News MMOs in der Kritik: Spieler fühlen sich unterversorgt und abkassiert

PCGH-Redaktion

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Entwickler von Online-Rollenspielen haben es am Gaming-Markt aktuell nicht leicht - und Genre-Veteran Raph Koster glaubt zu wissen, woran das liegt. Seine These: Das Theme-Park-Konzept ist schuld.

Was sagt die PCGH-X-Community zu MMOs in der Kritik: Spieler fühlen sich unterversorgt und abkassiert

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Was Raph Koster hier sagt ist schlicht eine falsche Denkweise.
Er denkt ein MMO ist wie Live-Service.

Wer sagt denn, das ich von den 9 Monaten, die eine Erweiterung seiner Sicht nach braucht, auch 9 Monate lang das Spiel spielen MUSS.
Ein WoW-(Addon) hatte ich damals auch in 1-2 Monaten durch und danach habe ich das Abo abbestellt, bis zur nächsten Erweiterung. Ich war auch nicht das, was man als Casual bezeichnen würde.

WoW oder FF14 bieten aktuell neben den großen Addons noch große Patches mit ein wenig Inhalt alle paar Monate. Man kann aber auch sagen, Teile des Addons werden nach und nach "freigeschaltet".
Da kann man z.b. für einen Monat wieder abonnieren oder man lässt das Abo laufen und schaut immer wieder rein.
Jeder spielt anders. Für manche ist das Spiel zweitrangig und man ist einfach nur mit Freunden unterwegs.
Es gab schon immer ein auf und ab in den Spielerzahlen bei MMOs.

Und dann gibt es noch sowas die Crimson Desert...ein Single-Player mit den Ausmaßen eines MMOs.
Aber das ist eine Ausnahme.
 
Das ist ja mittlerweile ganz krass bei den letzten Addons von WoW zu sehen. Jedes Addon ist im Prinzip der gleiche Disney-Park mit 4-5 Zonen und leicht anderen Requisiten, in dem sich eine Standard-Kirmesbude an die andere reiht und die nächste Attraktion mit einem fetten Pfeil angezeigt wird, weil man die Spieler für geistige Amöben mit der Lebenserwartung einer Eintagfliege (keine Zeit, keine Zeit) und zuviel Geld im Portemonaie hält.
Auch wenn das Gebiet der Amani-Trolle wirklich wunderschön gelungen ist, ist es imo irgendwie too much... alles ist aufeinandergeklatscht, keine Leere bzw. landschaftliche Weite dazwischen. Ich spiele das MMO nun schon 18 Jahre, aber Midnight ist das erste Addon, was mich jetzt schon extrem langweilt und immersionlos zurück läßt. Meistens laufe ich nach Absolvieren der wichtigstes "Pflicht"aufgaben für die große Schatzkammer zum nächsten ID-Reset nur noch irgendwo aus Nostalgiegründen in der alten Welt, Scherbenwelt oder Nordend rum oder logge wieder aus.
Früher hatte WoW eigentlich mal den Ruf, der größte Chat der Welt mit angeschlossenem MMORPG zu sein. Aber heute sind die Chats abgesehen von Botspammern und Sellrunverkäufen leer. Warum wohl, wenn man beim Einloggen folgendes ins Face geschleudert bekommt:
"Denkt daran, verantwortungsbewußt zu handeln. Eure persönlichen Informationen zu schützen UND ALLES ANSTÖßIGE ZU MELDEN. Weitere Informationen findet Ihr in unserem Verhaltenskodex...."

Wer will denn da noch nachts frei chatten, ohne Angst haben zu müssen von irgendeinem getriggerten Schneeflöcken angeschwärzt und dann von den Automatismen (Gamemaster gibt es ja nicht mehr) gebannt zu werden? Da schreiben die Leute lieber vorsichtshalber garnichts mehr. Funkstille und Ödness.
Währenddessen quillt der Itemstore über mit banalem Tünnef wie Transmoggs, Pets, Reittieren und neuerdings auch lächerlichen Hausing-Skins für 50€.
 
Das Schlagwort "Sandbox", speziell in Kombination mit einem MMORPG, lässt mich immer direkt denken: "ah, da muss der Entwickler sich nur ein Mindestmaß an Mühe machen und alle Spieler sollen sich ihre Beschäftigungen selbst ausdenken."
Danke, aber da bin ich sofort raus. Bietet mir etwas an, das meine Aufmerksamkeit halten kann oder ich bleibe halt weg. Irgendwie macht das für mich imemr den Eindruck, dass man da auch nur wieder versucht mit minimalem Aufwand maximalen Profit zu generieren, was ja an sich nichts schlimmes ist, aber ich persönlich habe da einfach keinen Spaß dran.
 
