News Nvidia-Bericht: Garantiefälle "explodieren" - plus 1.000 % in nur drei Jahren

PCGH_Jacky

Community Managerin
Teammitglied
Neue Auswertungen deuten auf stark steigende Garantiekosten bei Nvidia hin. Mehrere Kennzahlen haben sich innerhalb kurzer Zeit deutlich verändert. Die Ursachen bleiben jedoch unklar.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Nvidia-Bericht: Garantiefälle "explodieren" - plus 1.000 % in nur drei Jahren

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
So lange keinerlei Details dazu bekannt sein, auf welche Produkte/Dienstleistungen sich diese Garantiefälle beziehen, lässt sich da nichts auch nur halbwegs qualifiziert spekulieren. Kann sogar sein, dass es hier letztlich nur um irgendwelche Buchhaltungs- und Bilanzspielereien zur Steueroptimierung geht. Who knows?

Zumal in der Überschrift von "plus 1000% in nur drei Jahren" die Rede ist, im Artikel selbst hingegen vom "Zeitraum von 2024 auf 2025". Was denn nun?
 
"deuten auf stark steigende Garantiekosten bei Nvidia hin"

Wieder ein Grund die Preise zu erhöhen und die NV Boyz feiern zu lassen ... :banane:

"Konkret wird ein Anstieg von rund 81 Millionen auf etwa 894 Millionen US-Dollar genannt, was rechnerisch einem Plus von rund 1.000 Prozent entsprechen"

Und bei knapp einer Milliarde (!) reden die green Nerds immer nur von ein paar Stück ... :klatsch:
 
Zuletzt bearbeitet:
"deuten auf stark steigende Garantiekosten bei Nvidia hin"

Wieder ein Grund die Preise zu erhöhen und die NV Boyz feiern zu lassen ... :banane:

"Konkret wird ein Anstieg von rund 81 Millionen auf etwa 894 Millionen US-Dollar genannt, was rechnerisch einem Plus von rund 1.000 Prozent entsprechen"

Und bei knapp 900 (!) Millionen reden die green Nerds immer nur von ein paar Stück ... :klatsch:

Die 9070xt und 5080 fallen sicher ähnlich oft aus. Die 5090 ist einfach schlecht
 
Intuitiv war das auch mein Gedanke, wobei ich daran immer noch nicht glaube. Die Fakten der gestiegenen Kosten der Reparaturen, die Karten sind komplex und der gestiegene Absatz werden sicher ihren Anteil haben. Aber solange Nvidia nichts offenbart, bleibt dass alles Spekulatius.

Es würde mich wundern, wenn Nvidia in so erheblichem Umfange reparieren lässt, dass sich das in den Bilanzen niederschlägt. Eine Reparatur einschließlich Prüfung, die wieder so zuverlässig ist, dass volle Qualität garantiert werden kann, bedeutet schnell mehr Aufwand als Neuproduktion und Austausch. Entsprechend werden die Aufwendungen für Reklamationen kaum von Reparaturaufwand oder Reparierbarkeit abhängen, sondern überwiegend von der Ausfallquote, vor Preis der verkauften Produkte und deren Anzahl. Laut der Formulierung des Artikels geht es zudem nicht um den Gesamtmarkt, sondern nur um den Direktverkauf und das auch nur an nicht-kommerzielle Kunden:
warrantyweek schrieb:
[Cryptomining] ... commercial use, and voids the product warranty for Nvidia and AMD discrete GPUs.
...
Nvidia and AMD limited warranties cover discrete GPUs used by the end-user, not chips included in larger graphics cards sold by other manufacturers.

Die Kernfrage lautet also: Wann wurden wie viele Founders Editions sowie ggf. in geringer Zahl RTX Pro verkauft und zu welchem Preis?

Die Antwort für 2024 dürfte lauten: Praktisch gar keine. Also gab es auch keine neuen Karten, die aufgrund von Produktionsfehlern nach kurzer Zeit ausfallen konnten, sondern nur das konstante Grundrauschen alter Modelle.
Nach dem Launch von Geforce RTX 5000 im ersten Halbjahr 2025 und dem von RTX Pro Blackwell im Sommer 2025 sah das Ende 2025 logischerweise komplett anders aus.

