News Neue Studie zeigt: Mehrheit der Firmen sieht bisher keine Produktivitätsgewinne durch KI

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Seit Jahren investieren Unternehmen Milliardenbeträge in künstliche Intelligenz. Laut einer aktuellen Studie konnte die Mehrheit bislang jedoch keine messbaren Produktivitätsgewinne durch KI verzeichnen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Neue Studie zeigt: Mehrheit der Firmen sieht bisher keine Produktivitätsgewinne durch KI

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Ich sag's mal so: Ich schätze das von diesen 80%, 100% noch nicht einmal wissen wie sie mit den Tools richtig umgehen sollen und eine Mitarbeiterschulung unter "vielleicht irgendwann" läuft.
Es reicht eben nicht, Copilot und Co. nur auf dem Rechner zu haben.
Man muss auch wissen welche Möglichkeiten es gibt sind und wie man Fragen richtig formuliert und Aufgaben daraus erstellt.
 
Nicht, das sich das doch noch zu einer Blase ausweitet:devil:
Ptivatanwender und Firmen sind da noch mal unterschiedlicher aufgestellt.
Wenn Firmen iwa abwinken, fällt die ganze Sache sehr schnell in sich zusammen. Egal was da der User zu Hause mit der vermeintlichen KI noch so viel anstellen mag.
Schwache KI ist super interessant für die Forschung, aber da wird über ein längeren Zeitraum kein Geld mit verdient. Und das schmeckt gewinnorientierten Firmen nicht besonders.
Gruß T.
 
Geht's nicht auch um Rentabilität? Selbst wenn es aktuell noch keine Produktivitätsgewinne gibt, woher nimmt man dann das Selbstbewusstsein, weiterhin zu investieren und auszubauen, als gäbe es kein morgen?

Die technologische Entwicklung hat den Menschen längst abgehängt, dank fehlender Medienkompetenz.

Das ganze hat System, denn KI war nie dazu gedacht, nur ein Hilfsmittel zu sein, man möchte sich dieses lästigen Produktionsfaktors Arbeit entledigen. Ob die Rechnung aufgeht, sind die Kosten unterm Strich wirklich geringer? Wann hat sich KI amortisiert?

Moment, das ist ja eine Verschwörungstheorie, also ein Sachverhalt, der erst von allen abgestritten wird, besonders von den Betroffenen und wenn's dann eintritt, ist man überrascht und empört.

Jetzt heißt es abwarten und nichts tun, dann wird's schon.
 
Wichtiger ist zu wissen, was mit den Eingabedaten passiert, die sind vermutlich genauso unsicher wie alles in der Cloud.

Sei es bei Unternehmen wg. des Patriot Acts oder auch bei Privatleuten, bei denen der Schutz praktisch nicht vorhanden ist. Daten von Privatleuten sind quasi Freiwild und werden von Providern gescannt.

Siehe auch den Fall mit dem Strandfoto aus dem Urlaub, wo ein Kind nackt am Strand fotografiert wurde
und sofortiger Accountsperrung durch den Provider (Microsoft) erfolgte.

Zu solchen Vorverurteilungen aufgrund automatisierter KI-Scans darf es nicht kommen.

Überhaupt finde ich das Durchwühlen jeglicher privater Daten (egal ob Firma oder nicht) einfach unmöglich.
So etwas sollte meines Erachtens strengstens bestraft werden, damit es auch entsprechend abschreckt.
Das ist doch wie ein Einbruch und Stehlen privater Dinge.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wir haben das Ziel eh schon erreicht. Man kann die Google KI Fragen und die gibt solide also vernünftige Antworten . Das ganze ohne groß ki zu nutzen. Naja wer aufgibt und wer alles nach oben skaliert usw ,das weiß noch niemand und werden wir ja noch sehen.
 