Ich bin der Meinung das MMORPGs einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Ich merke das bei mir selbst. Vor 22 Jahren war es kein Problem in der Ausbildung / Studium / Schule mehrere Durtzend Stunden pro Woche in WoW zu investieren, Man hat ständig neue Leute kennengelernt indem man die Gilde weiter aufgebaut hat oder mit Randoms unterwegs war. Man musste auch Zeit investieren um ein Item zu craften bzw. die Materialien zu farmen, einen Raid zu schaffen o. ä.
Heute muss alles schnell gehen, leveln, das erste Gear mit möglichst hoher Wertigkeit, Dungeons müssen max. im 2. Anlauf ohne Probleme klappen usw. Es geht nicht mehr darum eine gute Zeit zu haben sondern es muss ständig und wiederholt der Dopamin-Button im Hirn gedrückt werden. Es gibt noch Ausnahmen wie Eve Online u. ä. Titel aber die Playerbase ist prozentual gesehen auch sehr gering.
Ich selbst kann und will ein zeitliches Invest wie damals in WoW nicht mehr tätigen. Dafür gibt es div. Gründe wie andere Lebensumstände, andere Präferenzen bei Spielen, grundsätzlich andere Interessen usw. Ich habe mit WoW Midknight nach langer Zeit (Shadowlands) mal wieder ein Retail-Addon von WoW gespielt und habe genau das Fast Food Erlebnis bekommen das ich erwartet hatte. Nach 6 Wochen mit leveln, Pug-Raids, und M+ farmen war die Luft bei mir raus. Ich hatte mit meinen Freunden meinen Spaß und bereue in dem Zuge nichts.

Ich bin offen für ein neues MMO mit einem frischen Ansatz aber es muss mich auch emotional binden wollen wie es damals WoW geschafft hat. Mich an ein Spiel zu binden nur weil ich Summe X investiert habe ist absolut der falsche Ansatz!
 
Ich spiele wieder MMO, WOW Classic TBC. Ist so schön entschleunigt und die Community erheblich entspannter. Aktuelle MMOs sind oft toxisch und der Content für die Tic Toc verwöhnten Bengels gemacht, mit einer Aufmerksamkeitsspanne von 30 Sekunden, nix mehr für mich. Aber das dient nur noch zu Entspannung, abends mal ein Stündchen spielen, dann ist auch wieder gut
 
Ich spiele wieder MMO, WOW Classic TBC. Ist so schön entschleunigt und die Community erheblich entspannter. Aktuelle MMOs sind oft toxisch und der Content für die Tic Toc verwöhnten Bengels gemacht, mit einer Aufmerksamkeitsspanne von 30 Sekunden, nix mehr für mich. Aber das dient nur noch zu Entspannung, abends mal ein Stündchen spielen, dann ist auch wieder gut
30 Sekunden ist schon YouTube Short. Das ist gefühlt Überlänge für Nutzer von tiktok
 
das MMOs immer noch zeitgemäß wären, zeigt Crimson Desert…
Das Ding ist als MMO konzipiert worden und im wohl letzten Moment auf Singleplayer abgeändert. Merkt man als MMO Kenner an jeder Stelle. Gigantische Welt, mit gähnender Leere… nicht vorhandene Story, flache Chars und Mounts (ursprünglich mit Abklingzeit). Mir war das nach 20Std zu langweilig, weil wirklich kein Point of interest etwas tiefgründiges zu bieten hatte, was ich aber von einem Singleplayer erwarte. Selbst die Städte sind flach und uninteressant, mit den immer gleichen 3 Händlern.Als MMO wäre das Game der shit gewesen.

UND doch wurde es totgespielt von einer gigantischen Spielerschaft, allein das zeigt das der Markt bock auf ein gescheites MMO hätte.

New World war fantastisch. Nur leider in den völlig falschen inkompetenten Händen Amazons bzw „Game Studio“.
Kam halt kein Content…leider.

Aber seit ich New World gespielt habe, mit der erfrischend modernen Steuerung und der simplen Art mit anderen Spielern kommunizieren, chatten und interagieren zu können (der ingame chat war so schlicht und gut).
Hab ich kein Bock mehr auf altbackene Tab Target kacke oder ESO.

