News RAM: Speicherhersteller soll Gebühren bei RMA verlangen

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Dem RAM-Hersteller Silicon Power wird vorgeworfen, im Rahmen seines RMA-Prozesses eine Gebühr von 15 Prozent zu erheben und dem geschädigten Käufer lediglich den Restbetrag zu erstatten. Ersatz für den defekten RAM gibt es demnach nicht.

Was sagt die PCGH-X-Community zu RAM: Speicherhersteller soll Gebühren bei RMA verlangen

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Och nee Reddit, ein Fall, steht in den AGB .... fand die Märchenstunde mit der geschenkten Speichkiste jetzt unterhaltsamer. Aber ich klick mal drauf....
Ich bete das keiner meiner Speichr einen Defekt erleidet, gleichwertigen Ersatz wird es wohl dann nicht mehr geben.
 
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Denke das kann man mit den Amis schon machen. Ob das in der EU auch als legitimer Bestandteil von einer AGB akzeptiert wird wage ich zu bezweifeln.
In D und EU gilt vordergründig immer erst einmal das Gesetz. Da kann ein Unternehmen in ihre AGBs schreiben, was sie will.

- Online-Handel zwingend 14tätiges Rückgaberecht (kein gesetzliches Recht bei Ladenkauf, dort freiwillig)
- Gewährleistungsrecht

Garantie ist stets ein freiwillige Leistung des Händlers oder Herstellers.
 
Es hängt stark von den AGB des Herstellers ab, was als "Garantie" gilt. Wenn da steht, man könne auch den Kaufpreis abzüglich eines Nutzungsentgeltes ausgezahlt bekommen, najo, dann ist das halt Teil des Deals. Bei denen wird das "deprecation fee" genannt und auch so dargelegt.

Wird einem übrigens auch bei anderer Hardware hierzulande angeboten. Ich hatte das mal bei einem Mainboard. Das wurde über - wie im beschriebenen Fall - über den Händler abgewickelt.

Die News ist deshalb nur in einer Hinsicht interessant: "Wenn dir jetzt Speicher kaputtgeht, dann richte dich auf einige Euro als Ausgabe ein!"

Versteh ich nicht wieso solche Firmen Ihren Ruf schädigen wegen den paar €
Weil sie keine Speicher zur Verfügung haben?
 
So wie ich das lese, war das Problem, dass er einen(!) Riegel aus einem Dual-Kit zurück gesendet hat.
Was soll der Hersteller mit einem einzelnen Riegel jetzt anfangen und aus der Sicht des Vertriebs ersetzen?
Auf ihrer Seite werben sie mit „lifetime warranty“, von daher eigenartig. Da müsste man die kompletten Gegebenheiten kennen, was da ablief.
Eine „Lifetime Warranty“ (lebenslange Garantie) ist ein freiwilliges Garantieversprechen des Herstellers, das meist Material- oder Herstellungsfehler abdeckt, ohne feste zeitliche Begrenzung. Sie bedeutet jedoch nicht zwingend eine unendliche Dauer, sondern bezieht sich oft auf die erwartbare Lebensdauer des Produkts, die Zeit, in der der Erstkäufer es besitzt, oder die Marktverfügbarkeit.


Die "Lifetime" ist eine Sache der Definition (schau dir mal an, wie das im Automobilbereich so läuft) ist also eigentlich nur ein Werbegag. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine „Lifetime Warranty“ (lebenslange Garantie) ist ein freiwilliges Garantieversprechen des Herstellers, das meist Material- oder Herstellungsfehler abdeckt, ohne feste zeitliche Begrenzung. Sie bedeutet jedoch nicht zwingend eine unendliche Dauer, sondern bezieht sich oft auf die erwartbare Lebensdauer des Produkts, die Zeit, in der der Erstkäufer es besitzt, oder die Marktverfügbarkeit.
Klingt für mich eher nach irreführender Werbung aber nun ja was soll man auch erwarten wenn bei lebenslanger Haftstrafe auch selten jemand ein Leben lang einsitzen muss. Das wird sich überall gedreht und gebogen, bis keiner mehr durchblickt und verhält sich natürlich je nach Land nochmal anders.
 
Es hängt stark von den AGB des Herstellers ab, was als "Garantie" gilt. Wenn da steht, man könne auch den Kaufpreis abzüglich eines Nutzungsentgeltes ausgezahlt bekommen, najo, dann ist das halt Teil des Deals. Bei denen wird das "deprecation fee" genannt und auch so dargelegt.

Wird einem übrigens auch bei anderer Hardware hierzulande angeboten. Ich hatte das mal bei einem Mainboard. Das wurde über - wie im beschriebenen Fall - über den Händler abgewickelt.

