Special Audiointerfaces von Focusrite: Wissen + Test: ISA C8X, Scarlett 2i2 und 18i20

PCGH_Jan

Redakteur
Teammitglied
Mehr als eine reine Soundkarte: Wir klären, warum Audiointerfaces eine sinnvolle Erweiterung des Setups sein können, und testen drei Focusrite-Modelle für unterschiedliche Budgets.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Audiointerfaces von Focusrite: Wissen + Test: ISA C8X, Scarlett 2i2 und 18i20

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Tolle Sache, das muss wohl das H sein in PCGH! :D. Über Audio wird viel zu wenig berichtet, da Kiddies mit ihrer aufsetzbaren Kirmes alles so toll finden, was es letztendlich nicht wirklich ist.
Toller Artikel mit wissenswerten Fakten!
Ich persönlich nutze mein GoXLR mit einem Soundblaster G6 für Kopfhörerverstärker als auch einen Soundblaster X3 für Schnickschnack :D. Bin damit auch bestens zufrieden.
 
Es fehlen noch einfache, grundlegende Infos.

z.B. das alle Kanäle in Mono gezählt werden. Wer also 2i2 sieht, kann direkt sehen - es sind 2 Mono-Eingänge und 2 Mono-Ausgänge. Kopfhörer-Ausgänge sind dabei nicht mitgezählt :)
Monitor-Lautsprecher belegen also 2 Kanäle, dasselbe gilt für Stereo-Quellen. Einige Synthesizer bieten halt Stereo-Sound, andere haben nur Mono.
Das hilft halt direkt zu sehen wie viele Anschlüsse man so braucht. Übrigens ist das bei den Mischpulten für PA/Studio nicht anders, da stehen aber nur die Eingänge in der Gesamtzahl im Namen.

ASIO ist exklusiv und wir bei Spielen nicht benutzt, das ist etwas, was nur in spezieller Software ausgewählt werden kann. Diese Vorteile gibt es halt nur wenn ASIO benutzt werden kann, und sobald ASIO aktiv ist - es gibt keinen Sound aus anderen Quellen außerhalb der Software, die den ASIO-Treiber aktiv geladen hat.

48V werden praktisch nur für Kondensator-Mikrofone benutzt. Da muss man schauen, was man anschließen will, oft sind nicht alle Mikrofon-Eingänge mit 48V ausgestattet. Interessant vor allem für Podcasts/größere Runden.
 
Es fehlen noch einfache, grundlegende Infos.

z.B. das alle Kanäle in Mono gezählt werden. Wer also 2i2 sieht, kann direkt sehen - es sind 2 Mono-Eingänge und 2 Mono-Ausgänge. Kopfhörer-Ausgänge sind dabei nicht mitgezählt :)
Monitor-Lautsprecher belegen also 2 Kanäle, dasselbe gilt für Stereo-Quellen. Einige Synthesizer bieten halt Stereo-Sound, andere haben nur Mono.
Das hilft halt direkt zu sehen wie viele Anschlüsse man so braucht. Übrigens ist das bei den Mischpulten für PA/Studio nicht anders, da stehen aber nur die Eingänge in der Gesamtzahl im Namen.

ASIO ist exklusiv und wir bei Spielen nicht benutzt, das ist etwas, was nur in spezieller Software ausgewählt werden kann. Diese Vorteile gibt es halt nur wenn ASIO benutzt werden kann, und sobald ASIO aktiv ist - es gibt keinen Sound aus anderen Quellen außerhalb der Software, die den ASIO-Treiber aktiv geladen hat.

48V werden praktisch nur für Kondensator-Mikrofone benutzt. Da muss man schauen, was man anschließen will, oft sind nicht alle Mikrofon-Eingänge mit 48V ausgestattet. Interessant vor allem für Podcasts/größere Runden.
Danke für die Anmerkungen, ich habe den Artikel in diese Richtung verbessert.
 
Ich habe das Scarlett 2i2 4. Gen.
Aus meiner persönlichen Erfahrung in Kombination mit einem Shure SM7B, kann ich definitv einen Cloudfilter. empfehlen.

Das Nervige am Gerät ist, dass es keinen Aus / EIn Schalter hat. Es schaltet sich nach 10 MInuten ungefähr selber in den Ruhe / Standbymodus. Das heißt wenn irgendwann mal eine Ton zu laut sein sollte springt es wieder kurz an uach wenn man den Eingagslautsärke komplett runter geregelt hat.
Passiert wirklich so gut wie nie, kann aber passieren, wenn man z.B. außversehen ans Mic kommt.
 
Danke für die Anmerkungen, ich habe den Artikel in diese Richtung verbessert.
Gerne doch.

Für die Anfänger, die entweder in die Richtung Musikproduktion gehen oder eben eine Alternative zu der klassischen externen Soundkarte haben wollen - da gibt es einige zusätzliche Infos.

Was so in dem Bereich noch interessant ist für Anfänger oder Hobbyisten die noch nicht so erfahren sind:

Phono-Preamps. Diese sind arg selten, aber wer Plattenspieler ohne USB und/oder Line-Out hat (also nur Phono Out), der braucht so was. Meist um Musik zu digitalisieren, es gibt aber auch noch einen Einsatz als DVS (das ist schon arg Nische, da gibt es auch Kompatibilitätsprobleme bzw. geschlossene Systeme).

