Special Heatkiller V & Delta Mate MPII: Watercool & Thermal Grizzly vs. vier weitere AM5-Wasserkühler

PCGH_Torsten

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Der Sommer ist heiß, die CPU soll kühl bleiben und zwei deutsche Hersteller versprechen die perfekte Lösung. Wir testen ihre neuen Wasserkühlblöcke sowie vier bewährte Modelle.

Was sagt die PCGH-X-Community zu AM5-Wasserkühler im Test: Watercool Heatkiller V vs. Thermal Grizzly Delta Mate MPII

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MfG
Raff
 
Cooler Test. Er zeigt mir aber auch, dass ich mit meinen HK IV keinen Grund habe Geld für Neues in die Hand zu nehmen. Das ist vermutlich ein reales Problem dieser Hersteller. Die waren von vielen Jahren schon super und können kaum noch was an Leistung herauskitzeln.
 
Prinzipiell guter Test, aber er zeigt halt auch wie langweilig CPU Wasserkühler geworden sind. Da ist scheinbar egal mit wie viel Aufwand nichts mehr zu holen und Komplettausfälle gibt es auch nicht mehr wirklich. Man kann also rein nach Optik kaufen.
 
Schöner Test, danke dafür.
Werde meinen aktuellen Velocity 3 wohl gegen einen Heatkiller V tauschen.
Der MP II ist mir einfach zu teuer.
 
zeigt mir aber auch, dass ich mit meinen HK IV keinen Grund habe Geld für Neues in die Hand zu nehmen. Das ist vermutlich ein reales Problem dieser Hersteller. Die waren von vielen Jahren schon super und können kaum noch was an Leistung herauskitzeln.

zeigt halt auch wie langweilig CPU Wasserkühler geworden sind.
Kommt halt auf die Zielsetzung an. Wenns "nur" um gute Temperaturen und stabilen Betrieb geht ist es praktisch völlig Latte welchen Kühlerblock du verwendest oder wie alt der ist so lange er montierbar ist. Selbst ne ein Zentimeter Dicke Kupferplatte ganz ohne irgendwelche Finnen oder Oberflächenvergrößerungen auf der Oberseite wird jede moderne CPU mehr als gut genug kühlen wenn man konstant kaltes Wasser drüberlaufen lässt.

Ob man jetzt nen Heatkiller 3 oder 4 oder 5 benutzt ist temperaturseitig eher die Kategorie in die auch die Wahl der Wärmeleitpaste o.ä. fällt: Da sind kleine einstellige Temperaturunterschiede messbar, aber nichts was in der realen Welt irgendeine Relevanz hätte wenn man nicht vor hat an die absolute Machbarkeitsgrenze zu gehen.

Man muss halt vorher wissen, ob man nur einigermaßen preisgünstig eine leise Kühlung bauen will die leistungstechnisch mit großem Puffer ausreicht oder ob man mit hartem OC die letzten 50 MHz rauspressen will und entsprechend jedes Kelvin suchen geht. Dann hat die Wahl des Blocks eine Relevanz... anders zumindest leistungstechnisch nicht. Dann ists höchstens ne Frage des Designs/Geschmacks.
 
Das gezeigte Nullserienmodell des Heatkiller V ist mit seinen sichtbaren Kreuzschlitzschrauben mal richtig hässlich. Bei einem Kühler für rund 200 Euro wirkt das unnötig billig. Glücklicherweise soll das Serienmodell allerdings Inbus-Edelstahlschrauben erhalten. Torx hätten vermutlich nur wenige Cent mehr gekostet.

Bei den geringe Leistungsunterschieden ist Optik ja schion fast ein Kernkriterium.

Verstehe auch nicht warum es sich anhört, als sei 0,15mm Finnenbreite ein Novum. Das hatte schon ein TechN AMD, der vermutlich hier noch ganz oben mitspielt, 100€ (vernickelt) gekostet hat und schon seit 2020 etliche
Umbauten mit macht. Schade, dass TechN nicht mehr produziert. Nikolaus Kohl (GF TechN) hatte m.E. sein super Augen für Design, und Qualität. Der beste Kühler (vom Erlebnis her) in 25 Jahren WaKü.

