
Told you so.
Für einen Office-PC reichen aber auch die kleineren IGPs von Intel. AMDs Kernmarkt war bislang Low-End-Gaming, was sich zumindest teilweise auf Einsteiger-Gaming aufrüsten ließ. In der Vergangenheit dienten die APUs auch oft als allgemeine Einsteiger-Prozessoren/Basis für -CPUs.
Die Formulierung ist wirklich irreleitend. AMD hat natürlich nicht die PCIe-Specs in Eigenregie neu aufgelegt und PCIe 4.0 ×8 hätte zwar die maximale Transferrate von 3.0 ×16, aber das würde wenig nützen, wenn man mit einer alten 3.0-Grafikkarte aufrüstet oder wenn man einen Adapter auf vier M.2-SSDs für den Mediaserver einsetzen möchte.
Noch wichtiger aber: Fakultativ.
Die Dinger biete mit 99 prozentiger Sicherheit
keine 8 Lanes für GPUs.
Sondern vier. Neben ×4 zum I/O-Hub wollen auf X800er-Brettern nämlich auch noch ein USB4-Controller und eine SSD angebunden werden. Es wäre theoretisch möglich, dass AMD die Ressourcen ×8/×2/×2/×4 teilt (GPU/SSD/USB/I/O-Hub). Das würde aber eine weitere Halbierung der SSD-Geschwindigkeit bedeuten und der fehlende 5.0-Support ist heutzutage, vier Jahre nachdem AMD 5.0-SSDs zum must have und ultra geilen hier-ist-AM5-vergesst-Intel-Feature erklärt hat, schon peinlich genug. Die maximale Laufwerksgeschwindigkeit auf 2014er Niveau zu senken werden sie sich nicht trauen. Schon bei Phoenix (also Phoenix, nicht Phoenix ist gemeint. Wer das verwirrend ist, beschwere sich bei AMD.) hat seine 14 Lanes ×4/×4/×2/×4 verteilt.