Sofern aber durchweg eh nur ein Laptop genutzt wird und nix weiter angeklemmt werden muss,
könnte man auch einfach ne externe Soundkarte nutzen und damit direkt in die PA, bzw. das Amprack gehen,
Preis/Leistung klasse finde ich die Behringer Uphoria HD Interfaces.


Was die Zuleitung angeht, bzw. dessen Querschnitt, ist eigentlich nur die Länge samt angeklemmter Impedanz interessant.
Bei kleinem besteck mit paar Watt, kann man eigentlich durchweg auf 2G1,5 gehen.
Ansonsten habe ich einen Kabelrechner programmiert, mit welchem man einfach selbst drüber rechnen kann:
Kabelrechner - Verluste und Daempfung | Jobst-Audio - Tontechnik


PS:
Für solch ein Thema, ist dies hier wie ich finde allerdings das völlig falsche Forum ;)
 
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@ Jobsti:

Alles schon erledigt. Aber aus gegebenem Anlass hier nochmal eine kleine Zusammenfassung, was ich gekauft habe:
* 2 Zeck 15/3 Fullrange Boxen, mit frisch gewarteten Mitteltönern: 400 €
* Endstufe klotz X-A 1000 in 19" Gehäuse verbaut: 260 €
* Yamaha MG10 XU Mischpult mit USB, funktioniert prima unter Linux, und das out-of.the-box: 140 €
* Lautsprecherkabel, Signalkabel etc.: 90 €

Also knapp 900 € für eine komplette Anlage. Das ist schon sehr schick und die Boxen hätte ich für diesen Preis nicht selbst bauen können. Ersatzteile gibt es heute immernoch, obwohl die Lautsprecher schon alt sind. Bass ist natürlich begrenzt, soweit klar, das hat mir der Verkäufer auch demonstriert und erklärt (super Typ, habe viel von ihm gelernt). er hat mir auch einen Subwoofer vorgeführt und den Unterschied klargemacht. Für meine Zwecke sind aber die Boxen mehr als ok. Ein zusätzlicher Sub bringt noch ein anders Problem mit sich: Da wird selbst mein alter Schwedenkombi zu klein, wenn ich alles mitnehmen will. Von daher fällt das eben einfach aus.
Ich bin aber sehr zufrieden mit dem System.
 
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Falls du doch mal Ersatzteile benötigst, kannste dich gerne melden.
Im Großteil der Zecks sind oftmals alte Craaft oder auch Soltons verbaut, diese bekommt man nicht mehr, oder nur extrem teuer,
die TMT sind dafür zum Großteil EV, welche man noch bekommt (oder Reconekits), wenn auch teuer.

Wie gesagt, hatte die Dinger schon öfters am Tisch.
Wenn der Verkäufer behauptet, dass es noch original Ersatzteile gibt, dann stimmt das entweder nicht, oder die Kiste wurde schon umbestückt mit Alternativen.
(oder du hast ne Neuere, die ich noch net kenne)

Ansonsten können die alten Kisten gut Rumms, für kleine Partys reicht das auf alle Fälle aus und ich wünsch dir viel Spaß mit den Schätzchen.

Was ich dir aber empfehlen kann, ist einen DSP zu kaufen, denn:
- Ventilierte Kisten (z.B. Bassreflex) benötigen durchweg einen Hochpass
- Du kannst Limiter setzen

Beides wird dazu führen (sofern korrekt gesetzt), dass du die Kisten über die kommenden Jahre auch sicher einsetzen kannst und vor Fehlbedienung (oder im Fehlerfall) und somit Schaden schützt.
Und ja, man kann diese Kisten auch schon mit 50W grillen, somit ist man auf dem Holzweg mit "Mein Verstärker hat weniger Leistung, als die Belastbarkeit der Boxen".
Wenn du hier nix in 19" benötigst, schaue dir mal den neuen Thomann the t.racks DSP 4x4 Mini an, den habe ich gerade zum Test/Review hier. (Falls dich ein Review vorab interessieren sollte, ich denke mal, dass ich bis Ende kommender Woche damit durch bin, gibt's dann auf YT und im Lautsprecherforum.eu)


PS:
Welche Zecks genau hasten da eigentlich?
Die Letzte die ich hier hatte, hatte einen Solton aus 1978 verbaut, da habe ich echt lange nach Ersatz gesucht :D
 