Der Thermal Grizzly DeltaMate MPII ist mit 350 Euro dagegen hoffnungslos überteuert: 2,6 Kelvin hinter dem Heatkiller V und 1,9 Kelvin hinter dem rund zehn Jahre alten Kryos Next - ja es wurde vermutlich "Verstopfungsgefahr" reduziert - aber warum keinen Filter fü wenige Euro ins System.
Übersicht zu Filtern siehe hier: https://rivale.de/

@PCGH: Testet doch einmal einen Bykski CPU-Block mit 0,08-mm-Mikrokanalstruktur (z.B. CPU-XPR-EX oder CPU-XPR-M-V3); auch wenn diese Euch nicht sponsorn bzw. Ihr die Kühler kaufen müsst. Ich kann Euch meine gekauften Kühler auch schicken. Diese Kühler starten tatsächlich bei etwa 25 Euro und kühlen einen 9800X3D praktisch genauso gut wie die 200-Euro-Modelle von Watercool – in meinem unwissenschaftlichen Kurztest (Einmalmessung ohne Messwiederhloungen) unterschied sich der Takt um exakt 0 MHz. Temperatur keine Aussage ohne Messwiederholung und Signifikanztest, aber absolut vergleichbar.

Wer das gesparte Geld stattdessen in zusätzliche Radiatorfläche, bessere Wärmeleitpaste, bessere Lüfter oder eine zweite Pumpe investiert, ist für das Gesamtsystem besser aufgestellt. Eine zweite Pumpe bietet zudem nicht nur mehr Durchfluss, sondern auch echte Redundanz.

Gerade deshalb wäre es interessant, wenn solche günstigen Modelle ebenfalls im Testfeld auftauchten und nicht fast ausschließlich die etablierten Hochpreismarken. Zwischen einem 350-Euro-DeltaMate, einem 200-Euro-Heatkiller V und einem 25-Euro-Bykski werden die Temperaturunterschiede geringer ausfallen als durch den Wechsel der Wärmeleitpaste – beispielsweise von Arctic MX-6 auf Halnziye HY-P17.


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Bykski CPU-XPR-EX mit 0,08mm Fins für 25€;
also nochmal ein bisschen weniger als beim Testsieger (Asus ROG Ryujin III WB) - sieht sehr ähnlich aus.
 
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Man muss halt vorher wissen, ob man nur einigermaßen preisgünstig eine leise Kühlung bauen will die leistungstechnisch mit großem Puffer ausreicht oder ob man mit hartem OC die letzten 50 MHz rauspressen will und entsprechend jedes Kelvin suchen geht. Dann hat die Wahl des Blocks eine Relevanz
Was den Markt für die Anbieter ja nicht unbedingt zum Schlaraffenland macht. Wie hoch ist der Anteil dieser Anwender am Umsatz? Wenn man 10 Prozent annimmt, dann ist das vermutlich schon extrem optimistisch.
 
Man muss halt vorher wissen, ob man nur einigermaßen preisgünstig eine leise Kühlung bauen will die leistungstechnisch mit großem Puffer ausreicht oder ob man mit hartem OC die letzten 50 MHz rauspressen will und entsprechend jedes Kelvin suchen geht. Dann hat die Wahl des Blocks eine Relevanz... anders zumindest leistungstechnisch nicht. Dann ists höchstens ne Frage des Designs/Geschmacks.
Preisgünstig = weniger Leistung ist doch mittlerweile ein schlicht unwahres Narrativ. Schade, gerade einem vermeintlichen Fachmagzin sollte man hier mehr Kompetenz unterstellen dürfen. Ich hatte jedenfalls immer so den Eindruck von Euch und ich lese regelmäßig seit 2000 mit.

Genauso wie "Ultra-High-Performance-Premium-CPU-Wasserkühler" ein Marketing Begriff ist um übertriebene Preise rechtfertigen zu können - nicht durch Leistung oder Innovation sondern durch Marketing und mediale Beeinflussung der Konsumenten.