Die News ist deshalb nur in einer Hinsicht interessant: "Wenn dir jetzt Speicher kaputtgeht, dann richte dich auf einige Euro als Ausgabe ein!"


Weil sie keine Speicher zur Verfügung haben?
Eine Garantie ist ja auch eine freiwillige Leistung, daher auch beschränkbar.
Klingt für mich eher nach irreführender Werbung aber nun ja was soll man auch erwarten wenn bei lebenslanger Haftstrafe auch selten jemand ein Leben lang einsitzen muss. Das wird sich überall gedreht und gebogen, bis keiner mehr durchblickt und verhält sich natürlich je nach Land nochmal anders.
Lebenslange Haft ist schon klar geregelt: Mindestens 15 Jahre und KANN dann unter bestimmten Voraussetzungen enden... aber auch wirklich bis zum Lebensende anhalten. Arbeite in einer JVA und bei uns gehen so Einige erst in einer "Kiste" raus.
 
Ob das in der EU auch als legitimer Bestandteil von einer AGB akzeptiert wird wage ich zu bezweifeln.
Natürlich geht das. Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers. Wenn es in den Garantiebestimmungen so steht, dann gilt das.

Erster Ansprechpater ist immer der Händler. Der hat in der EU eine Gewährleistungspflicht gegenüber dem Kunden. Der Hersteller muss gar nichts. Bei vielen Produkten ist der der Hersteller auch gar nicht bekannt (whitelabel/no-name). Allerdings tun die Händler gerne so als seien sie nur "Vermittler" für die freiwillige Herstellergarantie und versuchen ihre Verantwortung abzuwälzen.
 
Lebenslange Haft ist schon klar geregelt: Mindestens 15 Jahre und KANN dann unter bestimmten Voraussetzungen enden... aber auch wirklich bis zum Lebensende anhalten. Arbeite in einer JVA und bei uns gehen so Einige erst in einer "Kiste" raus.
Das ist wirklich ein sehr gutes Beispiel. Das wird in bestimmten Kreisen entgegen der Realität einfach gern kolportiert, und weil es so gut zum eigenen Weltbild passt schaut auch niemals jemand in die Rechtsnormen (ok, und teils fehlt die geistige Kapazität dafür). Was mich am meisten daran irritiert, ist dass Leute dann ihre Meinung öffentlich im Internet herumtröten, obwohl sie nie die Grundlagen zu Gewährleistung, Garantie oder eben Freiheitsstrafen gelesen haben... aber so tun, als wüssten sie was.
 
Das ist wirklich ein sehr gutes Beispiel. Das wird in bestimmten Kreisen entgegen der Realität einfach gern kolportiert, und weil es so gut zum eigenen Weltbild passt schaut auch niemals jemand in die Rechtsnormen (ok, und teils fehlt die geistige Kapazität dafür). Was mich am meisten daran irritiert, ist dass Leute dann ihre Meinung öffentlich im Internet herumtröten, obwohl sie nie die Grundlagen zu Gewährleistung, Garantie oder eben Freiheitsstrafen gelesen haben... aber so tun, als wüssten sie was.
Jab, Halbwissen ist ein Übel. Statt zu sagen "ich kann mich dazu nicht äußern", wird halt erst einmal irgendwas Aufgeschnapptes gesagt.
 
Auf ihrer Seite werben sie mit „lifetime warranty“, von daher eigenartig. Da müsste man die kompletten Gegebenheiten kennen, was da ablief.
Mir hat mal ein sehr redseliger Typ (nannte sich "Papa Africa") am Strand von Mallorca versucht eine seiner Billiguhren anzudrehen. Der warb auch mit "lebenslanger Garantie". Als ich ihn spaßeshalber fragte, an wen ich mich wenden könnte bei einem Defekt sagte er mir mit absoluter Ernsthaftigkeit: "An mich. Ich bin öfter hier am Strand." 😄

Aber die Uhren von "Papa Africa" kosteten aber nur wenige Euros und ich habe ihm damals auch eine abgekauft. Ein paar Monate hielt sie. "Papa Africa" sah ich natürlich nie wieder und die Uhr landete im Müll. 😏

Was das damit zu tun hat? Ich finde, das Versprechen von "Papa Africa" war ungefähr so vertrauenerweckend wie das Versprechen dieser Firma. 🤗
 
Die internen Richtlinien von Silicon Power sehen demnach vor, dass bei der Einsendung eines einzelnen defekten Speicherriegels aus einem Dual-Channel-Kit eine entsprechende Gebühr von 15 Prozent erhoben werden kann.
Das steht so nicht in der E-Mail. Da steht, dass die Gebühr in jedem Fall bei RMA erhoben wird, nur eben anteilig mit Bezug auf den Gesamtpreis, wenn nur ein Riegel eingesendet wird.
 
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