"Oft wird die aktuelle Lage mit früheren Phasen technologischer Umbrüche verglichen, in denen neue Technologien zunächst keine messbaren Verbesserungen erzeugten, bevor die langfristigen Vorteile spürbar wurden."
Kopium.
 
Geht's nicht auch um Rentabilität? Selbst wenn es aktuell noch keine Produktivitätsgewinne gibt, woher nimmt man dann das Selbstbewusstsein, weiterhin zu investieren und auszubauen, als gäbe es kein morgen?
Weil es alle machen und das Risiko besteht, dass irgendjemand damit Gewinn macht, also bleibst du dran und hoffst selbst derjenige zu sein.
 
"Gleichzeitig hoffen die meisten Führungskräfte auf leichte Produktivitätsgewinne von etwa 1,4 Prozent und auf einen geringfügigen Rückgang der Beschäftigten in den kommenden Jahren"

Also werden / sollen durch KI wieder Jobs weg fallen. soll sich keiner beschweren, " alle" wollen den Mist ja. Angeblich :wall:
 
Erinnert mich ein wenig an den Personal Computer. Den wollte damals auch jeder haben und keiner wusste, was man so richtig damit anfangen soll. Heute hat jeder einen "PC" in der Hosentasche. KI könnte es genauso gehen.
:hmm:
Ich glaube du vermischt hier zwei völlig unterschiedliche Technologien, Zeiträume und gesellschaftliche Bedingungen.
Der PC ist erstmal ein Gerät, KI eher eine Infrastruktur. Das ist wie der Vergleich zwischen Automobil und Straße.

Als PCs aufkamen gab es keine digitale Infrastruktur, keine Software-Ökosysteme, keine Internetdienste.
Die meisten Menschen hatten keinen Zugang zu Informationen.

Dass viele damals "nichts damit anfangen konnten", lag an:
- fehlenden Anwendungen
- fehlendem Wissen
- fehlender Vernetzung

Heute ist die Welt digitalisiert. KI fällt in ein fertiges Ökosystem, nicht in ein leeres. Ein PC ohne Software war ein teurer Kasten.
KI dagegen beantwortet Fragen, schreibt Texte, übersetzt, analysiert Daten, generiert Bilder, sprich, hat einen direkten Nutzen, ohne dass der Nutzer programmieren lernen muss. Die Kosten sind auch keine Einstiegshürde.

..nicht bös gemeint, Dave, aber das Analogieschluss-Argument ist nicht richtig, Es ist ungefähr so sinnvoll wie:
"Als das Auto erfunden wurde, hatten auch viele Angst. Also ist jede neue Technologie ungefährlich."
Das ist kein Argument, sondern ein Gefühl.
 
"Gleichzeitig hoffen die meisten Führungskräfte auf leichte Produktivitätsgewinne von etwa 1,4 Prozent und auf einen geringfügigen Rückgang der Beschäftigten in den kommenden Jahren"

Also werden / sollen durch KI wieder Jobs weg fallen. soll sich keiner beschweren, " alle" wollen den Mist ja. Angeblich :wall:
Im Grunde fehlt ja Personal. Meist sprechen wir hier von überflüssigen Verwaltungsjobs. Die könnten von mir aus direkt bei der GKV anfangen. ca100 Kassen mit selben Leistungen weg, 100 Vorstände weg, 100 obere, mittlere unteres Management weg und den GKV Betrag auf 5% bei selber Leistung reduzieren.

Ich frage mich immer, Gewinn maximierung hin oder her, wenn keine den überteuerten Kram kaufen kann und das selbst bei 60 Monatsraten nicht, dann stimmt mit dem Kapitalismus und der Art und Weise etwas nicht.

Die Menschheit braucht andere Ziele.
 
Das Problem ist, bei praktisch ausnahmslos allen Modellen, dass sie nicht so leistungsfähig sind, wie die Managementetage das gern hätte und sehr viel Unfug generiert wird, den man in zig Iterationen mit Hilfe der KI oder eben händisch wieder gerade rücken muss.

