News Lexar glaubt: Gamer sparen eher am RAM - aber 512-GB-SSDs gehen zu weit

PCGH-Redaktion

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Lexar hat versucht, kleinere SSDs als günstige Alternative anzubieten - und damit fast niemanden erreicht, wie die Europa-Chefin des Unternehmens erklärt. Bei kleineren RAM-Kits sei man indes zufrieden.

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ist doch auch logisch, was will man mit einem speicher wo dinge die man damit tun will nicht gehen weil der platz nicht reicht? ich habe 2 m.2 ssds mit jeweils 2tb platz, das nur für windows 11, programme und games. daten werden auf der hdd gelaggert. ich bin aber nicht in der lage ein linux zu installieren wegen speichermangel. was will jemand also mit einer 500gb ssd? das macht doch überhaupt keinen sinn. klar wer nur surft, ne mail oder brief schreibt und nur ein einziges game hat könnte klar kommen. allerdings wär die platte dann definitiv recht voll und weitere ideen kannste dann vergessen, egal ob irgendeine software zum arbeiten oder gar ein spiel, das wär halt nicht. deshalb auch die zurückhaltung, das kann man so nicht wirklich gebrauchen.
 
NVME 0,5 TB als Betriebssystem, 1TB für die Spielebiblothek wurde zu klein, dann 4 TB zugekauft von Lexar.
Auf dem Arbeitsrechner 2x 2TB NVME für die Daten und Bilder/Videos.
Zusätzlich 2x4 TB HDD der NAS, ergänzt mit einem Rechner der nochmal 8TB an HDD Platz bereithält.
2 X 1TB NVMEs liegen noch als Ersatz bereit.

Aus heutiger Sicht ist 1TB das Minimum für einen Neukauf, wobei sich 2TB lohnen kann, da Preis/Leistung dort besser ist, wobei das schon einen faden Beigeschmack hat bei diesen Preisen.
 
Das hängt halt eben mit den Aufpreisen zusammen. 2TB sind für etwas über 200€ zu haben, wenn man etwas gutes will. Das geht noch klar. Wenn man mit 512GB herumgeizt, dann spart man gegenüber 1TB gerade einmal 50-60€. Beim RAM sieht die Sache anders aus. Die 32GB, die die Vernunftoption darstellen, kosten um die 400€, bei 64GB, die ich früher als gepflegten Overkill empfohlen habe, kosten etwa 300€ Aufpreis. Das überlegt man sich dann sehr, sehr gut, ob man es wirklich will.
 
Also ich hab mir kürzlich erst 20 TB in HDD Speicher in eine "Multimedia" Kiste (klasse Retrobegriff, oder?) geschraubt. Eigentlich wollte ich keine HDDs mehr haben, aber so konnte ich u.a. ne 8 TB SSD freimachen auf der einfach nur Daten rumlagen - und den Platz habe ich jetzt gewonnen und kaufe überhaupt nix an Datenträgern .. und das hoffentlich die nächten 2-3 Jahre. Im Notebook hab ich 3 GB auf 2 NVMEs und im Keller und nuch paar HDDs und SSDs in Rechnern die abstripbar sind. Bevor ich SSDs unter 1TB kaufe lieber nix. Und high end gibts bei mir erst wieder wenn dieser aktuelle Wahnsinn mal vorbei ist - hoffentlich.. irgendwann.

Noch zum Thema "KI-Blase" und der Entrüstungswelle - ich finde den Begriff nicht passend, denn eine Blase verschwindet praktisch, wenn sie gepoppt ist.

KI jedoch wird nicht verschwinden sondern unterliegt m.E. dem in den 90ern des letzten Jahrhunderts von Gartner beschriebenen, typischen Hypecycle (https://de.wikipedia.org/wiki/Hype-Zyklus und von hierr aus dann Originalquellen wählbar ). Das ist die Wahrnehmung der Tollheit und Größe einer neuen Technologie, beschreibt zwar nicht was dann mit Börsenkursen und Wirtschaftsimpact weitergeht. Da ist dann für mich die Frage wann wir ins Tal der Enttäuschung srürzen werden. Weg gehen solche Tewchnologien aber eine rel. lange Zeit nicht mehr..
 
Aktuell würde bei einem (sehr) kleinem Budget mir eine SATA SSD für Windows / Linux kaufen und den Rest auf HDDs.
Ich halte von der Idee nichts die paar M2 Steckplätze mit Kleinkram zu verstopfen .