Es gibt ja sonst nichts. Ashes of Creation war scam und sonst. Herr Der Ringe was für mich das MMO um alle zu knechten geworden wäre…mein Gott wäre ein HdR MMO mit den mechaniken und Gameplay von New World fantastisch geworden…

Guild Wars 3 ist ein Hoffnungsschimmer.
 
das MMOs immer noch zeitgemäß wären, zeigt Crimson Desert…
Das Ding ist als MMO konzipiert worden und im wohl letzten Moment auf Singleplayer abgeändert. Merkt man als MMO Kenner an jeder Stelle. Gigantische Welt, mit gähnender Leere… nicht vorhandene Story, flache Chars und Mounts (ursprünglich mit Abklingzeit). Mir war das nach 20Std zu langweilig, weil wirklich kein Point of interest etwas tiefgründiges zu bieten hatte, was ich aber von einem Singleplayer erwarte. Selbst die Städte sind flach und uninteressant, mit den immer gleichen 3 Händlern.Als MMO wäre das Game der shit gewesen.

UND doch wurde es totgespielt von einer gigantischen Spielerschaft, allein das zeigt das der Markt bock auf ein gescheites MMO hätte.

New World war fantastisch. Nur leider in den völlig falschen inkompetenten Händen Amazons bzw „Game Studio“.
Kam halt kein Content…leider.

Aber seit ich New World gespielt habe, mit der erfrischend modernen Steuerung und der simplen Art mit anderen Spielern kommunizieren, chatten und interagieren zu können (der ingame chat war so schlicht und gut).
Hab ich kein Bock mehr auf altbackene Tab Target kacke oder ESO.

Es gibt ja sonst nichts. Ashes of Creation war scam und sonst. Herr Der Ringe was für mich das MMO um alle zu knechten geworden wäre…mein Gott wäre ein HdR MMO mit den mechaniken und Gameplay von New World fantastisch geworden…

Guild Wars 3 ist ein Hoffnungsschimmer.
New world fantastisch🤣🤣🤣
Das Kampfsystem war ja auch nicht schwer, kaum Skill Buttons.
New world war im übrigen vorher ein survial Spiel was man auch in jeder Ecke merkte. Mmo Inhalte waren halt schlecht Designed etc.

Was Entwickler von mmorpg raffen müssen ist das sie nicht auf Teufel komm raus ein riesen Erfolg entwickeln können.

Mehr Spezialisieren auf gewisse Features und dann seine sparte des Genres finden.

Mmorpgs haben halt auch Problem immer mit Inhalten zu kommen die man schon von 100 anderen Titeln kennt. Immer die gleiche Klassen mit den gleichen skills usw.
 
Und dann gibt es noch sowas die Crimson Desert...ein Single-Player mit den Ausmaßen eines MMOs.
Aber das ist eine Ausnahme.
Genau das ist das Problem, was ich mit Crimson Desert habe. Man merkt dem Spiel vorne und hinten an, dass es mal ein MMO sein sollte und so behandeln die Entwickler es auch während der Produktpflege.

Wer sagt denn, das ich von den 9 Monaten, die eine Erweiterung seiner Sicht nach braucht, auch 9 Monate lang das Spiel spielen MUSS.
MMOs sind aber auch Zeitfresser. Und der Markt ist übersättigt. Er ist voll von Mehrspieler-Spielen, egal welcher Art.
 
Als ehemaliger EvE Online Spieler sehe ich es so: Das Spiel ist mein absolutes Lieblings-MMO. Alles an dem Spiel finde ich mega klasse. Nur ist der Monatsbeitrag, gerade wenn man zwei Chars spielt, einfach zu hoch. Im Gegensatz zu WOW oder anderen MMO's kann man bei EvE ja im PvP alles verlieren und das Skillen ist an Zeit gebunden, daher funktioniert dort das "ich spiele mal einen Monat und pausieren dann" nicht. Aber ein einzelner Monat kostet 15€, 3 Monate 36€ und erst ab 12 Monaten ist es mit 108€ (meiner Meinung nach) angemessen, für 9€ Monatspreis.
Aber woher weiß ich denn, dass ich 12 Monaten durchgehend spielen werde? Da muss ich ja wieder Frau und Kinder verkaufen :devil:
 
