News Intel in der Krise? 18A soll retten, während AMD- und Intel-CPUs teurer werden

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Was bedeutet Intels neue 18A-Fertigung für die Zukunft des Chipgiganten? Während die Preise für die CPUs aufgrund der Lieferschwierigkeiten weiter steigen, sieht Intel in 18A den Hoffnungsbringer.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Intel in der Krise? 18A soll retten, während AMD- und Intel-CPUs teurer werden

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Als ein Gegengewicht zu TMSC ist das sicher gut, allerdings bleibt die Frage der Kosten, die in den USA wesentlich höher sind als in Asien. Besonders im Hinblick auf die Weltlage, China Ambitionen in Taiwan zum Beispiel, kann es dennoch hilfreich sein, ein Eisen im Feuer zu haben. Mal schauen wie es sich entwickelt.
 
Intel hat gerade "Glück im Unglück".
Während man - hätte man noch einen besseren Prozess und die Fremdfertigung schon früher ordentlich auf Schiene gebracht (samt Kapaziäten wie in Magdeburg etc), würde man jetzt im Geld nur so schwimmen.
Hätte man nicht gewisse Geschäftsbereiche (Flash, 3dXpoint, FPGA...) ausgegliedert auch.

Aber tatsächlich hat man eben "Glück". Die Nachfrage ist eben so hoch, dass man das was man produziert wesentlich teurer verkaufen kann als ursprünglich geplant.
UND die Nachfrage an Chips steigt weiter und die Firmen suchen halt dringend nach Firmen die es produzieren.
Die nächsten 3 Jahre wird also auf jeden Fall hoher Bedarf sein und wenn man in dieser Zeit die Forschung vorantreibt und endlich Kunden lukriert kann das langfristig erfolgreich sein.
Bei "normaler" Marktlage würde es jetzt düster aussehen
 
Die Börse glaubt zumindest das Intel wieder Marktführer wird, der Kurs ging ja Donnerstag über das letzte Hoch von 2021.
Mal gespannt ob die Fertigung dieses Jahr funktioniert wie geplant und ob man wirklich mal Kunden dafür findet.
 
Ja, aber das wird jetzt alles teurer, und zwar nicht kurzfristig.

Wir müßen hier in Europa eigene Firmen aufbauen, welche von Nordamerika und Asien unabhängig sind. Dann kann es uns egal sein, was Nvidia oder AMD oder Intel macht.

Wer Macht hat, macht selber. Und da sehe ich die derzeitige Krise und das Ende bzw. die Modifizierung des Globalismus eher als Chance denn als Krise, auch wenn es erstmal ziemlich unangenehm wird.
 
Wir Desktop Enthusiasten profitieren leider nicht von Intel A18.
Nova Lake kommt leider auch von TSMC für die besten Desktop Modelle.
Sehr schade.

Der Artikel beschreibt die Probleme ja schon wunderbar:
"Ein Umsatzwachstum durch den 18A-Fertigungsprozess dürfte für die zukünftige Marktposition von Intel entscheidend sein.
Während die auf 18A basierenden CPUs Panther Lake für Einsteiger-PCs gerade erst eingeführt wurden, bleibt deren Verfügbarkeit jedoch eingeschränkt.
Daher wird ein wesentlicher Teil der CPU-Produktion (wie bei AMD) weiterhin über den aktuell weltweit größten Auftragsfertiger TSMC realisiert, was immer noch für eine Abhängigkeit beim taiwanesischen Unternehmen sorgt, während die Intel-eigenen Fabriken in den USA nicht ausgelastet sind
"

Ein Desktop i9 & i7 Nova Lake in A18 oder A14 wär mal was.

CPU,s ohne 3D Cache (AMD) oder bLLC (Intel) würde mir nicht mehr ins haus kommen.
 
Während die auf 18A basierenden CPUs Panther Lake für Premium-PCs und Wildcat Lake für Einsteiger-PCs gerade erst eingeführt wurden, bleibt deren Verfügbarkeit jedoch eingeschränkt.
Das erinnert mich an die 10nm Chips aus der 7000er und 8000er Generation. Homöopathische Verfügbarkeit, Leckerlis für die Foundry Kunden.

Edit: Cannon Lake i3-8121U, der einzige 10nm Prozessor dieser Serie, 2018
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Desktop i9 & i7 Nova Lake in A18 oder A14 wär mal was.
Razer Lake wahrscheinlich
CPU,s ohne 3D Cache (AMD) oder bLLC (Intel) würde mir nicht mehr ins haus kommen.
Naja so schlimm ist's nicht, wenn man nicht spielt muss es nicht unbedingt Cache sein
Das erinnert mich an die 10nm Chips aus der 7000er und 8000er Generation. Homöopathische Verfügbarkeit, Leckerlis für die Foundry Kunden.
Kein Vergleich da reden wir bei OK von ganz anderen Stückzahlen
 
Das Problem von Intel ist nicht 18A, oder TSMC, oder irgendeine Abkürzung. Das Problem von Intel ist der Mangel eines Produktes, das ein Alleinstellungsmerkmal ist.