Zwischen 350€ CPU-Block und 25€ CPU Block liegen bei 9800X3D keine 50 MHz, sondern 0 MHz

Edit: jetzt habe ich mehr gemotzt als ich wollte, ich danke Euch für den Test und die schönen Bilder von den Kühlerplatten. Eventuell könnte Ihr ja noch ein paar mehr Bilder von Jetplate, "Wasserweg", Druckkammern o. Ä. machen - wäre interessant.
 
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Preisgünstig = weniger Leistung ist doch mittlerweile ein schlicht unwahres Narrativ.
Wieso - ein Heatkiller 4 ist viel günstiger als ein Heatkiller 5 und kühlt dafür etwas schlechter und hat einen höheren Durchflusswiderstand. Wo ist mein Beispiel aus dem von dir zitierten Post jetzt unwahr?
Und was habe ich mit dem Fachmagazin/Artikel zu tun? Ich bin Forenuser mit Mod-Rechten, kein Redakteur und kein PCGH-Angestellter. "Ich putz hier nur." ;-)

Zwischen 350€ CPU-Block und 25€ CPU Block liegen bei 9800X3D keine 50 MHz, sondern 0 MHz
Das mögest du bitte belegen. Ich habe in meinem Post von OC an der Grenze des Machbaren geschrieben dass hier ein besserer Block (= ein, zwei Grad weniger bzw. in dem Fall = 10-20W mögliche Leistungsaufnahme mehr = mehr mögliche Spannung bevor thermische Drosselung einsetzt) ein bisschen mehr Spitzentaktrate unter Last ermöglicht.
Das ist bei allen CPUs die beim OC von ihrer Abwärme eingeschränkt sind (was bis auf wenige Ausnahmen wie etwa einem 5800X3D bei praktisch allen so ist) der Fall.
 
Wieso - ein Heatkiller 4 ist viel günstiger als ein Heatkiller 5 und kühlt dafür etwas schlechter und hat einen höheren Durchflusswiderstand. Wo ist mein Beispiel aus dem von dir zitierten Post jetzt unwahr?
Und was habe ich mit dem Fachmagazin/Artikel zu tun? Ich bin Forenuser mit Mod-Rechten, kein Redakteur und kein PCGH-Angestellter.
Deine grundsätzliche Aussage, dass ein Heatkiller V etwas mehr Kühlleistung bietet (bieten kann) als ein Heatkiller IV, bleibt davon doch völlig unberührt.

Aus ein bis zwei Kelvin niedrigeren Temperaturen lassen sich aber nicht ohne Weiteres zehn oder zwanzig Watt zusätzliche OC-Reserve ableiten. Wenn man auf diesem feinen Niveau argumentieren möchte, benötigt man Messwiederholungen, mehrfache Neumontagen und eine statistische Auswertung der Streuung beziehungsweise zumindest eine nachvollziehbare Betrachtung der Messunsicherheit. Man sollte sich der Limitationen der eigenen Testung bewusst sein.

Dein Messergebnis gilt zunächst nur für dein konkretes Testsystem und deine spezifische Kombination aus CPU, Mainboard, Heatspreader, Kühler und Montage. Was ist beispielsweise, wenn du die Schrauben bei einer Messung gleichmäßiger über Kreuz oder insgesamt etwas stärker angezogen hast? Was, wenn du einmal etwas mehr oder weniger Wärmeleitpaste verwendet oder sie gleichmäßiger verteilt hast?

Ich halte es für durchaus möglich, dass bereits eine kleine Abweichung bei der Montage einen größeren Einfluss auf die gemessene Temperatur hat als der tatsächliche Unterschied zwischen einem 25-Euro- und einem 350-Euro-Kühler.

Mit deiner Messmethode kannst du Unterschiede auf diesem feinen Niveau nicht zuverlässig vom Einfluss der Montage- und Messstreuung trennen. Daraus allgemeingültige Leistungsunterschiede abzuleiten, ist zumindest aus empirischer Sicht unseriös.
 
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