Age of Empires: Microsoft erklärt, warum "Games as a service" positiv sein kann

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Beim Stichwort "Games as a service" dürfte dem einen oder anderen Spieler ein eiskalter Schauer über den Rücken laufen - und das nicht zu Unrecht. Doch Microsoft sieht Spiele wie Age of Empires 2 DE durchaus als positives Beispiel für diese Art der Spielebetreuung. Und für die Folgespiele wie Age 3 DE oder Age 4 dürfte das auch gelten.

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AW: Age of Empires: Microsoft erklärt, warum "Games as a service" positiv sein kann

Es ist nicht wahr, oder? Jetzt wird einem die übliche Bearbeitung von Fehlern noch in Rechnung gestellt. So herrlich ...
Wir bringen Mist auf den Markt, und damit es spielbar wird, müsst ihr die Optimierungen bezahlen. Tolles Geschäftsmodell!

Und damit ist das Spiel erst einmal auf meiner schwarzen Liste
 
AW: Age of Empires: Microsoft erklärt, warum "Games as a service" positiv sein kann

Es ist nicht wahr, oder? Jetzt wird einem die übliche Bearbeitung von Fehlern noch in Rechnung gestellt. So herrlich ...
Wir bringen Mist auf den Markt, und damit es spielbar wird, müsst ihr die Optimierungen bezahlen. Tolles Geschäftsmodell!

Und damit ist das Spiel erst einmal auf meiner schwarzen Liste

:lol:, selten soviel Stuß zu etwas gelesen worum es im Artikel gar nicht geht... :schief:

Es ging im Artikel lediglich darum das Microsoft von sich selbst sagt endlich erkannt zu haben das es sich duchaus rentiert wenn man ein Spiel längerfristig betreut und pflegt, etwas was noch viel zu selten der Fall ist, da werden im Schnitt 2-3 Patches für die allergröbsten Fehler und Balance gemacht und dann ist man durch, weil das Geld ja schon geflossen ist und kassiert nur noch über die DLC Paywall ab.
Bei AoE2: DE pflegt Microsoft aber bis jetzt in der Tat schon länger als zumeist am Markt üblich das Spiel und das ohne dafür bis dato zusätzliches Geld zu verlangen.

Ob man das Ganze nun als Game as a Service bezeichnen will, oder schlich (Stamm)Kundenpflege ist am Ende gehobst wie gesprungen, wobei Game as a Service halt die letzten Jahre durch den Missbrauch des Konzepts, von Branchengrößen wie EA, eine etwas sehr negative Besetzung bekommen hat und das obwohl es wie im Fall von Paradox-Spielen durchaus wesentlich länger auch positive Beispiele für die grundsätzliche Idee gibt.
 
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:lol: Man kann anscheinend alles schön reden.
Leider gibt es genügend Konsumenten/Konsumentinnen, die so etwas mit machen.
Ich bin anscheinend zu alt für diese (Gaming)Welt.
 
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:lol: Man kann anscheinend alles schön reden..
So sind manche Menschen. Ich sehe z.B. als positives Beispiel die X-Spiele von Egosoft.
Zum Release immer wieder mit massiven Bugs, mit der Zeit reifen sie immer weiter
heran. X4 z.B. hat gerade mit dem Stand 3.0 ein erfreuliches Niveau bekommen.
 
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So sind mache Menschen. Ich sehe z.B. als positives Beispiel die X-Spiele von Egosoft.
Zum Release immer wieder mit massiven Bugs, mit der Zeit reifen sie immer weiter
heran. X4 z.B. hat gerade mit dem Stand 3.0 ein erfreuliches Niveau bekommen.

Und wo ist das bei der AoE2: DE im Vergleich zu X4 aktuell anders, oder muss die alte Misses Dalton nur mal wieder kräftig an ihren Jungs rummotzen? :schief:
 
AW: Age of Empires: Microsoft erklärt, warum "Games as a service" positiv sein kann

Da seh ich gar nix "positives" dran. Das halt meist Parasitentum. Wie mit der DLC Politik.

Muß nicht immer schlecht sein. Paradox ist da so ein Beispiel, epische Strategiespiele, an dem Publisher kommst als PC Spieler im Strategiebereich auch fast nur als Brainafkler vorbei, zocken die Leute auch brutal mit ihren DLCs ab. Denen gönn ich es aber, da die Ware halt auch sehr geil ist und ich nicht muß.