9 Monate Entwicklungszeit für ein Gebiet und die Spieler werden es in 3 Monaten konsumiert haben... nun ja, da liegt der Fehler vielleicht schlicht im Design des Ganzen. Wer sagt denn, dass man Gebiete nicht wieder benutzen kann? Natürlich kann man später nochmal in Gebiete zurückkehren um dort weitere Abenteuer zu erleben oder auch bestimmte Ressourcen abzubauen. Weil diese Unterteilung in T1 Ressource für T1 Item, T2 Ressource für T2 Item ist halt nicht die Musterlösung. Warum braucht man für eine T3 Ressource nicht noch zusätzlich T1 und T2 Ressourcen? So kommt man immer wieder mal auch in die alten Gebiete und stolpert vielleicht über eine nachträglich eingefügte Questreihe. Wer keine Lust hat zum Farmen kann sich die Sachen ja kaufen und die Spielerwirtschaft ankurbeln.

Genauso sollte auch das Crafting aussehen, Rezepte sollten eine wichtige Bedeutung haben und nicht nach einem Patch komplett den Sinn verlieren und "nur" für Twinks von Bedeutung sein. Hier könnte man ein aufbauendes Spielprinzip implementieren, vereinfacht ausgedrückt z.B. man findet ein Rezept "Schwert". Nach einem Patch/AddOn findet man ein Rezept Schwert +1 aber man braucht um dieses nutzen zu können das ursprüngliche Schwert-Rezept.

Neben gut erzählten Questes brauchen die Spieler halt auch was zu tun wie eben Crafting und Housing. Ich kann stundenlang mein Haus bauen/einrichten und sämtliche Quests dabei ignorieren. Aber jeder hat halt einen anderen Spielstil. Die einen skippen alle Questtexte, ich mag es in einem Spiel zu versinken und diese Aufzusaugen. Ach so ein neues Herr der Ringe MMO wäre was gewesen.

Hinzu kommt natürlich auch, wie schnell wird neuer präsentiert und wie interessant ist es für Spieler die später einsteigen? Ich habe es gehasst, immer Content hinterher zuhächeln, damit man up to Date bleibt. Oder wenn man für "alte" Instanzen keine Spieler mehr gefunden hat und dadurch bestimmten Content nicht genießen konnte, weil alle nur noch im "neusten" Gebiet waren und es schlichtweg unbelohnend war alte Instanzen zu besuchen.

Was Dune Awakening halt schmerzvoll lernen musste ist, dass es eben PVE und PVP Spieler gibt und die PVE Spieler kein aufgezwungenes PVP haben möchten.

Das ist meine Meinung aber es gibt viele Spieler und jeder spielt Spiele auf seine eigene Art und Weise. Ein MMO kann halt nie everybody´s Darling sein.
 
Als ehemaliger EvE Online Spieler sehe ich es so: Das Spiel ist mein absolutes Lieblings-MMO. Alles an dem Spiel finde ich mega klasse. Nur ist der Monatsbeitrag, gerade wenn man zwei Chars spielt, einfach zu hoch. Im Gegensatz zu WOW oder anderen MMO's kann man bei EvE ja im PvP alles verlieren und das Skillen ist an Zeit gebunden, daher funktioniert dort das "ich spiele mal einen Monat und pausieren dann" nicht. Aber ein einzelner Monat kostet 15€, 3 Monate 36€ und erst ab 12 Monaten ist es mit 108€ (meiner Meinung nach) angemessen, für 9€ Monatspreis.
Aber woher weiß ich denn, dass ich 12 Monaten durchgehend spielen werde? Da muss ich ja wieder Frau und Kinder verkaufen :devil:
Das Problem kenne ich von Mortal Online 2, die Charakterentwicklung für Skills zu lvln usw. ist recht lang und du hast 2 Skilltrees, Action & Profession, da bist du mit Knowledge mal 2 - 3 Tage am Char am basteln.

Als Full Loot PVP hast du eben zusätzlich noch das Problem das du eben abgefarmt wirst, also wirklich ein Spiel für das du Haare auf den Zähnen haben musst und Ausdauer.

Zusätzlich dann noch ein Abo das bezahlt werden muss, man opert sozusagen Geld, Zeit & Nerven, sagt vielen heute bei wenig Zeit eher nicht so zu.

Spiele wie dieses zeigen aber das man dinge auch anders angehen kann und man eine Menge Potenzial brach liegen lässt, persönlich wäre ich zumindest froh wenn das click targeting endlich mal verschwindet, ich kann damit nicht mehr ist mir zu altbacken :ugly:
 
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