Die 12V-2×6-Story würde ich dagegen für kaum relevant halten. Der Stecker ist bekanntermaßen schon auf den 4000ern "ständig durchgebrannt", war also im 2024er-Bezugswert schon eingepreist. Und letzterer wird, trotz deutlich höherem Marktanteil und sehr viel höheren Preisen für "Geforce", niedriger als bei AMD angegeben. Auch 2025 hat Nvidia laut Quelle "nur" knapp viermal so viel für Garantiefälle ausgegeben wie AMD. Dabei kommen letztere nicht annähernd auf ein Viertel Marktanteil nach Stückzahlen und der Austausch einer Top-Radeon kostet seinerseits gerade einmal ein Viertel der teuersten Geforces. Wenn man die Nicht-Präsenz von Sold-by-AMD-Radeons bedenkt, hätte ich den Garantieaufwand für diese weit hinter den Founder Editions erwartet. So aus dem Bauch heraus 1 Prozent statt 25 Prozent, ausgehend von gleichen Ausfallraten.

Was bei mir die Frage aufwirft: Wie belastbar ist die hochdetaillierte Zuordnung dieser Zahlen eigentlich insgesamt?
 
Irgendein Manager wird bei grösserer Nachfrage langwierige Qualitätstests doof gefunden haben und den Mitarbeiter weniger Zeit gegeben haben zudem wird wahrscheinlich wegen mangelnder Ware die Schwelle für Ausschuss auch verschoben worden sein (quasi, das geht schon).
 
Oder NV hat einen Weg gefunden, Reparaturkosten unter Verlust zu buchen/ abzusetzen. Wobei dazu auch der Produktionsverlust zählen könnte. Bin aber kein Steuerfachmann, schon gar nicht für die USA.
Lasst uns noch ein wenig spekulieren, vielleicht kommt man so der Wahrheit ein Stück näher :stick:
 
Fällt das nicht unter selbstverschuldung? Glaube kaum das Nvidia da etwas macht.
Wenn keine Stütze mitgeliefert wird wohl kaum.
Woher soll der unbedarfte Käufer XYZ das wissen.
Der schraubt die Blende fest und gut.
Selbstverschuldung wäre es nur, wenn man den Brocken beim Transport drin lässt und sich die PCIe Leiste verabschiedet.
Aber es ist ja teilweise so, das sich die Verlötungen der Chips lösen weil sich das Konstrukt nach unten verbiegt.
Wobei das eher bei Bordpartner Karten auftreten dürfte, die FE haben ja nicht solche Monsterkühler.
 
Die 12V-2×6-Story würde ich dagegen für kaum relevant halten. Der Stecker ist bekanntermaßen schon auf den 4000ern "ständig durchgebrannt", war also im 2024er-Bezugswert schon eingepreist. Und letzterer wird, trotz deutlich höherem Marktanteil und sehr viel höheren Preisen für "Geforce", niedriger als bei AMD angegeben. Auch 2025 hat Nvidia laut Quelle "nur" knapp viermal so viel für Garantiefälle ausgegeben wie AMD. Dabei kommen letztere nicht annähernd auf ein Viertel Marktanteil nach Stückzahlen und der Austausch einer Top-Radeon kostet seinerseits gerade einmal ein Viertel der teuersten Geforces. Wenn man die Nicht-Präsenz von Sold-by-AMD-Radeons bedenkt, hätte ich den Garantieaufwand für diese weit hinter den Founder Editions erwartet. So aus dem Bauch heraus 1 Prozent statt 25 Prozent, ausgehend von gleichen Ausfallraten.

Was bei mir die Frage aufwirft: Wie belastbar ist die hochdetaillierte Zuordnung dieser Zahlen eigentlich insgesamt?
Ich würde den Stecker nicht gleich pauschal ausschliessen.
Es stimmt zwar, dass die 4090 exakt die gleichen Probleme hat, aber die 5090 nimmt sich nochmal 25% mehr Strom in der Spitze, und zwar über die gleiche, bescheuerte Bauweise mit nur einem Paar Shunt-Widerstände hinter den davor einfach gebündelten Stromleisten, die dadurch völlig ungeregelt sind. (Das hatte die 3090 z.B. noch besser gelöst. Dort gab es noch mehrere Shunts.)
Ich halte das für durchaus relevant, weil der Punkt, ab dem die Leistungs-"verteilung" auf einzelnen Stromleisten eine kritisch hohe Stromstärke erreichen kann, bei 25% mehr Gesamtlast erheblich schneller erreicht wird.
Die 5090 ist schon sehr nahe am Rand dessen gebaut, was uns die Physik momentan so erlaubt.
Aber das ist auch nur meine Meinung, genau wissen wir es natürlich nicht.
 
Überlastung. Die ganzen Balkenbuben, die K.I. Deepfakes produzieren. Das haut rein, bei der Graka. :D

Der Laden wird halt immer mehr auf Mehrgewinn getrimmt. Die Qualität geht runter, der Preis rauf. Das Ergebnis sehen wir hier. So ist das bei Monopolen, oder wie wir Marktwirtschaftler das nennen ... Planwirtschaft bzw. angelsächsisch Wirtschaften.
 
Zurück