News Antimaterie transportieren: Erster Testlauf über knapp 4 km war erfolgreich - 800 km geplant

PCGH-Redaktion

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Ein erster Testlauf für einen Antimaterie-Transportbehälter war erfolgreich, bislang wurde das neue System aber nur mit Protonen getestet. Bald soll aber die tatsächliche Anwendung möglich sein - und das über weite Strecken.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Antimaterie transportieren: Erster Testlauf über knapp 4 km war erfolgreich - 800 km geplant

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Ob die Technik der Erde im 2025 soweit ist grössere Mengen Antimaterie herzustellen und ohne Störungen in einem Behälter mit Magnetismus festzuhalten und zu transportieren? Wenn die Energie für die Magnetfelder ausfallen, dann Plopp. 1 gr (1km) 10 gr (5-8km) Umkreis in Licht zu verwandeln, ob Luft oder Materie jeglicher Art, ist auch nicht das, was gewollt wäre.
50/50 50% Energie wird in die Antimaterie Erzeugung hineingesteckt (inklusive Lagerung?) und 50% vom ganzen erhält man zurück als Energie.

So könnten sie die Alpen/Berge einebnen ohne grossen Aufwand :schief:
Aber selbst das Cern kann nicht mehr als ein paar Atome generieren, also frag damit erst in 20-30 Jahren wieder.

Am Ende des Films Illuminati (2009), ich denke wissenschaftlich korrekte Widergabe was passiert, wenn Antimaterie mit Materie in Kontakt gerät.
 
Warum sollte man sonst unter so einem absurden Vorwand prüfen wie transportabel der Mist ist? Oppenheimer 2.0
Deswegen hoffe ich und appelliere an den gesunden Menschenverstand, das es nicht die "Atombombe 2.0" werden wird. Manche Forschungen sind einfach zu gefährlich, sodass diese überhaupt einen wirklichen Nutzen für uns haben.
 
Und es ist nicht leichter, billiger und einfacher diese Messelektronik zum Cern zu bekommen? :hmm:
Nein, das sind ebenfalls hochsensible und sauteure festinstallierte komplexe Apparaturen. Nicht nur ne präzise Waage.
Gewaltiges Potenzial für Kriegsmaterial sehe ich da auch.
Ist auch da. Die Menge an Material aber nicht.
Hoffentlich wird es nie dort angewandt
Bis jetzt wurde alles was dafür geeignet ist auch genutzt. Von daher, wahrscheinlich auch diesmal irgendwann.
Deswegen hoffe ich und appelliere an den gesunden Menschenverstand, das es nicht die "Atombombe 2.0" werden wird. Manche Forschungen sind einfach zu gefährlich, sodass diese überhaupt einen wirklichen Nutzen für uns haben.
Naja, das hängt primär von uns selbst ab. Als Zerfallsbatterie versorgt das immerhin noch Voyager Sonden. Sollten wir irgendwann mal interstellare Sonden losschicken, brauchen wir auch potentere und viel länger nutzbare Energiequellen.

Ein Hammer ist auch entweder ein sehr nützliches Werkzeug oder ein brutales Mordwerkzeug.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deswegen hoffe ich und appelliere an den gesunden Menschenverstand, das es nicht die "Atombombe 2.0" werden wird. Manche Forschungen sind einfach zu gefährlich, sodass diese überhaupt einen wirklichen Nutzen für uns haben.
Du meinst die Wasserstoffbombe.

Solange wir die H-Bombe haben, brauchen wir uns um andere Bomben keine Sorgen zu machen. Im Gegensatz zur Atombombe ist die Sprengkraft hier nämlich quasi unbegrenzt. Mehr Material gleich grössere Sprengkraft.
Wenn man aber schon eine quasi unendlich starke Bombe bauen kann, braucht man sich kaum um neue Bomben zu kümmern.

Das ist natürlich etwas verkürzt, neue Techniken könnte ja viel einfacher sein, oder billiger oder oder oder.
Antimaterie ist all das aber absehbar nicht.
 
Für was sonst als für Massenvernichtungswaffen wird so verbissen daran geforscht?
 
- Mögliche Energiequelle (Speicher)
- Wissensaufbau durch Grundlagenforschung (Grundbausteine des Universums)
Genau das. Wie dargestellt brauchen die Grossmächte dieser Welt eben keine Massenvernichtungswaffen die noch mehr Massenvernichtung bringen. Wir haben leider schon mehr als genug Vernichtungskraft und Antimaterie scheint absehbar auch keinen anderen Vorteil (als Waffe) zu bringen.
 
Ob die Technik der Erde im 2025 soweit ist grössere Mengen Antimaterie herzustellen und ohne Störungen in einem Behälter mit Magnetismus festzuhalten und zu transportieren? Wenn die Energie für die Magnetfelder ausfallen, dann Plopp. 1 gr (1km) 10 gr (5-8km) Umkreis in Licht zu verwandeln, ob Luft oder Materie jeglicher Art, ist auch nicht das, was gewollt wäre.