Es gibt zwar immer wieder Leute, die sich auch auf LinkedIn rühmen, die hätten mit KI irgendeine Anwendung für ihren eigenen Bedarf gebastelt, aber das ist das gleiche Niveau, wie die Typen die damals in PHP in ihrem Kämmerlein weirde Webseiten gebastelt haben. Für privat mag das reichen, was man nach zig Iterationen bekommt, für Unternehmen und deren Software reicht aber so ein zusanmengestümpertes Ding nicht, das keinerlei Prinzipien folgt und verbuggt und offen ist wie ein Scheunentor.

KI reicht für Boiler Plate Fälle. Bei denen das Schreiben des Promptes, das Prüfen der Antwort und das Einbauen schneller gehen, als es selbst zu tippen.

Aber im Softwareengineering sind 90% halt Kopfarbeit, Vorbereitung und Planung. Das Coding sind 10% des ganzen. Und da hat mein Prof. damals schon gesagt "Und die letzten 10 Prozent, kann auch ein Affe machen.".

Und das muss man verstehen. Im Softwareengineering ändert sich nicht viel. Prototyping geht etwas schneller. Aber das war es dann auch.
 
Erinnert mich ein wenig an den Personal Computer. Den wollte damals auch jeder haben und keiner wusste, was man so richtig damit anfangen soll. Heute hat jeder einen "PC" in der Hosentasche. KI könnte es genauso gehen.

Unternehmen wussten sehr genau, was man mit einem PC anfangen kann: Ganze Abteilungen, die zuvor mit dem händischen durch- und nachrechnen diverser Zahlen beschäftigt war. Der "Rechner" (Computer) hat einfach den "Rechner" (Berufsbezeichnung) ersetzt, weil er nicht nur billiger, sondern auch schneller und weniger fehleranfällig war. Als PC/Arbeitsplatzsystem mit Drucker wiederholte sich dass dann für diverse schreibende Tätigkeiten – wo heute nur noch hohes Führungspersonal eine einzelne Sekretärin hat, die überwiegend Terminverwaltung macht, gab es früher ganze Kohorten an Typisten/-innen, weil ein paar dutzend Schreibmaschinen und mehrere Stunden Arbeit schlicht die einzige Möglichkeit waren, leicht variierte Briefe an hunderte Kunden zu verschicken.

Heimanwender dagegen haben den neumodischen, teuren Kram überwiegend nicht haben wollen. Ein Massenphänomen wurden Computer in Privathaushalten erst 1,5 Jahrzehnte später. Nachdem zahlenmäßig eher wenige Tech-Enthusiasten sowas wie "Spiele", "Multimedia" und schließlich das "www" entwickelt hatten. KI dagegen? Die oben genannten Argumente waren "billiger", "schneller" und "weniger fehleranfällig". Nicht "kostet dreistellige Milliardensummen", "braucht dutzende Versuche bis das Ergebnis brauchbar erscheint" und "was auch wirklich nur ein Schein ist, hinter dem sich Slop, Halluzinationen und komplette Falschdarstellungen verbergen".

Was man mit KI eigentlich anfangen möchte, ist nämlich sehr klar: Menschen durch eine Maschine ersetzen, die alles kann, was Menschen im digitalen Raum auch machen. Unklar ist, welchen winzigen Teil dieses Anspruchs heutige KI tatsächlich erfüllen kann.

Geht's nicht auch um Rentabilität? Selbst wenn es aktuell noch keine Produktivitätsgewinne gibt, woher nimmt man dann das Selbstbewusstsein, weiterhin zu investieren und auszubauen, als gäbe es kein morgen?

