News Cray T3D "Typhoon": Europas schnellster Supercomputer von 1996 steht für 69.500 Euro zum Verkauf

PCGH-Redaktion

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Der erste jemals gebaute Cray T3D - 1996 Europas schnellster Supercomputer - wird bei einem Startgebot von rund 69.500 Euro versteigert. Interessierte sollten aber viel Platz einplanen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Cray T3D "Typhoon": Europas schnellster Supercomputer von 1996 steht für 69.500 Euro zum Verkauf

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Ich glaube es wird nicht allzu lange dauern, da werden irgendwelche YouTube Videos mit Titeln wie "Ich habe ein LLM auf einem Supercomputer von 1996 laufen lassen - Cray T3D" aufpoppen.
Fände ich zumindest amüsant.
Oder die landen einfach in Museen, was realistischer ist.
Praktisch einsetzen lassen sich die Maschinen kaum mehr, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant wäre, was dieser Top-Computer von 1996 heute in Cinebench für Leistungen zustandebringt.
 
Interessant wäre, was dieser Top-Computer von 1996 heute in Cinebench für Leistungen zustandebringt.
Da die Gesamtleistung von dem Ding deutlich unter dem eines heutigen Notebook liegt (keine 80 GFlops) reist das kein Fischstäbchen vom Teller. Kein LLM, und bei fen Stromkosten fraglich ob das Ding überhaupt jemand zum Laufen bringen will. Betriebsystem?
 
Da die Gesamtleistung von dem Ding deutlich unter dem eines heutigen Notebook liegt (keine 80 GFlops) reist das kein Fischstäbchen vom Teller. Kein LLM, und bei fen Stromkosten fraglich ob das Ding überhaupt jemand zum Laufen bringen will. Betriebsystem?

Cinebench kann mit sovielen kernen gar nichts anfangen da fängts an
 
Interessant wäre, was dieser Top-Computer von 1996 heute in Cinebench für Leistungen zustandebringt.
0 Punkte - weil das Programm nicht läuft.

Aber angenommen man bekäme es zum laufen, die Skalierung wäre perfekt, es gäbe keine Emlualtionsverluste, und rein extrapoliert auf vorhandene Rechenleistung ohne Bandbreitenprobleme usw., also der theoretische Bestcase,dann käme das Ding im CB23 auf ganz grob 4000 Punkte (da die Roh-rechenleistung etwa einem Sandy Bridge entspricht). Unter realen Verhältnissen wäre es wohl höchstens dreistellig, eher zweistellig.
 
Wie kompakt das Ding ist. Heutige Supercomputer bekommt man nicht mehr in einen Raum, geschweige denn in größere eine Abstellkammer,

Alle Supercomputer Weltweit benutzen ein Linux Kernel weil man ihn nach seine Bedürfnisse anpassen kann ...

Nein


Kann natürlich auch sein, dass dann jemand eine Linuxversion dafür entwickelt hat. Aber das vermute ich nicht.
 
Kann natürlich auch sein, dass dann jemand eine Linuxversion dafür entwickelt hat. Aber das vermute ich nicht.
Ich denke es wurde sich auf die derzeitigen Supercomputer bezogen. Hier ist Linux tatsächlich unangefochtender Platzhirsch. Zur Zeit des Angebotenen Supercomputers war die Vielfalt an OS auch nicht wirklich groß aber es gab da doch einige. Unter anderem war UNIX sehr weit verbreitet. Auch BSD spielte da noch eine wenn auch kleine Rolle bei den Supercomputern.
 
das teil ist ehr was für ein museum. wer heute extrem viel rechenleitung zuhause haben will, der bastelt sich ein beowulfcluster und stellt halt seine standartcomputer in ein zimmer. da ist ehr das problem das es hier wohl kaum jemanden gibt der so einen cluster auch wirklich brauchen kann.
 
Ich glaube es wird nicht allzu lange dauern, da werden irgendwelche YouTube Videos mit Titeln wie "Ich habe ein LLM auf einem Supercomputer von 1996 laufen lassen - Cray T3D" aufpoppen.
Fände ich zumindest amüsant.
Oder die landen einfach in Museen, was realistischer ist.
Praktisch einsetzen lassen sich die Maschinen kaum mehr, oder?

Nein, das ist eigentlich Elektroschrott. Abgesehen davon, dass Smartphones mittlerweile an die Rohleistung herankommen dürften, ein Betrieb also keinen Leistungsgewinn, sondern nur einen (enormen) Stromverbrauch darstellen würde, gibt es bei Supercomputern ein allgemeines Logistikproblem: Die Betriebssysteme mögen heute Linux-basiert sein (auch nicht immer – z.B. Fugaku hat einen eigenen Kernel für Compute), aber die Systemarchitektur ist ein Einzelstück. Wenn man die Ex-Super-Leistung tatsächlich abrufen wollte, müsste man also gezielt für dieses eine System programmieren.

Wo es eingeschränkt einen Oldtimermarkt gibt (oder zumindest gab, vor 10 Jahren, siehe Video), zu meiner Überraschung, ist eine Stückchen (und wirklich nur ein Stückchen) darunter, bei den Mainframes. Da die, im Gegensatz zu Supercomputern, für laufende, produktive Aufgaben gedacht sind, gibt es einen fortdauernden Anwendungszweck nebst passender Software, den ein entsprechender Rechner auch im Rentenalter noch erfüllen kann. Dann wirkt die komplexe Architektur in Gegenrichtung: Weil die vorhandene Software für so ein Monstrum geschrieben wurde und für den Umzug auf modernere Standard-Hardware neu entwickelt werden müsste, bleibt der Betrieb langfristig attraktiv.

Ich verweise auf den ultimativen Maßstab für alle, die sich anmaßen, ein "Hardware Nerd" zu sein:
(Und ja, das Video ist seine Länge wert.)
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Wie kompakt das Ding ist. Heutige Supercomputer bekommt man nicht mehr in einen Raum, geschweige denn in größere eine Abstellkammer,

Jein. Was hier gezeigt wird, dürfte nur der Computing-Teil sein. Das komplette Rechenzentrum war mit ziemlicher Sicherheit deutlich größer. Umgekehrt könnte man auch heutige Supercomputer so kompakt bauen. Es gibt ja nicht nur die Top-1-Aspiranten Capitan/Frontier/Fugaku, etc.. Zum Beispiel auf Platz 76 der Top 500, also immer noch ganz weit vorn in der Weltrangliste, sehe ich "BioHive 2" mit 504 H100. Wenn man die nicht, wie bei einem so kleinen System üblich, aus Kostengründen luftgekühlt hätte, sondern die "nasse" HGX100-4-GPU-Variante gewählt hätte, wären das 126 1U-Chassis = 3 Racks. Ohne Racks drumherum, als Block gebaut wie die alten Crays es nun einmal waren, also ungefähr die hier gezeigten Dimensionen, passend für die Abstellkammer. Drum herum braucht es dann nur noch 2-3 Räume für Stromversorgung, Kühlung, Speicher,... . :-)
 
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