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Ein 2 x 95W bzw 2 x 125 W (6 Ohm) A-B-Verstärker wie der Yamaha AX-392 "klatschen" so gut wie alle passiven und aktiven PA's unter 5000 € an die Wand. Hab das jahrelang mit 95 DMark-Conrad-Billig-LS plus Tagan Subwoofer so gehalten und damit auch direkt mit sehr teuren übergroßen DJ/PAs verglichen also schreibe hier keinen Mist. Die Knastbau-Billig-Conrad's habe ich letztes Jahr mit 2 gebrauchten Magnat-Subwoofern gepimpt und kann den Tagan jetzt weglassen. Lief erst vor paar Wochen wieder gute 20 Stunden im Dauerbetrieb, davon gute 8 unter Volllaßt mit derbstem Techno und GOA (lauter ist dann einfach zu laut) direkt am Klinkenausgang eines Lenovo. Selten so guten Sound gehört... mir egal was andere dazu meinen... Praxis vs Theorie...
Wichtig ist, dass der Verstärker nicht abgedeckt wird und immer gut passiv belüftet wird auch wenn er eh nur lauwarm wird... Yamaha oder Sony aus den 90ern FTW! :D PAs stehen für mich für brüllen, verzerren und sonstwas... besonders die ~1500€ aktiven aus der JBL-Volksmusikküche = Müll (imho)

Ps. bevor jemand reinmeckert: alles auf outdoor betzogen! Indoor und laut ist Gift für die Ohren. (imho) ...und nur noch einmal die Faustformel erwähnt weil hier so gut wie immer 90% Unsinn und Halbwissen verquirlt wird auf den ich normalerweise garnicht reagiere weil lol und Kampf gegen Windmühlengelaber: Vergesst die Ohm-Werte. Es geht im Groben nicht darum, nicht zu starke bzw hochohmige LS an zu schwache Verstärker zu binden. Das wird dann nur idR. immer leiser bzw. verzerrt irgendwann mit Mikroaussetzern. (HiFi-KH am Handy aufdrehen zBsp.) Es geht darum nicht zu schwache LS an zu starke VS zu binden also zum Beispiel keine 0,25W PC-Speaker und 0,2mm Telefonlitze an HiFi-VS zu betreiben oder ganz simpel ausgedrückt: Die LS dürfen nicht durchbrennen und den VS damit kurzschließen oder gar die Kabel grillen.
 
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PS:
Welche Zecks genau hasten da eigentlich?
Die Letzte die ich hier hatte, hatte einen Solton aus 1978 verbaut, da habe ich echt lange nach Ersatz gesucht :D

Die Chassis sind soweit ich weiß alle von Electrovoice. Steht auch vorn drauf.
Die Boxen sehen etwa so hier aus: Zeck 15/3 PAS Lautsprecher in Baden-Wuerttemberg - Lahr (Schwarzwald) | Lautsprecher & Kopfhoerer gebraucht kaufen | eBay Kleinanzeigen
Der Hochtöner ist aber ein anderer.

Zu der Sache mit dem DSP:
Ich brauche einen Hochpass? Du meinst also, ich muss die Boxen vor zu niedrigen Freqzenzen schützen? Inwiefern ist das relevant? Denkst du da an Kurzschlüsse beim Ein- und Ausstecken von Klinkenkabel oder eher tiefe Frequenzen in den Musikstücken selbst?
Ein Limiter wäre in der Tat was feines, denke ich. Es kommt ja auch gern mal vor, dass jemand unbeobachtet an irgendwelchen Reglern dreht.
 
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Jap,

jede ventilierte Box benötigt einen Hochpass,
da die Auslenkung unterhalb des Tunings extrem steil ansteigt und somit ruckzuck das Xmax des Chassis übersteigt
und gerade die alten Kisten wurden idR. nicht sonderlich tief getuned, als auch haben die alten EV Chassis nicht sonderlich viel Xmax.

Ein Lautsprecher hat nicht nur eine Elektrische Belastbarkeit, sondern auch eine Mechanische (und Thermische).
Vor elektrischer Überlast schützt du z.B. per Limiter, vor Mechanischer (in diesem Fall in erster Linie) per Hochpass.

Hauptproblem (bezüglich Auslenkung/Hochpass) ist die Musik, je nachdem was du laufen lässt.

PS:
Bedenke, ein mini kleiner EQ-Eingriff, kostet massiv Leistung.
"Nur" +3dB heißt schon, dass bei dieser Frequenz das Doppelte an Leistung verpulvert wird, +6dB das 4-fache.
Das schlägt natürlich auch auf Auslenkung, vor allem wenn der EQ unterhalb des Tunings sitzt.
 
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