Autonomes Fahren mit 270 km/h: Rennwagen ohne Fahrer unterwegs

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Bei der Autonomous Challenge waren Rennwagen aus fünf verschiedenen Teams autonom mit bis zu 270 km/h unterwegs und haben sich ein Rennen mit Überholmanövern geliefert.

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Edit: Es fahren offenbar immer nur 2 Teams gleichzeitig auf der Strecke gegeneinander, und die jeweiligen Gewinner dann in Runde 3 um den Sieg.

Edit2: Irgendwie langweiliges Rennen. Hier ein kurzer Beitrag von einem solchen Rennen vom Oktober 2021, wo die TUM gewonnen hat:

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Vollkommen autonomes Fahren wäre nice, total besoffen von der Disco und das noch legal.
Das Safety-Car in dem Rennen wird ferngesteuert, sowas würde für die Fahrt von der Disse nach Hause ja auch schon reichen. Man ruft kein Taxi, sondern nur einen "Remote-Operator", klappt dann bei seinem Auto das Lenkrad hoch, und macht ne Runde "bubu" bis man Zuhause ankommt.:ugly:
 
dann müsste aber auch gleich ne auswurfautomatik eingebaut werden, ich würd mich da keinen meter mehr rausbewegen, wenn ich einmal am ratzen wäre. :-D
 
Das Safety-Car in dem Rennen wird ferngesteuert, sowas würde für die Fahrt von der Disse nach Hause ja auch schon reichen. Man ruft kein Taxi, sondern nur einen "Remote-Operator", klappt dann bei seinem Auto das Lenkrad hoch, und macht ne Runde "bubu" bis man Zuhause ankommt.:ugly:

Beim autonmen Fahren geht es doch explizit darum, den Taxi-Fahrer einzusparen. ;-)
Wenn man den weiterhin remote braucht, hat man den gleichen Personal- und zusätzlich einen enormen technischen Aufwand mit einhergehenden Kosten und Risiken wie bei der klassischen Motordroschke. Aber keinen Nutzen, außer vielleicht einen Sitzplatz mehr für Passagiere.
 
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Beim autonmen Fahren geht es doch explizit darum, den Taxi-Fahrer einzusparen. ;-)
Natürlich, aber bis Level 5 kommt könnte man so die Zeit überbrücken. ;)

UNd eigentlich geht es mMn beim autonomen Transport von Menschen gar nicht mal so sehr darum den Fahrer einzusparen, sondern um die daraus folgende Konsequenz - die individuelle Mobilität überflüssig zu machen. Aktuell bezahlt man ca. (mehr als) 95% der Kosten dafür, dass die Kiste in der Gegend rum steht.

Die (dann ja immer noch teil-individuelle-) autonome Mobilität hingegen ist (am Ende, hinten raus) die Chance, die Kosten für die eigentlichen Fahrten deutlich zu senken. Und wenn dies der Fall ist, werden die Leute ganz automatisch (und mMn relativ schnell) anfangen auf ihr "eigenes" Auto zu verzichten.

Systembedingt wäre es für den Nutzer also gar nicht mal so wichtig, ob das fahrende "Gehirn" (als Computer) im Auto sitzt, oder (als Mensch) in einer Zentrale.
Wenn man den weiterhin remote braucht, hat man den gleichen Personal- und zusätzlich einen enormen technischen Aufwand mit einherehenden Kosten und Risiken wie bei der klassischen Motordroschke. Aber keinen Nutzen, außer vielleicht einen Sitzplatz mehr für Passagiere.
Der technische Aufwand ist geringer, weil man die Sensoren usw. (verglichen mit einem autonomen Fahrzeug) am Fahrzeug ja eh braucht (sich aber den Computer/die K.I. spart). Bei dem Beispiel mit dem eigenen fernsteuerbaren Fahrzeug spart man außerdem darüber hinaus nicht nur das eigentliche Taxi, man spart sich auch die Fahrten zum und vom Kunden.

dann müsste aber auch gleich ne auswurfautomatik eingebaut werden, ich würd mich da keinen meter mehr rausbewegen, wenn ich einmal am ratzen wäre. :-D
Dann schlaf doch einfach im Auto aus wenn du Zuhause angekommen bist. :D
 
Beim autonmen Fahren geht es doch explizit darum, den Taxi-Fahrer einzusparen. ;-)
Wenn man den weiterhin remote braucht, hat man den gleichen Personal- und zusätzlich einen enormen technischen Aufwand mit einherehenden Kosten und Risiken wie bei der klassischen Motordroschke. Aber keinen Nutzen, außer vielleicht einen Sitzplatz mehr für Passagiere.
Die LKW-Sklaven, EU-Transport-Lobby und fahrendes Lager-Stau auf der Autobahn nicht vergessen.
Und die 90.000+ Containerschiffe auf den Ozeanen...
 
@INU.ID:
Egal ob ein Fahrzeug autonom, remote oder von einem klassischen Fahrer gesteuert wird, wenn es nicht dein eigenes ist, dann ist es von der Funktionalität her ein Taxi. Einschließlich dem Bedarf, erst zum Kunden zu fahren. Und wenn es Privateigentum ist, dann handelt es sich in allen drei Fällen um einen Wagen mit Chauffeuer, der 95 Prozent rumsteht und wartet. Unterschiede ergeben sich nur in den (Un-)Fähigkeiten und den Lohnvorstellungen des digitalen oder biologischen Fahrers und der Anschaffungskosten.

Remote ist dabei vom Aufwand her die schlimmste Lösung: Damit das Auto auch beim Ausfall der Funkverbindung sicher anhalten kann, muss es bereits über eine weitreichende Notfall-Autonomie verfügen. Auch die gesamte Service-Infrastruktur (z.B. verteilte Reinigungspunkte, die zwischen Kundenfahrten angesteuert werden) ist identisch. Der Fahrer muss derweil weiterhin eine ähnliche Leistung wie ein Taxifahrer erbringen. Man hat also, bis auf die KI-Entwicklung, die vollen Kosten beider Welten und zusätzlich noch die für eine möglichst zuverlässige und sichere Remote-Verbindung und für die Remote-Zentrale. Der einzige Vorteil besteht eigentlich darin, dass es im Gegensatz zu einem vollautonomen Dienst schon heute und nicht erst in 50-100 Jahren funktioniert – aber im Vergleich zu einem klassichen Fahrer gibt es beinahe ausschließlich Nachteile.

Übrigens sollte man nicht davon ausgehen, dass eine Einsparung individueller Mobilität auch Kosten einspart. Die wenigsten Privat-PKW werden heute aus rein kalendarischen Gründen verschrottet, bevor sie Verschleißerscheinungen zeigen. Wenn 10 Leute über 20 Jahre hinweg je ein Auto 250.000 km fahren und wenn die gleichen 10 Personen geteilte Autos je zwei Jahre 250.000 km weit fahren, ergeben sich die gleichen Herstellungskosten: Für 12.500 km pro Jahr und Nase werden über 20 Jahre hinweg 10 Autos (Herstellung + Service) verbraucht. Wenn das geteilte Auto nicht lokal geparkt, sondern als autonomes/remote/klassisches Taxi bereitgestellt wird, also zusätzliche Anfahrtswege für die 12.500 km p.A.p.P. Nutzleistung hat, sogar etwas mehr. Und der Anbieter eines Mobilitätsdienstes würde noch eine Gewinnspanne oben drauf schlagen. Nur den Parkplatzärger, den würde man sich mit zu jedem Zeitpunkt 90 Prozent weniger Autos einsparen – vorausgesetzt, von den 10 Personen wollen nie gleichzeitig zwei in verschiedene Richtungen fahren.
 
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