News CachyOS: GPU-Boosters priorisieren und beschleunigen Spiele

PCGH_Sven

PCGH-Autor
AMDs Radeon-GPUs profitieren unter CachyOS von neuen Patches, welche eine weitreichende Speicheroptimierung ermöglichen und Spiele auf Grafikkarten mit nur wenig Grafikspeicher deutlich beschleunigen können, wie erste Benchmarks bestätigen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu CachyOS: GPU-Boosters priorisieren und beschleunigen Spiele

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Aber warum das ganze über Hello als Opt-In laufen lassen und nicht einfach beim Patch installieren?
Gibts Nachteile? Oder nur zu neu für ne Stable (obwohl das bei Bleeding-Edge Cachy ja auch egal sein sollte)?
 
Mich würde interessieren warum nur bei einigen Spielen, muss das speziell angepasst werden? Kann doch eigentlich nur nur mit einer Art von MFG beschleunigt werden? Wenn das dann bei noch mehr Games funktioniert, muss @PCGH_Raff das mit den 8GB Karten nochmals überdenken, jedenfalls unter CachyOS. Der Beschleuniger von einigen Spielen mit der 4GB Gurke ist schon beeindruckend.
 
Wenn das dann bei noch mehr Games funktioniert, muss @PCGH_Raff das mit den 8GB Karten nochmals überdenken, jedenfalls unter CachyOS. Der Beschleuniger von einigen Spielen mit der 4GB Gurke ist schon beeindruckend.
Erstmal müsste ein Vergleich zu Windows her. AW2 hat es ja offensichtlich genau so gerade aus der Überfüllung gebracht, aber ist die bei Low unter Windows überhaupt gegeben?
Gibt es schon Ergebnisse auf dem Steam Deck? Aber da limitiert wahrscheinlich die allgemeine Leistung eher.
Bei meinem Deck war bis jetzt der VRAM sogar eher der Garant für mehr Bildqualität, ergo Texturen nochmal ne Nummer höher drehen während die Effekte auf Low bleiben passte da in der Regel ganz gut.
 
Erstmal müsste ein Vergleich zu Windows her. AW2 hat es ja offensichtlich genau so gerade aus der Überfüllung gebracht, aber ist die bei Low unter Windows überhaupt gegeben?
Wenn man sich das ein oder andere youtube Video anschaut, läuft Alan Wake unter Windows mit der RX 6500 4GB sehr gut. Die 14 FPS unter Linux vorher, waren dann wohl eher ein Linux Problem.
 
Sehr schade das PCGH das selbst nicht testet. Dieser NJ Kanal ist für mich sehr fragwürdig. Wenn es noch keinen aufgefallen ist, der benutzt viele die ein oder die selben Video Schnitte in meheren Videos. Daher sind manche TEST bzw, Vergleiche für den PO auf den Kanal.
 
Mich würde interessieren warum nur bei einigen Spielen, muss das speziell angepasst werden? Kann doch eigentlich nur nur mit einer Art von MFG beschleunigt werden? Wenn das dann bei noch mehr Games funktioniert, muss @PCGH_Raff das mit den 8GB Karten nochmals überdenken, jedenfalls unter CachyOS. Der Beschleuniger von einigen Spielen mit der 4GB Gurke ist schon beeindruckend.
Es gibt enorm viele Ideen und Workarounds für Grafikkarten mit zu wenig Speicher. Am Ende sind es aber trotzdem Grafikkarten mit zu wenig Speicher, die von Grafikkarten mit genug Speicher ausgestochen werden. :D

Sehr schade das PCGH das selbst nicht testet. Dieser NJ Kanal ist für mich sehr fragwürdig. Wenn es noch keinen aufgefallen ist, der benutzt viele die ein oder die selben Video Schnitte in meheren Videos. Daher sind manche TEST bzw, Vergleiche für den PO auf den Kanal.
Was nicht ist, kann noch werden. Die PCGH-Benchboys, zu denen auch ich gehöre, haben „leider” nie Langeweile. Dein Vertrauen uns gegenüber feiere ich aber natürlich. =)

