• Wenn Ihr hier einen Thread erstellt, dann erwartet Euch im Beitragformular eine Vorlage mit notwendigen Grundinformationen, durch die Euch die Community schneller helfen kann. Mehr Informationen dazu findet ihr in diesem Thread.

AM4 Mainboard zu Lexar NM620 1TB SSD

Kletro

Komplett-PC-Käufer(in)
Ich möchte
Aktuellen PC aufrüsten
Aktuelle PC-Hardware
CPU: AMD Ryzen 5 5600X
GPU: Nvidia Geforce GTX1080
RAM: 16 GB G.Skill Aegis DDR4-3000
Board: ASRock B450 Pro4 (AM4)
PSU: 500 Watt be quiet! Pure Power 10 80+ Silver
Platten: 480GB SanDisk Plus 2.5" SATA SSD, 1TB HDD

und die Lexar NM620 1TB M.2 SSD
Budget
110
Kaufzeitpunkt
Sofort
Anwendungszweck
  1. Spielen
Zusammenbau
Nein, ich baue selbst
Moin.

Ein paar von Euch haben vlt. schon meinen Thread im Problemlösungsforum gesehen (und mir auch schon geantwortet), aber da es dort gerade wenige bis keine Antworten gibt, stelle ich meine Frage noch mal hier.

Erstmal aber kurz zum Hintergrund des Neukaufs. Undzwar habe ich eine Lexar NM620 1TB M.2 SSD gekauft, die ich in einem Asrock B450 Pro4 Mainboard verbauen wollte, welche aber weder im BIOS noch im Diskmgmt.msc erkannt wurde. Die SSD ist auf jeden Fall funktionstüchtig. Scheint ein generelles Problem bei manchen Asrock Boards zu sein, dass diese mit (manchen) Lexar SSD's nicht klarkommen.

Nun hat sich für mich die Frage gestellt, ob ich eine neue SSD kaufen soll, die vom Board offiziell unterstützt wird, oder ob ich ein ganz neues Mainboard kaufe, welches im Idealfall Unterstützung für die SSD hat, oder von dem jemand weiß, dass Lexar SSD's damit funktionieren.
Umtauschen kann ich die SSD leider nicht mehr.

Ich tendiere aktuell dazu ein neues Mainboard zu kaufen, da das Aktuelle inzwischen auch schon sechs Jahre alt ist und fast alle Komponenten, bis auf das aktuelle Mainboard bereits einmal getauscht wurden.
Ich selbst hatte eine Lexar NM620 2TB M.2 SSD bereits erfolgreich an einem MSI Z370 Gaming Plus am Laufen und aktuell läuft die gleiche SSD auf einem MSI MAG B550 Tomahawk bei mir. Beide dieser Mainboards haben offiziell keine Unterstützung für die Lexar NM620, aber sie lief bzw. läuft auf beiden.
Deswegen tendiere ich aktuell wieder zu einem MSI Board.
Vielleicht hat ja jemand die gleiche SSD in einem anderen Board verbaut, oder kennt eines mit Unterstützung, oder kann mir mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass sie bei einem bestimmten Board unterstützt wird.

Ich bitte also um Vorschläge dazu, welches AM4 Mainboard für max. 110€ empfehlenswert ist, wo eine Lexar NM620 1TB M.2 SSD ziemlich sicher unterstützt wird und welches "zum Gaming geeignet" ist.

Ein Vorschlag, der mir bis jetzt gut gefällt war das MSI B550-A Pro:

Der Rechner wurde erst vor kurzem von einem Ryzen 5 2600X auf einen Ryzen 5 5600X geupgradet, weshalb der Sockel auf jeden Fall AM4 bleiben sollte.
Mir ist klar, dass die Komponenten zum Zocken nicht mehr die Besten sind, aber bis auf das Mainboard bleibt der Rechner erstmal so wie er ist.

Oder sollte ich vlt. einfach eine SSD von der Kompatibilitätsliste des aktuellen ASRock Boards bestellen und die alte SSD bei Ebay verkaufen? Da hätte ich dann allerdings Angst, dass der M.2 Slot des Asrock B450 Pro4 Boards kaputt ist. Da das Board auch schon 6 Jahre alt ist, denke ich, kann man ruhig 100€ in die Hand nehmen, oder?