Risikokapital. Über die letzten bald anderthalb Jahrzehnte haben sich diverse Krisen aneinandergereiht und nahezu jedes Mal wurde den gewählten Gegenmaßnahmen einen Umverteilungseffekt aus der breiten Masse auf einige wenige, sehr reiche Personen bescheinigt. Diese versuchen jetzt, ihr Vermögen noch weiter zu vervielfältigen. KI ist dabei nur ein weiteres Beispiel für Hochrisikoanlagen. Zuvor haben die gleichen Mechanismen auch schon Immobilienpreise und Mieten an vielen Orten explodieren lassen, globale Lebensmittelpreise eskaliert, einige andere Konzerne wie zum Beispiel Tesla in ungeahnte, unerklärte Höhen gepusht und in kleinerem Maßstab kann man vergleichbares bei Kryptowährungen und NFTs sehen. Wenn Spekulationsblasen zum Selbstzweck werden, treibt das manch merkwürdige Blüte.
 
Als ob Firmen gleich wissen wie sie KI sinnvoll und effizient einsetzen können. Der Markt muss sich erstmal auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Man ändert nicht von jetzt auf gleich funktionierende Prozesse und macht sich von einer Technologie abhängig von der man nicht genau weiß wie sich dort die Kosten entwickeln werden.

Ich denke die Technologie ist noch zu jung um jetzt schon das Potenzial absehen zu können!
 
Erinnert mich ein wenig an den Personal Computer. Den wollte damals auch jeder haben und keiner wusste, was man so richtig damit anfangen soll. Heute hat jeder einen "PC" in der Hosentasche. KI könnte es genauso gehen.
Also ich wußte damals(TM) (so zu 286er Zeiten und davor) sofort was sinnvolles mit einem Computer anzufangen (und nein, das war damals noch nicht Gaming) ... ganz im Gegensatz zu dem heutigen overhypten "KI"-Unfug, den ich erst gestern wieder sogar schon im Firefox deaktivieren mußte.
Einzig als Übersetzertool für Fremdsprachen kann ich dem KI-Zeug ein klitzekleines Bißchen was an Nutzen abgewinnen. Aber dafür braucht es sicher nicht den Aufwand, der hier gerade imo sinnlos weltweit verbrannt wird.
Weil es alle machen und das Risiko besteht, dass irgendjemand damit Gewinn macht, also bleibst du dran und hoffst selbst derjenige zu sein.
Ganz genau. Wie die Lemminge: "Ich sehe eigentlich keinen Nutzen, bilde mir aber ein bzw. hoffe inständig, daß es einen geben muß, weil ja die anderen wie besessen und kollektiv über diese Klippe springen. Wer bin ich schon als kleines Licht, die Weisheit des Schwarms und dessen Anführer infrage zu stellen?"
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz genau. Wie die Lemminge: "Ich sehe eigentlich keinen Nutzen, bilde mir aber ein bzw. hoffe inständig, daß es einen geben muß, weil ja die anderen wie besessen und kollektiv über diese Klippe springen. Wer bin ich schon als kleines Licht, die Weisheit des Schwarms und dessen Anführer infrage zu stellen?"
Naja ist halt doof, wenn du das Thema ignorierst und sich dann irgendwann rausstellt, dass es der geilste Scheiß ist. Du stehst dann mit 0 Kompetenz in dem Thema da.
 
Naja ist halt doof, wenn du das Thema ignorierst und sich dann irgendwann rausstellt, dass es der geilste Scheiß ist. Du stehst dann mit 0 Kompetenz in dem Thema da.
Ein typischer Fall von Hyper-FOMO im heutzutage gleichgeschalteten internationalisierten Management. Das ist die Angst, etwas zu verpassen, was die anderen machen, statt auf die eigenen Stärken und Kompetenzen und die eigene Weitsicht zu vertrauen.

"FOMO («Fear of Missing Out»), ist das soziale Unbehagen, spannende Events oder Trends zu versäumen, während andere sie erleben. Verstärkt durch soziale Medien, führt sie zu Dauerstress, ständigem Online-Drang und Vergleichen."
 
Zurück