MfG
Raff
 
Alle beschweren sich, dass Steam Deck und Steam Machine nicht genügend Power haben - aber hier sieht man den Vorteil: Valve liefert Optimierungen um die Hardware auszureizen - und es profitieren alle davon (alle = Linux Gamer mit Radeon :-D )
 
Es ist schon bemerkenswert und gleichzeitig ernüchternd zu sehen wie viel Leistung überall "vergeudet" wird durch Bloat, schlechte Optimierung und / oder schlicht Bugs.
Rechnet man das einmal auf die Welt hoch will ich nicht wissen was da an Strom Wort wörtlich verheizt wird ohne in FPS zu resultieren.

Bei den schnelllebigen Entwicklungeb und offener Einsicht im Linux Umfeld bekommt man das natürlich deutlich besser mit, gilt für Windows Apple und Co aber natürlich auch.

Und nimmt man dann zusätzlich noch die heut zu Tage immer weniger optimierten Games selbst noch mit in die Rechnung wird's richtig bitter.... Ich erinnere mich noch an die alten MS-Dos Games auf Diskette wo man ewig rumoptimieren musste um von diesem 640 kb Speicher - dessen Name mir gerade entfallen ist - genug frei war um das Game überhaupt starten zu können :ugly: .

Tante Edith meint: "Conventional Memory" hieß der meine ich seinerzeit auf dem Intel i386.
 
Was ein Schwachsinns wieder. Ist wohl ne Machbarkeit Studie.. für Zukunft. Ausser wir spielen nicht Alan Wake 2 auf 4gb vram. Lol
 
Und nimmt man dann zusätzlich noch die heut zu Tage immer weniger optimierten Games selbst noch mit in die Rechnung wird's richtig bitter.... Ich erinnere mich noch an die alten MS-Dos Games auf Diskette wo man ewig rumoptimieren musste um von diesem 640 kb Speicher - dessen Name mir gerade entfallen ist - genug frei war um das Game überhaupt starten zu können :ugly: .

Tante Edith meint: "Conventional Memory" hieß der meine ich seinerzeit auf dem Intel i386.
Du meinst bestimmt den:
EMS-Speicher (Expanded Memory Specification) - das war in der Tat immer ein Gefrickel 🤪
 
Was ein Schwachsinns wieder. Ist wohl ne Machbarkeit Studie.. für Zukunft. Ausser wir spielen nicht Alan Wake 2 auf 4gb vram. Lol
Für Handheld User, z B. mit Z1 oder Z2 Chip schon relevant.

Da wird fleißig optimiert, und auf der anderen Seite sind dann Unternehmen wie Lenovo, die das Legion Go 1 zuletzt vor 7 + Monaten mit einem freigegeben Treiber beglückt haben 😅

Würde ich weniger streamen und emulieren, hätte ich auf dem Go schon lange kein Windows mehr.

Ist für mich mit (any)FSE aber aktuell noch das rundere Paket.

Egal wie, weiter optimieren! Kann nur im Interesse der Gamer sein!,💯
 
Du meinst bestimmt den:
EMS-Speicher (Expanded Memory Specification) - das war in der Tat immer ein Gefrickel 🤪
mmm
Auch wenn damals die Speicherverwaltung "seltsamm" war (EMS, XMS und Base Memory [die 640KB])
war es eigendlich eher das Problem ~580KB Base Memory freizuschaufeln was viele Spiele brauchten.
EMS bzw. XMS war nur ein Eintrag in der Config.sys.
Aber ist schon lange her und mein DOS HB ist gerade nicht griffbereit :P
 
Eigentlich sehe ich doch hier nur bei Alan Wake 2 und Resident Evil Requiem signifikante Unterschiede - bei allen anderen vernachlässigbar, im Bereich der Messabweichungen.

