AMD: Renoir-X ohne Grafikeinheit als günstiger Ryzen-Einstieg?

PCGH-Redaktion

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Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu AMD: Renoir-X ohne Grafikeinheit als günstiger Ryzen-Einstieg?

In der aktuellen Chipkrise nutzen die Hersteller ihre begrenzten Kapazitäten vor allem zur Profitmaximierung und verkaufen die Prozessoren und Grafikkarten aus dem Server- und Highend-Segment. AMD hat nach mehr als einem Jahr immer noch keine Zen-3-Prozessoren mit weniger als sechs Kernen bzw. unter 220 € vorgestellt. Lesen Sie daher im Folgenden, welche andere Lösung das Unternehmen vielleicht für dieses Problem hat.

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Kondar

BIOS-Overclocker(in)
Fände es eh nicht verkehrt wenn etwas mehr Auswahl gibt.
Neben den fehlenden 8 threads CPUs fände ich es nicht verkehrt wenn es min. bei den 16 und 24 threads CPUs mehr Auswahl gäbe.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Selbst wenn, das käme dann reichlich spät. AMD braucht "jetzt" eine Antwort auf die günstigen Alder-Lake-CPUs. Und die haben sie nicht.
Offiziell gibt es Zen2 noch und der 3600 war auch preislich mal Konkurrenzfähig. Dazu ist der A520 als Plattform preislich nicht zu unterbieten.
Im Portfolio sieht es daher imo garnicht so schlecht aus, aber man bekommt halt nicht alles gefertigt was man verkaufen könnte.
 

ΔΣΛ

PCGH-Community-Veteran(in)
Wirtschaftlich sicher nicht unklug, man verkauft nur die teureren CPUs in einer Zeit wo viel gekauft wird und die Ressourcen knapper sind - auch wenn es bei CPUs nicht so sehr ins Gewicht fällt.
Später kann man immer noch die selektierten Teildefekten CPUs in den Markt werfen, ist ja nicht das erste mal das AMD eine Generation ältere CPUs in den Markt wirft, bei denen mit integrierter Grafik war das lange Zeit nicht unüblich, aktuell zwar nicht aber alles vor Zen3.
Auch der Ryzen 1200 wurde Jahre später mit einer etwas besseren Fertigung neu aufgelegt, tja, die älteren CPUs sind bei AMD nichts was man nicht los wird, womöglich verkaufen sich die älteren kleineren CPUs nicht schlecht und es ist schlichtweg Wirtschaftlich noch nicht nötig die kleinen Ryzen 5000 anzubieten.
AMD ist Wirtschaftlich wieder gut aufgestellt, sie können sich mehr erlauben, näher zu dem gebaren aufschließen was die Konkurrenz schon sehr lange erfolgreich macht, auch wenn das einigen Geiz ist Geil Hardcorefans nicht gefallen mag, auf die muss man immer weniger Rücksicht nehmen...
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
This.
Ein 3600 ist aktuell 100 Euro zu teuer. Und das ist die CPU schon länger. A520 hat auch kein PCI-E 4.0 und erlaubt kein OC. Nicht gerade attraktiv.
OC interessiert global betrachtet kein Schwein, besonders keinen OEM. Dass der 3600 aktuell zu teuer ist ist klar, aber das liegt eben an Produktionsengpässen und nicht an der eigentlichen Produktplanung.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Selbst wenn, das käme dann reichlich spät. AMD braucht "jetzt" eine Antwort auf die günstigen Alder-Lake-CPUs. Und die haben sie nicht.
Sie müssen dann schon diese CPU deutlich günstiger anbieten. Weil sie von der Leistung her nicht mit Alder Lake mithalten können. Das können nur die AMD Top Modelle.
 

BxBender

BIOS-Overclocker(in)
This.
Ein 3600 ist aktuell 100 Euro zu teuer. Und das ist die CPU schon länger. A520 hat auch kein PCI-E 4.0 und erlaubt kein OC. Nicht gerade attraktiv.

