Adblock Plus: Neue Whitelistregeln und 30 Prozent Umsatzanteil für Aufnahme

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AdBlock Plus ohne nicht aufdringliche Werbung, Ghostery, CanvasFingerprintBlock und der Tracking-Schutz von der Kaspersky Internet Security sollten alles wegfiltern...

Wobei ich mir über Weihnachten auch mal uBlock anschauen werde - denn ich habe den Eindruck, dass ABP recht stark bremst.
 
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cl55amg schrieb:
Mach doch einfach genau das selbe und versuch dann Google und Amazon dazu zu bringen, dir eine Umsatzbeteiligung zu geben. Dann wirst du mal sehen wieviel du dafür tun musst, um dieses Ziel zu erreichen
Das geht nicht. Sowas funktioniert nicht ein zweites Mal.
Letztenendes hat er doch recht - verbreitet hat sich der Adblocker mangels ernstzunehmender Konkurrenz doch quasi von alleine, jetzt nutzt eben man dessen Marktmacht aus.

Das Geschäftsmodell ist jedenfalls widerlich. Ich bin nicht generell gegen Adblocker, aber man sollte wenigstens den Anstand haben, sich an dem Geld, das anderen Leuten aufgrund des eigenen Produkts ohnehin schon entgeht, nicht auch noch zu bereichern.

ABP benutze ich allerdings auch schon lange nicht mehr. Habe quasi alles durch - ABP, ABP + Ghostery, ABP + NoScript, Ghostery + NoScript, RequestPolicy + NoScript und inzwischen nur noch RequestPolicy. Ist zwar etwas arbeitsintensiver, aber reicht aus, um einem wirklich alles vom Hals zu halten, was irgendwie von Drittanbietern kommt. Nicht nur Werbung.

und der Tracking-Schutz von der Kaspersky Internet Security
Bei dir läuft aber nicht zufälligerweise ein lokaler Proxy-Server von Kaspersky, der (unter anderem) TLS-Verschlüsselung angreifbar macht, weil der Virenscanner selbst noch den gesamte Datenverkehr überwacht? :ugly:
 
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Das geht nicht. Sowas funktioniert nicht ein zweites Mal.

Nein sowas funktioniert nicht nur ein einziges mal. Man kann fast immer ein Konkurenz-Angebot entwickeln das erfolgreich sein kann.

Sie spielen im Wertschöpfungsprozess keine aktive Rolle, sondern sie leben davon anderen ihr Geschäft nicht zu zerstören und sich dafür bezahlen zu lassen. Allgemein nennt man soetwas Schutzgelderpressung, wobei man von der Mafia ja noch wenigstens etwas bekommt.

Nein Adblock erpresst niemanden, weil Adblock nicht zwangsweise die Werbung der Anbieter blockiert...
Deshalb kamen ja die ganzen Content-Unternehmen damit vor Gericht nicht durch.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich hab den fatalen Fehler gemacht bei Facebook auf den Link zu dem Beitrag hier, aufm Smartphone anzutippen ...

IMG_20151217_201258.png

IMG_20151217_201223.png

gleichzeitig brüllte nen Werbevideo irgendwo außerhalb des Sichtbereichs los .. ,
 
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Bei dir läuft aber nicht zufälligerweise ein lokaler Proxy-Server von Kaspersky, der (unter anderem) TLS-Verschlüsselung angreifbar macht, weil der Virenscanner selbst noch den gesamte Datenverkehr überwacht? :ugly:

SSL-Verbindungen werden in der Standardeinstellung nur untersucht, wenn die Kindersicherung oder der Sichere Zahlungsverkehr genutzt wird.
Außerdem wurde schon vor einiger Zeit nachdem Poodle bekannt wurde auf TLS1.2 aktualisiert.
 
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Nein sowas funktioniert nicht nur ein einziges mal. Man kann fast immer ein Konkurenz-Angebot entwickeln das erfolgreich sein kann.
Wenn jetzt drei erfolgreiche Konkurrenzprodukte auch noch jeweils 30% Umsatzanteil haben wollen, glaubst du, da macht dann noch irgendjemand mit? Wohl kaum.

Das dürfte auch dann schwierig werden, wenn die vier Produkte jeweils nur, sagen wir, 7.5% verlangen würden und die Marktanteile einigermaßen gleich verteilt sind - da müsste man langsam an einem Punkt ankommen, wo es günstiger ist, wenigstens eines dieser Produkte komplett zu ignorieren und/oder Adblock-User in guter alter Bild-Manier auszusperren oder sonst irgendwas in der Art.

Deshalb kamen ja die ganzen Content-Unternehmen damit vor Gericht nicht durch.
Deshalb argumentierte ja nun ein besonders kreatives Content-Unternehmen mit dem Urheberrecht und zog damit vor das Spezialgericht der Urheber-Lobby, das Landgericht Hamburg. :ugly:
Bin mal auf das Ergebnis gespannt, wenn sich alle beteiligten Parteien einmal quer durch die Republik geklagt haben.
 
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Wenn jetzt drei erfolgreiche Konkurrenzprodukte auch noch jeweils 30% Umsatzanteil haben wollen, glaubst du, da macht dann noch irgendjemand mit? Wohl kaum.

Kein Schimmer wenn du damit ansprechen willst, dies hat nichts mit dem zu tun was ich geschrieben habe.

Deshalb argumentierte ja nun ein besonders kreatives Content-Unternehmen mit dem Urheberrecht und zog damit vor das Spezialgericht der Urheber-Lobby, das Landgericht Hamburg. :ugly:
Bin mal auf das Ergebnis gespannt, wenn sich alle beteiligten Parteien einmal quer durch die Republik geklagt haben.