Vielen Dank!

Kletro :)
 
Also eine neue 1TB SSD ist günstiger als ein neues Board. In deinem anderen Beitrag findest Du ja eine Liste an M.2 die NICHT kompatibel sind zu deinem B450 Pro4 sind. Eine passende kaufen und fertig.
 
Oder einen Pcie Adapter für M2 Nvmes kaufen, das ist auch die billigste Lösung. Da ist es auch egal wenn das Board deine Nvme nicht kennt. Zb sowas hier:
 
Hmm, danke für die Antworten. Sorry bin in den letzten Tagen nicht zum Antworten gekommen.

Also eine neue 1TB SSD ist günstiger als ein neues Board. In deinem anderen Beitrag findest Du ja eine Liste an M.2 die NICHT kompatibel sind zu deinem B450 Pro4 sind. Eine passende kaufen und fertig.
Naja, aber was ist, wenn die M.2-Ports, oder irgendwas anderes, was für die Funktion von M.2 SSD's nötig ist beim aktuellen Board kaputt ist und sie deswegen nicht erkannt wird? Dann würde mir eine neue SSD auch nichts bringen.


Oder einen Pcie Adapter für M2 Nvmes kaufen, das ist auch die billigste Lösung. Da ist es auch egal wenn das Board deine Nvme nicht kennt. Zb sowas hier:
Hmm, aber sind solche PCIe zu M.2 NVMe Adapter nicht weniger gut, als direkt den M.2 Port zu benutzen? Also M2_1 ist beim ASRock B450 Pro4 doch direkt mit der CPU verbunden. Geht der Vorteil einer NVMe SSD dann nicht verlören und man hätte direkt eine SATA SSD kaufen können? OIder macht das keinen Unterschied?

Ich suche trotzdem immer noch nach einem AM4 Mainboard, was den oben genannten Kriterien entspricht und würde mich über Vorschläge freuen. Habe bis jetzt nämlich nur einen konkreten Vorschlag für ein Mainboard erhalten (MSI B550-A Pro) und hätte gerne noch ein paar Alternativen. :)
 
Naja, aber was ist, wenn die M.2-Ports, oder irgendwas anderes, was für die Funktion von M.2 SSD's nötig ist beim aktuellen Board kaputt ist und sie deswegen nicht erkannt wird?
Warum sollte das der Fall sein wenn du ne Liste hast auf der steht, dass die SSD nicht kompatibel ist?
Hmm, aber sind solche PCIe zu M.2 NVMe Adapter nicht weniger gut, als direkt den M.2 Port zu benutzen? Also M2_1 ist beim ASRock B450 Pro4 doch direkt mit der CPU verbunden. Geht der Vorteil einer NVMe SSD dann nicht verlören und man hätte direkt eine SATA SSD kaufen können? OIder macht das keinen Unterschied?
Der PCI-E 4 Anschluss ist doch auch direkt mit der CPU verbunden.
1742141943412.png

Der wird deaktiviert wenn M2_1 belegt ist, es ist also sogar die gleiche Router zu CPU.
 
Warum sollte das der Fall sein wenn du ne Liste hast auf der steht, dass die SSD nicht kompatibel ist?

Der PCI-E 4 Anschluss ist doch auch direkt mit der CPU verbunden.
Anhang anzeigen 1488409
Der wird deaktiviert wenn M2_1 belegt ist, es ist also sogar die gleiche Router zu CPU.
Danke für die schnelle Antwort.

Hmm. Ich weiß momentan nicht so recht, was ich machen soll. Heißt das, dass ich keine Geschwindigkeitseinbußen mit einem solchen PCIe zu NVME M.2 SSD Adapter gegenüber einer direkt per M2_1 angeschlossenen SSD hätte? Fühlt sich füür mich irgendwie komisch an, da so einen Workaround im Rechner zu haben. Oder ist das wirklich völlig egal?

Das Mainboard wurde 2019 gekauft, ist also bereits knapp 6 Jahre alt. Wäre es deswegen nicht vlt. sinnvoller direkt das Mainboard auszutauschen? Was würdest Du bzw. Ihr in meinem Fall machen?
 
Du hast ein funktionierendes AM4 Board, du hast ne 1TB SSD.