Es gibt nun ein altes 25 Euro Board von AsRock für Ryzen 5000 (ohne Einschränkung).
Siehe Computerbase. :-)
Da könnte man einen günstigen Ryzen 3000 schon draufknallen, wenn man es wirklich absolut billig haben möchte und auf High-End Anschlüsse etc. verzichten kann.
Ein 3600 galt kurz vor Ryzen 5000 mit knapp 200 als preisgünstig, nach der Veröffentlichung dürfte der dann ja nur noch 150 Wert sein.
Und jetzt ein ganzes Jahr später sollte so etwas dann auch langsam entweder ganz auslaufen, oder aber langsam Richtung 100 Euro weggehen.
Meiner Meinung nach wäre das für absolute Sparfüchse noch eine ganz gutes Schnäppchen und bietet grundsolide Leistung.
Allerdings muss AMD sich mal wirklich fragen, ob die mit nur einem großen Chiplet die ganzen Kunden noch bedienen kann?
Ich wette mal dass die Verwertung von einem 8er aktuell als 4 und 6 Kerner viel zu teuer ist, bei den Preisen von TSMC.
Das ganze Gedöns drumherum wird ja auch benötigt.
Mit einem kleinen Chip mit entsprechend kleinen Außenmaßen würde man sicherlich auch für die Einstiegsklasse etwas haben, gerade wo jetzt Chipfläche so teuer ist.
 

LastManStanding

PCGH-Community-Veteran(in)
Einige Dinge halte ich für nicht ganz durchdacht bei AMD zur Zeit. Irgendwie endstehen Lücken.
Mich irritiert auch das mein 5600G kein PCI4.0 kann.Wiso!!?
 

Ein_Freund

Freizeitschrauber(in)
Ich wette mal dass die Verwertung von einem 8er aktuell als 4 und 6 Kerner viel zu teuer ist, bei den Preisen von TSMC.
Das ganze Gedöns drumherum wird ja auch benötigt.
als 6 Kerner denke ich nicht und ich schätze wenn die Preise zu teuer waren dann waren es sie zuvor auch schon. Würde davon ausgehen das die nicht wirklich die Preise bei den Langzeitverträgen erhöht haben.
 

Homerclon

Volt-Modder(in)
Es müssen ja dann ziemlich viele APU-Chips auf Lager liegen, bei denen die iGP nicht funktioniert. Ansonsten könnten sie diese doch einfach als APUs verkaufen, und eben nicht nur an OEMs sondern Offiziell auch für den Retail-Markt. Intel bietet ja <300€ auch nicht nur F-Modelle an.

APUs sind doch auch zurzeit gefragt, jedenfalls liegen die Marktpreise viel zu hoch, bzw. sind <6 Kerne quasi nur noch als Restposten zu bekommen (verbaut in Fertig-PCs / Laptops außen vor gelassen).
Oder ginge es dann PCIe-Lanes für den PEG freizugeben? Die sind bei den Generationen vor den 5000er ja auf 8 Lanes beschränkt.
 

Derjeniche

PC-Selbstbauer(in)
Die Prozessoren sollten mit Relation zum Zen-3-Line-up in der Sub-200€-Preisregion angeboten werden, wo sie sicherlich kompetitiv sein könnten.

Solang Sub-200€-Preisregion nicht weit unter 200€ also eher Sub-150€ ist, sehe ich nicht wie die kompetitiv sein sollen.

Jetzt da die H610 und B660 Boards für ALD-Lake kommen und man diese auch mit DDR4 bestücken kann wird jeder preisbewusste Zocker eher nen 12400+B660+DDR4 nehmen und sich damit einen Preisleistungsknaller ins Haus holen.

Die Dinger richten sich wohl eher an Kaufinteressierte der Sorte "Hauptsache es rechnet und ist billig" für Office/Zweit/Media-PCs.

Wenn AMD Gamer in der 200€ Region abholen wollte, müssten sie den 5600G oder gar 5600X auf unter 200€ drücken. Dann kann man wenigstens noch mit den günstigeren AM4-Boards im Vergleich zu B660 argumentieren und selbst da wird es schwer.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Die Dinger richten sich wohl eher an Kaufinteressierte der Sorte "Hauptsache es rechnet und ist billig" für Office/Zweit/Media-PCs.
Unterschätz die nicht. Als Gaming CPUs sind die auch gut geeignet.

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Wenn AMD kleinere Modelle rausbringt als den 5600x, müssen die wie schon geschrieben deutlich günstiger sein. Da diese nicht mithalten können, mit den neuen Intel was die Leistung angeht. Dann müssten sie schon den Sechskerner ohne "X" für ~150 Euro anbieten. Vierkerner noch günstiger.
 
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