Ob man die Forderung einer Umsatzbeteiligung rechtlich abwenden kann ist nicht worauf es hier ankommt.
Rechtlich gibt es nichts gegen Adblocker einzuwenden. Wenn sie keine Umsatzbeteiligung mehr fordern dürfen, dann blocken sie immernoch die Ads...
 
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Liege ich damit falsch das es dem Nutzer ganz alleine überlassen bleiben sollte ob er Werbung sehen möchte oder nicht, und dann in welchem Unfang?!?!
Wir werden jeden Tag ungefragt mit schwachsiniger Werbung gefoltert und sollten dafür eigentlich Schmerzensgeld bekommen :nene:
Es sollte gesetzlich verboten werden einen mit Werbung zu belästigen:daumen2:
 
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Es ist jedem ganz alleine überlassen, sich keine Werbung anzusehen. Man muss nur darauf verzichten, werbefinanzierte Inhalte und Plattformen (z.B. Webseiten mit Werbung) zu nutzen. Das Ganze ist schließlich eine Kosten-Nutzen-Rechnung: Der Betreiber bietet einem Inhalte und verlangt im Gegenzug, dass man auch Werbungschaltungen konsumiert, von denen im Gegenzug der Betreiber lebt. Wenn einem dieser Deal nicht gefällt, kann man ihn auch ausschlagen und woanders hinsurfen.
 
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Liege ich damit falsch das es dem Nutzer ganz alleine überlassen bleiben sollte ob er Werbung sehen möchte oder nicht, und dann in welchem Unfang?!?!
Wir werden jeden Tag ungefragt mit schwachsiniger Werbung gefoltert und sollten dafür eigentlich Schmerzensgeld bekommen :nene:
Es sollte gesetzlich verboten werden einen mit Werbung zu belästigen:daumen2:

Du kannst ja gerne alle werbefinanzierten Angebote meiden, tolle Idee, oder?
 
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Es ist jedem ganz alleine überlassen, sich keine Werbung anzusehen. Man muss nur darauf verzichten, werbefinanzierte Inhalte und Plattformen (z.B. Webseiten mit Werbung) zu nutzen. Das Ganze ist schließlich eine Kosten-Nutzen-Rechnung: Der Betreiber bietet einem Inhalte und verlangt im Gegenzug, dass man auch Werbungschaltungen konsumiert, von denen im Gegenzug der Betreiber lebt. Wenn einem dieser Deal nicht gefällt, kann man ihn auch ausschlagen und woanders hinsurfen.
Die technischen Mittel des Internet Zeitalters, die den Content Anbietern in die Hand gegeben wurden um wesentlich penetranter als in der Vergangenheit Werbung schalten zu können, können ebenso von den Nutzern angewandt werden um genau dies zu unterbinden.

Ihr wollt über das Internet Geld verdienen, aber nur cherry-picking betreiben? Tjo Pech gehabt.
 
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Liege ich damit falsch das es dem Nutzer ganz alleine überlassen bleiben sollte ob er Werbung sehen möchte oder nicht, und dann in welchem Unfang?!?!

Das ist korrekt, genau deshalb kommen die Content Anbieter nicht durch vor Gericht. Weil nicht ein Adblocker, sondern der User die Entscheidung trifft, ob Werbung blockiert werden soll. Ohne die Entscheidung des Users, hat ein Adblocker keinerlei Effekt. Absurderweise drängen viele Content Anbieter den User zu dieser Entscheidung, weil sie Werbefenster z.B. über den zu lesenden Text einblenden, oder sogar Videos starten usw.

Würde man einfach nur unaufdringliche Werbung schalten, dann wäre das Problem in der Form garnicht da. Stattdessen will man versuchen den User zu zwingen, aufdringliche Werbung zu konsumieren. Den Kampf gegen die eigenen Kunden verliert man als Anbieter allerdings immer...
 
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Am PC ist Werbung nicht so störend wie am Smartphone. Vor allem wenn der Button zum Schließen eines animierten Werbefensters mit Ton auch noch außerhalb des Bildschirms liegt und man es nicht gleich schließen kann. Das nervt, belastet mein Datenvolumen und hat letztendlich dazu geführt dass ich auf solchen Seiten nicht mehr mit dem smartphone unterwegs bin.
 
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Es ist jedem ganz alleine überlassen, sich keine Werbung anzusehen. Man muss nur darauf verzichten, werbefinanzierte Inhalte und Plattformen (z.B. Webseiten mit Werbung) zu nutzen. Das Ganze ist schließlich eine Kosten-Nutzen-Rechnung: Der Betreiber bietet einem Inhalte und verlangt im Gegenzug, dass man auch Werbungschaltungen konsumiert, von denen im Gegenzug der Betreiber lebt. Wenn einem dieser Deal nicht gefällt, kann man ihn auch ausschlagen und woanders hinsurfen.










Ist es nicht,weil es so gut wie keine Werbefinanzierten Inhalte und Plattformen gibt!:hmm:
Bestes Beispiel ist PCGH online und PCGH print wobei ich bei print die Werbeseiten einfach überblättern kann (obwohl die Werbeseiten Platz und Ressourcen verschwendung sind) und mir genervt denke den Mist kaufe ich bestimmt nicht:nene:
Eigentlich sollte die Werbeindustrie eine saftige Umweltabgabe zahlen ( ist genau so als würde man zu Hause unötigerweise das Licht brennen lassen) um die Energie und Rohstoff verschwendung zu kompensieren!!
 
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