Wenn du nen Adapter kaufst sparst du Kohle.
Wenn du ne andere SSD kaufst bist du günstiger als mit nem Board und hast insgesamt sogar 2TB SSD.
Kannst ja z. B. ein externes Gehäuse für die Lexar kaufen und die trotzdem nutzen.

Wenn du ein Board kaufst hast du ein funktionierendes Board rumfliegen, mehr Geld ausgegeben und keine 2TB Speicher.^^
 
aber was ist, wenn die M.2-Ports, oder irgendwas anderes, was für die Funktion von M.2 SSD's nötig ist beim aktuellen Board kaputt ist und sie deswegen nicht erkannt wird?


Das Mainboard wurde 2019 gekauft, ist also bereits knapp 6 Jahre alt. Wäre es deswegen nicht vlt. sinnvoller direkt das Mainboard auszutauschen?
Tauschst du andere funktionierende Geräte auch einfach so aus?

Mein ursprüngliches 1155-Board war von 09/2011 bis 02/2024 in Betrieb, wurde dann defekt ersetzt.
 
Du hast ein funktionierendes AM4 Board, du hast ne 1TB SSD.

Wenn du nen Adapter kaufst sparst du Kohle.
Wenn du ne andere SSD kaufst bist du günstiger als mit nem Board und hast insgesamt sogar 2TB SSD.
Kannst ja z. B. ein externes Gehäuse für die Lexar kaufen und die trotzdem nutzen.

Wenn du ein Board kaufst hast du ein funktionierendes Board rumfliegen, mehr Geld ausgegeben und keine 2TB Speicher.^^
Wozu würdest Du mir dann persönlich raten? Also was würdest Du in meiner Situation tun?
Lieber eine SSD von der Kompatibilitätsliste kaufen, oder einfach einen Adapter?

Wenn es so sein sollte, dass man auch über einen solchen Adapter die volle Lese- und Schreibgeschwindigkeit einer M.2 NVMe SSD nutzen kann und es so gut wie keine, oder nur minimale Einbußen gibt, finde ich das die bessere Variante, als eine neue SSD zu kaufen, da ich die so ja vermutlich nutzen kann und so später keine ungenutzte SSD zu Hause rumliegen habe.

Ich habe gelesen, dass PCIe 3.0 bei x4 Lanes bis zu 4GB/s ermöglicht. Das heißt, dass die 3500MB/s von der Lexar NM620 1TB ohne Einbußen genutzt werden können, oder?

Und kann ich mir denn sicher sein, dass sie über einen solchen Adapter unterstützt wird, wenn sie schon nicht im M.2 Slot erkannt wurde?
 
Billigste Lösung ist der Adapter.
Das heißt, dass die 3500MB/s von der Lexar NM620 1TB ohne Einbußen genutzt werden können, oder?
Ja.
Und kann ich mir denn sicher sein, dass sie über einen solchen Adapter unterstützt wird, wenn sie schon nicht im M.2 Slot erkannt wurde?
einen Pcie Adapter für M2 Nvmes kaufen, das ist auch die billigste Lösung. Da ist es auch egal wenn das Board deine Nvme nicht kennt.
 
Oder einen Pcie Adapter für M2 Nvmes kaufen, das ist auch die billigste Lösung. Da ist es auch egal wenn das Board deine Nvme nicht kennt. Zb sowas hier:
Also Du hast gesagt, dass es dann egal sei, dass die NVMe SSD nicht erkannt wird, aber kann man sich denn sicher sein bzw. ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass sie mit einem solchen Adapter erkannt wird, wenn sie am M.2 Slot nicht erkannt wurde? Gibt es dafür einen Grund?
Möchte nicht etwas kaufen, was dann auch wieder nicht funktioniert. :-(
Bitte nicht falsch vertstehen, ich möchte nur verstehen, warum das als funktionierender Workaround angesehen wird.

Und würdest Du mir die von Dir verlinkte Karte empfehlen, oder kann ich auch jede andere nehmen?

Wie wäre es mit der gleichen Karte, aber mit Kühlkörper (die SSD selbst hat keinen Kühlkörper)?
Oder sind solche Kühlkörper eher kontraproduktiv?

Vielen Dank für die Hilfe. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück