News DDR5-Betrug: Gefälschte RAM-Module mit Plastik-Chips im Handel aufgetaucht

PCGH_Jacky

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Steigende RAM-Preise machen DDR5 offenbar auch für Betrüger attraktiver. In Asien sollen gefälschte Module mit Plastik-Chips und falschen Labels aufgetaucht sein.

Was sagt die PCGH-X-Community zu DDR5-Betrug: Gefälschte RAM-Module mit Plastik-Chips im Handel aufgetaucht

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Augen auf beim Hardwarekauf, selbst hier bei einschlägigen Plattformen. Wenn ich mal jetzt at hoc bei Einer durchblättere, kann man ohne große Mühe schon seine Spezis erkennen.

#"ungeprüft, ungetestet, nicht getestet. keine rückgaben!! falls nicht funktioniert ist das nicht meine schuld. Ich habe keine ahnung ob irgendwelche von den funktionieren"#
 
Das bringt mich auf eine andere Frage...

Können Betrüger den RAM so manipulieren, um den PC zu melden, dass eine höhere Kapazität verfügbar ist, als in wirklichkeit vorliegt?

Ich hoffe doch sehr, dass dies noch nicht möglich ist.

Bei SSDs ist das ja schon lange normal bei Betrügern, wie zum Beispiel das 4TB gemeldet wird, aber nur zum Beispiel 128GB verbaut sind. Was man erst mit spezieller Software herausfinden kann, oder wenn man die SSD auseinanderbaut.
 
Das bringt mich auf eine andere Frage...

Können Betrüger den RAM so manipulieren, um den PC zu melden, dass eine höhere Kapazität verfügbar ist, als in wirklichkeit vorliegt?

Ich hoffe doch sehr, dass dies noch nicht möglich ist.

Bei SSDs ist das ja schon lange normal bei Betrügern, wie zum Beispiel das 4TB gemeldet wird, aber nur zum Beispiel 128GB verbaut sind. Was man erst mit spezieller Software herausfinden kann, oder wenn man die SSD auseinanderbaut.

Bei Laufwerken ist das überhaupt kein Problem und entsprechend manipulierte SSDs sowie USB-Sticks werden regelmäßig angeboten. Die dem Betriebssystem gegenüber gemeldete entspricht schon seit den 90er Jahren (?späte 80er?) nicht mehr dem physischen Aufbau und der Laufwerkscontroller übersetzt ganz selbstverständlich zwischen logischen Adressen und realen Speicherorten. Absolut nichts hindert einen Kriminellen daran, dabei mehrfach auf den gleichen realen Speicherort oder auf gar nicht existierende zu verlinken. In ersterem Fall überschreibt der "2 TB"-10-Euro-USB-Stick dann zum Beispiel alle 8 GB die alten Daten wieder, in letzterem Fall verschwinden "geschriebene" Daten jenseits der physisch vorhandenen 8 GB wortwörtlich im nichts. (Früher, als noch jeder wusste, was ReadOnlyMemory ist, gerne "WOM" genannt.^^)

Bei RAM ist es etwas schwieriger, da hier der Controller in der CPU liegt. Meinem Wissen nach ist es nicht möglich, dessen Speicheradressierung auszutricksen. Oder zumindest nicht ohne die Konstruktion und Produktion speziell dafür entwickelter Chips, was dann teurer als echter RAM wäre. Ein anderes Thema sind aber Kapazitätsangaben im UEFI, der Windows Systemsteuerung oder ähnlichem. Diese werden in der Regel nur aus dem SPD des RAM-Moduls ausgelesen und da kann man reinschreiben, was man will, ganz ohne Auswirkung auf die Funktion. Einige User werden diesen Unterschied von RAM-Problemen kennen: Wenn Module unvollständigen Kontakt im Slot haben respektive korrespondierende Pins im Sockel, kann es sein, dass das SPD eines DIMMs zugänglich ist, nicht aber die Speicherchips. Man verbaut dann z.B. 2× 16 GiB und Systemsteuerung sowie UEFI melden 32 GiB Speicher, aber der Task-Manager zeigt nur 16 GiB, weil der Speichercontroller nur einen Riegel nutzen kann.
 
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