Das deutet für mich eher darauf hin, dass diese 2 Spiele schlecht optimiert sind und noch einiges an Potential ungenutzt lassen; wohingegen die anderen schon recht ausgereizt sind.

So gesehen bringt mir ein Booster nicht so viel - die Entwickler sollen gefälligst ihre Optimierungsarbeit machen!
Am Ende ruht man sich wohl noch auf solchen Tools und Tweaks durch andere aus, um selbst nicht die Optimierungsarbeit zu leisten?!


Wenn man sich das ein oder andere youtube Video anschaut, läuft Alan Wake unter Windows mit der RX 6500 4GB sehr gut. Die 14 FPS unter Linux vorher, waren dann wohl eher ein Linux Problem.
Ich vermute, dass es ein Alan Wake-Problem ist (Optimierung) und unter Windows die proprietären Treiber da Workarounds und Tweaks für mangelnde Performance und Fehlerhafte Implementierung liefern.
 
Für Handheld User, z B. mit Z1 oder Z2 Chip schon relevant. (…)
Nein. AMD APUs mit Unified Memory können schon seit langem dynamisch mehr RAM verwenden, als statisch im Bios zugewiesen wurde. Im Unterschied zur statischen Zuweisung wird dieser auch automatisch wieder freigegeben, sobald er nicht mehr benötigt wird.

Ein Thrashing-Problem, wie es bei dGPUs auftritt, kann es hier gar nicht geben, außer der RAM als Ganzes reicht nicht aus.
 
Ich vermute, dass es ein Alan Wake-Problem ist (Optimierung) und unter Windows die proprietären Treiber da Workarounds und Tweaks für mangelnde Performance und Fehlerhafte Implementierung liefern.

Es ist sowohl ein Anwendungs-, als auch ein Linuxproblem. Ja, Alan Wake ist kacke optimiert, aber:
1. Spiele erwarten VRAM-Management, wie es Windows betreibt.
2. Das ist in Linux noch nicht gegeben: Aus der Sicht des AMDGPU Linux Kernel-Grafiktreibers schaut jedweder reservierte Grafikspeicher komplett gleich aus.

Wenn ein Spiel im Vollbildmodus läuft, könnte man ja VRAM freigeben, der vom Desktop oder vom Webbrowser verwendet wird, oder ein LRU (least recently used)-Modell verwenden. Der Windows Treiber hat soetwas.

Die hierfür notwendigen Informationen sind in Linux aber nicht verfügbar, und würden im worst-case einen Rewrite von großen Teilen des Linux Grafiktreiberstacks (das betrifft mehrere Treiber, nicht nur AMDGPU), sowie eine regelmäßig upgedatete Liste mit den Namen von Spieleprozessen erfordern.

Das eigentliche Problem: Wenn also derzeit ein zufälliger VRAM-Bereich in den RAM verschoben wird, trifft es statistisch gesehen am häufigsten das Spiel selbst. Das führt dann zu thrashing.

Die Lösung: CGroups. Eigentlich für Container und Serverworkloads gedacht, um Hardwareresourcen zu partitionieren/limitieren, und schon lange etabliert. Neu dazugekommen ist jetzt die Möglichkeit, auch VRAM damit zu einzuteilen:

Das CachyOS Tool erstellt für das Spiel eine eigene CGroup, welche prinzipiell den gesamten VRAM nutzen darf - hiermit ist es jetzt endlich möglich, den vom Spiel belegten VRAM zu markieren, wodurch dieser bevorzugt nicht wieder ausgelagert wird. Das ist eine Zweckentfremdung von CGroups, aber gleichzeitig auch genial, da unkompliziert, bringt ein paar hundert MB, die das Spiel zusätzlich nutzen kann, bevor thrashing einsetzt, und kommt näher an das Verhalten des Windows-Treibers ran.
 
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