WoW Classic ist auch so ein Beispiel, spiele ich gerne.

Aber generell gilt, baue ein Spiel und dann ist gut. Dann machst ein paar Wochen Patches und verkaufst halt ein bis zwei Addon und weiter geht es mit dem nächsten Titel. Hat bisher gut funktioniert, im Gegensatz zu den ganzen Ingameshopluschen, Lootboxgusteln, DLCklausies und Games as a Pfusch Hanseln. Gibt aber auch immer Gegenbeispiele. Man kann sich mal "Path of Exile" anschauen, die haben halt Diablo weinend in die Ecke geschickt.

Schwieriges Thema also, wo es gute und schlechte Beispiele gibt.
 
AW: Age of Empires: Microsoft erklärt, warum "Games as a service" positiv sein kann

"Aber bei Games-as-a-Service gehe es eigentlich mehr darum, wie Microsoft arbeitet..."

genau das ist ja das Problem :wall:
 
AW: Age of Empires: Microsoft erklärt, warum "Games as a service" positiv sein kann

Wenn man sich damit brüstet nach Release bereits 700 Fehler behoben zu haben, dann ist das nix auf was man als grosser Entwickler stolz sein sollte
Sieht dann ehr nach bezahlter Beta aus.
 
AW: Age of Empires: Microsoft erklärt, warum "Games as a service" positiv sein kann

AoE2:De hat mich 12CHF gekostet. Es gab keine Kostenpflichtige DLC's, Battle Passes oder sonst was. Die Qualität des Spiels nimmt mit jedem Patch zu.

War schon an der Closed Beta beteiligt. Damals gab es viele Bugs & Unschönheiten, aber das Tolle war, dass man einfach den Visual Studio Debugger an das Game hängen konnte. Die Assertions hat man dann im Forum gepostet und man sah, dass nach und nach alles behoben wurde. Zum Release war dann der Memory Footprint ziemlich krass. Aber wurde auch immer besser :) Und jetzt ist das Spiel viel besser als das Original oder die HD Version :)

@Rotkaeppchen
Naja, also wenn du das Spiel seit 1999 nicht gespielt hast, denke ich dass es kein Problem ist wenn es auf deine schwarze Liste kommt :ugly::D
 
AW: Age of Empires: Microsoft erklärt, warum "Games as a service" positiv sein kann

Wow, was für ein dampfender Haufen Marketingblödsinn. Als ob dadurch jetzt plötzlich mehr getan wird bei der Fehlerbeseitigung. Gerade wenn das von Microsoft kommt, die mit jedem größerem Windows Update eine Baustelle aufreißen, weil sie 80% ihrer QA-Abteilung rausgeworfen haben, ist das lächerlich.

Wenn die Kapazität erreicht ist wird es genauso ein Backlog geben. Und wenn es nicht genug Leute spielen lohnt es sich finanziell nicht mehr und wird genauso nicht mehr gepatcht. Und wenn es nicht mehr passt hat man gleich gar keinen Zugriff mehr. Siehe Venezuela und Adobe.


Vorteil aus Publishersicht von SaaS ist in erster Linie: Mehr und beständig Knete.
Alles andere ist Marketing-Blabla.
 
AW: Age of Empires: Microsoft erklärt, warum "Games as a service" positiv sein kann

Und wo ist das bei der AoE2: DE im Vergleich zu X4 aktuell anders, oder muss die alte Misses Dalton nur mal wieder kräftig an ihren Jungs rummotzen? :schief:

Genau das ist es doch, warum es Rotkäppchen geht: das sollte eigentlich überall Standard sein und andere beseitigen ihre Bugs einfach, ohne ein Marketing-Fass aufzumachen und sich als als große Helden für die Spielerschaft zu feiern. Ja. natürlich hast du auch Recht, dass es manche überhaupt nicht machen aber diese Firmen sollte man sich merken und abstrafen, indem man bei ihnen auf keinen Fall mehr etwas zum Release kauft, sondern wartet, bis die Spiele weitestgenend fehlerfrei und damit spielbar sowie meist auch deutlich günsitger sind. Und wenn sie niemals debuggt werden, kauft man sie eben auch nicht.
Der einzige Punkt, der an Rotkäppchens Post zu bemängeln war, war das "dafür bezahlen lassen", da das hier eben nicht passiert. Aber der Rest passt wie die berühmte Faust aufs Auge...
 