Direct Monitoring. Das ist die Option, ohne Verzögerung die Kanäle abzuhören. Das gibt es wahlweise auch als "PFL" (pre-fader), also man hört das Eingangssignal eher die Effekte greifen (selbst wenn es Onboard-Effekte via Hardware sind). Das ist extrem wichtig für Leute, die z.B. das eigene Instrument oder die Stimme ohne Verzögerung hören wollen und z.B. Metronom oder Backing Tracks oben drauf oder Drums.
Hier erlauben nicht alle Geräte eine separate Schaltung von Direct Monitoring per Kanal/Input. Generell aber immer dabei, das ist ne Basis-Funktion. Oft ist das auch direkt verkabelt, ergo geht es direkt an die Kopfhörer.

Ein/Ausgänge - deren Format. Das erwähnte Scarlett 2i2 (sollte die 4te Generation sein) - das Ding hat nur balanced Ausgänge (TRS, also jeweils Mono 6,3mm Jack für Links und Rechts). Kein RCA dran. Umgekehrt wäre schlechter.
Auch bei den Eingängen gibt es keine unbalanced (die halt oft im Stereo-Bereich vorkommen, z.B. haben alle DJ-Player und Turntables RCA) - da sind nur XLR hinten und TRS vorne. Die TRS vorne sind wieder 6,3mm Mono-Jacks, wahlweise mit Instrumenten-Schaltung. Das ist oft auch als Hi-Z bezeichnet und ist für E-Gitarren gedacht. Auch hier gibt es keine separaten Schalter pro Kanal - wer da z.B. E-Gitarre und Mikrofon gleichzeitig reinschieben will, muss das Mikro hinten über XLR machen. 48V ist auch nur insgesamt schaltbar, also Kondensatormikro und dynamisches Mikro gleichzeitig is nicht vorgesehen.
MIDI Ein/Ausgang - fehlt oft. Ist aber etwas, worauf viele nicht verzichten wollen, die noch alte Instrumente haben oder externe Keyboards/Synthesizer ohne USB anschließen wollen.

Überwiegend kaufen sich diese kleinen Dinger dann die Anfänger oder Content Creator - Livestreamer oder YouTuber.
Genau für die sind viele von den Informationen einfach Overkill - die haben auch kaum was anzuschließen. Aber solche Infos können helfen, da gleich das richtige Produkt rauszusuchen um später Probleme wie "nicht genug/falsche Anschlüsse" zu vermeiden. Je größer die Geräte, desto mehr werden auch die Anschlüsse.
Da gibt es z.B. solche Geräte, die viel interessanter sind:

Hier sieht man: individuelle 48V und Monitor Schalter pro Eingang. Separates Line-In für Stereo Instrumente (belegt halt 2 Kanäle, die sind aber zusammengelegt). Duplizierte Monitor und Line Out Ausgänge die als TRS (balanced) und RCA (unbalanced) vorliegen. Input/Mix Steuerung (wie viel Input will man zum Playback beimischen, nice2have). XLR/TRS Kombi Anschlüsse sind auch üblich, da ist eher das Scarlett von Focusrite die Ausnahme, wo XLR und TRS Inputs für denselben Kanal getrennt verbaut sind (Platzbedarf). Im Mischpult eher andersrum :)

Halbes Buch hier, ich weiß :D
Als Nachtrag: balanced ist für wesentlich längere Strecken geeignet, RCA nur kurz. RCA ist auch anfällig für Störsignale, es kann also Funksignale mit abfangen und das nervt. Umstellung auf Balanced (sofern an beiden Enden dran) löst das Problem.
Ich habe das Scarlett 2i2 4. Gen.
Aus meiner persönlichen Erfahrung in Kombination mit einem Shure SM7B, kann ich definitv einen Cloudfilter. empfehlen.

Das Nervige am Gerät ist, dass es keinen Aus / EIn Schalter hat. Es schaltet sich nach 10 MInuten ungefähr selber in den Ruhe / Standbymodus. Das heißt wenn irgendwann mal eine Ton zu laut sein sollte springt es wieder kurz an uach wenn man den Eingagslautsärke komplett runter geregelt hat.
Passiert wirklich so gut wie nie, kann aber passieren, wenn man z.B. außversehen ans Mic kommt.
Das ist eher eine spezielle Eigenschaft des Shure SM7B. Super gutes, super bekanntes und beliebtes Mikro - aber es braucht Unmengen an Vorverstärkung. Viele Audio Interfaces, gerade die, die nur Bus Powered sind (ohne separates Netzteil) schaffen einfach nicht genug. Cloudlifter ist da auch ne generelle, aber kostspielige Lösung. Da gibt es günstigere Preamps, die entsprechend die Vorverstärkung übernehmen.
Ein sehr verbreitetes Thema, weil eben das Mikro so beliebt ist - aber keiner einem vorher sagt: das Teil braucht dicke Preamps, die in kleinen Audio Interfaces gar nicht vorkommen.
 
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