Problem ist eher, das Pillars leider nicht das Geld geliefert hat wie gewünscht.
Vor allem der zweite Teil nicht.
Teil 2 war auch leider einfach nicht wirklich gut gelungen, vom Gesamtkonzept her, abseits der Klassenmechanik und Kampfmechanik.
Dazu kam noch das die deutsche Übersetzung in Teil 2 leider eine vollständige Katastrophe war (wie wohl auch noch andere, abseits des englischen) und noch weit schwächer als schon in Pillars of Eternity 1, wo sie auch schon mäßig, aber noch "so lala" nutzbar, war.
Zumindest bzgl. der Qualität der Übersetzungen dürfte die Zugehörigkeit zu MS immerhin eine Verbesserung darstellen und man sich daher weniger "Sorgen machen müssen".
Ich hatte das große Glück und konnte auf der GC mit einer Entwicklerin der beiden Teile reden und die würden gerne weiter machen mit einem Teil 3. Aber dafür lässt wohl niemand das Geld springen.
Dabei sollte einem doch gerade BG3 jüngst gezeigt haben das auch Gameplay abseits des völligen Mainstream sehr erfolgreich sein kann, wenn die Präsentation ansprechend ist und der gameplay loop gut gestaltet wird und man auch bereit ist ein vernünftiges Budget für die Entwicklung in die Hand zu nehmen.
Von dem was ich bisher gesehen habe trifft der Vergleich auch nur begrenzt zu. Ja das erkunden macht wohl Laune und erinnert schon an Skyrim aber Outer Worlds sehe ich da jetzt nicht so.
Im Grunde trifft der Verlgeich gar nicht mehr zu, außer man setzt alles was u.a. first Person hat und wo man links und rechts der Story etwas entdecken kann mit Skyrim gleich und das ist einfach nur unsinnig und wäre auch ein Outward, oder Greedfall "wie Skyrim".
Ursprünglich war mal geplant das Avowed eine Art Skyrim im PoE Universum werden soll, inkl. Open World.
Man ist dann aber davon abgerückt, weil sich das wohl nicht mit der Vorstellung gedeckt hat, wie Obsidian ihre Story erzählt.
Das einzige was jetzt noch davon übrig geblieben ist, ist die first person view, ansonsten hat Avowed wohl mehr mit Outer Worlds gemein, als mit Skyrim.
Ich weiß ehrlich nicht wie du da die Paralellen nicht siehst.
Beide teilen die selbe Spielerperspektive, beide nutzen ein actionlastiges Kampfsystem, beide begrenzte, aber offener gestaltete Areale, beide sind ehr Story und Quest getrieben, in beiden kann man nur einen Begleiter mitnehmen, ect.
Lediglich das Setting ist halt ein Unterschied und dadruch bedingt das in Outer Worlds der Zugang zu den Arealen über das Raumschiff erfolgt und nicht über schlauchartige Übergänge zwischen den offeneren Arealen.
Was ist das denn bitte für eine Logik?
Die übliche Logik von ehr lesenfaulen Menschen.