Ich konnte keine aktuellen Zahlen finden. Aber wenn ich von der Mitte des letzten Jahrzehnts hochrechne, dann würde es noch einige Millionen Jahre dauern, bis CERN besagtes erstes Gramm transportieren könnte – vorausgesetzt, sie stellen alle andere Forschung ein. Beim aktuellen Verhältnis aus Transportgut und -Behältnis (105 Protonen in 900 kg Apparatur) ist der Schadensradius eine Transportunfalls übrigens zu vernachlässigen: 1 g mag bei der Zerstrahlung alles im Umkreis von 1 km schädigen. Aber das Transportgefäß für 1 g Antimaterie hätte, linear skaliert, in etwas die Größe des Mondes und wenn man den über die Erde rollt, entsteht eine Schneise der Verwüstung von deutlich über 1 km Breite.

Nein, das sind ebenfalls hochsensible und sauteure festinstallierte komplexe Apparaturen. Nicht nur ne präzise Waage.

Abgesehen von der nicht-Transportfähigkeit der benötigten Aparturen ist wohl auch deren Empfindlichkeit respektive die der durchzuführenden Untersuchungen ein Problem: Um Störungen abzuschalten, müsste man für jede Messung den LHC abschalten.
 
@PCGH_Torsten
Du erinnerst dich vielleicht an die Szene in Oppenheimer. Anfangs dachten auch einige Wissenschaftler das beim zünden der Waffe sich die Atmosphäre in Brand setzen würde.

Bei dem was sich die Menschheit bisher geleistet hat, wissenschaftliche Entdeckungen für Machtspielchen zu missbrauchen. Kann man warnungen die in eine solche Richtung gehen einfach nicht mehr als Paranoia oder zu weit hergeholt abstempeln.

Man muss sich doch nur mal anschauen was derzeit so für Kasper weltweit in den Chefsesseln sitzt, um zu begreifen das wir keine Atombombe 2.0 brauchen, und manche Technologien einfach in der Schublade bleiben sollten!
 
Ein Transportgefäss für Antimaterie muss nicht gross sein. Nur eine gute Energiequelle, welche auf keinen Fall ausfallen darf und schon gar keine Fluktuationen im Energieraster haben darf. Immer konstant die Energiemenge, die das Magnetfeld benötigt. Das Magnetfeld ist die schwierigere Konstante. Hat dies auch nur einen Nanobruchteil einer Sekunde eine Fluktuation in der Grösse eines Atoms, kann es schon zur Katastrophe kommen. Hochentwickelte Zivilisationen können Antimaterie in handlichen Gefässen transportieren, oder lagern, bei konstanter Energiezufuhr.
Am Anfang bei uns, wenn wir denn soweit sind, ~2050 bis 2070 wären diese deutlich grösser. Hängt ja auch mit dem Forschungsfeld der Fusionsreaktoren zusammen und deren Magnetfeldtechnik.

Das ist wie mit den Fusionsreaktoren. Wir machen den Anfang. 3-5 Generationen (200 Jahre) später sind diese am laufen, keine Atomkraft mehr und die Fusionskraftwerke kleiner, verbrauchen weniger Material. Nur bei Fusionsreaktoren, wenn sie abgeschaltet sind, benötigen diese Unmengen mehr Energie als ein AKW in kurzer Zeit zu leisten vermag. Da sind dann halt 3-6 Fusionsgeneratoren an einem Ort, um halt 1-2 in der Wartung zu sein.
Dasselbe gilt, um Antimaterie zu produzieren. In einem Teilchenbeschleuniger, ich kenne nicht den genauen Energieverbrauch des Cern, für 1gr Antimaterie vermute ich im Mega Volt Bereich aktuell.

Antimateriewaffen, eher weniger. Man merkt nichts, nur ein Lichtblitz und weg. Wären eher fürs All gedacht im Vakuum.
Asteroidenabwehr irgendwann. Solange die Menschheit noch mehr als 300 Jahre überlebt :schief: Wovon ich nicht ausgehe.
 
Nein, es war satirisch gemeint, da eine Atombombe als allgemeine Vernichtungswaffe bekannt ist.
Man muss nicht alles auf die Goldwaage legen ;).
Ich hätte statt "du meinst" auch schreiben können "das was du sagst trifft bereits auf die H-Bombe zu". Denn das war der Punkt.
Es gibt halt schon eine "Atombombe 2.0".

Es war übrigens auch nicht satirisch, sondern metaphorisch. Satire ist ne Form von Humor und einen Witz wolltest du wohl eher nicht machen.

Entscheidend ist, da es schon die H-Bombe gibt, ist die Antimateriebombe, als ferne Eventualität die selbst wenn sie eintritt nicht schlimmer als die H-Bombe wäre, nichts worüber man sich Gedsnken machen muss.
 
In einem Teilchenbeschleuniger, ich kenne nicht den genauen Energieverbrauch des Cern, für 1gr Antimaterie vermute ich im Mega Volt Bereich aktuell.

Die Kosten der Antimaterie​


Die Effizienz der Antimaterieproduktion und -speicherung ist sehr gering. Für die Herstellung von Antimaterie wird etwa eine Milliarde Mal mehr Energie benötigt, als letztendlich in ihrer Masse enthalten ist. Mit E = mc2 ergibt sich, dass 1 Gramm Antimaterie enthält:

0,001 kg x (300.000.000 m/s) 2 = 90.000 GJ = 25 Millionen kWh

Angesichts der geringen Produktionseffizienz wären für die Herstellung eines einzigen Gramms 25 Milliarden Kilowattstunden erforderlich! Selbst bei einem niedrigeren Strompreis würde dies mehr als eine Million Euro kosten!
 
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