Mein letzter Test mit Spiele auf HDD ist nun ~1 Jahr her aber damals gab es über bei fast allen Spielen keine praktischen Einschränkungen. Man wird eh von irgendwas anders Ausgebremst :ugly:
Deckte sich mit dem was bei Helldivers 2 geschrieben wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe schon vorletztes Jahr entschieden keine SSD (M.2) mehr unter 4TB zu kaufen.
Daran ändert auch die RAM-Krise nichts.
Dito.
Da ich NOCH genug Platz im PC habe, muss ich keine neue kaufen.
Aber haben will ich eine 4/8TB PCIE 5.0, auch wenn ich sie nicht brauche. Über 250€/500€ will ich aber nicht zahlen... Also bin ich schon länger am warten.

512GB war meine Boot NVME, dafür reichen 512GB eigentlich aus, außer man nutzt viele Programme oder spielt sehr viel Anno... (Anno hatte mal fast 200GB Savegame Daten auf der Boot SSD)
Spiele sind bei mir immer seperat auf einer anderen SSD. Dort habe ich alles unter 2TB mitterweile weg.
Die einzige 1TB NVME hat letztes Jahr meine 512GB Boot NVME abgelöst, weil man halt nur begrenzt M.2 Slots hat.

HDDs sind schon länger nicht im PC, weil die mir zu laut sind.
Als Media-Platte im NAS aber kein Problem (wenn ich ein NAS hätte).
Meine letzte uralte HDD hat 4TB und liegt in einem externen Gehäuse irgendwo ungenutzt rum...
 
Als reine Systemplatte nur für das Betriebssystem reichen mir im Grunde auch 256 GB. Habe ich so auch noch auf meinem 2. PC. Auf meinem Hauptrechner hab ich dafür ne 512 GB SSD. Dazu dann noch eine 4 TB SSD für Spiele und 2 TB für restliche Daten. Zusätzlich habe ich dann noch 4x8 TB im NAS verbaut.
 
Habe selbst 4 x 2 TB im System und würde gerne auf eine einzige 8 TB wechseln. Eigentlich habe ich gewartet bis die endlich mal günstiger werden. Stattdessen kam dann der Ki Boom. 😕 Momenten ist der beste Zeitpunkt um seinen Monitor oder Peripherie zu ersetzen aber nicht für SSD's.
 
Finde ich jetzt nicht so schlimm.
Habe auch nur ne 512GB M2 als Bootplatte, wo nur Windows und wenige Programme drauf sind.
Dafür reicht dir auch.

Dann noch eine M2 mit einem TB und eine mit 2TB.
Passt doch
 
Das hängt halt eben mit den Aufpreisen zusammen. 2TB sind für etwas über 200€ zu haben, wenn man etwas gutes will. Das geht noch klar. Wenn man mit 512GB herumgeizt, dann spart man gegenüber 1TB gerade einmal 50-60€. Beim RAM sieht die Sache anders aus. Die 32GB, die die Vernunftoption darstellen, kosten um die 400€, bei 64GB, die ich früher als gepflegten Overkill empfohlen habe, kosten etwa 300€ Aufpreis. Das überlegt man sich dann sehr, sehr gut, ob man es wirklich will.

Der Bezugsrahmen ist auch einfach merkwürdig gewählt: Anfang 2025 dürften 32 GiB RAM und 2 TB SSD die "Vernunftausstattung" im Mainstream gewesen sein. In High-End-Systemen, die 64 GiB Arbeitsspeicher in Betracht gezogen haben, waren 4 TB Massenspeicher praktisch Pflicht.

"Überraschende" Feststellung von Lexar also: Spieler halbieren eher ihren Arbeitsspeicher, als sie ihre SSD achteln. No shit Sherlock? Autofahrer akzeptieren auch eher Tempo 30 statt Tempo 50 innerorts, denn Tempo 15 statt Tempo 120 auf der Autobahn. Einfach weil es bei binärer Betrachtung eine Reduktion um eine statt um drei Größenordnungen ist, nicht weil man an einer Stelle eher zu Abstrichen bereit wäre, denn an anderen.

Interessant wären Zahlen, wie gut sich 8-GiB-RAM-Kits verkaufen. Denn das entspricht eher der Low-Budget-Fragestellung bei den SSD: Wenn man von 16 GiB + 1 TB ausgeht, spart man dann eher am RAM oder am Laufwerk? Ich persönlich würde ganz klar 16 + 0,5 (+HDD) gegenüber 8 + 1 bevorzugen. Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Wer auch nur halbwegs zum Basteln in der Lage ist, muss eine 0,5-TB-SSD nicht neu kaufen, sondern kann sie aus dem alten AM4-System übernehmen. Das schaffen sogar Leute, die der Meinung sind, einen neuen Rechner kaufen zu müssen, weil auf dem alten Edge ihre Banking-Seite nicht mehr funktioniert (reales Beispiel aus meinem Bekanntenkreis). Aber den alten Arbeitsspeicher beim gleichen Schritt zu behalten oder gar zusätzlich einzubauen...
 