AW: Age of Empires: Microsoft erklärt, warum "Games as a service" positiv sein kann

Ein Spiel, dass 20 Jahre alt ist und etwas aufgehübscht wurde und trotzdem etliche Fehler enthält...
Und dann sich damit brüsten, wie toll man doch ist, weil man Patches anbietet.
Wenn das Spiel verbugt ist sollte das Bugfixen selbstverständlich sein und kein Vorgang für den man sich dann noch, über die PR Presseabteilung, feiern muss.
 
AW: Age of Empires: Microsoft erklärt, warum "Games as a service" positiv sein kann

Games as a Service finde ich generell super, bedeutet eigentlich mehr Inhalt auch nach dem Release. Age of Empires 2: Definitive Edition ist da eigentlich kein gutes Beispiel, da es nur Balancing und Bug Fixes gab, aber keine neuen Inhalte seit Release. Forza Horizon 4 ist hier wohl ein besseres Beispiel von Microsoft, wo auch 1,5 Jahre nach Release noch neue Inhalte dazu kommen, bis auf die bereits zum Start angekündigten payed DLC sogar kostenlos.

Dass es nicht so gute Beispiele gibt, ist doch völlig normal. Viele Spiele sind auch so nicht gut bis mittelmäßig - das hat meist eher wenig mit dem Konzept Games as a Service zu tun, sondern hat woanders ihre Wurzeln und die hätten auch ohne Games a Service wohl nichts besseres gebacken bekommen.
 
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Den Begriff für sich sehe ich auch sehr kritisch und was anderes als Marketingsprech erwarte ich da auch nicht. Im konkreten Fall ist es aber nicht so einfach. Schon bei release war das game eigentlich ziemlich bugfrei, zumindest im single player. Es ist für Entwickler nahezu unmöglich jeden Aspekt im Spiel zu testen, vor allem wenn es um multiplayer balance Probleme geht. Das man dann hier weiterhin kostenlosen Support bietet kann ich jetzt nicht kritisieren. Es sollte allerdings eine Verständlichkeit sein.
 
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Games as a Sevice ist gut, für die Spieleanbieter.
Games as a Service ist gut, weil man damit mehr melken kann.
Games as a Service ist gut, weil man dann Features weglassen kann, die man sonst ins Spiel eingebaut hätte, um sie danach kostenpflichtig nachzurüsten.
Games as a Service ist gut, weil man dann jederzeit ein Spiel beerdigen kann, wenn nicht mehr genug Kohle reinkommt.
 
Es ist nicht wahr, oder? Jetzt wird einem die übliche Bearbeitung von Fehlern noch in Rechnung gestellt. So herrlich ...
Wir bringen Mist auf den Markt, und damit es spielbar wird, müsst ihr die Optimierungen bezahlen. Tolles Geschäftsmodell!

Und damit ist das Spiel erst einmal auf meiner schwarzen Liste

Es ist zu keinem Zeitpunkt die Rede davon, dass man noch einmal bezahlen muss. Ähnlich wie bei Windows 10 stünde zu erwarten, dass man den ursprünglichen Zustand des Spiels nicht beibehalten kann, wenn Microsoft das nicht möchte, aber finanziell scheint es "Game as a free service" zu sein.

Der Kritik an der positiven Darstellung schließe ich mich aber an: Früher hat man einem Spielepublisher gute Arbeit bescheinigt, wenn möglichst wenig Fehler gefixt werden musste. (Wenn ich mich richtig erinnere, erhielt American McGee's Alice nach mehreren Monaten seinen ersten und letzten Patch. Der auf sehr seltenen Matrox-GPUs in seltenen Fällen auftretende Transparenzfehler beheben sollte. Sonst gab es einfach nichts zu patchen.)

Microsoft brüstet sich jetzt damit, besonders viele Fehler gefixt zu haben, also ein besonders unfertiges Spiel ausgeliefert zu haben. WTF? I-Tüpfelchen: Es ist ein Spiel, für das in den letzten 20 Jahren nur eine Optikverbesserung entwickelt und durch neue Windows-Versionen verursachte Kompatiblitätsprobleme behoben wurden. Dafür wurde zugegebenermaßen kaum ein Stein auf dem anderen gelassen, aber trotzdem hat man 700 Fehler in einem Titel fixen müssen, an dessen Gamecode schon vor knapp 25 Jahren gearbeitet wurde.
 
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