Bei den Servern stellen Hyperscaler ihre eigene Hardware her, oder nehmen Nvidia. Intel und AMD prügeln sich nicht um die Marktanteile wer den besten Server macht, sondern um Marktanteile wer den besten 4U Barebone mit CPU macht und der eigentliche Mehrwert ist das was danach reingesteckt wird, ob es nun Karten für KI, oder massenhaft SSDs sind. Für Intel interessieren sich die Kunden dieser Produkte so sehr wie die Besitzer eines Ferraris für dessen Zündkerzenhersteller. Hat zu funktionieren innerhalb der erwarteten Spezifikation, aber die Musik spielt woanders.

Laptops hat man bei Intel (aber auch AMD) so lange vergammeln lassen, bis Apple nur noch im eigenen Müll der aussortierten Smartphone Chips wühlen muss und selbst dort etwas kompetitives findet, das sie dann nicht mal richtig kühlen müssen, um ernst genommen zu werden.

Büro PCs sind so die letzte Bastion von Intel. Im Privatbereich sind längst massenhaft Tablets und Smartphones im Einsatz. Intel hat erst nicht reagiert, dem Zug dann nur hinterhergeschaut und selbst Microsoft hat jetzt scheinbar die Schnauze voll und stellt das Surface auf Snapdragon um.

Konsolen sind ebenfalls Fehlanzeige und plötzlich hat Intel das gleiche Problem das Microsoft immer hatte, in dem Sinne, dass die Marke nur mit dem Gerät in der Arbeit verbunden wurde über das man sich aufgeregt hat. In allen anderen Bereichen ist Intel unsichtbar geworden.

Klar, Intel hat nie selber fertige Produkte mit dem WoW Faktor hergestellt, sie haben das 40 Jahre lang anderen Firmen überlassen und es hat ja funktioniert, bis es eben nicht mehr funktioniert hat.

Vergesst Kerne, vergesst Nanometer, vergesst x86 vs. ARM Diskussionen, vergesst alles. Was Intel braucht ist ein Produkt auf das die Leute zeigen und es kaufen wollen. Ein Produkt mit dem dann Intel Asche macht, weil nur sie die passenden Komponenten dafür haben. IBM hat das immer noch mit seinen Servern. Nvidia hat das zur Zeit mit seinen GPUs. Apple hat das mit ihrem iPhone/Pad. Intel zieht blank, alles was ihnen bestenfalls bleibt ist der Status eines Mitläufers, bzw. dank AMD der Status eines jederzeit austauschbaren Lieferanten.
 
Intel in der Krise. Meanwhile 260% auf meine, im letzten Jahr gekauften, Aktien.
Irgendwas passt nicht mehr zusammen.
Deshalb hab ich meine am Freitag verkauft, hab seit 23€ gut Gewinn gemacht aber das man jetzt schon einen Kurs erreicht als ob Intel wieder den gleichen Status wie 2020 hätte ist dann doch zu optimistisch.
Hatte den aktuellen Kurs eher für Ende 2026 erwartet falls Intel zeigt ihre Pläne funktionieren.
Für mich siehts grad so aus wie 2017/2018 bei AMD, brauchbare neue Produkte sind da aber jede Kleinigkeit kann den Kurs wieder zum implodieren bringen.
 
Aber so schlecht kann es ja für Intel nicht laufen , weil Intel das Joint-Venture mit Apollo Global Management für das irische Werk Fab 34 und den 49% Anteil zurück gekauft hat. Das kann man sich eigentlich nur leisten, wenn genug Geld da ist und die Bilanz danach immer noch gut aussieht. Ich bin aber der Meinung das der Kurs nach Herausgabe am 23.04.2026 stark nach unten korrigieren wird. Ich kann mir einfach nicht vorstellen das die zahlen in allen Bereichen überzeugen werden. Serverchipsegment (Umsatz und Aussicht), Chip-Fertigung (Stand und Aussicht), Umsatz & Gewinn (Stand und Aussicht) muss hier im Besten Fall alles +-0 da stehen oder noch besser geschlagen werden um den aktuellen Kurs zu rechtfertigen bzw. den Kurs nach Zahlen weiter nach oben zu treiben.

Die letzten Quartale ist der Kurs meist zu 60-75% gefallen und 25-40% ist er gestiegen.
Das Ergebnis muss schon ein absoluter Banger werden andernfalls wird es Rücksetzer bis vermutlich 40€ geben
 
Zurück