Als Systemplatte reicht auch noch locker ne 128er, wenn man die Special-Folder auslagert auf's Datengrab. Nur mal so am Rande.
Games etc. Landen bei mir je nach alter auf weiteren SSD oder ner HDD.
Alles größere dümpelt auf 20TB NAS rum.
Kaufen würde ich allerdings keine SSD mehr unter einem TB, der sweet Spot TB/€ liegt definitiv nicht darunter.
 
Als Systemplatte reicht auch noch locker ne 128er, wenn man die Special-Folder auslagert auf's Datengrab. Nur mal so am Rande.
Games etc. Landen bei mir je nach alter auf weiteren SSD oder ner HDD.
Alles größere dümpelt auf 20TB NAS rum.
Kaufen würde ich allerdings keine SSD mehr unter einem TB, der sweet Spot TB/€ liegt definitiv nicht darunter.
Und trotzdem brauchst du ne große Platte für z.b. Spiele. Und große Dateien von einer HDD kopieren, ist ein Geduldspiel. Da ständig was hin und her zu schieben, wäre mir ehrlich gesagt zu blöd.
 
96 GB im Hauptrechner, der auch locker noch für AM6 gut ist, hat mich damals um die 370€ gekostet.
Auf der Corsair MP600 Pro 2TB ist das System und einige Programme ... mit 380€ nicht gerade preiswert.
An einem Primeday 2x Lexar NM790 4TB zu je 189€ für Spiele und alles was man so braucht. :D

Wer versäumt zu kaufen wenn die Preise im Keller sind, soll sich nicht beschweren, wenn die Preise wieder steigen.
Viele tun immer so als müssten sie mit jedem neuen System alle Komponenten komplett erneuern, man muss nur vorausschauend kaufen.
Brauche ich 96GB RAM und 10TB SSD-Speicher? Nicht wirklich, aber es ist gut sie zu haben und sie werden noch lange ausreichen.
 
512GB war meine Boot NVME, dafür reichen 512GB eigentlich aus, außer man nutzt viele Programme oder spielt sehr viel Anno... (Anno hatte mal fast 200GB Savegame Daten auf der Boot SSD)
Da hatte ich vor einigen Monaten auch nicht schlecht gestaunt als mir ein Treiberupdate nicht ging weil kein Speicherplatz auf der Windowspartition zur Verfügung stande. Ich mich auf die Suche gemacht und dachte nur: Anno 1800 was zur Hölle machst du hier mit meinem Speicher! :D

Hatte in der Vorberichterstattung zur neuen AMD CPU herausgefunden das mein ehrwürdiger 5800X3D gaaaanz locker 300€ eher 400€ gebraucht! wert ist. Also ich schnurstracks Richtung Mindfactory und einen 9800X3D zusammengestellt. Bei der Festplatte bei der es eine PCIe 4.0 NVME werden sollte habe ich 2 mal geschluckt und den ganzen Warenkorb wieder gelöscht. Die alleine hätte mich 600€ gekostet... So dümpel ich halt weiter mit meiner 1TB Platte rum und bin froh das meine Internetleitung schnell und stabil ist....
 
Der Bezugsrahmen ist auch einfach merkwürdig gewählt: Anfang 2025 dürften 32 GiB RAM und 2 TB SSD die "Vernunftausstattung" im Mainstream gewesen sein. In High-End-Systemen, die 64 GiB Arbeitsspeicher in Betracht gezogen haben, waren 4 TB Massenspeicher praktisch Pflicht.

Die "Vernunftaustattung" ist immer an das P/L gebunden. Und der Mainstream braucht weder zum Arbeiten noch zur Anwendung zuhause noch zum Zocken 32gig RAM noch 2/4 TB SSD.

Die Leute kommen da gut mit 16gig zurecht, mehr darf es durchaus sein. Und zum Speichern reicht auch ein Gig SSD, wenn n Datengrab hast, schließt halt ne HDD Festplatte an, da kosten 2TB um die 115 Flocken, das läuft.

Immer wichtig aus seiner Blase auszusteigen und in der Realität anzukommen, gerade in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs. :D
 
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